Bild: “Der Nachtmahr”-Heinrich Füssli, 1781 (Detroit Institute of Arts) (Public Domain)

Nach dem Dreh kommt die Post-Production – Nerdtalk Extended

Schon seit knapp zwei Jahren begleiten wir Vincent Graf bei seiner Dokumentarfilmproduktion "Sleep Paralysis". Nachdem nun die Szenen abgedreht sind, standen der Schnitt und die ersten Screenings an. Was Vicent hierbei bewegte, erfahrt ihr in dieser Nerdtalk Extended. Musik: bensound.com

Schon seit knapp zwei Jahren begleiten wir Vincent Graf bei seiner Dokumentarfilmproduktion „Sleep Paralysis“. Nachdem nun die Szenen abgedreht sind, standen der Schnitt und die ersten Screenings an.
Was Vincent hierbei bewegte, erfahrt ihr in dieser Nerdtalk Extended.

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Phil
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Sendung von Nördtalk Extended. Die letzte Zeit war es ja relativ ruhig um dieses Format. Ja, eigentlich ist das ja so ein Interviewformat und äh da wollen wir mit,
aus der Filmbranche oder irgendwie drumherum äh sprechen, um so einen tieferen Eindruck,
in die Filmwelt äh zu bekommen. Das ist jetzt äh gerade in der letzten Zeit natürlich ein bisschen schwieriger geworden, damit Menschen zusammenzukommen und.
Dennoch ähm erinnert ihr euch vielleicht an äh Vincent Graf,
Vincent, mit dem haben wir schon zwei oder drei Nerd-Talk Extendeds gemacht. Ähm der auf den sind wir aufmerksam geworden,
Als er uns anschrieb und er einen äh Kurzfilm namens Fatu Amano gemacht hat, der wirklich sehr sehr toll ist über die in einem kleinen, italienischen Dorf wie dort.
Speisen wirklich noch per Hand zubereitet werden mit ähm frischem Gemüse mit äh
eigens gemahlenen Mehl und ähnlichem und das äh hat uns so überzeugt,
wir dann ja bei seinem zweiten Projekt Schlafparalyse da gesagt haben, okay das möchten wir mal von Anfang bis zum Ende begleiten und da hatten wir ja schon mal eine Extended, wo wir im Grunde das,
vorgestellt haben und so in den letzten Sendungen in den letzten Wochen und Monaten war es dann so, dass wir immer wieder kurze Interviewschnipsel in die reguläre Nertal-Sendung eingebaut haben.
Dieses Mal machen wir aber mal wieder eine eigene Nerd-Talk-Extended, denn
Wir haben richtig viel zu schnacken gehabt. Wir hatten richtig viel Inhalt und es lohnt sich auch mal wieder, das aus dem regulären Podcast so ein bisschen auszuklammern und eine eigene
Sendung dazu zu machen
Vincent ist jetzt mit seiner Crew kurz davor ähm diesen Film äh fertig zu haben. Er ist soweit, dass äh alle Szenen abgedreht sind und äh als wir das letzte Mal miteinander geredet hatten
er sich in den Schnittraum eingeschlossen, doch,
Was er jetzt ganz genau gemacht hat, das erzählt er uns jetzt in dieser Nertal Extended und natürlich auch, was ihr zu den nächsten Schritte sind, wenn jetzt quasi alle Szenen abgedreht sind. Was kommt denn dann als nächstes in so einer Filmproduktion?
Vincent gibt uns den Einblick.
Phil
Das letzte Mal boah ein halbes, dreiviertel Jahr her miteinander gesprochen, also ist schon echt eine ganze Weile her und bevor wir jetzt irgendwie in die Details deiner,
gehen ähm Schlafparalyse, ein Dokumentarfilm, würde mich jetzt erstmal interessieren, was ist in dieser gesamten, vergangenen Zeit,
alles so im Überblick passiert.
Vincent Graf
Jo, also es ist äh einiges passiert. Wir haben.
Damals glaube ich, als wir gesprochen hatten über Schnittorganisationen mit ganz viel Material gesprochen, vor allem Dokumentarfilm technisch äh,
Die Organisation betreffen und dann ging's glaube ich grade so richtig los. Nachdem wir das organisiert hatten mit dem Schnitt und
den haben wir mittlerweile fertig, Gott sei Dank, hat lange genug gebraucht. Jetzt ist ja auch schon wieder ein Haufen Zeit rum. Also wir haben damals im Januar angefangen und waren glaube ich so der Picture Lock, wie sich das bei uns nennt, also quasi
sich im Bild nichts mehr bewegt, dass alles gleich bleibt und wir keine Schnitte mehr umstellen war irgendwann Anfang September, Ende September.
Wenn ich mich recht im Sinne und in der Zwischenzeit haben wir halt relativ viel, drei bis vier Tage die Woche so viele Stunden wie immer nur gegengeschnitten. Das war ich und ähm hm.
Kommilitone von mir, der immer wieder dabei war, nicht immer. Viel habe ich auch alleine geschnitten
Und äh genau, da ging's von Version zu Version, mal war der Film irgendwie eine Stunde 40 lang, mal war er eine Stunde lang und am Ende sind wir jetzt bei einer Stunde rausgekommen. Es waren relativ,
langwieriger Prozess, vor allem weil man halt sehr.
