Filmszene aus Pink

Pink

Regie: Rudolf Thome
Drehbuch:
Schauspieler: Hannah Herzsprung, Florian Panzner, Nike Fuhrmann, Guntram Brattia

Kinostart D:
Originaltitel: Pink
Laufzeit: 1:22 Stunden
Filmposter: Pink

Filmkritik zu Pink

Benutzerbild von Phil
0/ 5 von

Es ist schwer, Gutes an diesem Film zu finden.
Der Film beginnt langsam und bedeutungsarm. Lange Kamerafahrten, die keinen erkennbaren Sinn ergeben. Das Verhalten der Pink so wenig nachvollziehbar wie nach wenigen Minuten vorausschaubar. Die Geschichte abseits jeglicher Realität, übertrumpft sie mit ihren Zeilen sogar die Schmerzhaftigkeit der Vogonengedichte und erntet im Film Standing Ovations, im Realleben ein Kopfschütteln. Die nichts aussagende Geschichte zieht sich wie Kaugummi und die knapp 85 Minuten fühlen sich weit länger an.
An vielen Stellen animiert der Film zum Lachen, übrigens die einzige Gefühlsregung, die dieser Film auslösen kann. Denn die Dialoge, die Charaktere und auch das Verhalten der Pink und ihrer drei Fans sind derart unglaubwürdig, dass man angesichts der Peinlichkeit und Langeweile nur Komik empfinden kann. Im Sinne des Regisseurs war dies bestimmt nicht.

Nein, es gibt wirklich nichts Gutes an diesem Film.
Es tut mir Leid, kennt man aus deutschen Landen auch gute Filme. Aber man kann und sollte nicht jeden Film gut finden oder besser bewerten, nur weil er aus Deutschland ist. Und so bekommt er seine gerechte Note: ungenügend.

2 Gedanken zu “Pink”

  1. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Dieser Film lief gestern in meiner ersten Sneak hier in Stuttgart und war sowas von langweilig, zäh und sinnlos. Bei der Dichterlesung ist mir übrigens immer wieder eine wesentlich bessere Szene von LORIOT eingefallen: “KRAWEL, KRAWEL…taubtrüber Ginst am Musenhain…”

    Wenigstens war die Stimmung in der Sneak cool und ich habe nette Leute kennengelernt.

    1 / 10 rote Rosen

    Siehe auch: http://www.kinocast.net/2009/07/06/kinocast-129-pink-terminator-die-erlosung-sneakfreaks-de/

  2. waren ebenfalls in besagter Sneak in Stuttgart… die wir nach ca. 15 minuten verlassen haben… deswegen kann ich mich zwar nur zu den ersten szenen äussern… aber diese haben uns gereicht… ich glaube die teletubbies führen flüssigere, geistreichere, weniger dämliche Dialoge als die Protagonisten in diesem Film…

    ich frage mich (un die ARD/degeto).. wer finanziert sowas wenn er das drehbuch gelesen hat??????

    und hoffe, dass diesem schrott keine filmförderung auf die leinwand verholfen hat

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