17 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 338“

  1. Ich finde Captain America 2 sehr gut, und ich kann auch sagen warum:
    Im Grunde ist das der Film über die NSA-Affäre. Wir haben hier ein Organisation, welche einen Überwachungsapperat aufbaut, denn sie zum Schutz der Freiheit einsetzen will. Doch es läuft darauf hinaus, dass er eigentlich dazu dient, die Organisation selbest zu schützen und die Freiheit zu vernichten. Von dem her gibt es sehr wohl Themen in dem Film, die funktionieren. Und Black Widow leakt ja dann alles ins Internet, auch die Geheimnisse über sich selbst, was sie auf eine Stufe mit Snowden stellt und ihn indirekt zu einem Superhelden macht.
    Im Gegensatz zu Thor, der sich an der nordischen Mythologie bedient, wird hier etwas sehr neues aufgegriffen. Diese ganze Bruderkiste, dass ist doch langweilig, das gab es doch schon seit der Antike. Dazu brauch ich jetzt wirklich keinen Film mehr.
    Zu der Figur Captaina America selbst: Es mag ja sein, dass er nicht besonders intelligent ist, aber dass muss er ja auch gar nicht sein, dazu gibt es ja Black Widow und Nickl Fury, die die Pläne machen. Er muss einfach nur gut draufhauen müssen, und dass tut er hier. Ich finde die Action in diesem Film ist besonders schön inzeniert, weil sie auf kleinem Raum bleibt, anders wie zum Beispiel bei Man of Steel. Die Infiltration des Schiffes oder der Kampf im Fahrstuhl sind sehr gut gemachte Kampfszenen. Es hat alles einen sehr klassischen Agentenfilm-Stil.
    Captain America ist sowas wie “the last Boyscout” der aber nicht stumpf Befehle befolgt, sondern seine eigenen Ideale hat.
    Zum Patriotismus: Ja klar, Captain “America” und das alles ist schon auffällig, aber im Grunde geht es hier doch weniger um die USA als mehr um Shield. Die USA rettet nicht die Welt, sondern die Welt muss vor der USA in Form von Shield gerettet werden.
    Und Captain america 2 besteht ja auch nicht nur aus Cap selber. Auch Figuren wie Nick Fury, Black Widow und Falcon haben ja eine präsente Rolle.
    Warum der Film langweilig sein soll kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Vielleicht kann Lars ja nochmal darlegen, was genau ihn enttäuscht hat.

  2. Winter Soldier hat eine 8.2 bei IMDB … und 94% (!!!!) bei rottentomatoes .. kommt richtig gut weg bei der Kritik.
    Hätte ich niemals gedacht …. Thor 2 war ja sehr niedriger Durchschnitt. Bin echt gespannt.

  3. Captain America ist der amerikanischste aller Superhelden. Er ist 1941 zu Propagandazwecken entworfen worden, da darf man sich nicht wundern, dass auch in seinen modernen Kinoauftritten es von Patriotismus nur so strotzt.

    Zum Thema deutscher Titel: Genau das deutsche Problem mit dem Patriotismus wird dazu geführt haben, dass in Deutschland lieber der Name Avengers den Titel ziert, anstelle des vermeintlichen Kassengifts Captain America.

    Zu Her: Ich glaube ich ich muss mir den Film noch ansehen. Ich kann aus dem was ich bisher über Her gesehen und gelesen habe nicht nachvollziehen, warum Lars nicht wirklich warm mit dem Film geworden ist. Überhaupt habe ich ein wenig das Gefühl, dass Lars noch ein wenig die Fähigkeit abgeht tiefer in einen Film einzusteigen, als wie es nur die Bilder zeigen.

    Ansonsten war es eine schöne Folge, in der endlich mal nicht übertrieben rumgealbert wurde. Daumen hoch dafür!

