Der ganz persönliche Jahresrückblick 2011

Ein Resümee über all das, was sich im letzten Jahr im Blog getan hat, haben wir ja schon eingereicht. Aber damit nicht genug: In meinem privaten Blog habe ich einen Fragebogen zum Filmjahr 2011 ausgefüllt. Kaum stand er online, stellte sich die Frage: Warum nicht die anderen Nerdtalker nötigen, auch ihre Antworten auf die alles entscheidenden Fragen nach den Tops und Flops des Jahres zu geben. Und hier ist er nun: Der allumfassende Filmrückblick jedes einzelnen Nerdtalk-Moderators. Von uns – für Euch.

Und wer die Fragen interessant findet und sie selbst beantworten will, der macht einfach den Karl-Theodor, copy-und-pasted die Fragen wahlweise in sein eigenes Blog oder auf die heimische Facebook-Pinnwand und gibt danach Bescheid, damit wir Eure Artikel hier velinken können. Und: Wenn Ihr ganz lieb seid, dann setzt Ihr von Eurem Fragebogen auch einen Link zu uns. 😉

Away we go!

Andi

Andy

Anzahl Kinobesuche 2011:
Dieses Jahr habe ich nicht mitgezählt, es werden aber wohl so zwischen 30 und 40 gewesen sein.

Die drei Filme des Jahres:
Der Gott des Gemetzels”, “The Fighter”, “Brothers”, “Drei”, “The King’s Speech”, “Black Swan” und – ja! – “Hangover 2”! DVD-technisch erwähnenswert sind sicherlich endlich meine längt überfälligen Sichtungen von „The Big Lebowski“ und „Memento“.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen:
Ein Double-Feature mit den letzten Teilen von „Harry Potter“. Letztes Jahr auf 7.1 verzichtet und pünktlich zu 7.2 zu krank, um sitzen zu können.

Den hätte ich lieber nicht gesehen:
Laut meinem nicht ganz aktuellen Twitterkonto @AndysFilme waren „Immer Drama um Tamara“, „In Time“ und „Hereafter“ meine Kino-Gurken des Jahres.

Quälendste Filmminute:
Devil“ hatte einige gute Szenen, die mal wieder richtig gruselig waren. Die alles entscheidende Rede in „The King’s Speech“ sorgte für intensives Daumendrücken. Quälend in anderer Hinsicht war der kommende deutsche Oscar-Favorit „Pina“ – quälend langweilig und leider gar nicht die Art Tanzkunst, die ich mir gerne mal begeistert anschauen kann.
Ganz große Empfehlung aber an die schwedische „Millennium“-Trilogie. Die hat so viele quälende Szenen, dass die letztendliche Genugtuung umso größer ist. Sollte man mal gesehen haben!
Doch die quälendsten Filmminuten bescherte mir eindeutig Tobey Maguire in “Brothers”. Diese Küchenszene ist einfach herausragend gespielt und ging bei mir ganz tief rein.

Entzückendste Filmminute:
Auch wenn es ja trotz allem „in“ ist, gegen den Schweiger zu sein: Seine Tochter Emma sorgte in „Kokowääh“ sicherlich für einige der entzückendsten Filmminuten des Jahres 2011. Inzwischen habe ich mich ja mit dem Werk von Schweiger ein wenig ausgesöhnt / arrangiert.

Freudigste Entdeckung:
Wer ist Hanna“ – der intelligente Thriller ist noch lange nicht tot.

Abspann des Jahres:
Auch die Fortsetzung sorgte wieder für hysterische Lachanfälle im gesamten Kinosaal: „Hangover 2

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:
Hmmm. Da er hier noch nicht von mir genannt wurde und die DVD schon raus ist, nenne ich mal den hervorragenden „The Fighter“. Ich liebe Christian Bale ja ohnehin und seine Rolle als drogensüchtiger Ex-Boxer ist einfach herausragend gespielt und zurecht oscar-prämiert.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen:
Obwohl ich regelmäßig beim Besuchertippspiel von Nerdtalk mitmache, tue ich mich schwer einzuschätzen, ob ein Film bei uns in Deutschland „ankommt“ oder nicht. „The Source Code“ würde mir jetzt mit einigem Magengrummeln zu der Frage einfallen. Duncan Jones („Moon“) mauserte sich damit weiterhin zu einem meiner Lieblings-Regisseure. Ob der Film allerdings an unseren Kinokassen unterging, kann ich nicht genau sagen. Sagen kann ich hingegen, dass der Film sehr sehenswert ist.

