LEGEND – BluRay Review und Gewinnspiel

Die Geschichte der Kray-Brüder ist legendär: In den 1960ern dominierten sie das kriminelle Milleu im Londoner East End. Trotz hervorragender Manieren erpressten und töteten sie, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt wurden. Anfang 2016 kam Legend mit Tom Hardy in einer Doppelrolle in die Kinos: Der Film, der den Aufstieg der beiden Brüder zeigte. Jetzt gibt es Legend für das Heimkino auf DVD/BluRay.
Wir haben für euch die BluRay auf den Prüfstand gestellt und verlosen ein Exemplar an euch.

Kinostart: 07.01.2016 DVD-/BluRay-Start: 12.05.2016 Verleih: Studiocanal
Kinostart: 07.01.2016
DVD-/BluRay-Start: 12.05.2016
Verleih: Studiocanal

Story

In den 1960er Jahren galt Londons Unterwelt nicht gerade als zimperlich. Doch die Welle von Gewalt und Skrupellosigkeit, die von den Zwillingsbrüdern Reginald und Ronald Kray ausging, schockierte selbst für damalige Verhältnisse. Aufgewachsen als Amateur-Boxer in den 30er und 40er Jahren waren die Brüder sich mitunter selbst die ärgsten Feinde, deren Gewaltätigkeit auch untereinander immer wieder zum Vorschein kam. Dennoch konnten beide das Londoner East End in den 1966ern fast unbehelligt beherrschen, denn in ihren Nachtclubs pflegten sie Kontakte zu den Stars und zu einflussreichen Politikern.

Kritik

Natürlich haben wir den Film umfangreich kritisiert: Phil gibt dem Film eine Wertung von 4/5 und ist angesichts der Doppelrolle von Tom Hardy insbesondere von der Art der Inszenierung begeistert.
Sein Fazit fällt entsprechend optimistisch aus.

Somit ist dieser Film eine kleine Perle, die mit dynamischem Witz, manch überraschendem Gewaltmoment und insbesondere einem hervorragenden Tom Hardy überzeugt.

Die gesamte Kritik gibt es natürlich in unserem eigenen Filmbereich für Legend.

Ronnie Kray (Tom Hardy, links) und Reggie Kray (Tom Hardy, rechts)
Ronnie Kray (Tom Hardy, links) und Reggie Kray (Tom Hardy, rechts)

Die BluRay

Ton: Deutsch, Englisch (jeweils Dolby Atmos)
Untertitel: Deutsch
Bild: 16:9 (2.40:1)

Will man in das Menü, gibt es ein kleines, süßes Feature: Bevor man die einzelnen Menüpunkte auswählen kann, muss man sich zwischen Reggie und Ron entscheiden. Wählt man den ungestümen Ron, gibt es wilde Hintergrundmusik und es werden Szenen mit Ron als Animation gezeigt. Wählt man den augenscheinlich seriösen Reggie, ist die Musik wesentlich ruhiger, schon fast stilvoll klassisch. Eine kreative Idee, die die Unterschiedlichkeit der Brüder noch einmal besonders hervorhebt. Vom Inhalt der Menüs sind aber beide Brüder identisch.
Abseits von diesem wirklich schönen Goodie ist die BluRay gut produziert: Kerniges Bild, auch die dunklen Szenen kommen gut rüber und saufen nicht ab. Da der Film nicht auf exorbitante Actionsezenen setzt, ist der Sound nicht wahrlich gefordert. Aber das, was man hört, ist gut ausgesteuert und nutzt alle Möglichkeiten eines Raum-Soundsystems.

Ronnie Kray (Tom Hardy) versucht sich am Saxofon
Ronnie Kray (Tom Hardy) versucht sich am Saxofon

Bonusmaterial

Das Bonusmaterial wirkt manchmal etwas unprofessionell gemacht, insbesondere die Interviews haben störende Alltagsgeräusche mit drauf: So bellt ein Hund im Hintergrund, ein Interview scheint auf einem Güterbahnhof gedreht worden zu sein und in einem anderen Take fliegt hörbar ein Flugzeug am Himmel.
Abseits davon ist das Bonusmaterial vorhanden, jedoch nicht die Offenbarung schlechthin. Da gibt es besseres Material, aber auch beileibe viel schlechteres als dieses hier.

Interviews

Es gibt Interviews mit Brain Helgeland (Regie), Emily Browning (Frances Shea), Christopher Eccleston (Nipper Read), David Thewlis (Leslie Payne), Sam Spruell (Jack McVitie) und Taron Egerton (Edward “Mad Teddy” Smith). Warum gerade Hauptdarsteller Tom Hardy in den Interviews fehlt, ist verwunderlich und unbeantwortet zugleich. Schade eigentlich, denn gerade von ihm sind die Herausforderungen der Doppelrolle sicherlich interessant zu erfahren. So müssen es die verbleibenden Interviewpartner richten: Es wird zuerst die eigene Rolle vorgestellt, dann die Zusammenarbeit mit Helgeland beleuchtet, bevor die Zusammenarbeit mit Tom Hardy gelobt wird. Zeitweise sind die Takes unglücklich geschnitten, man sieht die Interviewpartner den Mund bewegen, jedoch wurde der Ton herausgeschnitten. Das gibt den Anschein, nicht alles zu erfahren, was der Interviewpartner gesagt hat. Jeder Interview-Take dauert etwa 5 Minuten (plusminus 2 Minuten), sodass durchaus ein bisschen Material zusammenkommt.

