Nerdtalk Episode 109

Timeline:
00:00:00 00:06:52 Begrüßung/Filmstarts
00:06:52 00:11:05 Moderatorengewinnspiel
00:11:05 00:29:24 News
00:29:24 00:48:22 Gesehene Filme
00:48:22 01:00:42 Sonstiges

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Big Stan

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Reservoir Dogs
State Of Play
Crossing Over

Sonstiges:
Neuer Trailer zu Ingloriuos Basterds

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11 Gedanken zu „Nerdtalk Episode 109“

  1. @MOK:
    Den Link auf den neuen “Inglorious Basterds”-Trailer habe ich erst mal gefixt. Mal sehen wie lange der jetzt online bleibt.

    Zu “State Of Play”: sicherlich Geschmackssache ob einem der Streifen gefällt. Ebenso, ob Helen Mirren mit so wenig Screentime glänzen kann. Ich finde: sie kann! Sie spielt die Rolle punktgenau so wenig “drüber”, dass sie trotzdem noch als relativ authentisch angesehen werden kann.

    Gut, hier schlägt dann vielleicht wirklich der von Dir erst küzlich bemerkte Altersunterschied voll rein. “Die drei Tage des Condor” hat immerhin schon 34 Jahre auf dem Buckel. Doch auch heutzutage gibt es nun mal gute Filme, zu denen ich “State Of Play” hinzuzählen kann. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war dauernd angespannt, aber auch mal durch einen flotten Spruch hier und da gut unterhalten. Wenn man jeden Film nur an tatsächlichen Klassikern messen würde, gäbe es in jeder Film-Suppe ein fettes Haar.

    Mir hat der Film eben vor allem auch deswegen gefallen, weil er sich von den momentan üblichen Stilmitteln (Guns and Tits) abwendet und statt bloßer Action die Rechercheleistung in den Vordergrund stellt. Und gerade im Hinblick auf die Fragen “Veröffentlichen wir eine schmierige Boulevard-Story oder warten wir auf das wirklich große Ding?” sowie “Wie verstehen sich Printmedien mit modernen Medien?” war der Film doch zugegeben weit vielschichtiger als so manch anderer.

  2. Warum eigentlich, wird State of Play so gelobt? Der Plot kann es nicht sein, das gab es alles schon tausend Mal. Russel Crowe hat durchaus schon bessere Leistungen gebracht und das kleine Shooting in der Parkgarage, nun auch das gab es schon mal – spannender und besser. Das Ende ist sehr, sehr unerwartet, sehr überraschend und hat durchaus etwas an sich, damit dieser Film nicht so schnell Vergessenheit gerät. Doch was ist es noch? Miss Helen Mirren hatte nicht genug Screentime um wirklich Präsenz zeigen zu können und Ben Affleck, herrje ob der nun mitspielt oder die Rolle einfach unbesetzt bleibt, es würde nichts ändern. Der Bursche fällt (wie Michael Douglas) in die Rubrik Gesichtskoma: keine Regung, kein Spiel, nichts!

    Vielleicht liegt der positive Response schlicht daran, dass hier nicht ständig Leichen ausgeweidet, nicht permanent Terminatoren herum laufen und eben nicht am laufenden Band Brüste durchs Bild wippen. Solche Filme fallen im Einheits-Hollywoodbrei natürlich spontan auf.

    Dass das noch besser geht, zeigt zB. Robert Redfords “Die drei Tage des Condor” (zwar nicht Zeitung aber Recherchehintergrund) in dem das Charakterspiel klar vor der Action steht, die es dennoch durchaus zu geniessen gibt. Hier finden wir einen klugen Spannungsbogen und ein bemerkenswertes Finale.

    Keine Frage, Mr. Crowe ist ein Spitzenschauspieler, der sehr variantenreiches und ausdrucksstarkes Spiel zeigt und noch besser sein kann, als er es hier bringen konnte (durfte?). Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und eine einzige Folge Fringe oder Torchwood fesselt mich mehr, als dieser Streifen, der meine äusserst attraktive Begleitung indes auch nicht übermäßig fasziniert hat.

    Sorry Nerds, ich sehe hier keine 10/10 Punkte, nicht einmal 7/10; von mir gibt es 6 von 10 eng beschriebene Konzeptseiten und ich warte mit Spannung auf Crowes nächsten Streifen “Nottingham”

    http://www.filmstarts.de/kritiken/71456-Untitled-Robin-Hood-Adventure.html

  3. Ich bleibe dabei: ich orientiere mich bei meiner subjektiven Bewertung nicht am Genre, sondern einzig daran, ob mir der Streifen Spaß gemacht hat, ob er mich gerührt hat oder mir sonstirgendwie besser in Erinnerung bleiben wird als andere. Und in dieser Hinsicht hat mich “State Of Play” auf ganzer Linie überzeugt. Ich nehme natürlich nicht für mich in Anspruch, dass meine Meinung allgemeingültig ist. Und wieder einmal zitiere ich den Film “Schwarze Schafe”: “Über Geschmack kann man streiten, deswegen heißt es Geschmack.” 😉

  4. Gute Unterhaltung ist das ganz sicher, keine Frage. Doch ist die Benotung mit 10/10 bzw einer 1 dann im Rahmen der Verhältnismäßigkeit?

