John Wick – BluRay Review und Gewinnspiel

Seit dem 04. Juni 2015 kann man sich JOHN WICK ins Heimkino holen. Der Film mit Keanu Reeves in der Hauptrolle bekam bereits zum Kinorelease sehr gute Bewertungen, insbesondere die Art der Inszenierung überzeugte.
Doch wirkt der Actionfilm auch zu Hause auf kleinerem Screen? Und was bringt die BluRay noch so mit, abseits vom Hauptfilm? Wir haben für euch die Scheibe mal vorab angesehen.

Originaltitel: John Wick Kinostart: 29.01.2015 DVD-/BluRay-Start: 04.06.2015 Verleih: StudioCanal
Originaltitel: John Wick
Kinostart: 29.01.2015
DVD-/BluRay-Start: 04.06.2015
Verleih: StudioCanal

Inhalt von JOHN WICK:

John Wick (Keanu Reeves) genießt seinen frühen Ruhestand in der Vorstadt. Doch als seine Frau einer tödlichen Krankheit erliegt, verfällt er in Trauer. Nur sein Hund bleibt ihm noch als Gefährte. Als eines Tages jedoch drei russische Gangster in sein Haus einsteigen und seinen treuen Begleiter töten, holt ihn seine finstere Vergangenheit ein, war er doch früher der Top-Auftragskiller an der Ostküste. So tauscht er schließlich die Vorstadtidylle gegen jede Menge Feuerkraft und macht sich, auf Rache sinnend, auf die Suche nach den Einbrechern. Einer von ihnen ist Iosef Tarasov (Alfie Allen), der Sohn des einflussreichen Verbrecherbosses Viggo Tarasov (Michael Nyqvist), für den Wick selbst einmal gearbeitet hatte. Doch für Freundschaft ist kein Platz in dem Rachefeldzug und so hat er bald auch den ehemaligen Kollegen Marcus (Willem Dafoe) an seinen Fersen hängen…

Kritik zu JOHN WICK:

In unserer Filmsektion zu JOHN WICK gibt es alle Informationen zum Film und natürlich auch eine umfangreiche Filmkritik. Phil gibt dem Film die Höchstwertung und begründet dies in seinem Fazit so:

JOHN WICK ist ein Actionfilm, der sich endlich mal weder abhebt von dem immer größer werdenen Bombast der Actionfilme. Stattdessen konzentriert er sich darauf, was in der Filmwelt fehlt: Interessante Charaktere, ein großartiges Szenenbild, eine Geschichte, die neugierig macht statt nur als Bindemittel zwischen zwei Actionszenen zu dienen, und natürlich die bodenständigen Actionszenen, die ganz fernab von Spezialeffekten mit körperlichem Nahkampf und gut gesetztem Waffeneinsatz überzeugen.

Die gesamte Kritik und alle weiteren Informationen zu JOHN WICK gibt es in unserer Filmsektion.

Was wäre ein Actionfilm ohne berühmte Explosion im Hintergrund? Eben - die gibt's auch bei JOHN WICK.
Was wäre ein Actionfilm ohne berühmte Explosion im Hintergrund? Eben – die gibt’s auch bei JOHN WICK.

Die BluRay JOHN WICK

Ton: Deutsch, Englisch (beide DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,85:1 – Widescreen

Der Titelscreen der BluRay ist recht bodenständig geraten, mit viel Wohlwollen kann man dies dem Stil des Films anrechnen: Weder der Film noch das Menü sind wilde Animationsschlachten. Dennoch kann man für die BluRay ein etwas längeres Menüvideo als weniger als eine halbe Minute auswählen können, das sich am Ende recht ungeschickt wiederholt.
Der Sound des Films weiß aber zu überzeugen, der Ton gibt kräftig Druck auf die Boxen. Das Bild bringt den Stil des Films sehr gut rüber: Nuancierte Farbwiedergabe, keine Überforderung durch dunkle oder kontrastreiche Bilder. Technisch gibt es somit bei dieser Scheibe nichts zu meckern.