Überraschend gut:
Planet der Affen – Prevolution“. Eigentlich hatte ich einen ziemlich trashigen Film mit viel Action und kruder Story erwartet. Bekommen habe ich einen Film, der vielmehr Drama und Charakterstudie ist als popcornige Science-Fiction. So viel Tiefgang hätte ich dem Genre gar nicht zugetraut. Ebensowenig, dass man für ein computergeneriertes Affentier echte Gefühle entwickeln kann. Nun ja, hat damals bei E.T. ja auch mit ´ner Kautschuk-Puppe geklappt…

Völlig überflüssig:
Da fällt mir jetzt mal „Immer Drama um Tamara“ ein, der an Belanglosigkeit und langweiliger Story im letzten Jahr schwer zu toppen war.

Why the fucking Hype?
Kann hier was anderes als „3D“ stehen?! Ich denke, nein.

Aus dem Film bin ich gegangen:
Kann mich nicht erinnern, dass ich kinotechnisch was abgebrochen habe. Den ein oder anderen Film im Heimkino habe ich nicht zuende geguckt, aber auch schon wieder erfolgreich verdrängt.

Aus dem Film hätte ich gehen sollen:
„Pina“. Ich habe immer darauf gewartet, dass da noch mal eine Tanz-Performance kommt, die mich wirklich beeindruckt. Aber immerhin habe ich so gelernt: Tanztheater ist so überhaupt nicht meins.

Hier hätte ich gerne mitgewirkt:
Tron: Legacy“. Einfach, weil’s wohl der filmgewordene Geek-Traum schlechthin ist. Und vielleicht auch weil mir die weibliche Besetzung so gut gefallen hat…;-)

Knutschen würde ich gerne mit:
Rocket aus „Sucker Punch“. Und: Hat Alyson Hannigan dieses Jahr keinen Film gedreht, verdammt?

Schönster Filmsatz:
“Ja, Walter?“ (Christoph Waltz in diversen Szenen von „Der Gott des Gemetzels“) und „Ich habe Dein Herz verfehlt“ („Hanna“)

Liebste Filmkritik:
Irgendwas vom Wortvogel.

Und sonst so?
Auch wenn ich bei „Pina“ als arte-Gucker voll abgekackt habe – „Poll“ sollte man unbedingt mal gesehen haben, wenn man sich tv-technisch auch gerne mal bei 3sat oder arte rumtreibt. Anspruchsvolles deutsches Historien-Kino der Extraklasse.

Ich fürchte mich vor:
Nichts. Da ich mir in diesem Jahr die Kinobesuche eh sehr gut überlegen werde, fühle ich mich recht sicher vor Film-Gurken.

Ich freue mich auf:
“The Muppets”, “The Dark Knight Rises”

Dani

Dani

Anzahl Kinobesuche 2011:
56 Kinofilme, 49 davon sind noch mit der Goldcard gelaufen, für sieben Filme habe ich tatsächlich bezahlt.

Die drei Filme des Jahres:
Die unangefochtene Nummer eins auf meiner Liste ist schnell gefunden: „The King‘s Speech“. „Der Gott des Gemetzels“ und „The Fighter“ folgen dem. „Black Swan“ und „Drei“ möchte ich aber auch noch gerne erwähnen.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen:
Goldcard sei Dank habe ich eigentlich alles soweit abgegriffen, was ich sehen musste.

Den hätte ich lieber nicht gesehen:
Da waren einige dabei, die ich nicht zwingend hätte sehen müssen. Vielleicht keine Totalausfälle, aber doch als zäh in Erinnerung: „Hereafter“, „Pina 3D“, „Bad Teacher“, „Cowboys & Aliens“, „Atemlos“.

