Nerdtalk Sendung 368

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40 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 368“

  1. Neue Episode, nicht schlecht. Freue mich drauf und auch was eure Meinung zu Mockingjay zu sagen habt.

  2. Widerspruch zu Interstellar:
    Es ist völlig unklar, was am Anfang passiert. Nichts deutet am Anfang auf die spätere Auflösung an. Das hat mit der Intelligenz der Zuschauer nichts zu tun.

  3. Mir war relativ schnell klar, wie das Ende von Interstellar aussieht. Die von Lars erwähnte unlogik, hat mich sogar so sehr aus den Film rausgerissen, dass ich ihn deutlich schlechter finde als die Nerdtalker.

    @Lars:
    Ich muss mal den Wolfmann verteidigen. Die Verwandlung in dem Wolfmann Film mit Lon Chaney von 1941 ist schon genial. Zudem finde ich die Maske für den Film echt passend.
    Ansonsten gebe ich dir recht, was die Filme betrifft.

  4. Wäre es im Allgemeinen für euch machbar, das wenn ihr einen Film fertig reviewed habt den Titel nochmal zu nennen? Ich hör euch immer während der Arbeit. Da ab und an mal jemand vorbei kommt und mein Know-How verlangt muss ich abbrechen und nach ner Weile vergess ich um was es gerade ging. Das wäre genital

  5. Dann entschuldige ich diese Aussage – mir erschien es völlig offensichtlich (und beabsichtigt offensichtlich), welche Spuren INTERSTELLAR zu Beginn legt. No offense 😉

  6. Kann bei Nightcrawler bestätigen, was Phil sagt.
    Sehr unbequem zu schauen, aber faszinierend.

    Ich würd ein Monatsgehalt dafür opfern dem Gyllenhaal Charakter eins mit 3 Meter Anlauf in die Fresse zu schlagen.

    @Lars

    Welche Sprüche bei Frankenstein fandest du jetzt eigentlich so tierisch lustig? Mir würde da jetzt nur die nervig alte Tante im Dorf einfallen, aber ansonsten richtig geiler Streifen, den man auch heute noch gut anschauen kann. Klar ist da nix mehr gruselig, aber ein guter Film ist es trotzdem. Der fanatische Frankenstein war schon sehr geil (It’s aliiive!), aber Karloff hat auch ohne Worte tierisch überzeugt.

    Und das Labor sah für die Zeit echt heftigst aufwendig aus

    Mir hat die Fortsetzung etwas weniger gefallen, der 3. Teil aber dann doch wieder besser. Nur bei den 3 hat Karloff mitgespielt

  7. Hi! Ich wollte eigentlich nur einmal loben, wie sehr sich die Sendung gesteigert hat, seitdem Lars Filmwissenschaft studiert. Diese Dynamik zwischen (werdendem) Experten und enthusiastischem, informiertem Laien gibt der Sendung eine oft sehr angenehme Dynamik. Vor allem, weil so in jeder Besprechung eins Films, den beide gesehen haben, automatisch eine inhärente Spannung zwischen zwei Polen besteht: Einer stärker geprägt von Analyse und Reflexion, einer stärker geprägt von Emotion, Intuition, und der unmittelbaren Impression. (Was nicht heißen soll, dass dem jeweils andere diese Fähigkeiten abgehen.) Wenn ich einen Verbesserungsvorschlag machen könnte, dann würde ich Phil raten, sich etwas mehr auf Lars einzulassen und nicht alles mit “Oah, du doofer Student” einfach beiseite zu wischen.

    Frankensteins Monster heißt übrigens eigentlich “Adam”, zumindest nennt es sich selbst im Mary Shelly-Roman die ganze Zeit so (auch über den Bibel-Bezug hinaus).

    @Lars: Hey, ich glaube ich habe eine Idee, woher du die Aussage über Bella und Katniss hast: http://www.letterboxd.com/kinomensch/film/the-hunger-games-catching-fire/

  8. Ein Edit-Funktion für die Kommentare wäre übrigens cool, dann schreibt man auch keine Sätze, in denen zwei Mal “Dynamik” vorkommt.