Das Bonusmaterial zu JOHN WICK

Hinsichtlich des Bonusmaterials gibt es zwei Herangehensweisen: Das Material, das den wirklichen Mehrwert mitbringt und nah am Film ist, ist hervorragend. Aber es gibt mindestens genau so viel Trash, der die Filmwelt rund um JOHN WICK nicht besonders erweitert.

Marcus (Willen Dafoe) ist ein zwielichtiger Kerl: Ist er John Wick positiv gesonnen?
Marcus (Willen Dafoe) ist ein zwielichtiger Kerl: Ist er John Wick positiv gesonnen?

Featurettes

Verbindet man eher mit dem Begriff eine Ansammlung kleiner Filmchen, die als namengebendes Feature in Magazinen veröffentlicht werden sollen, so findet sich in diesem Menüpunkt ein großartiges Making Of (obwohl es ein separates Bonusmaterial “Making Of” gibt – dazu später mehr).
Das gesamte Feature auf englisch, enthält ungewöhnlich viel Material vom Set, von den Vorbereitungen, aus den Produktionsräumen. Zudem gibt es viele Interviews mit Keanu Reeves, den Regisseuren David Leitch und Chad Stahelski, Willem Dafoe, Michael Nyqvist und den vielen weiteren Schauspielern im Film.
Die Featurettes unterteilen sich in sechs verschiedene Themenfilme, die allesamt sehr packend zu sehen sind.

Der erste Film steht unter der Überschrift Don’t Fuck With John Wick und ist mit 14 Minuten das längste Filmchen. Hier geht es um Keanu Reeves, der die Hauptrolle John Wick spielt. Hier erfährt man, wie intensiv sich Reeves auf seine Rolle vorbereitet hat, dass er die meisten Stunts selbst gemacht hat und wie er nicht nur das Driften, sondern auch Jiu-Jitsu und den Umgang mit Waffen gelernt hat.
Die Kavallerie rückt aus nimmt die vielen weiteren Rollen in den Fokus: Es gibt einen Einblick in die Produktion des Films und die vielen Beweggründe, weswegen die Personen am Film teilnehmen. Dabei umfasst die sechsminütige Erzählung die Beginne in Form vom ersten gemeinsamen Drehbuch lesen bis hin zur fertigen Produktion.
In Geschichte eines Kollektivs stehen die Regisseure David Leitch und Chad Stahelski sechs Minuten im Fokus: Zwar ist JOHN WICK ihr Regiedebut, aber beide sind als erfahrene Martial Arts Stunt-Choreographen seit knapp 20 Jahren in der Filmbranche bekannt. Dieses Feature erzählt, wie die beiden zum Film kamen und welche Vorteile es ihnen brachte, die Erfahrungen aus dem Stunt-Business in den Regiestuhl zu bringen.

Abgefuckte Fabrikhallen? Kennt John Wick. Leider.
Abgefuckte Fabrikhallen? Kennt John Wick. Leider.

Die kriminelle Unterwelt ist in Der Killer-Code Thema: Im JOHN WICK-Universum ist der Untergrund sehr intelligent, gebildet, ja gerade stilvoll. Zudem hat er eine ganz eigene Subkultur, zu denen nur wenige Menschen Zutritt haben. Dass die Inszenierung des Untergrunds im Film ganz bewusst getroffen wurd, wie die gewünschte Wirkung erreicht wurde und die kleinen Details derer, all zeigt dieses sechsminütige Feature.
Eine der größten und szenisch am besten eingefangenen Kampfszenen findet im anrüchigen Club The Red Circle statt. Wie eine recht unspektakuläre Location unter Zeit- und Gelddruck für den Film hergerichtet wurde und die Schwierigkeiten beim Dreh gelöst wurden, hat dieses sechsminütige Feature als Inhalt.
“New York hat so einen starken Charakter, die Stadt ist schon eine eigene Rolle im Film” – das ist ein Zitat aus dem Feature NYC Noir. Und es braucht nicht JOHN WICK, um das als Filmkenner zu bestätigen. Und doch ist es interessant, wie die Stadt für den Film genutzt wurde. So wurde auch an Orten außerhalb der Stadt gedreht, wo selbst New Yorker selbst noch nicht waren. Dieses Feature ist somit eine Verbeugung vor den Location Scouts.

