Nerdtalk Sendung 411

Endlich wieder gesund gibt es CRIMSON PEAK, SICARIO und DER MARSIANER in der Besprechung. Zudem holte Lars CARS nach und Phil fröhnte umfangreich dem #Horrorctober.

Gesehene Filme

Crimson Peak *
Der Marsianer * – Rettet Mark Watney
Sicario *
Flash Gordon *
The Visit *
Psycho *
Cars *
Der weiße Hai *
Event Horizon *
Friedhof der Kuscheltiere *

Vorgestellte Filmstarts der Woche

The Walk

Paranormal Activity: Ghost Dimension

Malala

Sonstiges / Links

The Hero’s Journey


via wired.de

Literaturtipps:
Vladimir Propp, Morphologie des Märchens [1928], Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1975.
Jurij M. Lotman, Die Innenwelt des Denkens [2000], Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2010.

TIMECODES:
00:00:00.000 Begrüßung
00:03:54.517 Filmstarts der Woche
00:12:06.017 Besucher-Tippspiel
00:19:42.250 HTTP Status Codes
00:26:28.759 Crimson Peak
00:41:04.285 Der Marsianer – Rettet Mark Watney
00:59:30.971 Sicario
01:13:54.219 Flash Gordon
01:27:45.435 The Visit
01:37:05.985 Psycho
01:49:52.070 Cars
01:57:13.036 Der weiße Hai
02:06:09.029 Event Horizon
02:12:14.721 Friedhof der Kuscheltiere
02:19:57.576 Gewinnspiel The Voices
02:24:17.030 The Hero’s Journey
02:30:10.978 Ja, wir nehmen live auf
02:32:11.630 Der neue Star Wars Trailer



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02:19:57.576 Gewinnspiel The Voices
02:24:17.030 The Hero's Journey
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7 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 411“

  1. Moin. Super Sendung mal wieder. Mr. Heldenreise heißt aber immernoch Joseph Campbell (statt John). Weiter so, Männer.

  2. @Crimson Peak: Ich liebe Guillermo del Toros Art, Filme mit einem wunderbaren Look zu inszenieren, hab daher monatelang auf den Film hingefiebert. Er war supr, bleibt aber ein klein wenig hinter Pans Labyrinth zurueck, da dieser von seiner Geschichte und seinen Figuren ein wenig origineller war. Schauspieler und das ganze Design sind fantastisch. Von der Geschichte wusste ich, worauf ich mich einlasse, da del Toro u.a.Brontes Jane Eyre und Daphne du Mauriers Rebecka als Einfluesse genannt hatte. Wenn ich dem Film ein Lied zuordnen muesste, waere es “Danse macabre” von Camille Saint-Saens. Sehr creepy, aber wunderschoen, ganz im Zeichen von Filmen wie “Pans Labyrinth” und “The Devil’s Backbone”. 8-9/10 Punkten (Abzug bedingt durch Phils ehemaligem 10-Kriterium, hatte danach nicht das Beduerfnis, ihn direkt nochmal schauen zu wollen). @Psycho: Klassiker! Man besten direkt danach “Hitchcock” mit Anthony Hopkins schauen, quasi als Double Feature (vgl. Mary Poppins & Saving Mr. Banks). @Friedhof der Kuscheltiere: Hab ich erst vor kurzem auf Amazon Prime nachgeholt. War ganz ok der Film. Der alte Mann war super ( lag vielleicht auch an der sehr praegnanten deutschen Synchrostimme) und das Finale ist noch ziemlich heftig, der Rest war etwas schleppend. @ Heldenreise: Durch Zufall hab ich mal auf Arte mal eine Doku zu Star Wars gesehen, in der alle 6 Filme nach dem Schema untersucht wurden, also Held, Mentor, Wegbegleiter, Dramaturgie, Parallelen zur griechischen Mythologie, etc. War sehr spannend, u.a. mit JJ Abrams und Kevin Smith als Kommentator. Habs leider nicht mehr wiedergefunden, vielleicht gibts die irgendwann nochmal im TV oder ist irgendwo online zu finden. @Star Wars: Ich bin quasi durch meinen Bruder und meinen Vater mit den alten Star Wars Filmen großgeworden, ist also ein Stueck Kindheit. Ich hatte sogar eine Prinzessin Leia-Actionfigur aus Episode 6, wo sie sich bei Jabba the Hutt reinschmuggelt, um Han Solo zu befreien :D. Ich find es gut, dass Episode 7 ein neues Kapitel aufschlaegt, ohne seine Wurzeln zu vernachlaessigen. Ich freu mich sehr auf Mark Hamill und Carrie Fisher, sie mal wieder in Aktion zu sehen, aber auch auf neue Figuren wie Rilex und v.a. BB-8. Ich glaube, es werden galaktische Weihnachtstage ;).

