The Boss – BluRay-Review mit Gewinnspiel

Melissa McCarthy ist für ihre spritzigen Komödien bekannt – in The Boss * (WerStreamt.es?) spielt sie eine gestürzte Unternehmerin, die aus ihrem Leben in Luxus und Überfluss nun wieder ganz unten anfangen muss. Ob das funktioniert und was die BluRay zu bieten hat – lest es hier!

Filmkritik

Boss, The (2016)Als Michelle Darnell (Melissa McCarthy), eine der reichsten und unsympathischsten Frauen der USA, nach unlauteren Finanzgeschäften plötzlich auf der Straße sitzt, findet sie auf der Couch ihrer ehemaligen Sekretärin Claire (Kirsten Bell) Unterschlupf. Vor den Ruinen ihres einstigen Imperiums stehend, wählt Michelle ein neues Geschäftsmodell: Kekse. Gemeinsam mit der Mädchengruppe um Claires Tochter verkauft sie an Haustüren selbstgebackene Brownies. Wenn da nicht ihr alter Gegenspieler Renault (Peter Dinklage) wäre, der ihren neuen Aufstieg mit allen Mitteln zu verhindern sucht …

Melissa McCarthy gehört zu den populärsten Komödien-Darstellerinnen in Hollywood. Sie steht für solide, eingängige Filme mit einer guten Portion Albernheit. Wer also mit ihrem Stil vertraut ist, wird auch in The Boss * (WerStreamt.es?) genau das bekommen, was die Erwartung verspricht. Das Figuren-Ensemble und die Erzählung könnten nicht besser aus dem Handbuch für erfolgreiche Komödien entnommen sein: Skrupellose Figur verliert alles, findet sich in einer für sie ungewohnten Welt wieder und stellt fest, dass Geld und Macht vielleicht doch nicht alles sind. Das bietet viel Platz für klassische Gags nach dem Prinzip ungewöhnlicher Zusammensetzungen, die plötzlich aufeinandertreffen.

Boss, The (2016)So konventionell und völlig ohne Überraschungen dabei der Film verläuft, so viel Platz erlaubt er sich für Sketch-Humor und zahlreiche Gags in jeder Sequenz. Die Figur der Michelle Darnell, die spürbar Melissa McCarthys Stand-Up-Karriere entstammt, sorgt für etliche skurrile Momente – wenn diese auch leider nicht immer das richtige Maß an Albernheit treffen. Dafür zeigt Peter Dinklage umso stärker seine Fähigkeit für perfekt ausgespielten Humor und bildet mit Melissa McCarthy ein großartig aufgespanntes Paar der Hassliebe.

The Boss * (WerStreamt.es?) erfindet das Rad in keiner Hinsicht neu, bietet aber alles, was eine lockere Komödie vorweisen muss. Vor allem Fans von Melissa McCarthy und ihrer Handschrift kommen auf ihre Kosten. Letztlich schafft der Film es damit nicht, aus der Masse generischer Hollywood-Komödien herauszutreten, bietet aber die darin zu erwartende Unterhaltung.

tbpBluRay-Rezension

Ton: Deutsch, Türkisch (DTS Digital Surround 5.1), Englisch (DTS HD Master Audio 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Türkisch
Bild: 1,85:1 (1080p)

Die Extras

Michelle Darnell – Original Sketch

Die Figur der Michelle entwickelte Melissa McCarthy während ihrer Stand-Up-Auftritte in Los Angeles und widmet ihr nun fast 15 Jahre später einen ganzen Film. Nettes Extra: Auf der DVD ist einer der damaligen Auftritte enthalten.

Ursprünge der Geschichte

Der Weg von der Bühne in den Spielfilm wird in diesem Extra noch einmal nachgezeichnet. Interessant ist dabei der Einblick in Melissa McCarthys Karriere und die vielen alten Bekannten, die auch in diesem Film wieder mit von der Partie sind.

Weitere Extras

  • Unveröffentlichte Szenen
  • Erweiterte/Alternative Szenen
  • Alternatives Ende
  • Gag Reel
  • Zwei Features zu Peter Dinklage und Kristen Bell

Fazit

Die BluRay ist zwar insgesamt das völlig generische, ein wenig lieblos zusammengestellte Release, wie man es von vielen Heimkino-Veröffentlichungen kennt – bietet aber mit dem ursprünglichen Michelle Darnell-Sketch und der umfangreichen Entstehungsgeschichte zwei wirklich interessante Features!

Das Gewinnspiel

Wtbbcir verlosen eine BluRay mit original The Boss * (WerStreamt.es?)-Sparschwein – alles was ihr dafür tun müsst, ist wie immer einen Kommentar unter diesen Artikel zu schreiben. Beantwortet darin die Frage, mit welcher Geschäftsidee ihr als Kind Geld verdient habt – hattet ihr einen Limo-Stand, habt ihr für die Nachbarschaft den Rasen gemäht, Zeitungen ausgetragen, Müll gepickt? Was waren vielleicht auch eure blödesten Nebenjobs? Lasst es uns wissen und gewinnt!

