Hardcore – BluRay-Review mit Gewinnspiel

Ein krachender Action-Film, vollständig aus der Ego-Perspektive gefilmt, in der Ästhetik eines Shooter-Videospiels. – Hardcore (WerStreamt.es?) dreht 90 Minuten lang mal so richtig auf. Anstrengend oder zum Abfeiern? Erfahrt es in unserer ausführlichen BluRay-Rezension und gewinnt ein Exemplar passend zum Heimkino-Start!

Filmkritik

Lars hatte viel Spaß mit dem Film und vergibt eine Wertung von 4/5. Sein Fazit liest sich sogar ein Tick besser.

Hardcore erfindet das Genre nicht neu – er gibt ihm aber eine spannende Drehung und überzeugt mehr als viele andere Filme durch eine funktionierende Dynamik. Figuren und Erzählung erweisen sich genau im richtigen Maß ausgearbeitet, um Interesse zu wecken, den Film aber nicht durch unnötige Tiefe von seinem Hauptanliegen abzulenken: Verdammt viel Spaß zu machen. Das gelingt und macht Hardcore  zu einem der besten Action-Filme der letzten Jahre.

Die komplette Filmkritik gibt es in unserem eigenen Filmbereich zu Hardcore.

BluRay-Rezension

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Ton: Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1), Englisch (Dolby Atmos)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bild: 1,85:1 (1080p)

Die Extras

4 Behind the Scenes-Features

Die besondere Perspektive, die durch eigens entwickelte Systeme ermöglicht wurde, verdient auch ein besonderes Augenmerk auf der Blu-Ray. Das Besondere: Anders als in vielen lieblosen Making Of-Features springt hier die Begeisterung des Teams sofort über: Die Gruppe junger Film-Begeisterter, die hinter Hardcore (WerStreamt.es?) steht, erzählt mit Leidenschaft von der Produktion des Films. Sehr sehenswert und sehr informativ!

VFX-Breakdown zu zwei Sequenzen

Zusätzlich zu den eingehenden Erläuterungen der Behind the Scenes-Features findet sich auf der BluRay auch ein direkter Vorher-Nachher-Vergleich von zwei besonders aufwändigen Sequenzen des Films. Diese lassen sich noch einmal anschauen, während immer wieder zwischendurch verschiedene Produktions-Zwischenstände vom rohen Material bis zur fertigen Effekt-Sequenz gezeigt werden.

Das Making Of der Introanimation

Die besonders interessante Introanimation des Films, in der verschiedene Möglichkeiten zu sehen sind, menschliche Körper mit Waffen und waffenähnlichen Gegenständen zu bearbeiten, ist vollständig digital animiert – in diesem kurzen Feature wird der Weg von der Idee zu fotorealistischen Animation kurz nachgezeichnet.

Weitere Extras

  • Deleted Scenes
  • Audiokommentar von Regisseur Ilya Naishuller
  • Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller Sharlto Copley
  • Drei Musikvideos von der Band des Regisseurs Biting Elbows
  • Teaser
  • Kinotrailer

Fazit

Man spürt den Exras der BluRay an, welchen Spaß das Team beim Drehen des Films hatte. Und das ist sehr gut – denn statt lustlos nebenbei gedrehter Making Of-Features, in denen eine Standard-Phrase nach der anderen geleiert wird, spürt man hier die Leidenschaft, mit der das Team von seiner Arbeit und seinen Ideen berichtet. Da lohnt sich der Blick in die Extras auf jeden Fall und macht das Release von Hardcore (WerStreamt.es?) zu einer wirklich empfehlenswerten BluRay!

Das Gewinnspiel

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Wir verlosen eine BluRay des Films, der vollständig mit GoPro-Kameras gedreht wurde, wie man sie von Extrem-Sportlern oder Parkour-Läufern kennt. Du möchtest am Gewinnspiel teilnehmen? Dann schreib einfach einen Kommentar unter diesen Artikel, in dem Du von Deinem Extrem-Sport berichtest! Was?! Du bist kein Extrem-Sportler oder Parkour-Profi? Na gut. Dann male Dir aus, welchen Extrem-Sport Du Dir vorstellen könntest, wenn Du nicht genauso faul wärst wie wir … 😉

Einsendeschluss ist am Donnerstag, 15.09.2016, um 18.00 Uhr.

Unter allen Teilnehmern wird der Gewinner ausgelost. Da es sich um einen FSK 18-Film handelt, sind Minderjährige von der Teilnahme ausgeschlossen. Euer Alter wird im Falle des Gewinns überprüft. Es gelten unsere Teilnahmebedingungen.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen!

Alle Bilder (c) Capelight Pictures

23 Gedanken zu „Hardcore – BluRay-Review mit Gewinnspiel“

  1. Schöne Rezension. 🙂

    Was Extrem-Sport angeht stelle ich mir Fallschirmspringen spannend vor. Vielleicht kann ich es gar irgendwann probieren. Lust hätte ich jedenfalls.