  4. @Gnislew: Ich verstehe deine Argumentation bezüglich Captain America nicht ganz. Der Film heisst “Captain America – The Return of the first Avenger” statt wie im Original “Captain America – The Winter Soldier”. Das “Captain America” steht also auch im deutschen Titel. Ich muss den Film sehr loben. Die Autoren wissen, wie langweilig die Figur des Captain America selbst ist und haben sich auf das Drumherum konzentriert. Marvel fährt hier einen Film, der sich gegen Überwachung ausspricht mit einer Figur, die normalerweise pro-amerikanische Propaganda macht. Wie geil ist das denn?

  5. Zu Captain America: Dass der Patriotismus der Figur nun einmal eingeschrieben ist, ist ja auch nicht mein Kritikpunkt. Aber es macht ja den Film nicht gut, oder den Patriotismus plötzlich ansprechender, oder?

    Zu Her: Da kann ich nicht ganz folgen, wieso mir die Fähigkeit fehlt, hinter die Bilder zu schauen.

  6. @Teo: Dann ist tatsächlich noch der Zusatz Captain America dazugekommen. In diversen Pressemitteilungen zu dem Film war als deutscher Titel nämlich immmer nur “The Return of the first Avenger” aufgeführt.

    @Lars: Naja, es klingt schon so, als ob genau dieser Patriotismus einer deiner Kritkpunkte ist. Oder anders gesagt, es ist generell ein Problem, dass die Filme aus dem Marvel-Universum sehr schnell auf reines Popcornkino reduziert werden. So wird von diversen Kritikern aufgeführt, dass “The Winter Soldier” ernster als andere Marvel-Verfilmungen ist. Aber wo liegt das hier das Problem. Ganz klar beim Konsumenten, der mit falschen Erwartungen an den Film herangeht und einfach nur knallbunte, stumpfe Popcornaction mit Superhelden erwartet. Ein Problem, das auch darin liegt, dass die Comickultur in Deutschland einfach nicht mit der in den USA gleichzusetzen ist und hierzulande leider von vielen als nicht mehr als Kinderunterhaltung sind. Oder wie es umgangssprachlich dann genannt wird “Micky Maus”-Heftchen. 😉

    Zum Thema Her: Bei Deiner Besprechung habe ich das Gefühl, dass Du nur die gesehenen Bilder bewertest und eben nicht tiefer in den Film eintauchst. Es kommt für mich so rüber, als ob Her für dich nicht mehr ist als eine Liebesbeziehung zwischen einem Menschen und einer “Maschine”. Doch sagt der Film nicht viel mehr aus? Ist das OS am Ende gar nicht als OS zu sehen? Erzählt der Film nicht etwa auch eine Geschichte darüber, wie die Menschen dank immer intelligenter Technik vereinsamen und sich in eine Scheinwelt zurückziehen? Will “Her” nicht auch zeigen, dass es durchaus möglich ist, dass für manche Menschen ein technisches Gimmick liebenswerter als ein echter Mensch ist?

    Deine Besprechung zu “Her” ist für mich dabei nur ein Beispiel, bei mir diesmal besonders stark aufgefallen ist, dass Du wohl nicht so gerne über Filme “philosophiert”, Bilder deutest, über ihre mögliche Bedeutung nachdenkst. Alles Dinge, die meiner Meinung nach dem Podcast noch interessanter machen würden.

    Ich hoffe, jetzt ist ein wenig klarer geworden, was ich meine. 😉

  7. Ja, ich glaube, ich verstehe ungefähr, was Du meinst.

    Der Punkt dahinter ist dabei aber wohl weniger die Möglichkeit, eine Filmbesprechung in der Art zu machen (man genehmige mir diese Selbstüberzeugung), als eher die Frage, ob das Teil von Nerdtalk sein soll.
    Was wir mit Nerdtalk erreichen wollen (ich denke, dass ich da auch für Phil spreche), ist in erster Linie das Wecken und Anregen von Begeisterung für Filme. Wir reden über Filme, um den Austausch über das Medium anzuregen und halten unsere Besprechung durchaus bewusst in einem Rahmen, der bei der Bewertung und relativ knappen Beurteilung unseres persönlichen, meinetwegen oberflächlichen Eindrucks bleibt. Das Ziel dabei ist, wie gesagt, unsere Begeisterung für Filme zu teilen, in die Diskussion zu kommen und eben auch die Hörer erstmal ganz grundlegend anzuregen, über den ein oder anderen Film oder Gedanken zu stolpern, nachzudenken und durch Empfehlungen oder Erwähnungen unsererseits zu profitieren, je nachdem, wie sich das dann gestaltet.