  9. Deshalb würde ich ihn ja gerne editieren können 🙂 Wollte nur sagen, dass halt die Tatsache, dass ihr sehr unterschiedlich an Filme rangeht, der Sendung das gewisse Etwas gibt.

  10. SPOILER zu INTERSTELLAR voraus!

    Also, Interstellar hat auch abgesehen von der harten Wissenschaft einige größere Logiklöcher. Wozu brauchen sie z.B. die Stationen im Weltraum? Welches Problem lösen die? Könnten sie nicht stattdessen Gewächshäuser bauen, um dem Mehltau zu entgehen? Weshalb muss Matt Damon seine Kollegen umbringen? Sie würden ihn doch eh nicht einfach auf dem Planeten zurück lassen, wenn sie schonmal da sind. Wieso platziert er eine Bombe ein paar Meter von seiner Schlafkammer entfernt? Wieso müssen sie am Anfang mit einer Rakete von der Erde starten und können im Anschluss locker flockig mit den Landern von den Planeten losfliegen, deren Gravitation sogar höher ist, als die der Erde? Wieso suchen sie sich ein Planetensystem in der Nähe eines schwarzen Loches als Zufluchtsort der Menschheit aus? Wieso sagen ständig alle, sie müssten die Menschheit retten, wenn am Ende nur Amerika gerettet wird? Wieso wird der Film damit beworben wissenschaftlich korrekt zu sein, während der Wissenschaftsbetrieb maximal praxisfern gezeigt wird?

    Der Film ist in sich an vielen Stellen nicht konstant. Das hat mich leider häufig genervt. Mal abgesehen von den wirklich mies geschriebenen Dialogen und der ganzen Erkläreritis, die so offensichtlich nur für die Filmzuschauer gedacht ist, dass es mir jedes mal die Immersion zerschlug, wenn jemand den Mund aufmachte.

    Das mit der Zeitdilatation am schwarzen Loch ist übrigens eines der Phänomene, die der Film sehr gut darstellt. Es geht da um das gleiche Prinzip, dass dazu führt, dass die Uhren in GPS-Satelliten eigentlich langsamer laufen, als die auf der Erde, weil sie sonst aufgrund der Geschwindigkeit im Orbit ständig nachgehen würden. Die Zeit läuft auf Satelliten langsamer, als auf der Erde. GPS ist damit wohl einer der bekanntesten und wichtigsten praktischen Anwendungsbereiche der Relativitätstheorie.

  11. @Theo
    Spoiler zu Interstellar

    Gewächshäuser haben wohl nicht mehr funktioniert, um die Pflanzen zu retten. Es wurde ja gezeigt, dass die Pflanzen auch unter Laborbedingungen eingehen.

    Ansonsten ist doch Amerika die Welt, zumindest für Amerika ;-).

    Die restlichen Punkte kann ich nicht entschärfen.

  12. Die Erklärung zu Interstellar wird im Film gegeben. Es wir ja erwähnt das Gravitation das einzigste “Element” ist welches die die Dimensionen und auch die zeit durchdringen kann. Die Zeit ist dadurch nicht mehr linear.

    Eine weitere Erklärung ist diese ( http://www.reddit.com/r/interstellar/comments/2lt085/there_is_no_paradox_in_interstellar/ ). Brand ist mit einem NASA Team losgeflogen, ohne schwarzes Loch. Hat eine ganze Weile gedauert aber mit viel Schlaf schaffen sie das schon. Die Menschheit an sich ist inzwischen ausgestorben aber Prof. Brand setzt Plan B auf dem Planeten um, bevölkert den Planeten. Die neue Menschheit entwickelt sich weiter, kann irgendwann alle fünf Dimensionen beherrschen, damit auch die 5. Dimension, platziert ein schwarzes Loch beim Saturn und dann geht das ja schon alles ein wenig schneller.

    Es gibt auf Reddit einige Theorien die nicht schlecht sind. Zwar vielleicht nicht 100% logisch, aber es ist ja immernoch ein Film und keine Dokumentation.

