Nerdtalk Sendung 346

Gesehene Filme:

Edge of Tomorrow * (WerStreamt.es?)
Bad Neighbours * (WerStreamt.es?)
A Million ways to die in the west * (WerStreamt.es?)
Godzilla (WerStreamt.es?)
Bright Star * (WerStreamt.es?)
Das Boot * (WerStreamt.es?)
Under the Dome * (WerStreamt.es?)
Mad Men * (WerStreamt.es?)

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13 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 346“

  1. Hab noch nie von jemandem gehört, dass er “Das Boot” schlecht fand…
    Selbst meine Frau die von Kriegsfilmen jetzt nicht so die Ahnung hat, hat sehr gespannt und fasziniert den Directors Cut mit mir vor paar Jahren angeschaut.

    Lars, da hast du dir das in der Besprechung zu einfach gemacht. Der Film hat wesentlich mehr zu bieten als das was du da von dir gabst 🙁

    Das Boot gilt nicht umsonst als die Mutter alles U-Boot Filme und das völlig zurecht.

  2. Na Männer alles Klar?

    Ich finde das Boot auch einfach genial. Es ist einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir immer wieder gerne ansehe. Ich bin einer Meinung mit dem Pupser, bei dem Film passt einfach alles: Schauspieler, Regie, Musik, Handlung usw. Von mir gibt es für das Boot 10/10 Film.

    Dagegen fand ich Edge of Tomorrow nicht ganz so gut. Bzw. 2/3 des Films fand ich Super, aber im letzten Drittel sinkt der Film für mich ab.

    Vorsicht Spoiler:

    Den von Lars erwähnten Kniff fand ich alles andere als Spannend und die danach folgende Handlung ist eher Langweilig, weil es wieder Action- Film Standart ist mit sehr viel BUMM ist. Die Handlung vorher fand ich sehr viel besser bzw. intressanter.
    Das Ende würde ich gerne mal erklärt haben. Ich fand es Platt und unlogisch. Habe ich etwas übersehen???

    Spoiler Ende

    Das 3D hätte ich mir gerne gespart. Durch die Wackelkamera ist der Film sehr anstrengend zu sehen.

  3. Hallo zusammen,

    zum Boot: Ich finde es interessant, dass der Film allgemein so hoch gelobt wird. Zumindest im Seminar waren wir uns fast alle gegenteilig einig.

    zu Edge of Tomorrow:
    !!!ACHTUNG RIESEN-SPOILER!!!
    Am Ende explodiert das Omega, während Cage noch seine letzten Lebenszüge aushaucht. Das Blut des Omega kann also in die noch rest-intakte Blutlaufbahn von Cage gelangen (er wird ja förmlich von diesem hellblauen Zeug umspült) und setzt so den Tag, wie gewohnt, ein paar Augenblick später zurück, als Cage dann tot ist, nur mit dem Unterschied im Tagesablauf, dass das Omega auch tot ist und damit sich selber nicht reanimieren kann (als Ursprung der Zeitlöcher überhaupt), somit die Invasion ausbleibt und alle gerettet sind. Im Prinzip der selbe Vorgang wie am Anfang mit dem Alpha-Mimic am Strand nur in groß.
    – So zumindest wäre meine Erklärung des Endes, die natürlich nicht fehlerfrei oder korrekt sein muss.
    !!!ENDE RIESEN-SPOILER!!!

    Liebe Grüße!

  4. Hallo,

    nochmal zu Edge of Tomorrow:

    !! Riesen Spoiler!!

    Ok so habe ich das Ende auch verstanden, aber warum ist das Omega tot? Wenn Tom Cruise sonst in die Vergangenheit gereist ist, war alles wieder auf Null gesetzt. Selbst die Aliens, die er vorher getötet hat. Nach der Logik des Films, müsste doch das Omega noch leben, weil er es zwei Tage später erst töten wird, oder? Es müsste sich dementsprechend nicht reanimieren, weil es erst in der Zukunft stirbt.

    Eine andere Möglichkeit ist, dass er nun das Omega ist und alle Fähigkeiten übernimmt. Er hätte dann die Kontrolle über die Aliens. Aber müsste es dann nicht zwei Omegas geben, wenn er zurückreist?

    Ein Kumpel und ich haben lange darüber diskutiert, sind aber auf keine Lösung gekommen, weil alle von uns entworfenen Lösungsszenarien immer derbe Logikbrüche hatten.

    Das Ende, dass Omega, Cruise und Blunt Tod sind, wäre meiner Meinung nach das Bessere gewesen. Er hätte sich für die Menschheit geopfert. Ein Opfer, was er am Anfang des Films nicht machen wollte.