    Wenn wir Filme darüber hinaus besprechen würden, sie letztlich in den Sendungen analysieren, wäre das ein anderes Konzept, was sicherlich auch seine Attraktivität und Berechtigung hätte. Das würde aber – so zumindest meine Einstellung dazu – bedeuten, dass der einzelne Film eine deutlich längere Besprechung bekommen müsste. Sei es durch Verringern der Anzahl besprochener Filme oder durch das Verlängern der Episoden. Der Gedanke, einen kurzen Einblick in eine möglichst breit aufgestellte Palette von Filmen und Themen zu geben, würde dann deutlich in den Hintergrund rücken müssen.
    Das vielleicht größere Problem, was ich mit intensiveren Auseinandersetzungen mit einzelnen Filmen sehe, ist die große Angst vor Spoilern, die ja in der Vergangenheit schon häufiger zu Diskussionen führte. Meines Erachtens kann man einen Film in der Tiefe, wie Du es beschreibst, nur dann analysieren, wenn man auch die gesamte Handlung dazu heranziehen kann. “Her” wäre da ein gutes Beispiel. Die Frage nach dem Wesen von Samantha beispielsweise lässt sich nicht diskutieren, ohne mindestens eine Wendung vorwegzunehmen. Und so ist es bei fast allen Filmen – wenn ich die Fragen stellen und Antworten darauf finden möchte, was der Film macht, wie er funktioniert, was er mir erzählt, dann geht das nicht, wenn dafür nur die ersten 10 Minuten der Handlung besprochen werden können. Ich persönlich habe mit Spoilern überhaupt kein Problem, erfahrungsgemäß stößt das aber auf Verärgerung bei einem Großteil unserer Hörer.

    Wir bemühen uns meistens um den Balance-Akt, einem Film eine angemessen Besprechung zu widmen, ohne dass wir zu stark in Deutung und Interpretation einsteigen. Nerdtalk ist kein wissenschaftlicher Podcast und soll auch ganz bewusst keiner werden. Für uns ist es ein lockerer Austausch über Filme im ganz allgemeinen Sinne und so erklärt sich, hoffe ich, Dein Kritikpunkt, den ich in der reinen Sache absolut verstehe, nur eben von unserer Warte aus sagen würde, dass das einfach nicht das Gebiet ist, was wir mit diesem Podcast beackern.

    In der Hoffnung, dass das eine halbwegs zufriedenstellende Antwort ist. 😉

  8. Kleiner Tipp: Wer ausführlichere Besprechungen von Filmen sucht, sollte sich mal den hervorragenden Podcast “Second Unit” anhören. Dort wird lediglich ein Film je Episode besprochen. Neben Nerdtalk ist das mein liebster Film-Podcast.

  9. @Lars:Danke für die ausführliche Antwort. Das Problem tritt dabei auch nur bei komplexeren oder anspruchsvolleren Filmen auf, erklärt sich durch Eurer Podcast-Konzeot allerdings ganz gut. Vielleicht wäre es eine Idee, zu Filmen wie “Her” noch eine schriftliche Kritik zu verfassen. Den hinten angehängten Spoilertalk fand ich nämlich nie wirklich gut und die schriftliche Form, bietet halt die Möglichkeit größere Spoiler mit bedacht zu umschiffen, da Worte schnell mal korregiert sind und nicht ein ganzer Take umgeschnitten oder neu aufgenommen werden muss.

    Bei komplexen Filmen werde ich meine Erwartungen an die gesprochenen Rezension einfach ein wenig zurückschrauben. Jetzt ist ja ein wenig klarer, warum die nicht so in die Tiefe gehen, wie in manch anderem Podcast.