  2. Ich bin einmal, auf einem Skateboard sitzend, einen Berg runtergerauscht. Das war so ein X-Games Wettbewerb. Ich war mega schnell unterwegs, nahm jede Kurve mit Bravour. Ich konnte den Sieg schon riechen. Doch plötzlich, was ist da los? Die Umgebung friert ein. Mein Board friert ein. ICH friere ein. So ein verdammter #$%@@£!!! Jetzt ist die Playstation schon wider abgestürzt. Das gibt’s doch nicht. Aaaaaargh

  3. Mein extremsten Sport-Erlebnis? Wahrscheinlich ein persönlicher Geschwindigkeits-Rekord auf den Snowboard. Auf einer Piste im Österreichischen Mallnitz – eigentlich ein eher gemütliches Skigebiet – gab es einen Abschnitt auf dem die eigentlich nur rote Piste hinter einer Kuppel für kurze Zeit extrem steil wurde. Wirklich tiefschwarz. Da konnte man wunderbar für 10-12 Sekunden komplett laufen lassen und wurde unfassbar schnell. Wir haben mehrere Läufe per GPS gemessen und waren immer irgendwo um die 90 km/h Spitze. Dann kam ein Lauf, in dem alles passte. Ich war so schnell, dass mich an der Stelle wo das steile Stück (recht abrupt) wieder flacher wurde, die Fliehkräfte richtig in die Hocke pressten. Krass. Als wir unten ankamen zeigte das GPS 102 km/h Spitze. BÄM! Der Jubel war groß! Ob die Messung akkurat war – keine Ahnung – aber es fühlt sich schon geil an mit dem Board wahrscheinlich mal über 100 gefahren zu sein 🙂

  4. Habe mal an einem Rundflug in einem Segelflieger teilgenommen.
    Irgendwie fühlte sich der “Pilot” aber verpflichtet, mich Physik, in Form von negativen und positiven G-Kräften, am eigenen Leib erleben zu lassen.
    Und bei solchen G-Kräften kann mal kurzfristig das mehrfache des eigenen Körpergewichtes auf den Selbigen wirken.
    Mann, hatte der Pilot Glück, dass ich nicht mein Frühstück im gesamten Cockpit verteilt hatte 😉

    Nach überstanden Rundflug, gab es noch zu guter Letzt ein Gewinnspiel, in dem der erst Preis ein weiterer Rundflug in einer Propellermaschine war. Und jetzt ratet mal wer den Flug gewonnen hatte…
    Auf die Einlösung des Gewinnes meinerseits, wartet die Flugschule übrigens noch heute.
    In diesem Sinne – stay HARDCORE 🙂

  5. Meine extremste Erfahrung, war von meiner Couch in mein Bett zu wechseln! #lebenamlimit

    …Nein, ich denke das heftigste war ein Bungeejump aus 25m. Da kam der Kackstelzen schon ein Stück raus!

  6. Mein extremes Erlebnis, war ein echter freier Fall! Ohne Seil! Aus 30 Metern! Einfach nur in ein Fangnetz! Saugeil!

    Aber mal ehrlich, für mich ist der Film bisher eine Enttäuschung des Jahres! Wenig Story, zu viel gewackel! Evtl. ändert eine Blu-ray Zweitsichtung ja meine Meinung

  7. Ich fahr gerne Mountainbike. Aber wenn es zu steil dann lass ich’s lieber. Gesundheit geht vor!

  8. Ist Blu-rays sammeln (vor allem Steelbooks) ein Extremsport? Mir ist es extrem genug.
    Braucht extrem viel Platz, ist extrem teuer und macht extrem viel Spaß.
    Ansonsten würde ich mal Bungee Jumping probieren.
    Ist aber eigentlich auch gelogen. Kann mir sowas in der Art nicht vorstellen.
    Will lieber im Heimkino Filme gucken.
    Was stellt ihr auch so eine bescheuerte Frage nach Extremsport? Ich will einfach nur diese Blu-ray gewinnen und mir den Film zu Hause anschauen können!

  9. Hm, also Extremsport ist grundsätzlich jetzt nicht mein Ding. Da ich aber Wrestling immer ganz cool fand, würde ich mich am ehesten noch in so einem Hardcore Wrestling Match verprügeln lassen. Da gibt’s ja so extreme Matcharten und glaube auch ganze Ligen die so Hardcore Matches veranstalten. Würde mich dann also schön von Käfigen in Reißnägel werfen lassen, wild mit brennenden Kendo Sticks um mich schlagen oder mich durch mit Stacheldraht umwickelte Tische schmeißen lassen.