Nah am Material irgendwann dran ist. Also man kennt halt alles schon, man man weiß, was da noch so ist. Im Hintergrund, man kennt ganz viele Hintergrundgeschichten, deswegen ist das oft so, dass es nicht so.
Eindeutig ist, ob das jetzt irgendwie.
Gute Schnittentscheidung ist oder nicht, weshalb's dann immer schlau ist irgendwie nochmal ein paar Augen oder sogar mehrere paar Augen zu haben, die nicht so nah am Projekt dran sind und.
Einiges anders bewerten können als man selbst.
Phil
Das heißt, man wird nach so einer Zeit doch irgendwie betriebsblind oder wie meinst du das.
Vincent Graf
Auf jeden Fall. Genau, auf jeden Fall. Also es ist halt so, ne, weil also ich habe das Material ja selbst gedreht. Ich war vor Ort, ich habe mit den Leuten gesprochen, ich habe das
Dutzende Male angeschaut. Ich schneide das jeden Tag und irgendwann ist man dann an dem Punkt, dass man gar nicht mehr weiß, ist das jetzt irgendwie cool oder ist das nicht cool? Versteht man das als Zuschauer, der nur diesen Film zieht äh sieht und keinerlei äh.
Hintergrundinformation hat oder nicht und äh dafür sind ja bei uns eigentlich auch die Dozenten da und ähm.
Der Dozent, der sich bei dem Projekt drum gekümmert hat, der war eine sehr, sehr große Hilfe da nochmal mit seinem
draufzuschauen. Der ist auch selber sehr stark mit Dokumentarfilmen äh involviert und macht sehr sehr viele Dokumentarfilme regelmäßig und ist jetzt relativ neu bei uns an der Fachhochschule und mit dem habe ich mich dann sehr intensiv,
Film gestürzt und war auch regelmäßig bei ihm und wir haben auch einiges zusammengeschnitten, als es dann quasi in den in den letzten Zügen so war,
haben einige Tage wenn nicht sogar Wochen verbracht nochmal über alles drüber zu gucken und jeden einzelnen Schnitt quasi zu bewerten sagen macht der Sinn, brauchen wir diese Szene, weil es gibt so ganz viele Sachen.
An die klammert man sich so fest, weil man irgendwie den Moment so mag.
Oder weil man mag, wie die wie der Schnitt funktioniert oder eine Protagonist oder eine Protagonistin in dem Moment agiert und irgendwie ist das schön. Es hat aber nicht im.
Nicht unbedingt einen Wert für den Film.
Kommt immer dieser schöne Satz, den den alle immer sagen, na kill your darlings. Also dass man dann irgendwie einen Teil der der.
Den man sehr gerne mag, den man gerne drin hätte, aber man weiß eigentlich ja eigentlich bringt ja nicht wirklich was. Also er er bringt den Film nicht voran und dann.
Schmeißt man halt raus und da gab's einige solche Stellen, wo man sich dann sehr viel sehr viel höhnt und überlegt, lasse ich das drin, schmeiße ich das raus.
Und natürlich äh ja probiert man dann immer irgendwie einen Kompromiss zu finden, aber da sind einige Sachen geflogen, die ich gerne gehabt hätte, die aber den Film nichts bringen und deswegen,
am Ende dann rausgeflogen sind, genau.
Phil
Was ist denn so eine Lieblingsszene oder so ein Lieblingsthema, was du gerne drinnen gehabt hättest, aber am Ende dann doch äh ja rausgeflogen ist.
Vincent Graf
Also es gibt also der Film der spannt so einen Bogen über halt ne das Thema Schlafparalyse, Sliper Releases von.
Die Leute erleben's zum ersten Mal bis zum wie interpretieren sie's? Wie ist ihre Geschichte gelaufen? Die Wissenschaftler, die dazu kommentieren oder sagen deren Meinung sagen die die wissenschaftliche Perspektive mit einbringen
und äh am Rande halt von Schlafparalyse befinden sich halt noch andere.
Phänomene, wie zum Beispiel halt außer körperliche Erfahrungen oder halt auch Luzideträume, also Klarträume und äh manche der Protagonisten und Protagonistinnen haben halt.
Auch mit den anderen Phänomenen schon Kontakt gehabt. Also da irgendwie Klarträume gehabt außer körperliche Erfahrung, aber nicht.
Unbedingt im Zusammenhang mit Schlafparalyse. Also das kann man sowohl erleben im Zusammenhang mit Schlafparalyse, dass man irgendwie von einer Schlafparalyse dann, weil man ja wach und bewusst ist, wieder einschläft und dann in einem Traum ist und den bewusst beeinflussen kann.
Oder außer körperliche Erfahrung wenn man eine Schlafparalyse hat und quasi bewusst ist dann kommt's halt manchmal von alleine dass ich quasi das.
Der Astralkörper wird's genannt löst vom echten Körper und man sich dann von oben sieht. So Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Zwar zwar selten, aber sowas gibt's auch und ähm es gab eine eine Protagonistin.