Quälendste Filmminute:
Quälend in negativer Hinsicht habe ich da eine Szene bei „Brautalarm“ in Erinnerung. Anders als so viele Kritiker halte ich es für keine Errungenschaft Fäkalhumor in einen Frauenfilm einzubauen. Die quälendste, beste Szene hat mit „The King’s Speech“ beschert. Colin Firth stand die Versagensangst vor öffentlichen Reden so sehr ins Gesicht geschrieben, ich habe physisch mitgelitten.

Entzückendste Filmminute:
Ach herrje, was ist denn hier gemeint? Hailee Steinfelds kesses Debut in „True Grit“ vielleicht? Emma Schweiger ist in „Kokowääh“ wahrlich auch entzückend anzusehen!

Freudigste Entdeckung:
Es gibt auch gute Fortsetzungen, die im Vergleich zu ihren Vorgängern nicht abkacken! Glaubst Du nicht? Guckst Du „Männerherzen 2“ und „Mission Impossible – Phantom Protocol“.

Abspann des Jahres:
Es kann nur einen geben: „Hangover 2

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:
Ich bin ja nicht so der DVD Käufer. Die Filme habe ich alle schon gesehen und muss sie mir dann eigentlich nicht noch ins Regal stellen. Diesjährige Ausnahme: „The King’s Speech“.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen:
Ich hätte am liebsten jeden da draußen in „Crazy Stupid Love“ gezerrt. Tolle RomCom. Wirklich! Und leider ist „Hell“ ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit in den Kinos gelaufen. Ich fand die unspektakuläre und doch eindringliche Weltuntergangsatmosphäre sehr beeindruckend. Ach ja, „Ohne Limit“ war auch ein wirklich rasanter inszenierter Thriller. Der hätte auch mehr Aufmerksamkeit verdient.

Überraschend gut:
Zum Ende des Jahres habe ich mich in ein Ladies Night Film verliebt. „Happy New Year“ hat mein Herz erwärmt und so viel Weihnachtsstimmung erzeugt wie sonst nix in diesem Jahr.

Völlig überflüssig:
Hier zitiere ich Andreas: „Da fällt mir jetzt mal „Immer Drama um Tamara“ ein, der an Belanglosigkeit und langweiliger Story im letzten Jahr schwer zu toppen war.“ Außerdem ergänze ich „Bad Teacher“. Den konnte auch mein HIMYM-Marshall nicht retten.

Why the fucking Hype?
Der Hype um Zauberkinder und Vampire wollte sich mir auch in 2011 nicht erschließen.

Aus dem Film bin ich gegangen:
Nee, ich habe immer durchgehalten.

Aus dem Film hätte ich gehen sollen:
Auch wenn manche Filme zäh waren oder die Erwartungen nicht erfüllt haben, so richtig dringend, zwingend wollte ich aus keinem Film fliehen.

Hier hätte ich gerne mitgewirkt:
Happy New Year“ … einfach nur um einmal die Balldrop-Atmosphäre am Times Square zu erleben.

Knutschen würde ich gerne mit:
Hier beziehe ich mich gerne wieder auf „Crazy Stupid Love“. Ryan Gosling ist so verdammt heiß. Ebenso wie Emma Stone (Jawoll, Anm. der Red.)! Ich würde aber eine Knutscherei mit Ryan bevorzugen.

Schönster Filmsatz:
„Ich kann immer noch Rühreier machen“ („Kokowääh“), „Home sweet home“ („Fast Five“), „How about Bertie?“ und “Because I have a voice“ („The King’s Speech“).

Liebste Filmkritik:
Mein Göttergatte spricht mir in seinen Kritiken ganz oft aus der Seele.

Und sonst so?
Viele der groß angekündigten Filme in 2011 haben bei mir nicht gezündet. Die meisten waren durchaus okay, aber keine Knaller: „The Tourist“, „72 Stunden“, „127 Hours“, „Hereafter“, „True Grit“, „Super 8“.

Ich fürchte mich vor:
Nichts.