  13. @sultan of Swing: Wenn die Pflanzen sowohl im Gewächshaus, als auch im Freien eingehen, wie überleben sie dann in Raumstationen?

  14. Ich habe Interstellar am vergangenen Montag gesehen und seitdem lässt mich dieser Film auch nicht mehr los. Und eigentlich ist das schon alles, was ich äußern muss.
    Der Film hat Längen, das Ende hat mir nicht gefallen (die letzten 15 Minuten waren aus meiner Sicht eher ärgerlich), es gab Logiklöcher, die dem Mainstreamkino geschuldet sind… das habe ich erkannt und registriert, und dennoch bleibt nichts weniger als einer der interessantesten Filme der letzten Jahre.
    Woran das liegt? Angefangen von moralisch-ethischen Fragen (Würde ich – um eine Chance auf die Rettung der Menscheit zu haben – meine Familie verlassen? Plan A oder Plan B? Dr. Mann oder Cooper?) über physikalische, fast schon philosophische Fragen, die meine Vorstellungskraft sprengen – ähnlich wie bei Phil (z.B. Zeitdilatation) usw. Dazu kommen ein tolles Design (sowohl optisch als auch beim Sound), eine wunderbare Kamera und ein toller Cast (ich war früher kein Fan von Matthew McConaughey, aber seit DBC und “True Detective”, eine Serie, die ich euch unbedingt ans Herz lege, hat sich das geändert und auch hier fand ich ihn wunderbar)
    Kritiker, zu denen die Nerdtalker nicht gehören, gehen mit dem Film unfair um. Nolan bietet großes Bombastkino mit Köpfchen und diesmal sogar mit Gefühl (die Szene, in der sich Cooper die “Nachrichten” anguckt, ist für mich eine der ergreifendsten, die ich je im Kino durchleiden musste). Und selbst wenn er auf allerhöchstem Niveau leicht stolpert, ist er mir deutlich lieber als 95% aller Sommerblockbuster der letzten Jahre.

  15. Interstellar Spoiler
    @Theo
    keine Ahnung. Ich habe es so verstanden, dass die Pflanzen langsam eingehen, aber das passt nicht zum Zeitablauf des Films. Wahrscheinlich hast du Recht, der Film ist nicht so durchdacht.

  16. Ich finde dieses ganze Nitpicking rund um Interstellar echt nervig. Welcher andere Film wird so detailliert zerissen? Alter das ist Kino. Einfach reingehen und genießen.

  17. @HarryG: Genuß kann für verschiedene Kinogänger auch verschiedene Dinge bedeuten. Mir hauen solche offensichtlichen Ungereimtheiten bzw. Inkonsistenzen, bei denen der Film seinen eigenen Regeln nicht treu bleibt und Figuren Dinge tun, die nur im Rahmen des Drehbuchs, nicht aber aufgrund ihres Charakters Sinn ergeben, regelmäßig die Immersion kaputt. Ich falle aus dem Film und kann ihn eben nicht mehr genießen. Das passiert natürlich nicht bei Filmen, die spielerisch an bestimmte Themen gehen, da ist die Atmosphäre eine ganz andere. Interstellar nimmt sich aber tierisch ernst und wird mit einem wissenschaftlichen Anspruch beworben, der dann bei näherem Hinsehen eben auseinanderbricht. Da kann ich ja nichts für.

    Zur Wissenschaftlichkeit von Interstellar hat auch der Astronom Florian Freistetter was nettes geschrieben: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/11/19/schwarze-loecher-und-vierdimensionale-wuerfel-die-wissenschaft-von-interstellar/

  18. Hallo erstmal

    Zunächst wieder mal lässiger podcast.

    @HarryG: wie Teo schon sagt, genuss kann für verschiedene kinogänger verschiedenes bedeuten. Der eine will sich nur berieseln lassen und action sehen und als ahne häubchen noch eine sexy nebenrolle. Kann auch mal ganz schön sein. Ich für meinen teil schaue alles was mir so rein läuft, und unterhalte mich auch dann danach gerne über das gesehen. Über die handlung die hintergründe der personen etc. wie ich immer so schön sage jedem das seine

    Aber nun mal was anderes liebe nerdtalker, wäre es vieleicht mal drinen, da ich österreicher bin und wir in österreich auch eine schöne blühende (kleine) filmkultur haben, wollte ich mal fragen ob ihr euch mal den einen oder anderen österreichischen film reinziehen könnt um darüber zu quatschen??kann euch gerne ein paar tips geben.