Die äh,
echt sehr schöne Luzide Träume, also äh klar Träumerfahrungen gemacht hat und äh das haben wir dann haben wir einen richtig schönen dreiminütigen Teil in einem Film gehabt, wo sie darüber erzählt und ein bisschen den Gegensatz zur Schlafparalyse darstellt,
wir sie da halt gedreht haben in so einem schönen kleinen äh Wäldchen bei wunderschönem Wetter in England. In dem Wald hingen an den Bäumen so kleine.
So kleine Holztürchen, die ganz unterschiedlich gemacht waren. Alles so in Handarbeit, weil das von den von den Leuten in der Umgebung gemacht wurde. Es ist so eine Art Feenwald.
Wo halt äh die Bewohner drumrum irgendwie in diesen Wald gehen und diese kleinen Häuschen, Türchen aufbauen, damit die Feen da irgendwie leben können, also so ein bisschen dieses dieses äh.
Weiß gar nicht, wie man das nennt, aber halt diese dieser.
Glaube, glaube daran, dass da irgendwie in England relativ verbreitet dieses Mystische und mit ihr sind wir dadurch den Wald spaziert und das ist halt dann haben wir dann verschnitten mit den O-Tönen, die sie wo sie über die.
Für die Schlafbauöse, sondern über die Klarträume erzielt. Und das war ein sehr schöner Teil, nur leider hat sich der Zusammenhang.
Zur Schlafanalyse zwei geben, aber wenn wir dann im Schnitt gemerkt haben, so oder mein Dozent vor allem gemerkt hat, so ja guck mal, kannst mach mal weg,
guck mal jetzt, ob's funktioniert und dann,
Schmeißt man halt diese drei Minuten mal raus und dann probiert das mal und äh merkt dann, oh shit, das funktioniert auch so, verdammt. Obwohl obwohl's natürlich eigentlich gut ist, ne, den den Film dann ein bisschen kürzer und knackiger vielleicht auch macht.
Und gar nicht gar nicht in der Wirkung irgendwie dann was verfehlt, sondern einfach gleich gut funktioniert und ja, so solche Sachen sind dann zum Beispiel geflogen. Das waren oft Kleinigkeiten.
Aber insgesamt, also wie gesagt, vom allerersten Rohschnitt der eine Stunde 40 lang war sind's am Ende doch vierzig Minuten, also fast die Hälfte des Films gewesen.
Das ist aber glaube ich ein relativ normaler Prozess, also den von dem alle Filmemacher und Filmemacherinnen sprechen können, dass man immer eine ganzen.
Langen hat, der dann
rapide eingekürzt wird, sobald's sobald's an ans Gemachte geht, ob's das, ob das dann von den Filmen machen kommt oder vom Producer, der sagt, nee, wir haben nicht nicht mehr nicht mehr Sendezeit oder so, dann genau, muss da muss da immer was fliegen. Also.
Phil
Wenn wir jetzt mal in den Schnittraum gucken
dieses umfangreiche Vergleichen von Zähnen und auch Arrangierung von Szenen und dann natürlich auch das ja ich sage mal
auch die Tieren durch äh externe, um einfach zu klären, macht das eigentlich alles Sinn, wenn man nicht bei der Produktion dabei war, beziehungsweise nicht das große Ganze im Kopf hat, ähm ist das die
Komplexität am Schneiden ähm oder gibt es da noch weitere Aspekte, die bisher eher unerwähnt geblieben sind?
Vincent Graf
Äh gute Frage. Also es ist es ist natürlich,
also ich spreche jetzt immer aus der aus der Brille von Dokumentarfilm beim Fiktionären Film ist das ja dann nochmal was ganz anderes. Aber es ist halt immer man muss sich halt im Klaren sein, nachdem man das Material gesammelt hat, was was will ich machen,
und wo komme ich auch mit dem Material hin? Das ist dann auch immer so eine Frage. Also es gab ähm bei uns auch.
Tee äh Stellen, an denen.
So war, dass dass ich gedacht habe, oh da könnte irgendwie, da fehlt uns ein bisschen Bildmaterial, da haben wir sehr viel Interview, weil wir natürlich mit den ganzen Protagonisten und Protagonistinnen,
sehr sehr lange Interviews geführt haben, also von irgendwie zwei bis vier Stunden oder sowas. Das heißt, da haben wir sehr sehr viel Material gehabt,
natürlich irgendwann langweilig wird anzugucken, wenn man nur jemanden oder ganz viele Leute hat, die die halt einfach vor der Kamera sitzen und uns etwas erzählen. Da muss irgendwie.
Was her, was was bildtechnisch auch noch ein bisschen einen Reiz schafft und irgendwie einen Zuschauer bei der Stange hält sozusagen. Und ähm da hatten wir dann auch unterschiedliche Sachen geplant und auf jeden Fall ähm hatten wir dann, ich glaube, im Juni.
Letzten Jahres war das dann, haben wir dann auch noch einiges gedreht, was schon lange geplant war.
Also einem Raum, der quasi so für Fotografie oder so was ausgelegt ist, der quasi keine Ecken und Kanten hat, der komplett weiß ist, den man dann so ausleuchten kann und hatten da dann noch zusätzliches Bildmaterial gedreht. Das war von vornherein geplant, aber da mussten wir uns dann auch, haben wir.
