Eigentlich gehöre ich ja zu den getreuen Verfechtern der öffentlich-rechtlichen Medien. Gerne werde ich immer wieder für meine These „Nicht jeder deutsche Fernsehfilm ist aus Prinzip schlecht“ belächelt.
Natürlich gibt es auch für mich einiges, bei dem ich mich wirklich frage, ob ich dafür Rundfunkgebühren zahlen mag. Wenn etwa ARD und ZDF jeweils ein eigenes EM-, WM- oder Olympiastudio herrichten (vor allem wenn es dann auch noch eine imposante Seebühne irgendwo in der Ostsee sein muss…) oder ich mit meinen Gebühren dafür sorge, dass die dreiunddrölfzigste Wiederholung einer Sendung läuft („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ lässt grüßen…).

Eins ist klar: Aschenbrödel gehört zu Weihnachten wie „Dinner For One“ oder Ekel Alfreds „Silvesterpunsch“ zum Jahreswechsel. Warum aber alle dritten Programme ihre teure Sendezeit dafür verballern müssen, bleibt mir weiterhin unklar.