    Bis dene
    Alucard

  19. @kinomensch: Vielen Dank für das Lob! Schön, wenn wir kontinuierlich die Qualität steigern können. 😉
    Und Schande über mich für das Quellen-Vergessen und danke für den nachgereichten Verweis, das war natürlich unabsichtlich!

  20. Ich habe den Podcast erst vor ein paar Folgen entdeckt und habe gehofft, durch ihn auf die ein oder andere Perle aufmerksam zu werden, die ich sonst vielleicht verpasst hätte. Die aktuelle Folge war allerdings meine Letzte nach eurer Kritik zu Interstellar. Ich habe den Film am Wochenende selbst gesehen, fand ihn sehenswert aber keinesfalls ein Meisterwerk, dazu macht der Film zuviel und offensichtlich falsch. Ich kann euch mit eurer Bewertung von 9 bzw. 10 Punkten trotz der von euch kritisierten Mängel wie dem Ende, angeblicher Fehlbesetzung des Hauptdarstellers(!!!) usw. nicht mehr ernst nehmen. Mir geht dieser Christopher Nolan Hype und der fehlende Mut vieler seine Filme zu kritisieren ohnehin gehörig auf den Keks…dieser Mann und seine Filme werden meiner Meinung gehörig überbewertet.

  21. @ Chris
    Also ich kann dir nur raten dem Podcast noch ein paar Ausgaben weiter zu hören. Phil und Lars geben sich mit ihrem Podcast alle Mühe und das merkt man auch. Das Problem dass du scheinbar mit dem Podcast hast, den habe ich auch derweilen, bzw. jeder Hörer mal, nämlich anderer Meinung zu sein als die Jungs im Podcast. Ich würde auch Interstellar sicher keine 9 von 10 oder 10 von 10 geben. Trotzdem macht es Spaß sich diesen Podcast anzuhören. Und meistens gehe ich mit der Ansicht der beiden d’accord. Filme sind wie fast alles im Leben Geschmacksache und man kann nicht immer einer Meinung sein. So ist das auch hier. Und mehr als die eigene Meinung abgeben können die beiden ja nicht. Ferner beziehen sie ja auch Meinungen anderer Seiten oder auch hier in den Kommentaren in ihre Diskussion mit ein. Nolan, wie du es ja angesprochen hast, hat tatsächlich einen Lauf mit seinen Filmen und ich bin da deiner Meinung dass bei dem Mann auch nicht alles Gold ist was glänzt. Zum Beispiel finde ich The Dark Knight Rises überhaupt nicht gelungen oder Memento gibt mir auch nichts. Aber wenn den beiden die Filme nun einmal gefallen, dann würde ich deswegen nicht aufhören diesen Podcast zu hören.

    Ich würde echt noch ein paar Folgen weiter hören. Oder ältere Ausgaben…

  22. ACHTUNG SPOILER!!! Post nicht lesen wenn ihr den Film noch sehen und euch überraschen lassen wollt!!!

    Ich wollte noch einen Kommentar zu Interstellar abgeben. Also ich finde dass der Film voller Logiklöcher steckt. Aber drei sind mir doch sehr aufgestoßen und haben den Film in meiner Wertung echt sinken lassen:

    1. Cooper ist seit langem raus aus der NASA und er macht einen auf Farmer. Soweit so gut. Die NASA macht auch ihr eigenes Ding im verborgenen, auch gut. Aber ich dachte der Film will mich voll verarschen als Cooper von der NASA vor ihren Toren eingecasht und verhört wird. Ganz plötzlich wird er von Professor Brand (Michael Caine) als die beste Option beschrieben damit diese Mission ein Erfolg wird. Ja warum zum Kuckuck haben sie ihn nicht gleich gefragt und von Anfang an in das Projekt mit einbezogen? Macht für mich keinen Sinn.