Einsendeschluss ist am Freitag, 23.09.2016, um 20.00 Uhr.

Unter allen Teilnehmern wird der Gewinner ausgelost. Es gelten unsere Teilnahmebedingungen.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen!

Alle Bilder (c) Universal

14 Gedanken zu „The Boss – BluRay-Review mit Gewinnspiel“

  1. Nebenjob hatte ich bis jetzt keine, nur richtige Jobs. Da war auch schon was dabei, habe ein ganzes Jahr am Stück durcharbeiten müssen und keinen Urlaub bekommen. Als ich in der Firma aufgehört habe, weil die mich nur ausgebeutet haben, würde mir Urlaub auch nicht ausbezahlt . Wie mir vorher immer versprochen wurde. War beim Anwalt und habe abgeklärt ob ich mein Geld einklagen kann, wäre gegangen aber hätte ewig gedauert also hab ich es auf der Sache beruhen lassen und die Lehre daraus gezogen. Ich werde mich nicht mehr so ausnutzen zu lassen. Würde mich sehr freuen

  2. Wir haben mal mit Feuerwerkskörpern den Kaugummiautomaten aufgesprengt und dann die Kaugummis verkauft.
    Hat uns etwas Ärger eingebracht.

  3. Als gelernter DDR-Bürger war das natürlich das Sammeln von Altpapier und Altglas. Dafür gab es damals SERO-Annahmestellen zu denen wir mit beladenem Handwagen gepilgert sind. Die Einnahmen waren gar nicht so schlecht. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/SERO

  4. Ich hab früh eine Ausbildung gemacht und dann immer gearbeitet, das mein einziger Nebenjob in einer Videothek war.

  5. Vor längst vergangener Zeit (8-10. Klasse) habe ich einst individualisierte Mathematikberichtigungen angefertigt und verkauft. (Der Preis variierte je nach Fehleranzahl.) Der Haken an der Sache war jedoch, dass ich mich nicht mit dem bloßem kopieren der Berichtigung zufrieden gab, NEIN! Ich zwang meine Klienten quasi zu einer “Crash-Kurs Mathematikarbeit Nachhilfestunde”!!!
    Nachvollziehbar also, dass ich mit diesem Geschäftsmodel werder reich wurde, noch besonders gefragt war unter meinen Mitschülern. :’D

  6. Na, wer kennt es noch? Meine erste Einnahmequelle war Ciao. Eine Internetseite für Bewertungen jedweder Art. Als kleiner minderjähriger Schreiberling habe ich damit meine ersten 100,- EUR pro Monat verdient. Ein Jahr später war das Preismodell wieder weg und man bekam kein Geld mehr pro Beitrag / Anzahl der Leser.

  7. ich habe kastanienmenschen verkauft, an jeden und alles 🙂 meine mutter hatte einen getränkemarkt und so saß ich da von morgens bis abends und belästigte mamas kundschaften, bis sie mir 10 pfennig in die hand drückten und man, ich war sowas von reich 😀 am nächsten morgen bin ich dann zum kiosk und habe mir das neueste bussi bär heft gekauft 😀

  8. Wir haben als Kinder Blumen gepfückt und standen dann den halben Tag hinter unserem Zaun und haben die an die Leute verkauft, die vorbeigingen. Haben gutes Geld damit gemacht.

  9. Als kleiner Knirps kam ich auf die verrücktesten Ideen:
    Einmal wollte ich einen Zeitungs-Kiosk eröffnen und habe im Geschäft Pferdezeitschriften gekauft nur um sie dann meiner großen Schwester zu Hause weiter zu verkaufen. Das hat sich nicht wirklich gerechnet. 😉

    Und der Detektiv-Club mit meinem Cousin bleibt auch unvergessen. Bin mit ihm zusammen durch’s Industriegebiet gelaufen und habe bei den ganzen Firmen angefragt ob sie vielleicht einen Auftrag für uns hätten. Dafür gab’s kein Geld, aber immerhin einige Lacher…

  10. Ich durfte immer schön die Straße kehren. Für 2€ die Woche, da konnte man sich das ein oder andere Magic-Karten Booster leisten 😀

  11. Ich hatte einen Traum von einem Holzgartenhäuschen nur für uns Kids. Einen Sommer lang haben wir alles gegeben mit Autowaschen, Rasenmähen, alte Zeitschriften verkaufen. Leider gingen die Preisvorstellungen des Baumarkts und unsere ziemlich weit auseinander. Und meine Eltern wollten so ein Ding auch nicht im Garten haben

  12. ich hab zeitungen ausgetragen, gott war das nervig jede woche , aber gab gut geld 😀

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