Schon gesagt im Vorhinein, das drehen wir erst, wenn wir mit dem Schnitt so weit sind, dass wir wissen, was wir denn noch brauchen. Weil wenn man das davor dreht und dann schneidet und dann irgendwann merkt, oh, das hätten wir auch noch gut äh verarbeiten können und das auch noch dann.
Ist es wahrscheinlich schon passiert und dann macht man sich den ganzen Aufwand meistens nicht nochmal. Das ist auch meistens mit Kosten verbunden.
Deswegen haben wir quasi gesagt, warten wir den Punkt ab, wo wir sagen, hier soll das hin, hier soll das hin, hier soll das hin und dann kann ich genau das drehen, so wie ich mir das vorstellen. Und das haben wir dann gemacht. Das hat sich auch super in den Film eingefügt und ähm,
ging's wirklich eigentlich größtenteils um um die Fokussierung, dass man wirklich guckt, wo will man hin,
wie soll der Film rüberkommen und dafür haben wir dann auch noch einen Test Screening organisiert. Das war aus Coronagründen. Dann auch äh digital online und habe quasi, ich glaube sechs, sieben Leute, eingeladen, zwei die Selbstschlafanalyseerfahrungen.
Haben und äh der Rest waren quasi wilde ein wildes Potpourri aus Menschen, die die äh sich manchmal mit Filmen auskannten und manche auch gar nicht, die wir wirklich so komplett.
Spontan noch dazugeholt, haben gesagt haben, ey du ich weiß, du hast keinen Plan von von Filmen.
Aber man muss ja auch davon ausgehen, dass den Film Menschen sehen, die sich mit dem Thema, Film oder insgesamt mit dem Thema Schlafpolize auch gar nicht auseinandersetzen und die will man ja auch abholen, ne.
Ein Film für alle sein und nur da funktioniert dann dieser dieser Aspekt des Films ein bisschen aufzuklären und auch ein bisschen diese.
Diese Welt, die die Leute da erleben, irgendwie erfahrbar zu machen für den Zuschauer und die Zuschauerinnen und.
Das war auf jeden Fall sehr hilfreich. Da kamen dann einige Sachen raus, wo wir gemerkt haben, ah guck mal, da kannst du noch dran arbeiten. Das kam vielleicht nicht so an, wie's sollte.
Und ähm aber insgesamt als Feedback super und hat uns auf jeden Fall nochmal geholfen.
Wieder sich aufs Thema zu fokussieren, weil wie gesagt, der Blick von außen hilft einem ganz oft, weil man irgendwann so nah dran ist, dass man das gar nicht mehr richtig bewerten kann.
Phil
Wie sieht eigentlich so ein Testscreening
aus. Also äh wie wird das aufgegleist? Wie sucht man sich die richtigen Leute zusammen? Und ähm ohne dass du jetzt aus dem Nähkästchen plaudern musst, aber
was kommt da so äh konkret an Feedback bei herum? Also für mich ist das noch ein bisschen schwer greifbar. Äh ja, kannst du da mal so einen Einblick liefern,
was da so die Randfaktoren sind und natürlich auch die Ergebnisse.
Vincent Graf
Also wir haben halt wie gesagt so geguckt. Am Anfang musst du gucken, wie viele Leute Witze haben und aus welchen Bereichen sollen die Leute kommen? Willst du irgendwie.
Weiblein abdecken, du willst verschiedene Altersklassen abdecken, verschiedene berufliche Hintergründe und vielleicht Leute, die nichts damit zu tun haben.
Schlafparalyse, Leute, die vielleicht Schlafparalyse haben, damit man halt auch den die Perspektive in der Person bekommt, die selbst die Erfahrung hat und äh in unserem Fall natürlich gucken, willst du Leute die Filmerfahrung haben oder nicht, weil Leute, die.
Selbst mit Film zu tun haben und selbst irgendwie Filmemacher, Filmemacherin sind, halt nochmal einen ganz einen ganz anderen Blick drauf haben. Die schauen meistens die Sachen wesentlich genauer an sozusagen und erfahren das nicht so als.
Als großes Ganzes, sondern sagen dann ja, der Schnitt gefällt mir nicht oder hier, was ist damit? Das ist irgendwie.
Komischer O-Ton gewesen, kann man das nicht nochmal umbauen, während halt jemand der keine keine so großartigen Erfahrung mit Film macht, sondern nur sagt so eher ein bisschen,
das Ganze beschreibt und Sachen sagt wie äh die Atmosphäre war gut oder hier hat mich das und das so ein bisschen gestört aber ohne dass man so mit dem Finger draufzeigen kann.
Und ähm also es war so, ich habe da gar nicht viel am Anfang gesagt, habe die Leute zugehört, wir haben den zusammen quasi über so ein.
Über so einen Link geschaut, wo dann jeder quasi zu Hause.
Den Film sieht, weil wie gesagt, zusammenrufen ging nicht. Die kamen auch aus unterschiedlichen unterschiedlichsten Städten und haben danach habe ich erst mal alle erzählen lassen.
Zuerst habe ich sie ein habe ich einen kleinen Fragebogen geschrieben gehabt, den ich alle ausfüllen lassen habe und so.
Dann schon meine ein bisschen rohes Feedback bekommen, ohne dass man danach noch erklärt hat und danach haben wir ich glaube locker anderthalb Stunden.