    Dann mal bis zur nächsten Folge. Mal sehen was ich dann zu kommentieren habe. 😉

  10. Bin ja nach wie vor hier Spoilertags einzuführen! 🙂

    Tolle Folge ansonsten! Fand die vielen Offtopic-Themen wirklich interessant. Etwas seltsam die Kritik zu Captain America. Wieso ist der besonders dumm? Erklärung? Captain Americas einzige wirklich Fähigkeit ist sein Mut und seine Führungsqualitäten, was ihn halt zum perfekten Anführer macht (insbesondere militärisch gesehen). Wieso macht ihn das dumm? Fand überhaupt nicht, dass Rogers dumm oder stumpf oder so rüberkommt. Eher sehr sympathisch… Und zum Thema Patriot: Die Figur des Captain America ist natürlich patriotisch angelegt; keine Frage. Dennoch finde ich weder das Comics noch die Filme vor Patriotismus triefen.

  11. “Dumm” nicht weil er ein mutiger Anführer ist, sondern eben weil er darüber hinaus nichts mehr ist – die anderen Figuren im Avengers-Universum sind gefühlt vielseitiger, können eben mehr als nur ergreifende Reden und muskulöse Fäuste schwingen.
    Die “Dummheit” also vielleicht eher eine “verhältnismäßige Dummheit im Kontext der anderen Avengers” 😉

  12. Vielleicht nennen wir es nicht “dumm” sondern eher “naiv”. Gerade aus dieser Naivität speist sich aber durchaus eine interessante Charakterentwicklung in Captain America 2. Die Figur als solche ist sicherlich eine der langweiligsten des Marvel-Universums (ähnlich wie Superman bei DC), aber die Autoren scheinen das auch bemerkt zu haben und bastelten deshalb eine Geschichte, die so interessant ist, dass sie die Figur trägt. Im Gesamtkontext des Universums ist das ganze Ding sogar noch interessanter. Ich fand Teil 2 daher deutlich besser als den 1.

    @Markus: Der Patriotismus ist in Captain America fest installiert. Die Comicfigur ist zur Kriegspropaganda geschaffen worden. Ich denke nicht, dass man das wegdiskutieren kann. Marvel versucht gerade auch mit Cap 2 die Figur von dieser Vergangenheit zu emanzipieren. Ich halte den Versuch für erfolgreich.

  13. Diese Ausgabe hat mir mal wieder gut gefallen. Macht weiter so.

    Einzig was ich ankreiden muss ist dass hier wieder für Audio-Kommentare aufgefordert wird und da muss ich leider von abraten. Liebe Hörer, macht euch die Mühe nicht. Ich habe glaube ich mal 5 oder 6 dieser gewünschten Audio-Kommentare eingesendet und auch auf die Voice-Box gequatscht. Doch es wurde nie was in die Sendung eingebaut. Eine Reaktion darauf gibt es bis heute nicht. Und das ist nun auch schon ca. 4 Monate her. Ich hatte auch glaube ich ein oder 2 mal nachgefragt, aber keine Reaktion drauf erhalten. Mit anderen Worten werde ich das auch nie wieder machen. Und tatsächlich kam ich mir auch etwas veräppelt vor als in einer der kurz darauf folgenden Ausgaben ein Audio-Kommentar von einem anderen Podcast eingebunden wurde. Keine Ahnung warum dazu aufgefordert wird sowas einzusenden, denn ich habe das Gefühl dass eh nur bestimmte Leute dafür vorgesehen sind. Deshalb rate ich euch, spart die Zeit.

    Was Captain America betrifft muss ich sagen dass nicht nur der Patriotismus in dem Film störend war, sondern auch dass es im Grunde kaum um den Winter Soldier ging. Wer den Film gesehen hat, der weiß was ich meine. Ich bin generell der Meinung dass ein Charakter wie Captain America nicht unbedingt Film tauglich ist.

