Bild: Fares Hamouche (CC)

Wie werden Filmkameras in Spiegeln verborgen – Gefährliches Ganzwissen

In vielen Filmszenen sind Spiegel zu sehen - manchmal auch ganz prominent. Dennoch sind die Kameras nicht zu sehen. Wir stellen euch die typischen Kniffe vor, wie eine Kamera in einer Filmszene mit Spiegeln versteckt werden kann.



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Seba
Hallo, Silva hier.
Micha
Hallo, Silber hier.
Seba
Ja, ich, hi.
Micha
Ja, ich.
Seba
Wiederholt sich jetzt alles oder.
Micha
Wiederholt sich jetzt alles oder.
Seba
Ist ja ganz komisch. Als ob ich in der Spiegeldimension wäre.
Micha
In der Spiegeldimension wäre,
Ja hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Sendung Gefährliches Ganzwissen mit SEBA, Phil und mir. Na?
Seba
Ja hallo, willkommen zu einer.
Micha
So was?
Seba
Äh ich wollte den Gag nochmal reiten, aber das funktioniert halt nur.
Micha
Ach so. Nee, funktioniert nicht nochmal,
Ähm ja aber du hast trotzdem gerade das äh richtige Stichwort genannt äh Spiegel,
ist heute unser großes Thema, nämlich habe ich irgendwann beim Filme gucken mir so gedacht, wie macht man eigentlich Kameras in Spiegel weg in Filmen? Also wenn du irgendwie eine Kamerafahrt hast und dann denkst du dir so, Moment mal,
In dem Spiegel doch eine Kamera zu sehen sein und dann ist sie da nicht und damit habe ich mich mal beschäftigt und ein bisschen auseinandergesetzt,
was da so für Prinzipien und Herangehensweisen gibt.
Phil
Ich mache nie Gedanken drüber gemacht. Ich bin gespannt.
Micha
Ja ja,
Ja, ja. Ja, da gibt's äh tatsächlich, also es gibt ich sag's vorneweg, es gibt ein paar Sachen, die sind ein bisschen kunstfertiger und dann gibt's ein paar Sachen, wo man denkt, ja okay, gut. Ist ja.
CGI genau sagen wir. Wo man dann denkt, ja okay, das ist dann nicht mehr so spannend. Interessant wird's halt, wie gesagt, wenn dann Handwerk ähm wirklich ähm,
Dazu beiträgt, dass man sich irgendwas cleveres überlegt hat, wie man die Kamera halt in einem Spiegel verschwinden lässt.
Genau, damit hab ich mich heut mal ein bisschen beschäftigt erstmal muss man ja
kurz sagen, für die Leute, die Physik irgendwie komplett abgewählt haben oder so. Also das ist nicht ganz so trivial, warum eine Kamera nicht im Spiegel ist, weil wir wissen, das Licht ja, Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, das heißt, wenn man sozusagen frontal auf einen Spiegel drauf hält
wird natürlich die Kamera auch
dann zu sehen sein in dem in dem Video. Das heißt es funktioniert nur, dass die Kamera nicht im Spiegel drin ist, wenn die Kamera sozusagen seitlich auf den Spiegel drauf hält.
Funktioniert aber halt leider nicht immer. Also da gibt's diverse Szenen, da kann man gleich drüber sprechen in verschiedenen Filmen, wo die Kamera dann eben um Leute rumfährt, die gerade in den Spiegel gucken.
Da wird's dann eben schwierig, dass die Kamera dann nicht in dem Spiegel sichtbar ist. Und bevor wir auch erstmal in,
Thema Spiegel einsteigen ähm muss man natürlich auch erstmal noch so 'ne Subkategorie davon abdecken, nämlich auch Glas überhaupt insgesamt, ne? Ähm
da gibt's ja auch sozusagen wenn jetzt eine Person durch eine Glasscheibe durchgefilmt wird, dann kann's ja natürlich auch sein, dass da eine Kamera zu sehen ist. So da gibt's
die Möglichkeit, dass man irgendwie ein spiegeltes Glas nimmt, ja, also ist dann.
