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Besucher-Tippspiel Staffel 7 beendet

Besucher-Tippspiel Staffel 7 beendetFür die Erfahrenen unter euch ist es kein Geheimnis mehr: Das Besucher-Tippspiel ist (schon wieder) zu Ende. 13 Wochen ging es hin und her und wir hatten so manche Überraschungen bei den Filmstarts der Woche. Wir waren selbst et

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Nerdtalk Sendung 300Gesehene Filme: Evil Dead Star Trek - Into Darkness Vorgestellte Filmstarts der Woche: Fast & Furious 6 Danke schön! Danke an alle Gratulanten, Audioko

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In der Vergangenheit hat es ja nun schon einige Verfilmungen von Spielen gegeben. Meist handelt es sich dabei um populäre Computer- oder Video-Spiele wie etwa “Tomb Raider” oder “Resident Evil“. Diese Games bieten einen bekannten Handlungsrahmen, an dem sich die Filmproduzenten orientieren und an denen die “Spieler” ihre ferngesteuerten Helden auch auf der Leinwand wiedererkennen können.

monopoly.jpgBei den “Siedlern von Catan” hat es immerhin zum Buch zum Brettspiel gereicht. Ein anderes Brettspiel will nun die Kinos beglücken: “Monopoly”! Gladiator-Regisseur Ridley Scott möchte seine Verfilmung nah am Original halten. Können wir nun mit einem Film im Immobilienmakler-Business zwischen Badstraße und Schlossallee rechnen? Immerhin Kollege Olly dürfte sich freuen: für eine der Hauptrollen ist Scarlett Johansson im Gespräch.

Via news.com.au

Wenn man den Machern glauben mag, dann werden wir jetzt jedes Jahr um Halloween einen neuen Teil der SAW-Serie zu sehen bekommen. Für mich war die Serie nach dem gelungenen ersten Teil einfach erledigt. Mehr hätte es nicht gebraucht. Wie das nun aber mal so ist in Hollywood: Die Kuh wird so lange gemolken, wie sie Milch gibt. SAW 5 und 6 sind so sicher wie der vierte Teil an Halloween 2007.

Die einzige Frage, die sich dabei stellt: Wie kann Jigsaw zurückkehren? Denn Toby Bell wird wieder den sadistischen Killer spielen. SAW 4, so der Regisseur gegenüber IGN, wird weder Sequel noch Prequel. Teil 3 wird auch nicht nachträglich als schlechter Traum verkauft, wie es Dallas seiner Zeit getan hat. Angeblich hat man so eine geniale Idee gehabt, dass der Regisseur, der eigentlich auch die Nase voll hatte, wieder zusagte. Darauf angesprochen, ob eine jährliche Erscheinungsweise zu viel sei entgegnete er, dass moderne TV-Serien 24 Folgen mit je einer Stunde Lauflänge ja auch durchaus spannend und fesselnd sind.

Die Fans wird es freuen, ein erstes Bild gibt es auch.

SAW 4

black_jack.jpgAn Jack Black scheiden sich die Geister. Für die einen hat sich der eigenwillige US-Schauspieler durch seine Rollen in “Tenacious D” oder “Nacho Libre” einen Kultstatus als Skurril-Komiker erarbeitet. Die einen können diesen Hype nicht verstehen und höchstens seinen eher konvnetionellen Filmen “King Kong” und “School Of Rock” etwas abgewinnen. Mal sehen wie seine neue Rolle als männliche Hexe beim Publikum ankommt. Ich befürchte ja mal wieder Trash. (via Empire)

sterbenfueranfaenger-poster1.jpgTitel/Originaltitel: Death At A Funeral
Herstellungsland: England/USA/Deutschland 2007
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 19. Juli 2007
Regie: Frank Oz
Drehbuch: Dean Craig
Darsteller: Matthew MacFayden, Keely Hawes, Ewen Bremner, Alan Tudyk, Peter Dinklage
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Inhalt:
Als wenn der Verlust des Vaters noch nicht schlimm genug wäre, haben die Bestatter bei der Überführung die Särge vertauscht und präsentieren Sohnemann Daniel einen wildfremden Leichnam. Doch damit beginnt erst eine große Serie an Katastrophen. Sind Trauerfeiern an sich für jeden von uns eine sehr unangenehme Angelegenheit, so wird aus der Zeremonie, die im Mittelpunkt dieses Filmes steht, ein wahrer Alptraum. Mit viel schwarzem Humor präsentieren die Macher eine wilde Mischung aus ungebetenen Gästen, keifenden Senioren, pedantischen Witwen, LSD-berauschten Schwiegersöhnen in spe, stalkenden Ex-Loverns und pikanten Geheimnissen. Und dann war da noch dieser Tote… also… der zweite Tote… Die Brüder Daniel und Robert versuchen gemeinsam mit ihren Freunden die Trauerfeier – und die Ehre ihres verstorbenen Vaters – zu retten.