    2. Es sind am Ende also die Menschen selbst die das Wurmloch erschaffen haben? Ja warum zum Geier parken sie das Wurmloch beim Saturn wo die Menschen so ewig lange brauchen um dorthin zu gelangen? Warum nicht beim Mond, oder direkt vor der Erde?

    3. Aber das schlimmste ist das was Lars schon angesprochen hat. Cooper ist es selbst der aus der Zukunft dafür sorgt dass sein früheres Ich die Reise antritt. Ich behaupte einfach mal dass sowas nicht möglich ist. Es macht einfach keinen Sinn. Cooper kann doch nicht aus der Zukunft heraus in der Vergangenheit dafür sorgen dass er sich auf die Reise zur NASA macht. Ab da hatte mich der Film völlig verloren. Nicht zu vergessen die Unkreativität dass es die Menschen selbst sind die sich durch Raum und Zeit in der Vergangenheit die helfende Hand reichen. Denn wenn die Menschen sich irgendwann zu fünfdimensionale Wesen entwickeln, dann hat sie Menschhheit offensichtlich überlebt. Wozu also das herumpfuschen in der eigenen Geschichte wenn doch alles so super wird?

  23. @JB
    Ich habe wirklich kein Problem damit, wenn jemand einen anderen Filmgeschmack als ich hat, aber insbesondere Phils überschwängliche Lobpreisungen auf den Film, als hätte Nolan den Film neu erfunden, sind mir sehr sauer aufgestossen. Lars war mit seiner Kritik schon mutiger, aber beide haben sie nicht entsprechend in ihre Bewertung einfliesen lassen. Meiner Definition nach hat ein Film mit 9/10 Punkten keine groben Fehler/Logiklöcher zu haben und dieser Film hat etliche, macht einiges nicht richtig und das wurde teilweise auch erkannt aber nicht berücksichtigt, das ist mein Problem. Ich bin niemand, der mit Stift und Papier einen Film anschaut und nach Fehler sucht und habe mich wirklich auf den Interstellar gefreut, aber wenn sich ein Film derart ernst nimmt wie es leider viel zu viele von Nolans Filmen machen, dann muss sich der Film gefallen lassen, das der Zuschauer auch genauer hinschaut/hinhört und Dinge hinterfragt. Von den beiden erwarte ich einfach objektivere Kritik und nicht welche in der Art Dieser Christopher Nolan Film ist genial…weil es ist ein Christopher Nolan Film” und dieses Gefühl hatte ich bei der Filmbesprechung. Der Film scheitert meiner Meinung nach an dem Anspruch den er weckt, aber selbst bei genauerer Betrachtung nicht stand hält. Über die Jahre habe ich folgendes teils schmerzlich gelernt: Weder Special Effects, noch gute Schauspieler machen alleine einen guten Film, auch ist Überlänge keine Garantie für eine ausgefeilte Story/Charaktere…und auch nicht Christopher Nolan ein Garant für einen sehr guten Film.

  24. @Chris Natürlich steht es dir frei, zu hören, was du möchtest. Ich finde ja bemerkenswert, dass dich die Besprechung eines einzigen Films so wütend macht, dass du hier deine Abokündigung per Kommentar erklärst. Das ist ja auch Arbeit. Ich würde deine Erklärungen ja eher als generelle Kritik an Skalen-Wertungen verstehen. So richtig sinnvoll erscheinen die mir ebenfalls nicht, weil ihre Aussagekraft doch sehr begrenzt ist.

