Nerdtalk Episode 239

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Drive * (WerStreamt.es?)
Ziemlich beste Freunde (WerStreamt.es?)
Le Havre * (WerStreamt.es?)
Wag The Dog * (WerStreamt.es?)
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9 Gedanken zu „Nerdtalk Episode 239“

  1. Da möchte ich Andreas aber GANZ STARK widersprechen. Ich höre den Drive Soundtrack schon seit Monaten mehrmals die Woche rauf und runter (Zumindest die ersten 5 Tracks, der rest ist nur akustisch). Einfach wahnsinnig geile Lieder, schade, dass ich kein Auto habe, sonst würde ichs dort laut hochdrehen und Drive-en 😉

    Noch was zu Wag the Dog. Was mich bei dem Film tierisch gestört hat, dass vollkommen ignoriert wurde, dass dieser Schwindel in Stunden aufgeflogen wäre. Klar, es war die Zeit vor Internet, aber selbst aus Albanien drängen Informationen raus, dass dort keinerlei Krieg statt fand. Es ist zwar eine Satire, aber trotzdem wollte der Film ernster sein, als es letztendlich war.

  2. @Pupser:
    Was meinste denn mit “der Rest ist nur akustisch”? Meinst Du damit etwa die instrumentalen Stücke, die man eigentlich so gar nicht als “Lieder” im eigentlichen Sinne bezeichnen kann, also mit Strophe, Refrain, Strophe etc.? Dann wäre das ja genau mein Kritikpunkt. Ich fand die musikalische Untermalung zwar wirklich sehr gelungen (dass diese subtile Musik unterschwellig immer ein “Hier passiert gleich noch was fieses” transportiert, haben wir ja alle drei gesagt), aber sind genau diese instrumentalen Stücke nicht unbedingt etwas, das man sich als Unterhaltungsmusik dauernd anhören würde. Wenn ich Deine Kritik somit richtig verstehe, sind wir da so ziemlich einer Meinung. Wenn nicht, widersprich mir. 😉

    Und zu “Wag The Dog”. Klar, dass der Schwinder jederzeit hätte auffliegen können, ist klar. Nicht zuletzt durch den Konkurrenten um das Amt des Präsidenten, der ja dauernd Beweise für die Krise fordert. Natürlich muss so eins Story überspitzt sein und weit über das reale Maß hinaus gehen. Aber wasdie Beziehung USA-Albanien angeht… Was ich so an amerikanischem Bildungsstand mitbekomme, weiß da drüben tatsächlich kaum einer was Albanien für ein Land ist. Natürlich sind nicht alle Amerikaner so ungebildet, aber es gibt doch eine sehr große Masse, die beispielsweise auch glaubt, dass Deutschland nur aus Bayern und Neuschwanstein besteht. Und das müssen noch nicht mal die dödeligsten Hillbillies sein. Vielleicht ist es ja auch nur ein riesengroßes Vorurteil meinerseits, aber ich habe in den vergangenen Jahren durch Bekanntschaften, Dokumentationen und nicht zuletzt auch die Informationsflut des Internets das Gefühl bekommen, dass bei vielen Amerikanern noch im Kopf herumschwirrt, dass sie die einzige Supermacht und Weltpoilzei sind, die somit der Mittelpunkt allen Interesses ist. Andere Länder kommen da nur am Rande vor. Natürlich: nicht alle sind so, aber ich bin der festen Überzeugung, dass viele Amerikaner selbst zu der doch relativ einflussreichen Wirtschaftsmacht Deutschland nicht mehr als fünf Stichworte finden wird. Und die frag mal, was sie über Albanien wissen. Entsprechen groß wäre dann auch das Interesse wenn es dort tatsächlich zu einenm Krisenfall kommen würde.

  3. @Andreas

    Ja, das meinte ich. Auf dem Soundtrack sind die ersten 5 Lieder richtige Songs, der Rest nur instrumental. Das ist zwar auch nicht unbedingt schlecht, aber es lässt sich unterwegs ja schlechter anhören, als die Songs. Ist aber bei den meisten Soundtracks so

    Das beste Soundtrack bleibt aber weiterhin das vom South Park Film 😉

  4. @Pupser:
    Siehste mal, dann sind wir beide doch auf einer Wellenlänge, denn genau das war ja mein Kritikpunkt am Soundtrack. Auf die “gesungenen Songs” habe ich nicht so wirklich genau geachtet, schließe aber nicht aus, dass das echte Kracher waren.

    Und was den besten Soundtrack angeht, scheinst Du die von “Finding Neverland”, “The Departed” und “Das Parfum” nicht zu kennen…;-)

  5. Wie schafft man es denn bitte bei Drive nicht so wirklich auf die gesungenen Songs zu achten?

  6. Kinofilm Nr. 4 im Jahre des Herrn 2012
    Kino: Cubix am Alex
    16:30
    rund 60 Zuschauer

    Jaja, ich und der Spionagefilm. Wir sind nie ganz die dicken Freunde geworden, die wir eigentlich sein könnten. Ich persönlich liebe eigentlich diese Ausgagsposition, dass ein Mann von uns ein falsches Spiel treibt und zu der Gegenseite gehört. Aber die Umsetzung versauts mir dann immer.