Ganz besonders wenig Reflektionsanteil hat ähm und dass man die Kamera natürlich dann auch dunkel kaschiert, dass sie quasi überhaupt gar kein Licht von sich aus
auf das Glas wirft, um wird das dann zurückgeworfen werden kann, also die Kamera sozusagen auch so in so Camouflage dann quasi
verpackt und dann du hast es gerade gesagt Silber gibt's natürlich auch die andere Möglichkeit einfach ohne Glas zu filmen und einfach dann digitales Glas einzusetzen im Nachhinein, ne? Also
Fenster und dann regnet's, dann sind Wassertropfen.
Dann regnet's aber gar nicht Studio ohne Glas gedreht und dann wird halt nachträglich einfach als zusätzlicher Layer so ein Glas reingezogen mit Regen drauf.
Und und dann ist gut. So, das ist aber halt natürlich nur eine Unterkategorie, weil besonders äh tricky wird's da natürlich mit,
spiegeln. Und da möchte ich zwei Szenen insbesondere mal ähm hervorheben oder ganz insbesondere über zwei Szenen, äh die relativ bekannt sind, mal sprechen. Ähm das eine ist aus dem Film Contact von wann ist der 97 glaube ich? Ja, irgendwie so.
Aber ihr wisst,
Da gibt es eine, genau, SEBA, SEBA hat den gesehen, Phil du auch, oder?
Phil
Ja, ja, ja. Ich wollte nur nicht dazwischen reden.
Micha
Ich wollt's nur abklären. Da gibt's eine Szene relativ anfangen am Film, wo sozusagen die junge Jodie Forster ähm gespielt von Gender Malone auf sozusagen also eine Treppe hochläuft, sind dann Gang entlang,
sozusagen auf die Kamera zuläuft und dann,
zum anderen an einen Spielschrank greift und dann fährt die Kamera aber sozusagen aus dem Spiegelschrank raus, also das heißt die ganze Einstellung sieht dann so aus, als wäre sie im Spiegel gedreht worden,
ja spiegelverkehrt gewissermaßen.
Dann aus dem Spiegelschrank rausfahren, was halt überhaupt nicht geht, weil die Kamera natürlich sie schon gefilmt hat, wie sie auch die Treppe hochläuft. Das heißt, der Spiegelschrank ist natürlich fest an der Wand montiert und es geht gar nicht und es ist ein richtiger Mindfuck eigentlich, dieser diese Einstellung.
Und da natürlich dann die Frage, okay, wie macht man sowas? Also wie funktioniert denn sowas.
Phil
Ja vor allen Dingen, die läuft doch noch so einen längeren Flur lang, also ist ja nicht,
und dann äh Spiegelschrank sein. Die läuft ja irgendwie gefühlt so ein zehn15 Meter Flur nochmal lang, sodass äh sodass unter keinen Umständen das irgendwie so twicktechnisch aus dem Spiegel heraus hätte geschehen können.
Micha
Eben, eben genau und da ist dann natürlich die modernere Trägtechnik gefordert, sage ich mal, also äh jetzt
kein CGI, aber zumindest Blues Screen. Tatsächlich ist es nämlich so gemacht in dem Film, dass äh in dem Spiegel gar kein Spiegel drin ist, natürlich, sondern halt eine blaue Fläche.
Und der Shot wie sie die Treppe hochläuft und dann quasi auf die Kamera zu auf den Spiegelschrank zu.
Diesen Gang entlang ist quasi ein Shot, der dann in den Blues Screen eingesetzt ist in der Post,
wo der Spiegel ist und dann in dem Moment, wo die äh Schauspielerin dann,
an den Spiegel rangreift, sieht man ja quasi die Hand, wie sie dann zu dem Spiegelschrank greift und den Spiegelschrank aufmacht, um da die Medikamente rauszuholen. Und das heißt, da werden dann quasi zwei Shots ineinander reinkombiniert.