Alle zusammen als Gruppe gequatscht und äh haben uns nochmal ausgetauscht, wo dann auch interessant war, dass viele verschiedene Meinungen kamen, dass dass sich so ein bisschen.
So auch so eine Verteidiger äh Stimmung bei manchen.
Also so passiert es so, dass jemand gesagt hat, ja das fand ich nicht so gut und jemand anders, ja aber genau das fand ich gut, weil und das ist dann ganz interessant, wo man dann guckt, ja so und wo gehst du jetzt hin? Weil das ist natürlich dann schwer abzuwägen.
Was jetzt richtig oder falsch ist, richtig oder falsch gibt's ja nicht, ne. Es ist wirklich nur ein was will ich erreichen.
Und ähm so sind wir da am Ende auf auf jeden Fall einige hilfreiche Tipps gekommen, die wir dann auch größtenteils glaube ich umgesetzt haben.
Also Konkretes kann ich dir glaube ich gerade gar nicht mehr sagen. Das ist auch irgendwann im August oder so was gewesen. Da ist es schon wieder so lange her, da habe ich auch schon wieder die den da hat der Zahn der Zeit auch schon wieder meinen Gedanken genagt und an meine Erinnerung.
Phil
Ja ähm es ist natürlich auch so, ähm dass diese Aufnahme sich
echt hingezogen hat. Also zuerst hattest du keine Zeit, dann hatte ich keine Zeit. Das heißt, wir haben da auch echt äh eine ganze Weile gebraucht, diesen Termin zu finden. Umso schöner, dass wir ihn jetzt auch haben, ja.
Ähm und,
Ja, jetzt haben wir so äh und das aufgearbeitet bis um den August hinein, so Spätsommer sozusagen. Äh es gab den Rohschnitt. Äh es gab so einen Art
Beta-Schnitt sozusagen. Es gab Vorführungen, es gab dann entsprechend auch äh äh Feedback und ähm.
Ja, jetzt jetzt ist der Film ja noch nicht zu Ende und jetzt stellt sich mir die Frage, ähm welche Phase sozusagen, ähm,
Hat sich denn da angeschlossen oder weiß ich nicht, schließt sich vielleicht jetzt auch noch an und ihr seid noch vollkommen da drinnen.
Vincent Graf
Die Phase ist Gott sei Dank rum, also ähm wir haben,
Wir haben, ich glaube, nochmal knapp irgendwie drei Wochen oder so gearbeitet, nachdem nachdem dann der das Testscreening durch war und das Feedback da kam. Das ging natürlich alles einher. Das muss man vielleicht auch noch sagen, mit.
Mit vorläufigen,
Musikstücken oder Sound-Designs, die man halt braucht, damit überhaupt eine Person, die das jetzt im Test Screening sieht, einschätzen kann, was da ungefähr mal sein wird, ne. Also da wir ja auch Schlafparalyse.
Ein wenig erfahrbar machen wollen für den Zuschauer haben wir halt äh so Sequenzen drin, bei denen halt auditive Halluzinationen.
So akkurat wie möglich den Beschreibungen der Protagonisten und Protagonistin nachempfunden sind. Und damit die irgendwie funktionieren, kann man natürlich dann nicht nur schreiben
hier kommt äh Schlafparalyse, auditive Schlafparalyse, Halluzination hin, sondern man muss da natürlich schon irgendwas hinlegen. Und das hat dann die Sound-Designerin gemacht, die die den ganzen Film quasi vertont und für den ganzen Ton alles bis auf Musik verantwortlich ist.
Und da halt auch grobe Layouts quasi gemacht. Das sind so Sachen, die man halt auch dann noch irgendwie machen muss, die aber noch nicht final sind. Aber halt irgendwie
so grob gemacht werden müssen, was natürlich dann auch immer schwierig ist dann das abzuschätzen und dann kommen natürlich auch viel Feedback immer dazu, was dann irgendwie, wo man immer wieder dazu sagen muss, ja, ja, das wissen wir ja, das ist noch nicht,
noch nicht final und Untertitel musste man halt an einigen Stellen auch schon machen, damit das irgendwie alles für deutschsprachige Menschen äh quasi.
Funktioniert, weil wir halt, wie gesagt, italienisch, türkisch und englisch in einem Film haben, außer Deutsch und äh das muss natürlich auch alles schon verständlich sein. Wenn wir wissen natürlich, was die meisten Leute sagen
Bis aufs Türkische. Das konnte jetzt keiner von uns. Da haben wir direkt am Anfang Untertitel fürs ganze Material gemacht, damit wir da einen Plan haben, was da passiert und was äh der Protagonist erzählt und solche Sachen muss man halt auch beachten, die dann viel Arbeit und Zeit kosten, dass man am Ende irgendwie
gar nicht mehr braucht oder benutzt, aber halt für den Prozess halt nötig sind. Genau. Das heißt, wir haben im September.
Abgeschlossen mit dem Schnitt und sind dann ins erste Sounddesign Layout rein.
Das bedeutet quasi, dass den Film die Sounddesignerin bekommen hat, die einmal von Anfang bis Ende alles, was sie so im Kopf hat ohne,
krasses Konzept äh einmal drüberarbeiten, den ganzen Film mal vertont. Also Sound Design bedeutet in dem Fall jetzt nicht irgendwie äh Geräusche nach vertonen, wenn jemand irgendwie was hinstellt oder so oder dass sie die
Fußstappen irgendwie gut äh klingen, sondern dass halt wirklich atmosphärische Sounds und zum Beispiel so Halluzinations-Sounds, dass das.