  14. Hallo JB!

    Als Einziger, der einen Remix verlinkt, kann ich Dir damit zumindest zum Gewinn einer DVD von “Song for Marion” gratulieren!
    Und das gleichzeitig als eine kleine Entschuldigung anbieten für die Verfehlung zu Deinem Audiokommentar – ich weiß zwar leider nicht mehr, was genau da die Sache war, entschuldige mich aber dann hier noch mal dafür, dass wir die Kommentare von Dir nicht gespielt haben und offenbar auch Deine Nachfragen übersehen oder verschludert haben.
    Kommt vor und war ganz bestimmt nicht böse gemeint, von unserer Seite, denn normalerweise soll das so natürlich nicht laufen. 😉

    (Schick uns doch Deine Adresse zwecks Versendung an gewinnspiel@nerdtalk.de)

  15. Moin!

    Ich bin hier gerade in die Kommentare gegangen um ein wenig auf Lars’ Meinung in Bezug auf HER einzugehen und hab nun gesehen, dass Gnislew mir das mehr oder weniger schon abgenommen hat. Ich teile da ein wenig seine Ansicht, ich habe auch schon ab und zu bei Filmen in denen ziemlich viel steckt (gut, dass mir jetzt natürlich kein Beispiel einfällt =D) das Gefühl gehabt, dass du sie (für dich) relativ oberflächlich betrachtet hast. Was nicht auf die Besprechung im Cast bezogen ist, du hast es ja oben schon erklärt, NERDTALK ist mehr Info- als Analyse-Cast (was auch gut ist, analysieren tun andere), aber hättest du vielleicht FÜR DICH etwas verborgenere Qualitäten antdeckt, wäre die Meinung zu den Filmen (evtl.) besser gewesen.

    Beispiel: Allein schon HER als “eigentlich klassische RomCom” zu bezeichnen lässt vermuten, dass der eigentliche Kern des Films bzw. das was er in einem auslösen KANN, ein wenig an dir vorbei gelaufen ist (was nicht schlimm ist, deswegen diskutieren wir ja hier jetzt). RomComs sind substanzlose Unterhaltung, die eine Märchenwelt für Hausfrauen schaffen, in der die Liebe alles besiegt (sorry für die Schubladen =D) und generell Liebe nach der gesellschaftlich als erstrebenswert angesehenen Konvention als Idealbild propagiert wird. HER hingegen ist wirklich alles andere als substanzlos – genaugenommen (für mich) einer der substantiellsten Filme der letzten Jahre.

    Weil: Alles was Du (Lars) soweit ich das richtig verstanden habe als Schwächen anführst, waren für mich die großen Stärken des Films. Wichtig ist, dass er eine Menge Fragen stellt, die sich zunächst aus unserem jetzigen Verhältnis zu Technologie, plus den daraus resultierenden sozialen Veränderungen ableiten und schlussendlich bei de Frage nach der Natur der Liebe landet. Weitergehend dann bei der Natur von Leben und den recht philosophischen Fragen der frühen Science-Fiction (Wo beginnt Leben, welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit künstliches Leben als gleichwertig angesehen werden kann). Darauf gibt HER keine Antworten, stattdessen spinnt Jonze die heutigen gesellschaftlichen und sozialen Tendenzen weiter und liefert Vorschläge/Kommentare in die man verschiedenste Aussagen interpretieren kann. Bei mir hat das dazu geführt (abseits davon, dass HER mich bei der Sichtung völlig verzaubert hat) tagelang über eben diese weitergehenden Fragen nachzudenken. Das macht für mich einen guten Film aus: Denkanstöße, die mich dazu bringen selbstverständliche Themen mal genauer zu durchleuchten. Falls es dich interessiert, hier mein Versuch das etwas ausführlicher zu formulieren: http://weltamdraht.blogsport.de/2014/03/26/her-2014

    So ganz hab ich auch gar nicht verstanden was genau du daran nun schwach fandest. Vielleicht muss ich die Stelle in der Sendung auch noch mal hören? Für mich ist HER zumindest bis jetzt Film des Jahres und ich weiß gar nicht was da kommen kann, um daran was zu ändern. Weil es eben nicht nur RomCom ist, sondern eine abgefahrene Prämisse für einen Blick auf eine Gesellschaft nutzt, in deren Entstehung wir uns dank Smartphones, Skype, Gamification, etc. schon längst befinden.

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