Das Wort zum Sonntag: Panorama-Fotos

Seitdem ich mich der Fotografie verschrieben habe, bin ich ein großer Freund der Panorama-Fotografie. Ich finde es klasse wenn ich nicht nur die üblichen Schnappschüsse machen kann, sondern beispielweise möglichst viel um mich herum sehen kann. So ist ein Foto vom Hafen in Oslo schon ganz nett, so richtig schön wird es aber erst, wenn man ein Panorama daraus macht.

Früher habe ich Panorama-Fotos meistens mit der Kamera gemacht. Einfach nacheinander im Uhrzeigersinn (Linkshänder wahlweise auch gegen den Uhrzeigersinn…) immer wieder auf den Auslöser drücken, am PC die Fotos herunterladen und mit Photoshop zusammenbasteln lassen. Die Ergebnisse sind meistens ganz gut geworden. Kleiner Tipp am Rande: es ist natürlich sinnvoll, dass man bei einem Rundum-Schuss bei jedem Foto die gleiche Belichtungszeit und den gleichen ISO-Wert nutzt, denn sonst wirken schnell einige Teile zu hell, während andere zu dunkel sind.

Mit diese Technik sind mir in der Vergangenheit einige Panoramen gelungen – vielleicht nicht immer 360 Grad, aber doch so, wie ich sie mir gewünscht habe.

Und dann kam das iPhone und alles wurde noch einfacher. Inzwischen hat sich bei mir Photosynth von Microsoft als die App der Wahl herausgestellt, wenn es um gute Panorama-Fotos geht. Mit ein wenig Akkuratesse kann man damit schnell und unkompliziert schöne Panoramen basteln, die nur selten einige verschmerzbare Fehler aufweisen. Der Vorteil: ich muss nicht mehr Foto für Foto knipsen und dabei „Pi mal Daumen“ abschätzen, wie die Bilder am besten zusammengefügt werden („Wie weit darf ich mich drehen, damit die Bilder zusammengefügt werden können? Muss das jetzt links noch mit drauf oder war es gerade schon rechts im Bild zu sehen?“). Photosynth zeigt mir ganz komfortabel die geschossenen Fotos an, so dass ich passgenau die Kamera für die anschließenden Fotos ausrichten kann. Im rechten Moment löst das Programm sogar selbst aus. Da kann kaum noch etwas schief gehen – so man denn ein halbwegs gerades Händchen hat.

Anschließend werden die Bilder direkt im Smartphone zusammengesetzt und können anschließend sogar via Facebook oder Photosynth-Homepage mit dem Rest der Welt geteilt werden. Der Vorteil hier: bisher hatte ich mit der konventionellen Methode immer einfach nur breite Bilder. Mit Photosynth bekomme ich sogar einen Bildbetrachter, so dass ich durch einfaches Bewegen der Maus im Bild hin- und hernavigieren kann, so als wenn ich den Kopf drehen würde.

Und das alles kostenlos! Also: werft mal einen Blick auf meine Panorama-Versuche oder schreibt in die Kommentare, wo ich Eure Panoramen finden kann.

Als kleines Beispiel, hier ein Foto vom zugeforenen Maschsee:

Kommentare(2)
  1. summerwine-lee 04.03.2012
  2. phil 04.03.2012

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