Ich freue mich auf:
The Artist“, „J. Edgar“, „Extrem laut und unglaublich nah“, „Die Eiserne Lady“, „The Bourne Legacy

Phil

Phil

Anzahl Kinobesuche 2011:
Ich habe leider nicht gezählt. Einer der großen Vorsätze für 2012. Bin für diesen Fragebogen mal die Filmstarts des Jahres durchgegangen und komme auf 76 Filme, die ich zu 100% gesehen habe. Bei fünf Filmen bin ich mir nicht sicher.

Die drei Filme des Jahres:
Um nun nicht wieder die üblichen Oscarfilme der Kollegen zu nennen, führe ich mal “Sucker Punch“, “Restless” und “Company Men” ins Feld. Alles drei Filme, die mich auf die eine oder andere Weise bewegt haben.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen:
Insidious“, um das schöne Gruselfeeling zu haben. Oder “Halt auf freier Strecke“, der gespannten Atmosphäre wegen.

Den hätte ich lieber nicht gesehen:
“3faltig” war schon echt kacke, “Iron Doors” strotze vor Dummheit, “Der Biber” war zu sehr auf psychischer Knacks als dass man sich reinfühlen könnte.

Quälendste Filmminute:
Meine quälendsten Filmminuten fanden im Abspann von “Restless” statt. Die Schlussszene selbst ist schon tieftieftraurig, doch als der Abspann anfing, blieb der gesamte Saal bewegungs- und wortlos sitzen. Auch nach dem ersten Track blieb der gesamte Saal sitzen, keiner redete oder bewegte sich. Auch, als das Licht am Ende des Abspanns anging, blieb der gesamte Saal sitzen und schwieg. Es brauchte erst das gefühlt rabiate Türöffnen der Reinigungskräfte, was uns aus einem mehr als nur tiefem Loch wieder in die Realität holte. Als ich als erster, mit den Tränen kämpfend, den Saal verließ, weinte eine Frau an die Schulter des Mannes.

Entzückendste Filmminute:
Die Schlussszene von “Crazy Stupid Love” war sehr sehr gut inszeniert. Auch die Schlagfertigkeit in “Eine ganz heisse Nummer” ist nicht zu verachten. Aber treffender als “entzückend” kann man die 89 Minuten von der Wiederaufführung vom “König der Löwen” nicht beschreiben: Einer der ganz großen Filme, noch einmal auf großer Leinwand – vor mir weinte eine etwa gleichaltrige Frau vor Glück. Ich fühlte genau so.

Freudigste Entdeckung:
Die Culture-Clash-Filme treffen in Deutschland ein und sind toll umgesetzt: “Alles koscher?!” habe ich leider nicht gesehen, “Almanya” hingegen war jeweils zur Hälfte mit Deutschen und “Schubladen-Türken” besetzt und wir haben alle gemeinsam gelacht. Völkerverständigung braucht nicht immer viele Worte!

Abspann des Jahres:
Viele sagen nun “Hangover 2“, aber der Film hat mich so gar nicht mitgerissen und so war der Abspann für mich wie schon der ganze Film ein billiger, unlustiger Aufguss. Ich sage “Restless“, Gründe siehe “Quälendste Minute”

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:
Ich kaufe ja seltener DVDs und BluRays, habe mich 2011 aber insbesondere wegen der Rezensionen mehr damit beschäftigt. Für mich -abseits vom Film- die Veröffentlichung des Jahres: “The Fighter“, aufgrund des grandiosen Bonusmaterials!

Leider hierzulande ziemlich untergegangen:
Da gibt es so einige: “Hell” ist ein ziemlich toll inszenierter, bedrückender Thriller aus deutschem Lande, “Company Men” (wir sind mit der Kritik sogar bei Wikipedia gelistet 🙂 ) nimmt sich sehr unspektakulär und deswegen umso heftiger dem Thema Arbeitslosigkeit an und “Wer ist Hanna” ist auch ein sehr klasse Film!