Da reinkommt, wo's hin soll und dass das so in die Richtung geht, wo man's vielleicht mal haben will, damit man mal ein Gefühl bekommt, wenn man den ganzen Film dann sieht, wie sich so was denn anhören kann.
Und ähm das ist jetzt auch durch. Da haben wir auch, ich glaube knapp drei Monate für gebraucht, weil,
Wenn man an der Fachhochschule studiert, dann gibt's leider noch ganz viele andere Sachen und auf die man sich konzentrieren muss und man nicht jeden Tag da dran sitzen kann und parallel dazu ist auch schon.
Ist auch schon.
In der Musik einiges vorangegangen, da habe ich mich auch regelmäßig digital mit dem Komponisten zusammengefunden, der der nicht in Dortmund lebt, sondern halt auch wie du in Berlin und da connecten wir uns mehrmals die Woche,
und.
Quasi welche Stellen Musik brauchen und arbeiten daran, da quasi voranzukommen, weil das in dem Fall ja hauptsächlich digitale Musik sein wird, also sehr elektronisch lastig, das passt sehr gut zum Schlafparadys. Das ist jetzt nichts Orchesterles oder so.
Und nebenbei laufen dann halt noch so Sachen wie Untertitel weitermachen und es gibt ein paar Sequenzen im Film, wo ein bisschen Retusche gemacht wird im Bild, das heißt, dass irgendwie so ein paar Fäden von so ein paar,
die wir da drin haben, raus retuschiert werden müssen und ein paar Sachen 3D getrackt werden müssen, das ist auch läuft dann auch quasi nebenbei. Das ist jetzt auch quasi fertig.
Diese ganzen Sachen, die dann halt von diesen ganzen unterschiedlichen Departments nach dem Schnitt,
Kommen, die muss man da irgendwann zusammenfügen. Das kommt jetzt hoffentlich bald. Und dann geht's quasi in die letzten Züge. Dann steht jetzt noch Color-Grading an, das heißt quasi Farbkorrektur und halt Farbbearbeitung. Wie soll der Film aussehen? Äh soll er eher.
Warmes warmes Licht überall haben, eher kalt ausschauen und so, dass man die Farben noch ein bisschen.
Tweet, das das ist noch so ein großes Thema, was halt ganz viel am Look von einem Film macht, ne und wenn das dann fertig ist, dann geht's eigentlich nur noch in die Tonmischung.
Die dann irgendwann, wie gesagt, Richtung März, April ansteht und dann ist der Film auch fertig und wird hoffentlich.
Schnell auf irgendwelchen Festivals laufen, auf die wir uns dann bewerben, ne, damit der auch endlich mal zu Gesicht der dass das Licht der Welt erblicken kann so.
Phil
Ja, also wir hatten das jetzt auch so im Vorgespräch, wo wir nochmal so ein bisschen zurückgeblickt haben und wir kamen so im Groben darauf, dass es halt dann doch schon knapp,
Zwei Jahre sind, an dem du an diesem Film arbeitest, ja? Und das macht man sich manchmal auch gar nicht so bewusst. Das ist jetzt eine,
Produktion, die so ähm ungefähr eine Stunde geht und äh
dass dort so viel Arbeit drinne steckt und so viel ähm Aufwand auch hinter den Kulissen, das ist halt etwas, äh was auch ich an dieser Reihe so schätze, dass man da einfach mal so einen Einblick bekommt, was da alles halt ähm.
Alles dahinter steckt, auch solche Sachen wie grade Color-Grading zum Beispiel. Ja, ich habe das gerade bei dem äh in in dem Video gesehen, dass es äh,
sehr plakatives Beispiel, aber bei Matrix, ja, grad beim ersten Teil sieht man das wunderbar, ist man in der Matrix, dann ist alles so
grün und so Tecky und so und äh ist man außerhalb der Matrix ist man in der äh Realität sozusagen ähm ist alles so nüchtern, so kalt, so blau.
Alleine das Color-Grading macht ja so viel an der Stelle aus und es ist halt etwas, was man gar nicht so beim normalen Sehen äh bemerkt und dann doch das Werk zu dem macht, was es dann am Ende ist und äh ja
Das ist echt bemerkenswert und unterstreicht dann halt auch nochmal, warum so eine fertige Schnittfassung von einer Stunde,
Zwei Jahre in der Produktion brauche.
Vincent Graf
Ja es sind ich glaube mittlerweile sogar zweieinviertel Jahre oder so. Es ist werden am Ende zweieinhalb Jahre sein. Es ist es ist halt was man immer gerne vergisst und was ich selbst auch regelmäßig vergesse, wenn ich einen Film schaue und dann sage äh ist irgendwie
nicht so gut, dass halt ne, hinter
hinter dem ganzen Ding sehr viele Leute stecken, sehr viel Herzblut und halt auch für jeden einzelnen Moment.
Eine Entscheidung getroffen werden musste, ne. Das ist der Schauspieler sagt das so, weil der Drehbuchautor hat das so geschrieben, weil der Sounddesign ist so, weil und das ist halt äh ein ein.