    Schlechtes Ende (für mich) für einen ansonsten guten Film.

    !!! Ende des Riesen- Spoilers”

    Gruß
    Sultan

  5. Zu “Das Boot” sei noch folgendes gesagt: Ursprünglich handelt es sich hier um eine sechsteilige Miniserie, aus der bei Erscheinen auch ein ca.90minütiger Film geschnitten wurde(der sehr gerafft wirkt). Den dreistündigen Director’s cut hab ich vor ca.15 J. im Kino gesehen, und mich kein bisschen gelangweilt. Da stehe ich ausnahmsweise mit völligem Unverständnis vor Lars’ Kritik.

  6. Allein die Szene in “Das Boot” wo die völlig unter/einseitig ernährten U-Boot Leute auf dem Festland sind, und dieser schmierige Nazi da total absurde kulinarische Speisen anbot als wäre das das natürlichste der Welt, war grandios

    Ach und bei dem Film habe ich das erste mal von “Sackratten” gehört 😛

  7. Unvergessen auch die Szenen mit dem Gespenst, die Pissszene am Anfang, der besoffene Thomsen, Thomsen 2. Treffen (Es ist Thomsen). Das Ende finde ich grandios undhabe es nicht gefeiert.

  8. Zu “Das Boot” sollte man seinen historischen Hintergrund auch nicht vergessen. Der Film basiert auf dem Buch von Lothar-Günther Buchheim, der darin seine Kriegserinnerungen verarbeitet. Soweit ich mich erinnere war es seinerzeit eines der ersten großen medialen Ereignisse, das die Deutschen nicht als Täter-, sondern eben auch als Opfervolk darstellt. Anfang der 70er sorgte sowas noch für mehr Aufsehen als heute.

  9. Hallo zusammen!

    Zum BOOT: Das ist ja auch der Grund, warum ich die Langeweile, die aufkommt, so schade fand – der Film hat viele Szenen, die ich toll fand, die spannend waren, die gut geschrieben waren. Er macht nur den großen Fehler, sich zu oft zu wiederholen, zu häufig ein bereits ausgereiztes Schema wieder aufzunehmen. Für mich kommt nach der ersten Hälfte überhaupt keine Lust mehr für die (eigentlich deutlich bessere) zweite Hälfte auf, obwohl so viele schöne Momente und Ideen umgesetzt wurden. (Alleine der geniale Einfall, die Tatsache nutzbar zu machen, dass ein U-Boot sinken kann, ohne wirklich zu sinken. Grandios – aber eben durch die schiere Länge des Immer-wieder-Gleichen völlig verheizt.)

    Zum historischen, medialen Ereignis: Das stimmt so nicht ganz – seit dem Aufkommen des bundesdeutschen Kriegsfilms in den 50ern geht es immer um die Opferrolle. Das Standard-Setup dreht sich um den einen guten Soldaten, bzw. den einen ehrenwerten Offizier. Der gute Mensch, der als Soldat nun mal nichts dafür kann, dass er die Befehle ausführt. Es wird immer dieses doppelte Feindbild (was auch DAS BOOT tut) erzeugt vom tatsächlichen Kriegsfeind und gleichzeitig dem Feind “Oberkommando”, das seine Soldaten sinnlos verheizt und an allem Schuld ist.
    Die Fragen, die sich da ergeben, habe ich jetzt bewusst in der Episode ausgespart, weil sie ein riesiges Thema öffnen, dessen Beantwortung und Lösung quasi nicht möglich ist. Aber es ist schon ein Punkt, der nicht nur in teilweise furchtbar geschichtsverfälschenden Filmen der 50er und 60er sauer aufstößt, sondern eben auch im BOOT: Die Männer, die dort heroisiert werden, sind Wehrmachts-Soldaten im Dienste der NS-Regierung, ohne dass der Film das je vernünftig thematisieren würde. Alleine die Tatsache, dass beim Aus- und Einlaufen keine einzige Hakenkreuz-Flagge weht, geschweige denn überhaupt irgendein NS-Emblem sichtbar ist (sondern im Gegenteil die Flagge am Boot selber sogar so gefaltet ist, dass sie nur undeutlich rot-schwarze Formen erkennen lässt, nie wehend ganz zu sehen ist) – warum den zweiten Weltkrieg und Deutschland als Setting wählen, wenn man die damit verknüpfte Problematik konsequent verschweigt, und zwar explizit?
    Der Film entgeht seiner Verantwortung und das ist in meinen Augen ein massives Problem – was sicherlich letztlich fast alle Filme über NS-Deutschland gilt. Und damit die unheimlich schwierige Frage nach der Möglichkeit und Bedingung einer Darstellung von Kriegsverbrechen und Genozid öffnet, deren Beantwortung wir auch im Seminar nach vier Sitzungen nicht leisten konnten.

