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BERLIN SYNDROM – Blu-ray-Review und Gewinnspiel

Am 22.09.2017 erschien Berlin Syndrom für das Heimkino. Bereits im Frühjahr 2017 lief der Film auf den FantasyFilmFest Nights und wir waren bereits dort sehr angetan vom Film.
Was die Blu-ray alles für euch mitbringt und wie ihr ein Exemplar gewinnen könnt, das verraten wir euch in diesem Artikel.

Story von BERLIN SYNDROM

Berlin Syndrom
Kinostart: 25.05.2017
DVD-/Blu-ray-Start: 22.09.2017
Verleih: MFA
Bild: MFA

Die australische Fotojournalistin Clare macht als Backpackerin Urlaub in Berlin, wo sie den ebenso netten wie charmanten Englischlehrer Andi kennenlernt. Zwischen den beiden sprühen die Funken und sie verabreden sich zu einem gemeinsamen Sightseeing-Trip durch die Stadt, der in einen heißen Flirt mündet. Doch nach einer romantischen Nacht gibt es für Clare ein unerfreuliches Erwachen: Andi liegt nicht neben ihr. Zunächst denkt die junge Frau, ihr Liebhaber von letzter Nacht habe sich aus dem Staub gemacht, ohne sich zu verabschieden, doch schnell wird ihr klar, dass die Wahrheit noch viel unangenehmer ist: Andi hat sie in der Wohnung eingesperrt und hat nicht vor, sie jemals wieder gehen zu lassen. Für Clare ist dies der Beginn eines nervenzerreißenden Horrortrips…

Unsere Kritik zu BERLIN SYNDROM

Wir haben den Film schon in unserem Filmbereich umfangreich kritisert. Darum hier nur das kurze Fazit von Phil, der den Film mit 4/5 bewertet.

Der Thriller, der weitestgehend als Kammerspiel inszeniert ist, geht wunderbar auf, was auch an dem guten Schauspiel von Teresa Palmer und Max Riemelt liegt. Der Film tut sich gut daran, Andi nicht als puren Psychopathen darzustellen, sondern ihm eine unangenehme Tiefe zu geben, die schon fast Sympathie hervorruft. So geht das Gesamtwerk trotz augenscheinlich gewohnter Geschichte gut und beklemmend real auf.

Die komplette Kritik und alles Weitere zum Film gibt es in unsererm Filmbereich zu BERLIN SYNDROM.

Die Blu-ray von BERLIN SYNDROM

Ton: Deutsch, Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bild: 16:9 – 2.35:1

An der Blu-ray gibt es nichts Besonderes auszusetzen: Die krassen Farnunterschiede zwischen dem florierenden Berlin und der kalten Wohnung von Andi funktionieren gut. Gerade die dunklen Szenen saufen nicht ab, sondern sind weiterhin gut ausgeglichen. Beim Ton kann die Blu-ray nicht die Anlage ausreizen, weil es Geschichte und meist ruhige Erzählweise einfach nicht ermöglichen – was dem Film aber eher zuträglich als hinderlich ist.
Sucht man nach Kritik, so ist die Reduzierung der Untertitel auf ausschließlich die deutsche Sprache etwas ernüchternd. Mindestens eine englische Übersetzung wäre der Blu-ray angemessen, weitere Sprachen aus dem europäischen Raum hätten den Zugang zu diesem Film international einfacher gemacht.

Die Features

Die Zusammenstellung des Bonusmaterials ist recht karg geraten. Neben den Klassikern wie einer Trailershow und dem regulären Trailer von Berlin Syndrom gibt es noch ein Making Of. Dennoch bietet das Feature naturgemäß einen guten Eindruck in den Dreh und die ganz besonderen Herausforderungen beim Dreh.

Gewinnspiel

Berlin Syndrom
Kinostart: 25.05.2017
DVD-/Blu-ray-Start: 22.09.2017
Verleih: MFA
Bild: MFA

Wir verloren ein Blu-ray-Exemplar von Berlin Syndrom für euer Heimkino. Die Teilnahme geht ganz einfach: Wir wollen deine Geschichte in den Kommentaren!

Im Film reist Clare durch die Welt und trifft auf Andi. Mit ihm macht sie eine Zeit durch, die sie wohl nie vergessen wird. Was ist eurer Reise-Erlebnis, an das ihr euch gern oder besonders ungern zurückerinnert? Habt ihr beim Work&Travel in Australien eure neue Liebe gefunden? Seid ihr in den Pyrenäen mit dem Auto liegen geblieben? Oder hat euch die Flut in der Nordsee überrascht?
Schreibt eure Reise-Erlebnisse in die Kommentare und schon seid ihr im Pott.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Blu-ray-Exemplar von Berlin Syndrom. Und wer dieses Mal nicht Glück hat: Im Besucher-Tippspiel wartet eine weitere Blu-ray auf euch!
Bitte beachtet unsere Teilnahmebedingungen.
Einsendeschluss ist der 01.10.2017, 18 Uhr.