Frances Shea (Emily Browning) und Reggie Kray (Tom Hardy)
Frances Shea (Emily Browning) und Reggie Kray (Tom Hardy)

LEGEND Weltpremiere in London

Ein kurzer 2 Minuten-Zusammenschnitt von der Weltpremiere in London. Es gibt einige schnelle Interviewparts vom Red Carpet (der dies mal blau ist). Spannenderweise gibt es hierbei auch einige neue Impulse, die in den Interviews nicht zur Sprache kommen. Zwar bieten sich keine komplett neuen Sichtweisen, aber die gefürchtete Dopplung der Inhalte blieb glücklicherweise aus.

Die Legende der Krays

Die Krays gab es ja bekanntermaßen wirklich. Reggie Kray starb im Jahr 2000 als letzter der beiden Brüder. Aber es gibt natürlich viele Menschen, die die echten Krays kannten. Diese werden hier interviewt: Insbesondere Geschäftspartner und Einwohner direkt aus dem East End kommen in diesem 13 Minuten-Special zu Wort. Neben den reinen Anekdoten gibt es verschiedene Themenbereiche wie die Auseinandersetzung mit dem Mythos und der namensgebenden Legende um die Krays. Zuletzt gibt es noch einige Stimmen über Ronnie, Reggie und Frances jeweils separat.
Echt interessant zu sehen, denn Zeitzeugen sind die besten Quellen.

Mini Making Of

Ich habe mir den Titel nicht ausgedacht – aber er trifft zu. Dieses Special ist lediglich 4 Minuten lang und ist als etwas längere Featurette aufgemacht. Es gibt viele kurze Interviewparts, die aber keine neuen Erkenntnisse mehr bringen. Der erhoffte Blick behind the Scenes beschränkt sich auf wenige Sekunden lange Sequenzen, dafür gibt es umso mehr Zusammengeschnittenes aus dem Film zur Unterstützung der Antworten aus den Interviews.

Gewinnspiel

Kinostart: 07.01.2016 DVD-/BluRay-Start: 12.05.2016 Verleih: Studiocanal
Kinostart: 07.01.2016
DVD-/BluRay-Start: 12.05.2016
Verleih: Studiocanal

Wir verlosen eine BluRay von Legend mit Tom Hardy in einer hervorragenden Doppelrolle. Du musst uns nur eine kleine Anekdote aus deinem Leben erzählen:
Reggie und Ronald Kray waren zwei Verbrecher, aber sie waren auch Brüder – und zusammen haben sie das East End von London regiert. Jeder von hat auch Geschwister, einen engen Verwandten oder einen besten Freund, mit dem man früher so manch verbotene Sache getan hast. Wir wollen deine Geschichte!

Erzähle uns deine “kriminelle” Geschichte, die du mit deinem Bruder/deiner Schwester oder deinem besten Freund erlebt hast. Schreibe die Erlebnisse in die Kommentare und schon bist du im Pott!

Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine BluRay von Legend mit Tom Hardy in einer hervorragenden Doppelrolle. Wir freuen uns auf deine Geschichte!

Teilnahmeschluss ist Montag, der 23. Mai 2016, 18:00 Uhr.
Bitte beachte auch unsere Teilnahmebedingungen.

Viel Erfolg 🙂

Gewonnen hat Michael Kastner – herzlichen Glückwunsch!

11 Gedanken zu “LEGEND – BluRay Review und Gewinnspiel”

  1. Ich hab mal in jungem Alter mit meinem besten Kumpel einen Kaugummiautomaten mit Böllern aufgesprengt. Das waren die besten Kaugummis ever.

  2. wir also mein Bruder und meine 2 deutschen Cousins im Wald rumgespielt und haben eine alte Bowlingkugel gefunden und die kurzer hand über die Strasse gerollt und schwups die wups passt ein auto drüber. ist zwar nicht weiter kriminell aber ich war ja auch immer brav :-). angestellt habe ich genug: Türklingel betätigen und weglaufen (bis die Klingel hängen geblieben ist) meine Grossvater zur Weißglut gebracht bis er seine Hausschuhe nach uns geworfen hat aber so etwas wirklich kriminelles haben wir nicht wirklich angestellt.