  25. Für alle, denen wirklich was daran gelegen ist, dass all die Theorien aus “Interstellar” auf ihre Wahrhaftigkeit hin geprüft werden, empfehle ich folgende umfangreiche Abhandlung bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/film-interstellar-wahrscheinlich-gibt-es-wurmloecher-gar-nicht-a-1004209.html

    Allen anderen empfehle ich einfach, sich den Film anzusehen, sich von ihm mehr oder weniger unterhalten zu lassen und ihn dann gut oder schlecht zu finden. Und wenn man dann meint, einen Podcast nicht mehr hören zu wollen, nur weil die Meinung der Moderatoren mal nicht mit der eigenen überein stimmt – bittesehr. Ich für meinen Teil fand die guten Wertungen von Phil und Lars durchaus gut erläutert. Klar: nicht alles, was in “Interstellar” angerissen wird, kann der knallharten Prüfung eines versierten Astrophysikers stand halten (und von denen scheint es auf einmal im ganzen Land tausende zu geben…). Aber wer einen solchen Film, der mit Schwarzen Löchern, anderen Dimensionen und Zeitebenen spielt, im Kinosessel sitzend nur auf seine Plausibilität abprüft, der hat in Forum (oder Podcast), in dem sich Menschen über ihre Freude am Film austauschen, die falsche SPielwiese gefunden.

  26. @Chris: Wir bedanken uns fürs Reinhören und bedauern natürlich, dass Dir Nerdtalk und INTERSTELLAR nicht gefallen haben – wir finden eigentlich beides ziemlich gut. 😉
    Ich schließe mich Teo aber an, dass man daran wieder sieht, wie problematisch es ist, einen umfangreichen, subjektiven Eindruck in eine messbare, zum Vergleich angelegte Skala zu übertragen.

  27. Bei den ganzen Diskussionen um Interstellar wird ganz auf den anderen Tollen Film dieses Podcast vergessen.
    Nightcrawler!
    Ein wirklich sehr guter, unangenehmer Film. Auch wenn er anfangs sehr ruhig erzählt wird, finde ich, das Jake Gyllenhaal’s Schauspiel, den Film zu keine Sekunde langweilig werden lässt. Bis zum grossartigen, spektakulären Showdown war ich immer sehr gut unterhalten und freue mich schon, ihn zu Hause noch einmal zu geniesen.
    War übrigens mein erste Film in dem wir nur zu zweit im Saal saßen. Sehr schade, aber ich kann verstehen das dieser Film nicht für jeden etwas ist.

  28. Ich finde es superspannend, dass Lars sich die ganzen alten Klassiker anschaut und darüber spricht. Es gibt unendlich viele Filme, welche alt sind, jedoch immer noch gut und sogar besser sind als aktuelle Filme. Ich finde Phil sollte sich auch mal sowas reinziehen wie Frankenstein 😀

  29. Perfekt:
    Lars fliegt raus, nachdem er 5 Sekunden vorher von unpassenden e-Gitarren in MARIE ANTOINETTE erzählt hat und als Rettung knallen die E-Gitarren eures Intros rein – hatte komödiantisches Potential 🙂

  30. Lars, mich würde immernoch interessieren, welche Szenen du in Frankenstein lustig fandest 🙁

  31. Oh, sorry! Die Frage hatte ich übersehen – das lustig bezog sich eher auf DRACULA und die aus heutiger Sicht herrlich-skurrile Figur Bela Lugosis.

  32. Wie sieht es aus, Lars? Kommt ein Solo von dir, sprich eine Folge unter deiner Regie ohne Phil? 🙂

  33. Hi,

    @Lars:
    eine kleine Anmerkung hätte ich zu”Prestige”.
    Tatsächlich zählt er zu einem meiner Liebklingsfilme; und zwar gerade wegen der fantastischen Wendung. Es ist halt irgendwie ironisch,wie weit der eine Zauberer geht, um den Trick zu “entschlüsseln”, und was er alles auf sich nimmt, um ihn auch durchzuführen….und dann die einfache Auflösung, dieeigentlich schon den ganzen Film über die naheliegendste war und vom Michael Caine Charakter mehrfach als die Lösung des Rätsels vorgeschlagen wurde. Genial.

    Aber klar; ich kann verstehen, wenn Dir Lars das zu weit geht, jedoch muss ich hierzu fragen: Ihr wisst schon, dass der Film eine Romanverfilmung ist? Damit hatte Nolan natürlich nur einen gewissen Spielraum; und lasst mich das so sagen: er hat sich bereits recht weit vom Buch entfernt, was die Technik des Tricks angeht; das Buch ist da noch fantastischer; finde ich.

    Gruß

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