Wir wünschen viel Erfolg! 🙂

9 Gedanken zu “BERLIN SYNDROM – Blu-ray-Review und Gewinnspiel”

  1. Ich bin im Jahr 2000 einer Rockband mittels Interrail durch 15 Länder quer durch Europa gefolgt. War sehr anstrengend aber unglaublich aufregend. Hab eine Menge neuer Freunde gefunden und unglaublich viel gesehen und erlebt.

  2. Eine Wandertour mit Freunden in Norwegen. Zwei Wochen lang in den Bergen gecampt gefischt (leider nichts gefangen) und auf Berge gekraxelt. Die Touren ginegn bis zu 20 Stunden und man war komplett abgeschnitten von der Zivilisation.

  3. Mein Highlight war eine Reise entlang der Westküste der USA. 3 Wochen Großstädte, tolle Landschaften und interessanten Menschen.

  4. Mein Reise-Erlebnis liegt bereits recht lange zurück. Ich war damals mit meinen Eltern unterwegs in den Italien-Urlaub. Aber mitten irgendwo in Italien ging das Auto kaputt. Keiner von uns konnte wirklich Italienisch, so dass die Verständigung sehr schwierig war. Wir wussten nicht, was die Mechaniker sagten und was genau mit dem Auto los war. Aber in die Autowerkstatt, wohin unser Auto abgeschleppt wurde, kamen später zufällig zwei Deutsche, die bereits einige Jahre in der Gegend lebten, wegen ihrem Auto. Sie konnte uns als Übersetzer helfen und boten uns sogar an bei ihnen zu Abend zu essen und zu übernachten. Völlig Unbekannte, die extrem freundlich und zuvorkommend reagiert haben. Das werde ich nie vergessen. 🙂

  5. Also mit einer Europa Tour oder einer extrem Wanderung kann ich zwar nicht mithalten 🙂 aber wir fahren jedes Jahr an die Ostsee und campen dort sozusagen im Wald (in einem Wohnwagen :)) Jeder Urlaub für sich ist eine schöne Erfahrung, welche ich nicht missen möchte.

  6. Mein Reisehighlight war vor zwei Jahren eine Bootsfahrt rund um Britannien. An der Bugspitze des Schiffes stehend, zwischen kleinen schottischen Inseln hindurch in den Sonnenuntergang fahren … so kitschig, so magisch.

  7. Während eines Urlaubs auf Rhodos sind wir mit dem mietwagen in den Bergen rum gekurvt und haben uns verfahren. Irgendwann waren wir uns sicher eine Straße gefunden zu haben, die wieder in die richtige Richtung führte – falsch gedacht. Wir fuhren immer tiefer ins Nirgendwo, hatten schon 15 min kein Haus mehr gesehen und plötzlich fing die Landschaft an sich zu verändern. Kurz vorher hatten Waldbrände gewütet und die Straße war immer stärker von schwarzer Erde und auf die Stulümpfe runter gebrannten Bäumen bis zum Horizont umgeben. Mordor in Reinform. Es war ultra surreal, weil ich tatsächlich das Gefühl hatte schleichend in eine andere Welt/Dimension/Whatever zu geraten. Die Lady wurde eh schon stetig unentspannter, als ich dann aber auch noch anfing von degenerierten Hinterwäldlern in Karohemden zu spaßen, brannten die Sicherungen durch und es war Hackengas angesagt. Nach 10 min “normalisierte” sich die Landschaft wieder und es dauerte nicht lange bis zum nächsten Ort, in dem wir planlos auf unserer Karte rumsuchten und von einem Einheimischen der anhielt mit den Worten “are you lost” wieder auf den weg geführt wurden.

  8. Ich war letztes Jahr in Japan unterwegs. Insgesamt war’s eine tolle Reise. Bis auf eine Fahrradtour mit Inselhopping, auf der wir in einem kleinen, wohl nicht ganz sauberem Imbiss eingekehrt sind. Mir wurde nämlich einige Zeit nach dem Essen schlecht, und es wurde immer schlimmer. Am Ende der Tour stand dann eine zweistündige Überfahrt mit einer alten, tuckernden und schwankenden Fähre, und die habe ich dann nicht mehr überstanden. Erst habe ich meinen Reisegefährten vollgekotzt, kurz nachdem wir abgelegt hatten, und dann habe ich die restliche Fahrt an Deck verbracht, eingekeilt zwischen lauter Fahrrädern (die Fähre war sehr klein, und eigentlich gab es draußen keinen Platz zum Stehen), und habe im Minutentakt über der Reling gekotzt.

  9. Ich erinnere mich gerne an meinen diesjährigen Amsterdamtrip zurück. Mit den vielen Brücken, Kanälen, Käseläden und natürlich Coffeeshops herrscht dort eine ganz “berauschende” Atmosphäre ;D Ist auf jeden Fall eine Städtereise wert!!

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