  3. Wir (ich und meine besten Kumpels) haben 2 Wochen lang einen exakten Plan ausgetüftelt um uns eine bestimmte Mülltonne unserer Schule (nein es war keine Förderschule) auszuleihen für den Herrentag.
    Die Tonne stand mitten auf dem Schulhof und wurde Nachmittags immer im Schulgebäude eingeschlossen, somit musste “Die Mission” während des Unterrichts erfolgen was die Sache nicht gerade leichter machte, da wir mit der Tonne durch das Schulhaus mussten und vor einigen Fenstern der Unterrichtsräume entlang ohne gesehen zu werden.
    Letzenendes haben wir zu zweit die Tonne geholt und später nach Hause gebracht, alles war einfacher als gedacht und wir hatten einen spaßigen Herrentag mit der Mülltonne.

    Anschließend haben wir sie natürlich wieder unbemerkt in der Nacht zurück gebracht (im sauberen Zustand) 😉

  4. Ich kann mich noch genau erinnern wie wir es mit 15 voll krass fanden einen Sixxer Bier nach der Schule zu ergaunern. Also haben wir uns in den Edeka hingestellt und irgendwelche Erwachsene angebettelt uns V + Curuba oder Mixery zu kaufen :DD Hat auch meistens geklappt. Dann sind wir aufm Spielplatz oder am Bahnhof rumgegammelt und haben dort das Bier gesoffen. Wenns gut lief hat noch jmd Kippen dabei, die er mit dem Ausweis seiner Eltern geholt hatte 😀 Hach waren das Zeiten!

  5. Ich war früher mit meinem besten Freund öfter mal in einem Tante Emma Laden. Irgendwann haben wir uns gedacht, wieso nicht einfach mal umsonst was mitnehmen? Also haben wir uns jeder ein einzelnes Duplo eingesteckt und es hat funktioniert =D
    Dann ging es ein paar Tage später wieder in den Laden und wir haben uns ein paar Überraschungseier genommen =D … damit es nicht so aufgefallen ist, haben wir auch eins bezahlt 😉 Als mein Kumpel dann die an Jugendliche unverkäuflichen Grillanzünder mitnehmen wollte, wurde er allerdings erwischt. Er musste sie zurück legen, aber eine Bestrafung gab es nicht =D Zum Glück ist das schon verjährt 😉

  6. Ich selbst war ja noch nie kriminiell, bin ganz langweilig 🙂

    Aber vor knapp 20 Jahren war ich mit einer guten Freundin in einem großen Geschäft, wo es allerlei verlockende Dinge gab. Meine Freundin wollte dort etwas stehlen, aber ich habe ihr gesagt, wenn sie das macht, verpfeife ich sie. Sie kam danach – soweit ich weiß – nie wieder auf den Gedanken zu stehlen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  7. Mir fällt spontan leider nur eine Geschichte die mein Bruder zusammen mit einem Kumpel erlebt hat, die recht unterhaltsam ist, aber nicht wirklich “kriminell”. Immerhin es geht darin um Handschellen, also könnte es doch wieder passen. 😉

    Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt, soweit ich mich erinnern kann, in der Grundschule und hatte Spielzeughandschellen mit in die Schule genommen. Irgendwie hatte er damit seinen Kumpel an sich gefesselt (Hand an Hand) und kriegte die Handschellen nicht mehr los, da er den Schlüssel nicht finden konnte. So waren er und sein Kumpel unweigerlich aneinander gefesselt, da sich die Handschellen auch als robuster als gedacht herausstellten. Letztendlich musste es mit seinem Kumpel im Schlepptau nach Hause laufen und den Schlüssel zu suchen um das Dilemma aufzulösen. War sicher ein interessanter Anblick für alle, die das beobachten konnten.

  8. Natürlich war ich immer ehrlich. Aber zur Grundschulzeit war es oft eine Mutprobe im Sommer in passenden Situationen Zigaretten zu stehen. Entweder in der Nachbarschaft im Garten oder bei der Außengastronomie vom Tisch. Richtig geraucht hat hat aberr dennoch fast keinet von uns die ergaunerten Zigaretten.

  9. Mit meiner Schwester hätten wir am Kaugummiautomaten sämtliche Münzen aus diversen Urlauben ausprobiert. Und hier und da hatten wir sogar Glück.

  10. Mit einem U-förmigen Drahtstück in einem durchbohrten Radiergummi haben ich und mein Freund in der Schule in der Steckdose einen Kurzschluss verursacht. Danach konnte in der Englischstunde kein Kassettenrekorder laufen, den wir oft für engl. Kassetten hören mussten. Der Hausmeister musste erst wieder die Sicherung einschalten.

  11. Ich habe mit meinem besten Freund kurz nach Silvester ein paar Reste Ladykracker (Teppichfurzer hießen die damals) gehabt. Unsere Nachbarn hatten einen trockenen Misthaufen ganz hinten im Garten, der am Fuß eines Autobahnwalls endete.

    Naja, es ist ziemlich einfach – wir haben in einer Aussparung des Haufens die Kausalkette Silvesterknaller-Misthaufen-Schwelbrand-Feuerwehr ausprobiert…

    Näheres mag ich nicht schreiben – wenn Du es liest, Sven: Ja, war schon witzig…

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