  10. ich bin faul 😀 und mein freund das absolute gegenteil. ich beschreib einfach mal meinen freund, so würde ich auch sein, wenn ich nicht so faul wäre, wie ihr 😀 also ich fahre jeden tag mit dem rad zur arbeit (20 kilometer entfernt) und auch wieder nachhause, egal bei welchen wetter. wenn ich nach der arbeit heimkomme, gehe ich ins fitnessstudio für 2 stunden 😀

  11. ich bin meeeeeeega faul , aber ich würde Wingsuit Flying machen , ich denk mal das ist ein absoluter Adrenalinkick. ich hoffe dass ich es vielleicht irgendwann mal machen kann

  12. Extremsport? Naja ich hab mal einen Tandem Fallschirmsprung gemacht! Unser Azubi hatte das zum Ende seiner Ausbildung vom Chef bekommen und da hab ich die Gelegenheit genutzt und hab mich angeschlossen. Glaubt mir, sobald man einen Termin gemacht hat schläft man nicht mehr gut und macht sich zunehmends Gedanken und fängt auch an sich exzessiv im Internet zu informieren wie bei so einem Sprung denn die Überlebenschancen sind – aber ich kann jedem nur empfehlen, wenn ihr da Interesse dran habt dann tut es, es ist ein einmaliges und unbeschreibliches Erlebnis das man nicht in Worte fassen kann. Nachdem ich die Nacht vor dem Sprung kaum geschlafen hatte und auf dem Weg zum Flugplatz durchgehend gezittert habe und extrem nervös war habe ich mich schlagartig entspannt als der Tandem Master (der der mit einem dann aus dem Flugzeug hüpft) auf mich zu kam und mir alles erklärt hat. Auch auf dem Weg nach oben war ich sehr entspannt und konnte die Situation und das Event sehr geniessen. Knapp 60 Sekunden freier Fall sind schon was Einmaliges – mit darauffolgender Aussicht. Zu guter letzt noch ein Spruch unter Fallschirmspringern: Was ist das gefährlichste am Fallschirmspringen? – die Fahrt zum Flugplatz 🙂

  13. War gerade in Las Vegas und in der Fremont Street gibt es das angesagt “Ungesündeste Lokal der Welt – den Heart Attack Grill. Das ist Extremsport – nach einem Bypass Burger hat den Magen für die nächsten Stunden Extremarbeit!!

  14. Also Extremsportarten mach ich keine sind mir auch viel zu gefährlich aber Basejumping find ich sehr beeindruckend. Grade in so Buchten und Löcher ( Cave of Swallows z.B.), das sieht ziemlich beeindruckend aus!

  15. Bin leider nicht der größte Adrenalin-Junkie und somitauch kein Extremsportler…
    Was ich aber unglaublich interessant finde ist Base-Jumping auch wenn ich es selbst wahrscheinlich nicht unbedingt machen würde.

  16. Ich bin Extrem-Sondler – ich suche mit der Metallsonde in unwegsamen Gelände nach Schätzen aus der Vergangenheit.

  17. Einen Tandem-Fallschirmsprung habe ich schon hinter mir, aber als Hobby kann man das wohl nicht bezeichnen.. tat an den Beinen weh, als sich der Schirm geöffnet hat 😉
    Ich habe mich jetzt zum Strong Viking Lauf mit Hindernissen angemeldet und bin schon ganz gespannt. Ich habe nur Angst vor den Hindernissen, bei denen die Kraft der Oberarme gefragt ist 😀 Wenn ich gut durch komme, wird das mein neues Hobby =)

  18. Ich könnte mir eine Mountainbike Tour in extremen Gegenden vorstellen – Wüsten, Vulkane oder Salzsee, etc. Bin aber auch kein Adrenalin Junkie, da ich Höhenangst und sehr viel Respekt vor Geschwindigkeit habe. Anschauen, aber gerne > European Outdoor Filmtour z.B.

  19. Ich war neulich mit meiner Tocter beim Stand up paddling – SUP, wie wir Profis sagen 😉
    Was soll ich sagen, das sieht so easy peasy aus, aber ich fauler Sack hatte ganz schön zu kämpfen (war ein Fluss nahe des Atlantiks mit tüchtig Strömung). Da merkt man doch, wenn man ein paar jahre nix gemacht hat mit den Armen außer Buch halten, Fernbedienung und Tüte Chips. Aber cool, das müssen wir nochmal machen, in 3-7 Jahren oder so …

  20. Im spanienurlaub auf malorca dachten wir uns schnorcheln wäre mal cool. Gesagt gebucht! Nur dann wurden wir abgeholt ineinen neopren anzug gesteckt und mit einem schnellschlauchboot gings ab auf weite meer raus! Als wir laut steuermann angekommen waren drückten sie uns eine taschenlampe in die hand und sagten ab zur klippe hin schwimmen. Dann einmal kurz tauchen in eine kleine höle rein und dann weiterkrichen und wir standen in einer riessen grossen höle!! Wennst leicht klaustophobisch bist und dir denkst hey was wenn da die flut steigt sitzen wir hier in dem ding fest. Im endefekt sass ich am abend wieder in meinem zimmer vor der glotze und ich war eine schräge “schnorchel” erfahrung reicher und das ganze ohne schnorchel 🙂

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