Die dann aussehen, als wären's Spiegelshots voneinander, sind sie aber gar nicht. Also es sind zwei getrennte Shots, die nichts miteinander zu tun haben, die dann aber so aufeinander getimed sind, also auch mit dem Greifen nach dem Knauf von diesem Spiegelschrank, dass es aussieht, als wär's tatsächlich.
Ja eine eine Spiegelvariante,
dem, was wir vordergründig sehen erstmal. Ähm also wahnsinnig raffinierter und ausgebuffter Shot muss ich sagen und als ich den Film damals auch das erste Mal,
gesehen habe, also die Handlung schreitet ja relativ schnell voran dann in dem Film, dass man gar nicht so viel Gedanken hat sich äh oder gar nicht so viel Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen.
Aber tatsächlich saß ich so kurz da und dachte so Moment mal wie war wie ist das denn jetzt? Wie ist das denn jetzt vonstatten gegangen.
Phil
Ja äh da da da steckt ja auch ähm also Kreativität dahinter. Also ist ja nicht nur einfach,
also auf die Idee muss man ja erstmal kommen. Also Chapeau überhaupt an die an die an die an Regisseur, an die äh Kameraleute überhaupt so zu überlegen, wie kann man's umsetzen und das auch noch so gut zu machen? Äh.
Micha
So aufeinander abzustimmen, ne? Und das führt uns dann eigentlich zu einer zweiten Szene, die ähm auch relativ sage ich mal wegweisend war, beziehungsweise ich konnte jetzt leider in der Recherche nicht rausfinden, was,
Die erste Verwendung von einem Spiegel im Film war, wo man eine Kamera nicht gesehen hat. Also da bin ich tatsächlich nicht hintergekommen. Ähm was ja die erste Verwendung war.
Aber es gibt eine Szene in Terminator zwei,
von 199ein, wo ähm Arnold Schwarzenegger zu sehen ist quasi als Terminator und Sarah Corner, also Linda Hamilton und Adrian drumrum stehen und ihm quasi aus seinem Kopf den äh Mikrochip raus
ziehen wollen, so die CPU.
Und die sitzen oder die er sitzt vorm Spiegel und die stehen quasi links und rechts neben ihm und fummeln die ihm da am Kopf rum und die Kamera hält quasi auf den Spiegel drauf,
indem man dann die Gesichter von denen sieht, also quasi, ne, von hinten gefilmt,
sodass man sowohl im Vordergrund die Schauspieler interagieren sieht, aber auch im Spiegel sieht Arnold Schwarzeneggers Gesicht und was da passiert und so weiter und so fort. Und die die Kamera fährt einmal sozusagen hinten lang.
Man sieht aber keine Kamera im Spiegel, was natürlich wieder für wie ist denn das gedreht?
Wobei viele Leute das wahrscheinlich gar nicht merken, weil man natürlich auch so von einem Film eingenommen ist unter Umständen, dass man sich auch gar nicht fragt, dass der ja irgendwie gedreht sein muss, sondern man nimmt das dann einfach so für so eine Art Realität,
an ähm und wenn da auf einmal eine Kamera wär, dann würde einem das ja total rausreißen so, ne? Ähm weil man weil man,
hat bei einem Film ja immer das Gefühl, ah nee, das passiert gerade wirklich, obwohl natürlich jeder weiß, nee, es ist irgendwie gedreht und da war auch irgendwie eine Kamera zugegen. Ähm
Ja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall ist das dort so gemacht, dass du quasi die Handlung im Spiegel siehst und die Handlung vor dem Spiegel aber keine Kamera.
Auch ähnlich wie ich's vorhin gesagt habe, bei dem Glas durch den Verzicht auf einen Spiegel.