Making Of

Nun sind die Featurettes so umfangreich, was hat dann erst das Making Of zu bieten? Zugegeben nicht besonders viel: Es ist ein zehnminütiger Zusammenschnitt aus den vielen Features vorher. Für den Zielmarkt auf Deutsch synhronisiert und ein Schnelldurchlauf durch die einzelnen Themenabschnitte.
Während die Featurettes einen tiefen Einblick in die Produktion liefern, ist dieses Making Of im Nachgang nur eines: Ein kleines Werbefilmchen.

Audiokommentar von David Leitch & Chad Stahelski

Was wäre ein Film ohne Audiokommentar – in diesem Falle der beiden Regisseure. Der Informationsgehalt ist manchmal etwas mau, aber für eines ist der gesamte Audiokommentar gut: Zu erfahren, wie die gesamte Filmcrew es schaffte, mit wenig Budget diesen Film zu drehen. Immer wieder lassen die beiden durchblicken, dass das Budget schmal war und Richtlinien bzw. Rechte das Filmen nach Plan verhinderten.
Es gibt unterhaltsamere Auiokommentare zum Film, aber irgendwie ist es doch ganz süß, den beiden Ex-Stunt-Choreographen beim plumpen Kommentieren ihrer Kampfszenen zuzuhören: “Uh, das tat weh! Wow, der Schlag saß! Ohoh, für dich gibt es heute kein Abendessen”.

Sonstiges

Das waren die Specials, die nun wirklich erwähnenswert sind. Ansonsten verbleiben der typische Filmtrailer und ein Game Trailer zu “Pay Day 2”. Warum dieser es nun auf die BluRay geschafft hat, bleibt unklar.

Originaltitel: John Wick Kinostart: 29.01.2015 DVD-/BluRay-Start: 04.06.2015 Verleih: StudioCanal
Gewinne eine BluRay samt Original Soundtrack von JOHN WICK

Gewinnspiel

Passend zum Release des Films verlosen wir 2x je eine BluRay samt Soundtrack von JOHN WICK. Die Teilnahme ist wieder ganz einfach, wir wollen eure Geschichte in den Kommentaren:

John Wick hat eine ganz besondere Beziehung zu seinem Hund – nur wegen der Tötung des Hundes holt er seine begrabene Identität wieder heraus.
Was habt ihr alles schon für ein Tier gemacht? Seid ihr auf einen Baum geklettert, um die entlaufende Katze zu retten? Habt ihr eure Wohnung umgeräumt, um den entlaufenden Hamster wiederzufinden? Oder seid ihr gar in eine Tierfarm eingebrochen, um Tiere zu retten?
Schreibt eure Tiergeschichte in die Kommentare und gewinnt eines von zwei JOHN WICK-Paketen, bestehend aus je einer BluRay samt Soundtrack.

Teilnahmeschluss ist Samstag, der 06.06.2015.
Bitte beachtet unsere Teilnahmebedingungen.

Viel Erfolg 🙂

Alle Bilder: StudioCanal

Kommentare(25)
  1. Sultan-of-Swing 01.06.2015
  2. Maarika v. Wahl 01.06.2015
  3. reinhold 01.06.2015
  4. Fabian 01.06.2015
  5. Morbus 01.06.2015
  6. DoggBudges 02.06.2015
  7. Tim 02.06.2015
  8. RangShada 02.06.2015
  9. DianaJa 02.06.2015
  10. SaintDesigns 02.06.2015
  11. Christian Kaiser (@Smithwiggs) 02.06.2015
  12. tobias.luca 02.06.2015
  13. Stefan Kiesewetter 02.06.2015
  14. Maylin 03.06.2015
  15. bashme 03.06.2015
  16. Daniela S. 04.06.2015
  17. jacker 04.06.2015
  18. Michael M. 05.06.2015
  19. thori 05.06.2015
  20. Eddy 05.06.2015
  21. Legolas_84 06.06.2015
  22. Simon 06.06.2015
  23. Der_Stille_Pupser 07.06.2015
  24. alucard 08.06.2015
  25. bashme 02.07.2015

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