  3. Argh, ich meinte natuerlich Rey (aka Daisy Ridley). Nicht zu verwechseln mit Riley aus Inside Out (by the way ein unglaublich sueßer Film, hab viel gelacht, aber auch geweint und Kummer ist ja herzallerliebst, absoluter Top 10 Best of 2015 Kandidat). Entschuldigt meine Schreibfehler, das kommt durch mein Smartphone, das grad rumzickt (macht nicht mal mehr Umlaute), sonst schreib ich immer am PC.

  4. Der Horrorctober neigt sich dem Ende und wie zu erwarten war bei den gesehenen Filmen so einiges an Schund dabei. Auch für mich war es der erste aktive Horrorctober und was man alles unter dem #horrorctober Hashtag zu lesen bekam, war super interessant.
    Sicher eine Aktion, die sich auch im nächsten Jahr wieder großer Beliebtheit erfreuen wird.

    Mal von dem ganz großen Mist aus Phil seiner Liste abgesehen (Karla, Black Water, Area 51 ua.) waren bei mir aber durchaus einige empfehlenswerte Horrorfilme dabei:

    Begonnen hatte es mit aus Game of Thrones / Pusher bekannten Schauspielern in Nachtwache (Nightwatch). Solider Horrorfilm, hat aber einiges an Potential verschenkt. Nach Psycho folgte mit Ich seh Ich seh (Goodnight Mommy) der erste Knaller. Ganz toller Horrorfilm. Mit einem etwas überraschende Twist.
    Anschließend wieder Langeweile mit Videodrome und dem für mich enttäuschenden Insidious. Die weiteren Teile brauche ich mir wohl nicht mehr geben.
    The Last House on the Left, Wyrmwood und Orphan haben mir da durchaus besser gefallen und ebenso German Angst war zumindest speziell.
    Zwischendurch lief das ABC of Death 1 und 2, was an Trash wohl sehr schwer zu überbieten ist und teilweise absolut skurrilen Klamauk zeigte. Muss man halt drauf stehen, mir hatte es gefallen. Und für zwischendurch echt gute Unterhaltung.

    Durchaus viel Positives konnte ich auch The Human Centipede, Suspiria und Der Fluch der 2 Schwestern (The Uninvited) abgewinnen. Im Gegensatz dazu waren Devil und The Woman in Black eher Durchschnitt. Wobei ich Devil bereits kannte.
    Ziemlichen Bullshit lieferte Chernobyl Diaries, Blutgletscher und The Possession. Sie gesellten sich damit in die Reihe von Black Water ganz nach unten.

    Klassiker gehörten im #horrorctober ebenso dazu: Maniac, The Birds, The Grudge, Jaws, The People under the Stairs, Nightmare on Elm Street. Von The Grudge war ich beim zweiten Mal etwas enttäuscht. Maniac kommt erst ungeschnitten zur Geltung und Jaws hat mich zumindest nicht großartig gelangweilt.
    Das von mir gesehene Remake von Maniac im Anschluss ist für mein Empfinden sogar noch deutlich besser.

    Weitere Empfehlungen kann ich für Rollercoaster, Diabolique (1955) und The Skin I live in aussprechen. Und den Kurzfilm Sea Devil auf Vimeo.

    Viel wird bei mir an Horrorfilmen im Oktober nicht mehr folgen. Carrie (1976) wird noch zu Ende geschaut und Rosemary’s Baby.
    War ein toller Horrorctober! 🙂

    Gewinner auf Platz 1 ist Good Night Mommy geworden. Den werde ich sicher irgendwann nochmal schauen!
    Platz 2 teilen sich Die Teuflischen (Diabolique) und Die Haut in der ich wohne (The Skin I live in).