Also das heißt, es gibt in der Szene gar keinen Spiegel. Es ist aber auch kein CGI zu sehen hinter dem Spiegel, sondern was hier passiert ist, dass du quasi duplizierte Sets hast. Also das heißt, du hast ein Set im Vordergrund,
im Spiegel drin, also das heißt der Spiegel ist eigentlich kein Spiegel, sondern ein Loch in der Wand, wo auf der anderen Seite der Wand,
auch nochmal Schauspieler stehen, die genau das gleiche machen wie die Schauspieler auf der anderen Seite der Wand. Das heißt, es wird ein synchron geschauspielert,
was dann den Eindruck verursacht, dass das ein Spiegel ist und das ist in Terminator zwei insofern auch besonders geschickt gemacht, weil.
Die Schauspielerin, die nämlich Linda Hamilton vorne spielt, also die von der man das Gesicht nicht sieht,
aber die Linda Hamilton halt im also Linda Hamilton steht halt in dem vermeintlichen Spiegel und die Schauspielerin, die aber vorne ist, ist Linda Hamiltons Schwester.
Das heißt sozusagen man hat da auch jemanden genommen der dann sehr ähnlich aussieht um eben diese Illusion perfekt ähm rüberzubringen und dann eben die besondere Herausforderung ist
genau die gleichen Bewegungsabläufe ähm stattfinden zu lassen und natürlich auch die Dekoration. Also wenn da ein Tisch noch vorne ist oder so, dann muss der natürlich auch gespiegelt sein. Also musst du sozusagen das Set komplett einmal,
in dem Spiegel auch nochmal neu aufgebaut sein. Also schon 'ne schon 'ne ausgebuffte Sache und 'ne ausgebuffte Leistung so was so was zu bringen.
Phil
Ja, vor allen Dingen dann auch von den Schauspielenden, also dass da wirklich so synchron dann auch beizubehalten, dass äh die äh da jede Geste und so etwas dann äh mitspielen können. Chapeau.
Micha
Ja. Wird wahrscheinlich mehrfach mehrfach geprobt gewesen sein, nehme ich mal.
Phil
Durchaus. Das wird nicht das erste Mal gewesen sein.
Micha
Genau.
Und dann ähm gibt es noch eine eine andere Karte oder was ist eine andere Karte gewesen? Eigentlich die gleiche Kategorie aber nochmal ein bisschen ähm äh ausgebuffter hat's dann nochmal Zucker Punch gemacht. Äh da gibt es nämlich eine Szene wo,
der Spiegel freistehend im Raum ist und also in so einer Umkleide in so einem Umkleideraum und die Kamera fährt quasi um den Spiegel rum,
Auf der anderen Seite des Sets sozusagen findet das, was im Spiegel zu sehen gewesen wäre eigentlich auch nochmal statt. Das heißt, du musst,
Während die Kamera um den Spiegel dann rumfährt noch 'nen Schnitt verstecken damit du dann quasi auf der anderen Seite wieder das gleiche siehst so weil du kannst es halt nicht machen, dass da eine Schauspielerin auf der einen Seite sitzt.
Um den Spiegel rumfährst und dann sitzt sie aber auf der anderen also ne funktioniert halt nicht. Das heißt musst du halt noch einen Schnitt versteckt werden drin. Um sozusagen dann Seiten zu tauschen nochmal.