    Um es abzukürzen: Ja, der Film ist in vielen Stellen gut, aber zu lang – problematischer noch: die deutsche Schuldfrage bleibt, wie immer, ein großes, bedrückendes Problem, das auch DAS BOOT keinesfalls glücklich löst.

    Liebe Grüße!

  10. Ulkig, wie ihr beide im Cast aus Tom Cruise ganz selbstverständlich Tom Hanks macht 😉

    Wirklich interessant finde ich wieder die GODZILLA Diskussion!
    Wie Phil so beiläufig zu der Halo-Sprung Szene sagt: “Ach, das war für mich nicht wirklich erwähnenswert.” hat mich fast laut “WHUUUAT?!” schreien lassen 😉 Fand den Film ja selber nichtmal so richtig gut, aber die Szene.. Also die.. Da.. Ich stammele schon, weil die so UNGLAUBLICH gut war! Natürlich ist jede Ansicht zu jeder Filmszene legitim – no offense – aber ich hätte nicht gedacht, dass es irgendeine Möglichkeit gibt diese Szene nicht perfekt zu finden (egal was man vom Film hielt).

    Die Atmosphäre war in dem Moment so unglaublich, ich glaube die hat sich direkt in die Top5 (oder zumindest Top10) meiner Alltime-Lieblingsfilmszenen katapultiert. Und dann auch die ruhige Stadt, der Flammenschein, der Nebel, die plötzlich so ruhige Musik.. Da war der Film kurzzeitig großartig!

    Zu den PACIFIC RIM Vergleichen wollte ich noch anmerken, dass ich die Action in GODZILLA weitaus besser fand. In PACIFIC RIM kloppen sich doch Mechas und Kaiju zu 90% nachts bei Regen im Ozean. Da hat man doch wirklich gar kein Gefühl für die Größe und Wucht der Viecher und Bots gehabt – dann lieber Godzilla oder irgendwelche Riesen-Mutos in San Francisco. Fand ich wesentlich imposanter!

  11. Für alle die wie ich das Ende unbefriedigend fanden, stelle ich mir den Schluss wie folgt vor.

    Spoiler-Anfang

    Cage stirbt, kommt dabei mit Omega-Blut in Berührung und wacht wieder einen Tag vor dem D-Day auf. Anstatt das Omega selbst zu töten, sucht er erneut den General auf – ohne Skarski. Dieses Mal bittet er anstelle der Übergabes des Transponders, um einen Luftangriff auf das Louvre. Diesen Überraschungsangriff konnte das Omega nicht vorhersehen und alle Mimics sterben. Um ganz sicher zu gehen erhält Cage vor dem Angriff eine Blutinfusion, damit sämtliche Verbindung zum Omega gelöscht wird. Cage wird nicht degradiert, fliegt als Major mit einem Heli zu seine „Liebste“ und nickt dabei kurz weg. Er träumt von einem gescheiteten Angriff auf das Louvre und wacht auf. Angekommen erfährt er in den Nachrichten vom Sieg und macht sich auf den weg zu Skarski. Mit der Gewissheit die Welt gerettet zu haben taucht er vor ihr mit einem grinsen auf.

    Spoiler-Ende

  12. Würd gern mal eine meinung zu meiner edge of tomorrow ende theorie hören…
    was viele nämlich zu vergessen scheinen, ist die tatsache, dass ja das blut des alphas schon für die zeitschleife reicht – RITA wird von einem alpha getötet – was wenn sie da schon mit dem blut des alphas in berrürung kpmmt? da sie ja einiges der zeit voraus ist und alles von cage weiss, hätt sie es auch recht “einfach” im luvre rein zu spazieren und das omega zu töten!
    die zeitschleife wird also bei ritas tot ausgelöst, cage stirbt etwas später, der genaral spricht am ende von HEUTE MORGEN – die zeit könnte also für rita gerreicht haben – warum sie dann cage ignoriert? naja… tut sie nicht… wenn man ihre erste begnung mit der letzten vergleicht, so fällt auf, das sie am ende annders auf cage reagiert…
    wär für mich auch das einzig logische ende – bei allen anderen funktionieren gibts zu viele paradoxe… eigentlich gehts anders nicht… hab lange gesucht, aber niemand bietet mein ende an! kann mal jemand den schreiberling von denen fragen?? ^^
    vielleicht habens sies auch einfach nur so, so gemacht… damit leute schön brav darüber diskutieren =)

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