Filmszene aus MaXXXine

MaXXXine

Regie: Ti West, Nicole Burke, John Hall, Coalin Smith
Drehbuch:
Schauspieler*innen: Mia Goth, Elizabeth Debicki, Moses Sumney, Michelle Monaghan

Kinostart D: (FSK 18)
Kinostart US: (FSK R)
Originaltitel: MaXXXine
Laufzeit: 1:45 Stunden
Filmposter: MaXXXine

Filmkritik zu MaXXXine

Benutzerbild von Phil
3/ 5 von

Waren die ersten zwei Teile der Trilogie (X und PEARL) von einem ruhigen und zugleich belastenden Vorspiel durchzogen, das sich zum Ende in einer immensen, aber auch ästhetischen Gewaltorgie Bahn bricht, erfüllt Maxxxine keines dieser mitreißenden Stilmittel.

Stattdessen erzählt dieser Teil, der mit Abstand der schwächste der Trilogie ist, eine Mischung aus Privatdetektiv-Thriller und Serienmörder-Krimi. Dabei orientiert er sich sehr stark an den Einflüssen der 80er-Filmwelt. Das ist auch mit seinen Noir-Szenen und peppigen Synthie-Sounds gut gelungen – ist aber eben nicht das, was man im Rahmen der Trilogie erwartet.

Gewalt spielt sich nur in zwei Szenen ab, wovon eine lächerlich billig und mit zu viel Kunstblut versehen ist (kann man aber auch als Reminiszenz an die Vorbilder werten), und die andere ein bisschen Shooting und -endlich- einen ekligen Closeup zeigt.
Doch mit der Ästhetik der Gewalt der ersten zwei Teile hat das alles ebenso wenig zu tun, wie die fehlende sich langsam zu einem Gewitter formenden Anspannung.

Nicht missverstehen: Schauspielerisch ist der Film erneut gerade von Mia Roth hervorragend getragen und die gesetzten Stilmittel funktionieren gut.
Doch Maxxxine fühlt sich nicht wie ein dritter Teil von zwei hervorragenden Vorgängern an. Viel eher ist es ein launiges Mashup von Genres und Einflüssen der früheren Filmgenerationen.

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