Ein unglaubliche Masse an Entscheidungen, die getroffen werden müssen und
Manchmal sind sie richtig gut, die dann getroffen wurden oder es funktioniert oder es funktioniert nicht. Ist natürlich auch von ganz vielen Umwelteinflüssen dann bedingt. Ich hätte mir auch gewünscht, dass unser Film wesentlich mehr Budget hätte, damit man noch ein bisschen.
Bisschen den Schicker was das Bild angeht hätte machen können an einigen Stellen
Aber es ist halt das, was es ist, ne. Mehr mehr konnten wir nicht rausholen und damit muss man dann halt arbeiten, aber das das äh sieht man im Zweifel vielleicht gar nicht, ob das jetzt ein.
Studentenfilm ist, was zumindest das Äußerliche angeht im Vergleich zu einer Arteproduktion oder so, die ein Dokumentarfilm machen. Das kommt halt immer schwer drauf an, was man
zeigen will, es gibt ja auch genug schicke Filme, die super aussehen, aber dann halt von der Story komplett versagen. Das kennen wir ja, glaube ich, auch alle.
Phil
Auf jeden Fall. Ich weiß nicht, ob das jetzt
dieses als letzte Frage ist das Thema vielleicht ein bisschen komisch, aber ähm vielleicht kriege ich noch den Bogen, vielleicht fällt mir noch eine weitere Frage ein, aber jetzt äh
diese Frage interessiert mich dann doch schon. Ich habe ja auch bei so einer Filmproduktion mal äh mitgemacht. Deutlich kleiner, deutlich einfach
mehr Hobby, ähm dementsprechend auch äh extrem viel äh ja Improvisation, Engagement und
extrem geringes äh Budget und keiner wusste genau, was er tut. Äh gemessen daran ist es ganz okay geworden.
Und äh da gab es auch eine Person, bei der dann alles zusammen lief, ähm die quasi Kamera gemacht hat, Schnitt und so weiter und so fort. Und es gibt ja dann auch eine Menge an Post-Production.
Eben das erwähnte den Schnitt an sich, dann vielleicht gewisse Dinge nochmal nachvertonen und so was. Also das war ein Riesenakt und diese Person,
ähm also,
Der Film hat es dann ja auch ins Kino geschafft, zwar auch nur für eine Vorstellung und hat das zu Festivals geschafft und so was. Aber allein durch den Kino-Termin gab es eine feste Deadline. So waren dieser Film fertig sein musste.
Was hat dann diese Person ziemlich gestresst, äh weil eben diese Deadline sehr fix im Raum stand,
und äh ja, das hat dann am Ende dazu geführt, dass zwar gemessen an Budget und Engagement und auch äh Zeit, da wie finde ganz okay es wert bei rumgekommen ist,
aber ähm die Person, wo alles zusammenlief, die hat dann quasi nach Release sich und auch den Film echt so ein halbes Jahr in die Ecke geschmissen.
Ähm und wollte einfach mit dieser mit diesem Film nichts mehr zu tun haben, weil einfach so viele Frustmomente da drinnen waren, so viel Ärger und auch so viel Stress, dass da wirklich
so Distanz zu nötig war.
War das bei dir auch mal so, dass du so Momente hattest, wo du sagst, ja, ich habe zwar Bock auf die Produktion, es ist geil, aber.
Aktuell ist es gar nicht so geil und eigentlich habe ich gerade doch nicht mehr so viel Lust.
Vincent Graf
Also es gab wenige Momente, Gott sei Dank, Gott sei Dank. Also.
Schnitt gab's ein paar Momente, wo ich vor allem relativ gegen Anfang, wo der Rohschnitt entstanden ist, echt Schwierigkeiten hatte, mich.
Also für mich rauszufinden, wo ich denn hin will, weil man halt in alle Richtungen kann, wenn's noch so offen ist, ne. Also das war ja dann wirklich ganz viele Clips und
Teile aus dem ganzen Material sammeln und das dann irgendwie in eine Form pressen. Das ist ja wirklich als hätte man irgendwie so ein so ein so eine Handvoll Ton und,
kann daraus jetzt,
Formen, was man will und jetzt zu wissen, was will ich wie formen, dass es dann ganz schwierig und da hatte ich einige Momente, wo ich dachte, fuck, was mache ich denn jetzt? Jetzt kann ich das machen oder das und da war dann immer eine eine zweite Meinung sehr.
Sehr hilfreich.
Insgesamt muss ich aber sagen, hatte ich tatsächlich keinen so einen richtigen Hinschmeißmoment. Das gab's nie. Dafür lief alles viel zu gut und war irgendwie.
War irgendwie,
organisiert genug. Das Einzige, was echt anstrengend ist, ist, dass es halt schon so lang geht. Also das zehrt schon an den Nerven, vor allem weil, wie gesagt, das ist ja,
Nicht das einzige Projekt, was so läuft. Es laufen halt in im Unikontext oder im Hochschulkontext noch einige anderen Sachen.
