Media Monday 70

1. Brad Pitt gefiel mir am besten in “Inglorious Basterds“. Sicherlich nicht seine allerbeste Rolle, aber hier geht’s ja nach Gefallen. Und nichts ist besser als sein „And I want my scalps“ im besten US-Südstaaten-Akzent. Herrlich.


2. Alfred Hitchcock hat mit “Die Vögel” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film für mich als kleinen Pöks seinerzeit der ultimative Tier-Horror-Film gewesen ist. Vermutlich sind ander Werke wie „Cocktail für eine Leiche“ oder „Rebecca“ weit anspruchsvoller, aber den vollen Impact hatte Hitchcock für mich mit „Die Vögel“.


3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in „Pearl Harbor“.
4. Es gibt ja an allerlei Orten zu allerlei Zeiten immer mal wieder Zombie-Walks, die sich auch großer Beliebtheit erfreuen. Aber warum eigentlich immer nur Zombies? Welche Themen-Walks würdet ihr euch mal wünschen?
Auch wenn ich mit Super-Mario nicht wirklich viel anfangen kann, würde ich mir gerne mal einen Themen-Walk mit diversen „Superhelden“ aus Computerspielen ansehen. Seien es eben Mario und Luigi, Donkey Kong, Duke Nukem, Sam Fischer oder Rayman.


5. Welches Buch hat euch am meisten enttäuscht, nachdem ihr es auf Empfehlung gelesen habt?
Hmmmm… Auf persönliche Empfehlung lese ich Bücher eigentlich nicht. Um wirklich im Freundeskreis großartig über Bücher zu reden, lese ich viel zu selten. Wenn hier auch Empfehlungen auf Buchrückseiten zählen, dann kann ich ja mal diesen Schinken von Guillermo Del Toro anführen, „Die Saat“. Fing ganz vielversprechend an, entwickelte sich dann aber zu einem eher belanglosen Vampir-Horror, der zum Ende hin sogar noch auf eine Fortsetzung hinarbeitete, auf die ich dann aber keine Lust mehr hatte. Eine echte Enttäuschung war es nicht. Die richtigen Enttäuschungen lege ich nach 50 Seiten wieder weg und streiche sie schnellstmöglich aus meinem Gedächtnis.


6. Ausprägungen der Science-Fiction gibt es viele, aber welche Zukunftsvisionen sind euch die Liebsten? Hochtechnisiert oder doch lieber rückständig und dreckig, mit Aliens oder lieber ohne, Endzeitstimmung oder epische Utopien/Dystopien?
Auch wenn ich hier jetzt einen Skandal auslöse: solche Sachen wie „Star Wars“ sind eigentlich nicht so meins. Klar gucke ich die auch mal ganz gerne, aber eben eher leidenschaftslos, so wie Fantasyfilme. Richtig interessante Science-Fiction-Filme sind für mich immer dann interessant, wenn sie Menschen in Ausnahmesituationen zeigen, die noch halbwegs nachvollziehbar sind, weil von einem hohen Grad an Realismus geprägt. „Moon“, „Solaris“ oder „Source Code“ sind für mich gute Beispiele von Filmen, bei denen es nicht um gigantische Weltraumschlachten geht, sondern um Charaktere, die sich in einer von unserer Realität abweichenden Zukunft mit unterschiedlichen Situationen zurechtfinden müssen. Ich bin eher ein Verfechter der „Was wäre wenn“-Gattung als der „Und dann kam das riesige, kilometergroße Raumschiff“-Gattung.
7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Safe House“ und der war halbwegs sehenswert. Gut für einen DVD-Abend mit Action – mehr aber auch nicht. Etwas ausführlichere Kritik folgt.

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