Überraschend gut:
Fast & Furious Five” konnte mich trotz Aversion gegen Autogeprolle mit seinem Oceans-Stil sehr überzeugen, “Tim und Struppi” hatte einen unerwartet guten 3D-Effekt und “Cars 2” ist nicht der einfache Animationsfilm, sondern hat eine durchaus spannende Agentenstory sogar mit moralischen Werten verbunden bekommen.

Völlig überflüssig:
Johnny English 2“, aber da ist der gesamte Charakter völlig überflüssig. “Green Hornet” war schlechter 3D-Actionmatsch und “3faltig” war ein Desaster weit unter dem Niveau der Hauptdarsteller

Why the fucking Hype?
Das frage ich mich auch. Why the fucking Hype? Leute, hört auf, Filme im Voraus in den Himmel zu loben, sie mit Lorbeeren zu überschütten, Erwartungen zu schüren. Viele Filme sind dieses Jahr an den medial hochgebauschten Erwartungen gescheitert, obwohl sie (soweit gesehen) beim zweiten Mal tatsächlich sehr gut waren: “The Kings Speech“, “The Fighter“, “Hangover 2” (gut, der ist tatsächlich scheisse!), “Super 8“, “Contagion“.

Aus dem Film bin ich gegangen:
So einer bin ich nicht. Ich schaue Filme zu Ende. So gehört sich das!

Aus dem Film hätte ich gehen sollen:
Aller Kritik zum Trotz waren alle Filme auf die eine oder andere Weise sehenswert. Am ehesten hätte ich wohl aus “Tree of Life” und “Melancholia” gehen sollen, weil ich auf das “Klick”-Ereignis gewartet habe, was aber nicht eintrat. Aber ich möchte hier ganz klar sagen, dass das wohl eher an der Rezeption des Films liegt und nicht am Film selbst.

Hier hätte ich gerne mitgewirkt:
Hell“, weil ich bei der Kinotour war und so einiges vom Making-Of erfahren habe und weil deutsche Filme irgendwie greifbarer sind als überproduzierte Hollywood-Blockbuster. Und vielleicht “Fast & Furious Five“, weil ich allem Autogeprolle zum Trotz echt gern mal in so einem Geschoss sitzen (und fahren) würde.

Knutschen würde ich gerne mit:
Den Augen von Amanda Seyfried.

Schönster Filmsatz:
Sorry, hier steige ich aus, da ich mir so gar keine Zitate merken kann. Stellt euch hier die Szene vor, wie Simba auf dem Königsstein das erste Mal dem Tiervolk präsentiert wird. Die Komposition von Musik und Bild ist einfach göttlich.

Liebste Filmkritik:
Ich bin ja so herrlich umtriebig in Filmkritiken – nicht! Von daher nehme ich Lars’ Verrisse.

Und sonst so?
Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte weniger im Kino gewesen, möchte ich gern wieder aufholen. Zudem setzt nach 5 Jahren gaaaanz langsam das Sättigungsgefühl ein. Umso schöner ist es, wenn man Überraschungen erlebt (welche, siehe oben).

Ich fürchte mich vor:
Erst einmal nichts, ich bin da knallhart. Vielleicht einem zweiten “Pink“. Aber das ist ja so gar nicht mehr 2011.

Ich freue mich auf:
Na, “Dark Knight Rises” wird sicherlich toll, “J. Edgar” auch. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich recht wenig Überblick habe über das Jahr. Also fleissig Nerdtalk hören, dann wisst ihr, worauf ich mich freue 😉

Lars

Lars

Anzahl Kinobesuche 2011:
Irgendwas um die 30 herum müssen das sein. Als ich Anfang Dezember mal gezählt habe, waren es 27.

Die drei Filme des Jahres:
Schwer zu sagen. „Black Swan“ auf jeden Fall, „The King’s Speech“ zählt ebenfalls dazu, aber definitiv auch „Melancholia“ und „Die Höhle der vergessenen Träume“.

Den hätte ich gerne im Kino gesehen:
Eigentlich habe ich im Nachhinein nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. „Tron Legacy“ hätte ich vielleicht gerne auf großer Leinwand gesehen.

Den hätte ich lieber nicht gesehen:
Ganz klar der schlimmste Film des Jahres: „Aushilfsgangster“. Furchtbare Geldverschwendung.

