Bild: Nacho Rascón (CC BY-NC-ND 2.0)

In eigener Sache: Nerdtalk verschlüsselt und ist auf Speed

Ganz der Strategie #NerdtalkEnhanced folgend, gibt es eine weitere Neuerung auf der Webseite:
Nicht nur, dass die Kommunikation mit Nerdtalk verschlüsselt ist: Seit Neustem laufen wir auf HTTP/2 – die Vorteile möchten wir euch erläutern.

Verschlüsselung

Womöglich ist es kaum jemandem aufgefallen, aber die Kommunikation mit Nerdtalk ist seit über einem Jahr verschlüsselt. Keiner zwischen euch und der Webseite kann mitlesen, welche Inhalte hier aufruft oder absendet.
In Zeiten von Datensicherheit sollte jeder Sorge dafür tragen, dass möglichst nur diejenigen an die Daten kommt, für den die Daten auch bestimmt sind. Doch ohne Verschlüsselung wird jeder Seiteninhalt, jeder Login im Klartext übertragen. Ein Angreifer könnte sich in die Kommunikation einklinken und im Schlimmstfall die Logindaten auslesen.

Wir sind uns der Verantwortung für eure Daten durchaus bewusst und verschlüsseln schon seit September 2015 die Kommunikation zwischen dem Endgerät (PC, Tablet, Notebook, Smartphone, …) und dem Webserver. So braucht ihr keine Sorgen haben, dass wer mitliest, der nicht mitlesen sollte.

HTTP/2

Seit knapp einer Woche läuft Nerdtalk quasi auf Speed. Wir setzen auf eine moderne Art der Übertragung der Daten zwischen Endgerät und Webserver. Wie es dem Namen schon abzuleiten ist, gibt es auch ein HTTP 1.0 und das ist das sogenannte Protokoll, das definiert, wie Webseiten abgerufen werden sollen. Jede Webseite liefert am Ende über HTTP die Webseite aus.
Die erste Version wurde 1989 entwickelt, die heute immer noch eingesetzte Version 1.1 stammt aus 1997.

Aber es gibt immer Nachteile: Die Daten werden nicht in einer maschinenlesbaren Sprache übertragen, was natürlich die Verarbeitung der Daten langwieriger macht macht: Der Inhalt muss erst einmal umgewandelt werden. Zudem werden immer nur wenige gleichzeitige HTTP-Verbindungen aufgemacht: Bei Webseiten mit vielen Bildern, Skripten und Inhalten macht das echt einen Flaschenhals aus. Mit Komprimierung kann man viel Datenvolumen sparen – doch nicht alle Informationen können bei HTTP 1.x komprimiert werden: Da werden also jede Menge Bits und Bytes zu viel übertragen – bei mobilen Verbindungen echt ärgerlich.

Viele Anfragen werden gleichzeitig bearbeitet – das geht schneller!
Bild: Diseño Web Valencia (CC BY-SA 4.0)

All das ist mit HTTP/2 abgeschafft:
Der Datenaustausch geschieht gleich in binären Maschinensprache: Die Verarbeitungszeit und auch die Last dafür nehmen ab. Mehrere Anfragen lassen sich nun in eine Verbindung kapseln (Multiplexing), sodass es keine Limitierung hinsichtlich gleicher Verbindungen mehr gibt: Die Grenze ist keine Spezifikation mehr, sondern die Internetleitung. Zudem können nun auch die verbleibenden Dateiinformationen (Header) komprimiert werden: Der Abruf einer einzelnen Seite braucht weniger Daten als vorher.

Für euch heißt das:
Nerdtalk lädt noch schneller und zugleich datenschonender. Das merkt ihr am eigenen Rechner, aber insbesondere auch auf den mobilen Geräten: Wer mal unterwegs Nerdtalk aufrufen möchte, profitiert richtig von den neuen Funktionen.

Ein weiterer Schritt Richtung #NerdtalkEnhanced.

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