    Eingedenk der Tatsache, dass ansonsten überwiegend leichte Kost auf der Leinwand zu finden ist, muss (und darf) die Messlatte nicht so niedrig gelegt werden, dass State of Play so leicht in den Olymp abhebt. Ich denke, man kann sich erlauben, hier mit zweierlei Maß zu messen: Filme, die bewusst das Prädikat “Anspruchsvolle Unterhaltung” für sich beanspruchen mit Filmen wie T4 oder Transformers zu vergleichen, ist am Ziel vorbei geschossen und hier sollte sich eher im gleichen Genre orientiert werden.

    Wenn dir der Film gefällt, weil es sich wohltuend vom herrschenden Produktimage abhebt ist das klasse, auch mir gefällt er genau deshalb und doch versuche ich Maß zu halten und vergleiche mit Ähnlichem und nicht mit dem Andersartigen.

    State of Play ist wohltuend “normales” Kino; es fordert ein wenig das Mitdenken und ist ganz sicher solides Handwerk. Spektakulär ist er jedoch nicht, kein Aussreisser und ganz bestimmt auch keinen Oscar wert.

  5. RESERVOIR DOGS: Ein Laberfilm, der echt nur Tarantiino Fans begeistern kann. Mir gefällt er gut, vor allem die regelmäßigen Storyspitzen, die durchaus vorhanden sind. Unwichtige Dialoge gehören einfach zu Tarantino dazu. Er bringt damit aber shcon viel rüber, er charakterisiert dadurch seine Charakter. Vor allem in JACKIE BROWN haben die Charaktere mehr Tiefe als man das von Tarantino erwartet hätte. Man muss auch sehen, dass RESERVOIR DOGS Tarantinos erste richtige Arbeit war, wenn man mal von MY BEST FRIEND`S BIRTHDAY absieht. RD könnte auch ein starkes Theaterstück sein, müsste man mal so betrachten.

    noch etwas: natürlich kann man nicht jeden neuen, modernen Film mit den Klassikern vergleichen, aber die Qualität bei Filmen der damaligen Zeit weist zu gravierende Unterschiede auf. Gilt nicht generell, es gibt auch heute noch grandiose Regisseure, aber selten hängen sich Filmemacher wirklich so rein wie zum Beispiel Werner Herzog und Klaus Kinski, die wirklich für Qualitätskino standen. Man will jetzt schnelle, actionreiche Popcornunterhaltung, der sich sogar STATE OF PLAY angepasst hat. Ganz anders inszeniert ist zum Beispiel DIE UNBESTECHLICHEN mit Robert Redford und Dustin Hoffman, der Spannung erzeugt, ohne, dass wirklich Grund dazu da ist. Dazu genügt im Grunde das grandiose Spiel der beiden Hauptdarsteller. Im Gegensatz dazu: Russel Crowe, ein meiner Meinung nach strunzdummer Mensch, mit dem immergleichen Ausdruck, der einfach nur sich selber spielen kann.

  6. Bei welcher Gelegenheit, Hannes, konntest Du denn jüngst feststellen, dass Crowe ein strunzdummer Mensch ist und wie lautet bitte deine ganz persönliche Definition von “strunzdumm” bzw. durch was zeichnet sich ein solcher strunzdummer Mensch deiner Ansicht nach explizit aus? Wenn du mit seiner schauspielerischen Leistung nicht zufrieden bist ist das ja okay, doch “strunzdumm” ist ein Urteil ganz anderer Qualität.

    Ich würde ja fast wetten, dass du Crowe mangels persönlichem Kennenlernens nicht ansatzweise fair beurteilen kannst und Gott weiß wie zu dieser Vorannahme gekommen bist – aber man weiß nie… also lass’ mal hören; bin gespannt!

  7. Woah, tut mir wirklich Leid, wenn ich dich persönlich beleidigt haben sollte, MOK, ich war mir dessen nicht bewusst. Scheinst ihn ja für einen richtigen Gott zu halten. Allein schon die Tatsache, dass Crowe Mitglied bei Scientology ist, bringt mich zum Nachdenken. Genauso wie Criuse, Willis oder ähnliche Schauspieler halte ich Crowe für nicht besonders intelligent, wenn er in so einem verein mitmacht und Unsummen bezahlt dafür. Seine Interwies wirken auswenidggelernt, wie vorgeschrieben, wenn er frei über etwas sprechen soll, stockt er, redet um das Thema herum, et cetera. Außerdem ist mir noch nie ein Mensch aufgefallen, der so arrogant und selbstverliebt rüberkommt wie er. Reicht das für dich als Begründung?
    Außerdem kann man strunzdumm nicht definieren, was ist das denn für eine Frage. Noch übler ist aber, wodurch sich ein strunzdummer Mensch auszeichnet. Ich hoffe ich habe beide Fragen ansatzweise beantworten können, wenn nicht, auch nicht mein Problem, ich will eigentlich nur Filme kucken, der Rest drumherum ist mir völlig egal.

  8. BIG STAN war ziemlicher Quark…Ach übrigens: Viele Grüße aus dem sonnigen Stuttgart! Umzug ist gut überstanden, seit heute ist Internet da!
    Bis bald
    Eric

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