Aus älteren Semestern, die halt gemacht werden müssen und neue Sachen, die fürs neue Semester entwickelt werden. Das heißt, läuft halt ganz viel gleichzeitig und äh bei den anderen ähm Kommilitonen und Kommilitoninnen,
mit einem Film dabei sind. Die haben natürlich auch viele andere Sachen zu tun. Und da ist es oft schwierig dann irgendwie
die Geduld zu bewahren, weil man würde gerne weitermachen, dann
brauchen aber viele Sachen halt viel, viel länger, als wenn jetzt jemand zum Beispiel dafür bezahlt werden würde oder so. Das ist halt der Unterschied im im Filmstudium zur freien Wirtschaft, wo man dann, wenn man dann irgendwie einen Auftrag bekommt
auch sicher 1hundert Prozent nur auf dieses Ding konzentrieren kann, was halt dann im,
Studentenleben leider gar nicht so ist. Da läuft noch ganz viel nebenher, weshalb sich dann halt solche Projekte auf zweieinhalb Jahre ziehen, die man vermutlich.
Auch in anderthalb oder vielleicht sogar einem Jahr gewuppt bekommen hätte, wären da halt genug Leute und noch mehr Ressourcen hinter gewesen.
Also es gab keinen so einen richtigen Hinschmeiß-Moment, aber ich bin schon sehr froh, wenn das dann hoffentlich bald fertig ist.
Phil
Ja äh äh du, vollkommen verständlich, vollkommen verständlich. Ähm irgendwann soll es ja auch raus sein, damit dann alle das gute Werk auch äh sehen können.
Jetzt Blick nach vorne, alles wird gut, alles wird gut. Ähm so im,
Prill herum, möchtest du damit auf ein äh Markt gehen beziehungsweise soll der Film dann fertig sein? Das habe ich also so richtig mitgenommen, ja.
Vincent Graf
Genau. Das ist der Plan, also ihn jetzt so schnell wie möglich fertig zu machen. Es kommen jetzt halt die äh quasi,
Tonnachbearbeitung heißt alles von irgendwie Dialogschnitt, das heißt, dass wirklich jeder
Teil vom Dialog, also von den O-Tönen nochmal angefasst wird und schön drübergebügelt wird, dass alles geschnitten wird, damit's sich schön anhört und zusammenfügt,
alles aus einem Guss wirkt, das ist natürlich dann von elf verschiedenen Drehorten und dutzenden verschiedenen Drehtagen
zusammengefügtes Material, was sich alles irgendwie aus einem Guss anfühlen muss. Das steht an, das braucht immer relativ lang so Ton-Postproduktion, vor allem weil das in unserem Fall unsere Sounddesignerin alleine macht und da keine äh,
keine keinen großen äh ja also kein.
Keine große Hilfe von anderen Leuten hat, dass es auch hier Bachelor-Film, weswegen das so oder so.
Meistens so gemacht wird, dass das eine Person alleine macht, dann kann man das nämlich wesentlich besser im Nachhinein bewerten und dann stehen halt noch so Sachen wie jetzt äh,
Colorgrading an und ein bisschen alles zusammenzufügen und am Ende halt ganz am Ende steht die Mischung und der Export,
final für Filmfestivals und das hoffe ich, dass das so in drei bis vier Monaten durch ist, dass wir dann irgendwann Mitte April, Anfang April anfangen können, einzureichen.
Und äh dann hoffen, dass der Film auch irgendwie oft und viel gezeigt wird.
Phil
Ja, du, ich drücke dir die Daumen dafür. Äh natürlich wird er
oft und viel äh gezeigt werden und lass uns auf jeden Fall, sobald dann das Release sozusagen erfolgt ist, noch mal miteinander schnacken. Mich würde es,
mega interessieren und vielleicht gibt es dann schon so einen äh Ausblick, wo man dann das fertige Werk auch tatsächlich sehen kann, auf welchen Festivals oder in irgendeiner Form im Stream oder in anderen Releases,
Lasst uns auf jeden Fall in äh Kontakt bleiben, ähm denn das Ergebnis wollen wir natürlich auch alle noch sehen.
Vincent Graf
Ja sehr gerne, ich freue mich drauf. Schaue ich schon in die Zukunft und freue mich auf den Tag, wo wir dann wieder darüber quatschen.
Phil
Ich bin mir sehr sicher, dass das Projekt auf jeden Fall gut werden wird und bin schon ganz gespannt auf das Release und wenn ihr das Projekt jetzt noch unterstützen möchtet oder mehr Informationen haben möchtet.
Es ähm von Vincent eine betterplace Punkt Mesite das ist ja eine Crowdfunding Plattform, wo ihr
Wie gesagt, die ganzen Informationen nochmal einsehen könnt und natürlich auch eine kleine Spende
für das Projekt dalassen könnt, damit es noch mehr florieren kann und ähm noch mehr dort
an Verbesserungen einfließen können. Schaut euch das gerne mal an. Der Link dazu ist in den Shownotes aufgeschrieben.
Und ähm ja unterstützt das Projekt oder schaltet spätestens das nächste Mal wieder ein, wenn wir dann fertig sind mit dem Projekt und wir dann die so einen Einblick
über die letzten Schritte und natürlich dann auch die Aufregung eines öffentlichen,
Releases. Ich bin schon gespannt auf das Gespräch mit Vincent. Es wird ziemlich gut werden. Bis dahin, gehabt euch erstmal wohl, alles Gute, tschüss.
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