Phil
Also ist das dann so, dass ähm so quasi am Anfang in Zucker-Punch das so ist, wie du es gerade jetzt auch beim Terminator skizziert hast. Das ist also quasi, ich nenn's mal ein Loch in der Wand gibt oder auch nicht, in so, aber auf der anderen Seite sitzen auch Schauspiel,
doubelt beziehungsweise im Vordergrund, damit man deren Gesichter nicht sieht, sondern,
genau und ich sage mal im Spiegel sitzen dann die echten Schauspielenden und dann fährt die Kamera so herum und weil man dann natürlich dann quasi herausfinden würde wenn man jetzt die Gesichter der der Double sehen würde, dass das nicht die echten Schauspielenden sind
ist dann quasi auf der anderen Seite dieses dieser freistehenden Spiegelwand jetzt ein echter Spiegel sozusagen im Einsatz
aber man muss eben diesen Schnitt dann sozusagen machen, dass eben ja dort, dass es nicht auffällt, dass das eigentlich auch zwei verschiedene
Szenen sozusagen sind. Das eine eben mit äh Schauspielen auf beiden Seiten und dann ähm quasi nach dem Schwenk, dass da ein echter Spiegel ist, so dass äh du sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund die echten schauspielenden Sees so gesehen, ja? Oh Gott,
ist ja richtig mein Fackel.
Micha
Richtiger Mindfuck.
Phil
Alter!
Micha
Was dir aber auch dort geil gemacht haben in dem Film ist, dass
in den Spiegel, weil das halt so ein so ein so ein ja wie gesagt so ein Umkleidezimmer ist und so und da sind dann so persönliche Gegenstände in den Spiegelrahmen auch so eingehakt
dann haben die die natürlich von beiden Seiten eingehakt, also wenn dann so ein Foto zum Beispiel so in den in den Rahmen von dem Spiegel so eingesteckt ist, dann ist das quasi,
vorne eingesteckt und dahinter nochmal eingesteckt, damit wirklich diese Illusion perfekt ist, dass da wirklich ein Spiegel ist und das sozusagen die Dicke von dem Glas
auch mit abgebildet wird in dieser Illusion. Also total total irre eigentlich, was da an ähm,
Ja, ein Detail eigentlich drinsteckt, um diese Illusionen sauber zu verkaufen und wo man's dann aber sieht, aber nur, wenn man's weiß eigentlich, weil man natürlich Dinge im Film gerne so
sich gerne hinters Licht führen lässt eigentlich. Äh man sieht dann auch leichte asynchronität beim Schauspiel. Also man sieht dann, dass
dann die Hand nicht ganz genauso ist wie vorne, äh also wie im Spiegel und so
Aber das sind so Kleinigkeiten, die einem nur auffallen, wenn man's wirklich weiß, wie es gemacht ist, wenn man's nicht weiß, ist es ist es eigentlich makellos so. Ja.
Seba
Da fragt man sich jetzt nicht mehr, warum Filme produzieren so teuer ist, wenn man so einen Aufwand betreiben.
Micha
Das stimmt, das stimmt.
Seba
Aber der der Spiegel ist ja an sich immer schon der der Feind der der Illusion gewesen ne. Ich denke,
an an viele Beispiele, wo man ja nicht nur den Kameramann sieht, sondern viele Sets sind ja auch so aufgebaut, dass sie im Prinzip nur drei Wände haben.
Ne die vierte Wand spart man sich für die Crew und äh da sitzen dann alle Filmen äh Beteiligten. Ähm bei einem Spiegeldreh muss ja auch quasi diese vierte Wand ergänzt werden.
In vielen Fällen.
Micha
Ja, richtig, genau, musst du auch reinbringen, weil sonst hättest du da so ein so ein Loch, ja. Ja, ganz klar. Ähm Philip, wolltest du noch was.
Phil
Ja die die äh ich find's einfach faszinierend, dass aber trotz alledem man sich dafür entscheidet genau diesen Schutz so zu machen wie sie sind. Also da steckt ja dann auch ein Wunsch und eine Vision dahinter,
Dass man einfach sagt, okay, ich möchte für diesen ich möchte diesen Schwenk drinne haben und da ich ich scheue nicht den großen Aufwand, sondern weil es einfach meine Vision ist mit diesem Spiegeltricks äh zu zu agieren und da eben auch ein ein Effekt mit hervorzurufen. Finde ich ganz
faszinierend.