Quälendste Filmminute:
Ich kann ja so Dinge wie Spritzen und anderes Gepiekse überhaupt nicht haben. Von dem Standpunkt aus gesehen also vielleicht die durchbrechenden Rücken-Dornen in „Black Swan“.

Entzückendste Filmminute:
Sehr schwer zu sagen. Ich bin ja in den rein mit Musik hinterlegten Kamera-Fahrten aus „Die Höhle der vergessenen Träume“ persönlich ziemlich aufgegangen.

Freudigste Entdeckung:
In einem Secondhand-Buchladen in Canterbury für umgerechnet 5€ „Film Art – An Introduction“. Ein grundlegendes Lehrbuch für Film-Studenten. Ziemlich interessant.

Abspann des Jahres:
Melancholia“, aufgrund der Stimmung, die im Saal geherrscht hat. Mal wieder ein Abspann, bei dem niemand gegangen ist.

Die DVD-Veröffentlichung des Jahres:
Nicht Veröffentlichung, aber der DVD-Erwerb des Jahres ist ganz klar mein „Watchmen Ultimate Cut“, extra aus den USA importiert.

Leider hierzulande ziemlich untergegangen:
Der „Werner“-Film! Meine Prognose für das Tippspiel lag seinerzeit glaube ich 600.000 oder so daneben! Schande.

Überraschend gut:
Von „Contagion“ hätte ich nicht gedacht, dass der Film mich so fesseln kann. Ich hatte erwartet, dass es doch nur für einen typischen Virus-Katastrophenfilm ausreicht. Ist aber doch ein schöner, schneller Thriller.

Völlig überflüssig:
Aushilfsgangster“. Siehe oben. Kein weiterer Kommentar zu dem Film. Urghs. Außerdem, gerade wenn es um ‘überflüssig’ geht: „Paranormal Activity 3“ war definitiv nach dem bereits verkorsten zweiten Teil nicht mehr notwendig.

Why the fucking Hype?
Paranormal Activity 3“, auch wenn der Hype ja glücklicherweise nicht ganz so gigantisch war.

Aus dem Film bin ich gegangen:
Ich gehe nie aus Filmen. Doch, „Karate Kid“, aber der war nicht dieses Jahr. Ist aber auch der einzige, aus dem ich jemals gegangen bin.

Aus dem Film hätte ich gehen sollen:
Ihr dürft raten. Na? Genau 😉

Hier hätte ich gerne mitgewirkt:
Obwohl der Film mies war, fand ich das Set, was sie für „127 Hours” gebaut haben ziemlich cool. Das hätte mich sehr gereizt mal in Aktion zu sehen, so vom technischen Standpunkt aus.

Knutschen würde ich gerne mit:
Eigentlich keine herausragenden Film-Entdeckung dieses Jahr, in dieser Hinsicht. Die schönen Menschen sind die selben wie letztes Jahr.

Schönster Filmsatz:
Nicht aus diesem Jahr, aber den Film habe ich dieses Jahr gesehen:

“Das folgende Werk ist fiktiv.
Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist rein zufällig.
Besonders mit dir, Jenny Backham.
Schlampe.” ((500) Days of summer)

Hat dem ganzen Film von Anfang an ein sehr reales und authentisches Feeling gegeben. Einer der besten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe. Wenn auch eben nicht in diesem Filmjahr entstanden. Aber da hätte ich gar keinen Filmsatz, der mir sofort als besonders schön einfallen würde.

Liebste Filmkritik:
Der Verriss von Mark Kermode auf „Happy New Year“. Bzw.: Happy New Vomit 😉

Und sonst so?
Alles gut, und bei Euch so?

Ich fürchte mich vor:
Dem nächsten „Paranormal Activity-Teil und der Verfilmung von „Schiffe versenken’.

Ich freue mich auf:
The Dark Knight Rises“ und ganz oben auf der Liste „Extrem laut und unglaublich nah“.

Kommentare(3)
  1. summerwine-lee 08.01.2012
  2. phil 08.01.2012
  3. Der_Stille_Pupser 08.01.2012

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