Uwe Boll: Petition gegen seine Filme

Dass Uwe Boll nicht gerade zu unseren Vorzugsregisseuren gehört, haben wir oft genug in unseren Folgen durchblicken lassen.
Auf sein Konto gehen “Kinoknaller” wie “Alone in the dark”, “Schwerter des Königs” und auch “Postal”.

Um dieser geballten Unfähigkeit Ausdruck zu verleihen, wurde eine Petition ins Leben gerufen, die sich gegen die Filme von Uwe Boll ausspricht.
Die Webseite FearNet konfrontierte Uwe Boll im Zuge eines Interviews mit dieser Petition. Ihm war diese nicht unbekannt, aber die Menge reiche bei Weitem nicht aus, um ihn vom Filme drehen abzubringen:

Are you aware that there is a petition online, signed by 18,000 people, requesting that you stop making movies?
Yeah, I know that. 18,000 is not enough to convince me.

How many would it take?
One million. Now we have a new goal.

Hear that, haters? A challenge!

Nehmen wir uns der Herausforderung an!
Denn der nächste Boll-“Kracher” ist schon in der Mache: Far Cry mit Til Schweiger.

3 Gedanken zu „Uwe Boll: Petition gegen seine Filme“

  1. Man kann ja was gegen den Mann haben – aber solang seine Werke aus irgend einem Grunde nicht verboten sind, finde ich eine solche Aktion ziemlichl fragwürdig. Und Verbote sprechen hierzulande nun malkeine Privatleute aus. Ein bißchen riecht das schon nach versuchter Zensur…und die findet lt. Grundgesetz bei uns (Gottlob) nicht statt. Auch wenn solche Aktionen nicht ganz Ernst gemeint sein sollten, stellt sich doch die Frage nach strafrechtlicher Relevanz. Also ich würde mich dagegen wehren…

  2. @xtc123:
    Natürlich will keiner eine Film-Zensur. Und Uwe Boll ist hinreichend dafür bekannt, dass er viel einstecken kann – und erst recht viel austeilen kann (siehe: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=625757).

    Er nimmt die ganze Sache ja als Sportsmann. Dass mit dieser Petition nicht dafür gesorgt werden kann, dass Boll aufhört Filme zu drehen, ist klar. So lange der Rubel rollt, wird ihm egal sein, was eine Minderheit von 1 Million Menschen (wenn man sie denn zusammen bekommt) über ihn denkt. Das ganze ist doch nur eine gewitzte Marketing-Strategie, mit der sich der deutsche Filmemacher in den Medien hält…;-)

    Fakt ist: wer auf die eine oder andere Weise Kunst macht, muss sich damit auseinandersetzen, dass es IMMER Menschen geben wird, denen diese Kunst nicht gefällt. Diese Kritik, die sich in Sachen Uwe Boll nun in Form dieser Petitionmanifestiert, soll einfach nur zum Ausdruck bringen, dass es eben ziemlich viele Menschen gibt, die sich im Nachhinein in den Hintern gebissen haben, für einen Boll-Film Geld ausgegeben zu haben. Zum Glück sind wir noch weit davn entfernt, dass Menschen durch Internet-Abstimmungen der Mund verboten werden kann. Gut so.

  3. Die Leute wollen diese Filme nicht, weil sie die Spiele so geil finden und dadurch, dass Boll da Kack-Filme draus macht, lässt die Chancen schrumpfen, dass da jemals ein geiler Film draus gemacht wird.

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