    Wobei versaut ein hartes Wort ist. Bube Dame..ääähhh sorry, Dame König As Spion ist ein sehr genretypischer Film und das in sehr guter Weise. Er hat ein exzellentes Ensemble, allen voran natürlich Gary Oldman, der in (fast) allen Filmen, in denen er mitspielt, großartig ist. John Hurt, Benedict Cumberbatch, Mark Strong(wie immer fantastisch) und Colin Firth sowie Dicklippe Tom Hardy( war mir bisher noch nie so aufgefallen die Lippe) sowie Ciaran Hinds ergänzen den Cast prächtig.

    Der Film ist seeeehhhrrr langsam erzählt und es passiert nicht wirklich viel. Das mag den heutigen Sehgewohnheiten nicht ganz entsprechen, aber das ist nicht mein Hauptproblem: Egal was Franc Tausch sagt, ich halte mich selbst für intelligent, habe den Film aber trotzdem nicht ganz hinterstiegen. Das ist aber bei mir immer das Problem bei Spionagefilmen. Irgendwann setzt es dann aus, mag es an den vielen Personen liegen, die mal auftauchen, ganz kurz nur fällt der Name, und dann ne Weile verschwinden und dann wird über sie geredet und ich kriegs nicht mehr geparst, wer wer ist. Ich glaube, für jemanden, der das Buch nicht gelesen hat wie ich, ist der Film etwas komplizierter. Wobei ich auch denke, dass der Film in Deutschland den Mainstream nicht erreichen kann oder will.

    Unterlegt ist die ganze Sache mit bluesigen, jazzigen Nummern, was ganz gut passt und angenehm wirkt, obwohl der Film durch und durch kalt ist. Es wird ein paar Mal gelächelt, aber diese Lächeln sind oft von Einsamkeit und Trauer geschwängert, sodass eine extreme Kälte von den Personen ausgeht. In ihrem Job sind sie die Besten, aber zwischen mir und diesen Menschen war immer eine gewisse Distanz.

    Ich werde dem Film auf BD nochmal ne Chanc gebebn und dann mit Zettel und Stift bewaffnet mein Namenproblem angehen.
    Großes Erzählkino für den aufmerksamen Kinogänger!!!

  7. @The_Game:
    Oder sagen wir mal so: da war für mich persönlich dann wohl kein Lied dabei, das sich im Gehörgang wirklich festgesetzt hat. Vermutlich nicht meine Musik. 😉

  8. Moin! Hier auch kurz mein Senf:

    War auch vor 2 Tagen in Drive. Für mich eine 10/10. Bester Film seit Jahren (naja – einger der Besten). Wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben.

    Begründung:
    Der Film als Gesamtwerk hat mich einfach voll und ganz in seinen Bann gezogen. Angefangen bei der unbeschreiblichen Optik, Einstellungen in den ruhigen Szenen, fantastischer Einsatz von Licht und Schatten zur Betonung der Emotionen – Handwerklich einfach top.
    Das ganze kombiniert mit einem grandiosen Soundtrack, wo einfach jedes einzelnen Lied gepasst hat. Natürlich muss man einfach auf ruhige Filme bzw. auf diese krassen Brüche stehen:
    Halt diese 3-4 krassen Gewaltszenen wie eben das im Fahrstuhl. Warme Bilder, fröhliche Musik und dann einfach dieser krasse Bruch, der halt den “Dark Passenger” des Drivers extrem schön aufzeigt. Sehr gut.

    Naja das wiederum kombiniert mit tollen Schauspielern und allgemein nem guten Aufbau der Charaktere.
    Alleine Ryan Gosling hat mich fasziniert. Der Driver war mir persönlich ab der ersten Szene Sympathisch. Durch und durch…. An 1-2 Stellen blitzt eine gewisse Gefahr zwar durch, aber auch wenn seine ruhige Art sehr bedrohlich wirkte, kam er als Charakter nur positiv rüber, was wiederum diesen Brüchen zuspielte…

    Würde ihn glaube ich am ehesten mit einem modernen Western vergleichen – stille lange Aufnahmen (“reiten durch die Prärie”) blutige Vergeltung und ein großer Showdown im Wechsel.

    Zu the Artist:
    Da muss ich mich Lars im großen anschließen. Der Film war gut – sehr gut. Aber ich finde einfach, dass der Film nie die Aufmerksamkeit hätte, wäre er kein Stummfilm. Klar ist es toll und mutig so etwas zu machen – aber wie Andy bereits gesagt hat: Es ist ein guter Stummfilm, kein “Metropolis” (um das mal als ultimative Referenz heranzuziehen). Daher finde ich auch die Oscarnominierungen total vorhersehbar und überflüssig. Das ist ja nun quasi so, als würde man einem “schlechteren” Stummfilm den Oscar geben, den eigtl. Metropolis verdient hätte und das ganze nur, weil die Academy so drauf abfährt :p – Nichts desto trotz ein toller Film. Er hat einfach in meinen Augen den ganzen Oscarhype nicht verdient.

    Achja und Herr Waschk: Haben Sie meine Facebook Nachricht erhalten? =)

  9. Für die Akten: Die Bee Gees haben für Dionne Warwick “Heartbreaker” geschrieben und ganz bestimmt NICHT Dieter Bohlen. Bitte die Bee Gees nicht mit Dieter Bohlen verwechseln! Das erzeugt schlechtes Karma.

    Dieter Bohlen ist der Typ, der für die Wildecker Herzbuben gearbeitet hat, der Typ, der tausendmal dasselbe Lied geschrieben hat. Und die Bee Gees sind die Bee Gees.

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