Wenn wir an die Verfilmung einer Beerdigung als Komödie denken, welches Land fällt uns da spontan ein? Natürlich England, das Herkunftsland des schwarzen Humors. Entsprechend ist der englische Film “Sterben für Anfänger” schon eine gelungene Komödie, die gekonnt die Gratwanderung zwischen Pietätslosigkeit aber keineswegs respektlosem Ekel-Humor vollzieht. Schon zu Beginn des Films, wenn die Ankunft der Trauernden am Bestattungsort mit schwungvoller, spanisch anmutender Gitarrenmusik unterlegt ist, weiß man: diese Beerdigung wird nicht “Ideal-Standard”. Alles in allem weiß der Film schon gut zu unterhalten, vor allem das perfekte Mienenspiel des LSD-berauschten Anwalts sorgt den ganzen Film über für viele Lacher.sterbenfueranfaenger04.jpgDennoch fehlte mir der letzte Pfiff. Zu Beginn des Filmes fühlte ich mich wie ins kalte Wasser geschmissen: es gab keine richtige Einführung der Charaktere. Viele Szenenwechsel zwischen den verschiedenen Trauernden auf dem Weg zum Ort der Zeremonie, hielten die handelnden Personen auf Distanz. Auch im Verlauf des Films “tanzt die Trauerfeier auf zu vielen Hochzeiten”: die hauptsächlich agierenden sieben, acht Hauptpersonen haben ungefähr gleich viel Screen-Time, ein wirklicher Protagonist fehlt. Selbst die “Ocean’s”-Reihe legt mit ihren 11 bis 13 Personen doch eindeutig den Schwerpunkt auf Clooney und Pitt. Hier hingegen sorgt die Distanz dafür, dass ein echtes “Mitfiebern” meinerseits ausgeblieben ist. Es ist zwar sehr viel passiert, aber so richtig mitgelitten habe ich nicht. Zu viele Köche verderben eben doch den Brei.

Die Story an sich ist recht simpel gestrickt und bieten keine wirklichen Überraschungen oder Wendungen – bei einer Komödie aber eher vernachlässigbar. Bei der Gag-Dichte haben es die Macher aber ein wenig schleifen lassen. Teilweise nehmen die vorhandenen Längen zu sehr das Tempo aus dem Film – und Tempo ist meiner Meinung nach für eine gute Komödie dieser Art zwingend notwendig. Vermutlich war ich durch den kurz zuvor gesehenen “Hot Fuzz” noch ein wenig verwöhnt.

Mein Fazit: nicht unbedingt ein Film, für den man ins Kino gehen müsste, aber auf DVD oder im Fernsehen schon durchaus unterhaltsam.


Wieviel kann bei einer Beerdigung schiefgehen? “Sterben für Anfänger” lehrt uns: Zu viel!

Simon (Alan Tudyk), seines Zeichens angesehener Rechtsanwalt, hat Kopfschmerzen und bekommt aus Versehen eine Mischung aus “Amphetaminen und einer kleinen Prise LSD” verabreicht. Peter (Peter Dinklage), Größe knapp über 1 Meter, offenbart eine pikante Vergangenheit des verstorbenen Vaters. Sandra (Jane Asher), die verbitterte Witwe, die tief getroffen mit Ihrer Würde kämpft. Und Onkel Alfie (Peter Vaughan), in den Rollstuhl gefesselt, aber voller Lebenserfahrung und Ansprüche. Mehr braucht es nicht, um eine Beerdigung zu einem Lachfestival für den Zuschauer mutieren zu lassen.

Zwar hängt sich der Film lediglich an zwei echten Gags auf, nämlich dem Trip von Simon und dem Diskurs mit Peter, ob die Vergangenheit des gestorbenen Vaters aufgedeckt werden soll. Aber allein diese zwei Gags reichen aus, um den zuschauer 1 1/2 Stunden zu unterhalten. Eine selten so gut gesehene Darstellung von einem Drogentrip in allen Facetten (Halluzinationen, Apathie, Angstzustände), die sich durch den gesamten Film zieht und immer wieder mit neuen “Erlebnissen” brilliert, zeichnen den Film aus. Im Mittelpunkt des zweiten großen Gags des Films steht Peter, der mit dem verstorbenen Vater eine “sehr gute Freundschaft” hatte, und nun einen Teil der Erbschaft erwartet. Ansonsten würde er eindeutige Bilder der Trauergemeinde zeigen.

Daniel (Matthew Macfadyen) im Kreuzfeuer des Ganzen, um Fassung bemüht, schließlich wollte er nur eine normale Beerdigungsfeier, weiß nicht, was er tun soll und entscheidet sich für einen irrwitzigen Plan… Trotz der wenigen Hauptgags macht der Film durchgehend Spaß, es wird nie langweilig.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, besonders die schwarzen Witze, die aber nie unter die Gürtellinie gehen oder die Pietät verlieren, halten den Zuschauer bei Laune. Als Running Gag agiert Simon, der manchmal im Hintergrund, mal ganz offensiv im Vordergrund seine 8 Stunden Trip auslebt und damit die Beerdigungsfeier erst richtig aus dem Lot bringt.

Ein brillianter Film, der wegen seiner unerwarteten Wendungen häufig zu einem johlendne Kinosaal führte.

Harrison Ford ist Indiana Jones

Und wer glaubte, Harrison Ford sei zu alt für eine erneute Reinkarnation von Indiana Jones, der irrt. Ich glaube, ich habe mich gerade eingenässt.

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