Greetings to the Devil – Filmkritik und DVD-Review

Spanische Filme sind ganz groß im Kommen – Filme wie „Das Waisenhaus“ und „Pans Labyrinth“ sind nicht nur dem Filmkenner ein Begriff. Doch die Spanier können auch anders und haben nun mit „Greetings to the Devil“ einen Actionthriller herausgebracht. Doch sind die Spanier im Action-Genre genau so gut wie im Mystery-Fantasy-Genre?
Wir haben uns den Film einmal angeschaut…

 

Greetings to the Devil
Veröffentlichung: 24.02.2012
© 2012 Senator Home Entertainment
mit freundlicher Unterstützung von Senator Home Entertainment

Story:

Angel (Édgar Ramírez) war früher Guerilla Kämpfer und nannte sich „Diablo“, fand aber den Ausstieg und führt nun ein normales Familienleben. Seine Vergangenheit will er nur noch hinter sich lassen.
Doch diese holt ihn ein, als Angels früheres Entführungsopfer Leder (Ricardo Vélez) Angels kleine Tochter entführt. Er verlangt von Angel, dass er innerhalb von 72 Stunden seine eigenen Ex-Truppenmitglieder tötet, um das Leben seiner Tochter zu retten. Angel bleibt nichts anderes übrig: Er macht sich auf die Suche nach seinen früheren Mitstreitern…

Kritik

Phil hat den Film ausführlich in unserer Filmkritik-Sektion besprochen. In Summe gibt er dem Film eine Wertung von 3/5. Hier sein Fazit:

Die Spanier brauchen sich mit diesem düsteren Actionthriller nicht verstecken, sondern können durchaus in die Offensive gehen. Ich habe schon zahlreiche lieblosere Thriller aus Amerika gesehen, die alle ihren Charme hatten, aber dennoch “von der Stange” schienen. “Greetings to the Devil” ist dreckiger, düsterer und lässt den Zuschauer mit der Entscheidung über Gut und Böse ziemlich allein. Finde ich gut!

Die gesamte Filmkritik und alle weiteren Infos gibt es im eigenen Bereich zu Greetings to the Devil.

DVD-Review

Der Film

Neben einer deutschen Tonspur liegt nur noch die orignale spanische Tonspur vor, beides jeweils in Dolby Digital 5.1. Das Bild ist in der uns vorliegenden DVD nicht zu bemängeln, zumindest vermisst man nicht die der BluRay vorliegende höhere Auflösung. Auch der Sound kommt kräftig hervor, insbesondere eine längere Szene auf einem abgelegenen Gelände weiß sich durch hefige Bässe zu behaupten – macht auf jeden Fall Spaß!

Die Extras

Wie so häufig bei Produktionen, die im internationalen Bereich (manchmal auch zu Unrecht) untergehen, ist das Bonusmaterial eher übersichtlich.

Making Of

Leider mit 5:35min viel zu kurzes Making-Of. Schöne Aufnahmen von bestimmten Sets, dazu Kommentare von Hauptverantwortlichen wie Regisseur Juan Felipe Orozco. Herrliche Aussage des Hauptverantwortlichen fürs Bild: „Es ist eine besondere Herausforderung, nachts zu drehen, weil dann die Sonne weg ist.“. Glücklicherweise ergänzt er noch „…weil es soll wie Tag aussehen“, aber die Pause dazwischen sorgte für einen herzerfrischenden Lacher. Hier merkt man eben doch, dass da keine abgebrühten Menschen arbeiten, sondern Leute, die ihren Film mit Herzblut füllen.
Die letzte Minute ist leider mit Szenenbildern „gefüllt“ worden – schade.

Trailer

Ansonsten gibt es noch den Trailer zu „Greetings to the Devil“ zu sehen, damit erschöpft sich aber auch das magerere Bonusmaterial.

Fazit

Die Spanier haben es drauf. Unerwartet düster und gradlinig verfolgt der Film sein Ziel. Das Bonusmaterial ist unerwartet mager, dies lässt sich aber durchaus verschmerzen, da das MakingOf zumindest ganz ansehnlich ist.
Die DVD und die BluRay von „Greetings to The Devil“ sind bereits im Handel erhältlich. Zum Beispiel auch bei Amazon.

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