  5. Hallo liebe Nerdtalk-Gemeinde 😉

    gestern Abend war es endlich soweit. Ich habe mir der Marsianer-Rettet Mark Watney in 3D angesehen. Und was soll ich sagen – super Film, der genau meinen Geschmack getroffen hat. Irgendwie erinnerten mich manche Situationen die so ganz ähnlich in Filmen wie Apollo 13, Gravity oder Interstellar vorgekommen sind, ohne dabei reine Kopie oder gar langweilig zu sein. Alle Darsteller liefern einen sehr guten Job ab, vor allem aber Matt Damon. Die humoristisch, süffisante Herangehensweise an seine doch fast total aussichtslose Lager hat er richtig toll gespielt.
    Außerdem ist das 3D hier possitv aufgefallen, sei es bei den weitläufigen Marslandschaften oder den Weltraum-Szenen. Auch das Kino war für die 3. Woche, in der der Film bereits läuft, sehr gut besucht (ca. 130 von 200 Plätzen). In Sternen 10/10 oder neuerdings 5/5.
    Es lässt sich also festhalten, dass Ridley Scott es immer noch als Regieseur drauf hat und lässt hoffen auf den Prometheus/Alien-Nachfolgefilm.

    Leider ist der Horroktober komplett an mir vorbeigelaufen.
    Habe mich u. a. von der Schocktober-Reihe der beiden Rocketbeans Daniel und Gregor inspirieren lassen und mit ein paar Filmen, für die bald folgende kühlere Jahreszeit eingedeckt:
    The Hills have Eyes, The Darkness, Nightmare on Elm Street 1-7, The Loved Ones, Pontypool

    Als kleinen Sehtipp möchte ich City of God empfehlen, den es z. Zt. kostenlos für Prime-Kunden bei Amazon im Streamingangebot gibt. Dieser beschreibt schonungslos, den täglichen Überlebenskampf in einer der zahllosen Favelas in Rio de Janairo. Diesen Film hatte es nach der ersten Sichtung sofort in meine Top 4 bei Letterboxed katapuliert. Hier würde mich euere Meinung brennend interessieren, ob Ihr etwas mit dieser Art von Filmen anfangen könnt.

    Kleine Hinweis zu Star Wars-Episode 7:
    Unser relativ kleines Kino (6 Kinosäle) hat den Vorverkauf gestartet. Der Kinostart, wenn ich mich nicht irre, ist der 17. Dezember. Der erstmögliche Termin neue Karten für eine Vorstellung zu kaufen ist der 23. Dezember!!! Soll heißen, dass alle Plätze vorher schon verkauft sind. Das könnte wirklich euer Besuchertippspiel in völlig neue Besucherzahlen katapultieren.

    Ansonsten bleibt mir noch zu sagen, vielen Dank für den Podcast und weiter so.
    Viele Grüße Timo

  6. Jetzt muss ich mal ein wenig in die Bresche für SICARIO springen. Genau die halbe Stunde, die Phil als unnötig deklariert, ist in meinen Augen ABSOLUT essentiell für die (von Phil leider einfach mal gar nicht erwähnte) unausgesprochene Ebene des Films: Die Frage wie weit man mit einer moralischen Vorgehensweise kommt, wenn man es mit brutalsten Verbrechern zu tun hat. Wie weit gehst du, ohne dich selbst zu verlieren, wie legitim ist es Gesetze zu brechen / auszuhebeln, um den “Feind” in den Griff zu bekommen, wie sehr unterscheiden sich “die Guten” auf einem emotionalen Level eigentlich noch von den Kartell-Mördern, die sie bekämpfen? Der ganze Film ist eine Auslotung rechtlicher und eben vor allem moralischer Grauzonen. Was Phil ebenfalls nicht erwähnt, ist dass Blunt als eine idealistische, gesetzestreue Agentin in eine Sache rein rutscht, die ihr höchst suspekt ist, weil das Vorgehen der dubiosen Einheit massiv die Grenzen (haha) des legitimen überschreitet. Wie lang kannst du ein Tier jagen ohne selber zu einem zu werden? Der Film ist so voller Fragen, und ein wenig Recherche zeigt, dass auch ein kaum verkraftbares Maß an Realität drin steckt. Das geht da so ab. Da werden geschändete Leichen an Autobahnbrücken gehängt. Da gab es in dieser einen Stadt fast 4000 Morde pro Jahr.. Im grunde ist SICARIO auch ein Kriegsfilm, denn Villeneuve zeigt eine sinnlose Spirale der Gewalt, die nie aufhören, sondern sich immer nur wieder selbst überbieten wird. Höchst beklemmend. Guck den mal Lars 😉

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