Micha
Ja, ja. Ähm und dann kommen wir natürlich zu dem
Fall, der heute sehr häufig eigentlich schon Verwendung findet, der dann eben nicht mehr so spannend ist, dann einfach CGI, ne? Also das heißt, wir haben heutzutage einfach Kameras, die auf digitalen Krähen
tausend Mal replizierbar die exakt gleiche Bewegung vollführen können und da sind dann eben zwei Möglichkeiten für Filmschaffende gegeben, zum einen
macht halt einen Kameraschwenk auf der einen Seite und dann macht man den Kameraschwenk nochmal ohne Schauspieler von der anderen Seite. Fügt die beiden Sachen dann im Spiegel sozusagen zusammen.
Und dann oder oder ohne Schauspieler oder mit Schauspieler meinetwegen. Ähm und dann und dann ergänzen die sich quasi und dann ist es auch auch okay. Oder man baut einfach den kompletten Raum in digital noch mal nach und in Cigial.
Ist dann aber das Problem häufig, dass wenn du schauspielende noch mit drin hast,
dann in CGI zu machen unter Umständen vielleicht auch zumindest nach heutigem Stand vielleicht auch nicht so geil aussieht und einfach auch vielleicht,
aufwendiger immer noch wäre, als einfach vielleicht Schauspieler zu nehmen, die genauso aussehen. Also, ne,
So aber nichtsdestotrotz wird ganz häufig darauf eben zurückgegriffen, dass man mit einem echten Spiegel dreht heutzutage und dann einfach die Reflexion in dem Spiegel raus retuschiert. Ähm ob man das jetzt eben dadurch macht, dass man halt eh Filmmaterial hat,
ähm sozusagen von der anderen Seite gefilmt nochmal, dass man dann an der Stelle dort ergänzen kann oder ob man das Loch dann quasi einfach über CGI äh irgendwie stopft, ja, das kann dann Filmschaffende irgendwie machen, wie sie wollen. Ist dann aber nimmt der ganzen Sache so ein bisschen, finde ich, die Magie.
Weil das ist dann einfach so ja okay gut. Also mit Computern kann man halt irgendwie alles machen. Ist dann irgendwie nicht mehr so handwerklich aufregend wie die Szene in contact oder wie die in Terminator zwei.
Phil
Äh tatsächlich, also wenn man's weiß, dann kann man solche Szenen auch deutlich noch mehr wertschätzen. Ähm
da bin ich vollkommen dabei. Also CGI klar kannst du machen, aber
äh da da da kommt so ein bisschen der Film-Nerd so heraus, wenn man weiß, okay, da ist jetzt richtig Handwerk und da haben vielleicht auch äh CGI aber insbesondere auch
Kamerawinkel und irgendwie äh Verschleierungstaktiken. Du hast ja von sowas wo,
Decken und so etwas gesagt und verschiedene Arten von Glas oder Spiegeln und so etwas. Wenn man das alles kombiniert, um den perfekten Shot zu machen, ähm,
fühle ich mich besser bei.
Micha
Ja
Phil
Als einfach hingeschlonzt, irgendwie so ein bisschen Patterfix da drüber und dann sieht man.
Micha
Irgendwie mehr Spaß, ja, ja, so sieht's aus. Ja gut, also das ein kleiner kleiner Ausblick darauf, wie wie das mit Spiegeln im Film funktioniert.
Phil
Faszinierend, ey.
Seba
Sehr spannend.
Micha
Na gut, in diesem Sinne ja.
Phil
Was noch kommen wird. Das wird bestimmt nicht der letzte äh den letzte Taktik und Technik sein.
Micha
Wie gesagt, enttäuschend wird's dann immer sein, wenn's dann ach so, es war na ja.
Phil
Warten wir ab.
Micha
Genau, schauen wir mal. Na gut.
Phil
Vielen Dank dafür für den Ein.
Micha
Ja klar. Genau und wir hören uns bald wieder.
Phil
Ganz genau. Tschüss.
Micha
Tschüss.
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