Taschenpost vom 10.02.2013

Irgendwie war diese Woche nicht allzu viel Spannendes im Netz für mich dabei. Anstatt rumzusurfen habe ich mich vielmehr in die Biographie von Bernd Eichinger eingelesen. Zu “BE” von seiner Witwe Katja Eichinger werde ich nach dem Auslesen sicherlich auch noch mal eine Rezension schreiben. Bis jetzt bin ich von dem Buch, dem Schreibstil und den enthaltenen Infos restlos begeistert – und das obwohl ich sicherlich kein Fan von Bernd Eichinger war. Wer sich also für die Geschichte des größten deutschen Filmproduzenten interessiert, der darf hier mit gutem Gewissen zugreifen. But now for something completely different…

Süßwarenfreie Supermarktkassen

Der eine oder andere mag das kennen: schnell was im Supermarkt kaufen wollen, an der Kasse anstehen und da leuchten sie einen an, die Kollegen Snickers, Bounty, Mr. Tom & Co. Eigentlich wollte man nur Toilettenpapier kaufen, aber da alle anderen in der Schlange wissen was man damit so vor hat, kauft man eben fix noch einen Schokoriegel. Mich führen diese Süßwaren-Paradiese im Kassenbereich nie in Versuchung (anders sieht das mit den 5er-Packs Snickers in der Süßwarenabteilung aus…), aber gerade wer Kinder hat, kommt da schnell ins Schwitzen. Peer Schader vom Supermarktblog fasst auf sehr unterhaltsame Weise das Pro und Contra für süßwarenfreie Supermarktkassen zusammen.

Die Buchreihe ohne Namen

Ein Verlag hat eine tolle Idee: in einer Buchreihe analysieren Autoren unterschiedlichen Themenfelder von des Deutschen liebster Krimiserie. Mal geht es um die vermittelten Moralvorstellungen, mal geht es um den ganz speziellen Humor eines Ermittlerteams. Nur: wie soll man das verkaufen wenn man von den Machern der Krimiserie abgemahnt wird, weil man deren Namen (logischerweise) nutzt? Immerhin haben sie einen schönen Lösungsansatz gefunden.

Weil das hier eben doch nicht nur Internet ist

Frau Serotonic ist seit vielen Jahren in der deutschen Bloggerwelt eine feste Größe. Sympathisch, authentisch und ‘ne flotte Schreibe – das passt. Nun berichtet sie, dass sie seit mehreren Jahren von einem Stalker belästigt wird und traut sich damit endlich in die Öffentlichkeit. Das Schlimme an dem Artikel: er offenbart wie wenig die deutsche Justiz und Exekutive das Internet verstanden haben und wie wenig Möglichkeiten es doch gibt, um gegen einen solchen Stalker vorzugehen. Erschreckend. Da muss sich was ändern!

Heino – der Heini aus der Stadt von Heine

Toller PR-Coup: ein Schlagersänger, der seit Jahrzehnten einen gewissen Kultstatus inne hat, produziert ein Album, auf dem er eben mal nicht Schlager, sondern songs von so-called “angesagten” Bands des Landes covert. Die BILD-“Zeitung” promotet das ganze als Skandal, der – so zu lesen im BildBlog – dann aber doch keiner ist. Traurig. An mir ist der ganze Rummel ungehört vorbeigeraucht. Heino die Ärzte covern zu hören? Interessiert mich null. Nils Bokelberg bringt es in seinem Blog ganz gut auf den Punkt und befürchtet, dass dieses Album erst der Anfang war.

Dauerthema Todesstern

Vor kurzem hatten wir ja über die lustige Antwort der US-Regierung auf eine Petition berichtet, die den Bau eines US-Todessterns forderte. Natürlich wurde die Forderung abgeschmettert – wenn auch sehr humorvoll. Aber Ihr wisst ja wo man sein Glück noch versuchen kann, um seine Produkt-Ideen Wirklichkeit werden zu lassen: Kickstarter. (Via Caschy)

Benchmarks machen die Beine weich

Auch wenn ich – so wie der Wortvogel – nicht wirklich viel mit den Entwicklungen auf dem 3D-Grafikkarten-Sektor zu tun habe (abgesehen von den paar Tagen im Jahr, in denen ich mal wieder “Just Cause 2” oder “GTA IV” spiele): die Entwicklung und das inzwischen Machbare in diesem Bereich ist auch für Laien sehenswert. Hier beispielsweise ein Video zu einem aktuellen Benchmark-Test, der wahrlich alles aus aktuellen Grafikkarten rausholt.

Wer sich für die Entwicklungen auf diesem Gebiet interessiert, könnte auch dieser Zusammenschnitt von Benchmark-Test von 2000 bis heute sehr interessant sein.

WTF, Evolution?

Das Tumblr-Blog der Woche hat diesmal mit der Vielfalt auf unserem schönen Planeten zu tun. Manche der hier gezeigten Tiere sehen ziemlich hässlich aus, da sind de Toyota-Nasenaffen noch Schönheiten gegen, aber es gibt eben auch schöne Ausnahmen:

Fuck For Forest

Man muss sich nicht immer mit Krombacher besaufen, damit wieder mal eine DIN-A3-Fläche im Regenwald “gerettet” wird. Man kann doch genauso gut selbstgemachte Sexfilmchen verkaufen und den Erlös in die Rettung der “grünen Lunge” unseres Planeten stecken. Die Berliner Organisation “Fuck For Forest” macht genau das und hat darüber eine Dokumentation gedreht.

Alle Oscar-Nominierten auf einem Foto

Sie freuen sich auf den Abend, wir freuen uns auf die Show! Hier gibt es ein schönes Gruppenfoto mit allen in diesem Jahr für den Oscar Nominierten.

Submarine Cable-Map

Zu guter Letzt noch was für die Nerds, die immer schon mal wissen wollten, die dieses Internet denn eigentlich in ihre Wohnung kommt. Oder: wie kommen die Daten aus Asien und den USA eigentlich nach Europa? Hier gibt es eine schöne Übersicht, die auch die Entwicklung der einzelnen Untersee-Kabel zeigt. Ziemlich interessant. (via Nerdcore)

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