Trailer-Show, Folge 1

Die Wünsche unserer Hörer sind für uns natürlich sehr wichtig. Und da erst vor kurzem die Frage nach Trailern aufgekommen ist, gibt es hier heute exklusiv die erste große Trailershow mit zukünftigen Filmperlen. Da ich die Trailer sowieso gucke, kann ich ja schließlich auch meinen ersten kurzen Eindruck davon hier ins Blog stellen. Dann haben alle was davon. 😉

 

It Might Get Loud

Was für ein Zufall: erst gestern hatte ich beim genialen Solo von Gitarren-Gott Jimmy Page bei “Stairway To Heaven” fast Tränen in Augen – und schon kommt ein Film, der für Gitarristen das sein wird, was “The Dark Knight”  für Freunde von Comic-Verfilmungen ist: die Erfüllung. In diesem Dokumentarfilm zeigen uns drei wirklich große Musiker, was für eine Leidenschaft sie für ihre Musik haben. Jimmy Page (Led Zeppelin), The Edge (U2) und Jack White (The White Stripes) nehmen uns mit in ihre fetten, vollverzerrten Klangwelten.

The Time Traveler’s Wife

Mit Zeitreisen hat Eric Bana ja erst in “Star Trek” einige Erfahrungen sammeln können. In diesem Liebes-Drama spielt er nun einen Mann, der ohne es zu wollen und von hier auf jetzt in der Zeit herumreist. Für die Beziehung, die er zu Rachel McAdams (“State Of Play”) aufbauen will, nicht gerade förderlich. Wenn man sieht wie er seine zukünftige Liebe als Kind kennenlernt und nicht altert, während sie erwachsen wird, muss man unweigerlich an “Highlander” denken. Ich will hoffen, dass diese Liebes-Mystery-Mischung nicht ähnlich enttäuscht wie einst “Das Haus am See”: auf einen wirklich herzerweichenden Trailer mit toller Musikuntermalung folgte ein “okayer” Film. Was auffällt: Eric Bana sieht mit zunehmendem Alter und Dreitagebart immer mehr aus wie Richard Gere. 😉

Fame

1980 ist der Film “Fame” rund um eine Truppe talentierter Musiker und Tänzer dermaßen eingeschlagen, dass er in eine Fernsehserie adaptiert wurde, die von 1982 bis 1987 mit sechs Staffeln und 136 Folgen ähnlich erfolgreich im Fernsehen lief. Nun hat also auch diesen Klassiker Hollywoods Remake-Wahn erwischt. Aus dem bekannten “I’m Gonna Live Forever” ist nun das Motto “Remember My Name” geworden, alles ist ein wenig zeitgemäßer, inklusive Rap und Hip Hop. Für mich persönlich sieht der Trailer ganz vielversprechend aus, nicht zuletzt, da er zwar das gleiche Thema aufgreift wie die “High School Musical”-Reihe, dabei aber doch erwachsener und ernsthafter wirkt. Ich freue zumindest schon ziemlich auf den Film, was auch mit meiner Vorlieber für New York zu tun haben kann. Wer einmal die Luft des Broadway geschnuppert hat, bei dem trifft so ein Film wie dieser hier einen “gereizten Nerv”.

Love Happens

Aaron Eckhart (“The Dark Knight”) gibt in dieser Liebeskomödie einen erfolgreichen Autor von Lebenshilfe-Büchern, der auch Motivations-Seminare anbietet. Doch eigentlich ist all das Fassade. Seit dem Tod seiner Frau vor drei Jahren gibt er sich zwar erfolgreich, verschließt sich dem Leben aber mehr und mehr. Bis er eines Tages eine Blumenhändlerin kennenlernt, gespielt von Jennifer Aniston. Diese führt ihn durch ihre unkonventionelle Art zurück ins Leben. Hmmm. Nicht so mein Fall. Von Filmen mit der Aniston nehme ich gerne ein wenig Abstand. Zu viele belanglos Romantik-Komödien hat sie schon abgeliefert, als dass ich wegen dieses Films brennend ins Kino müsste.

2012

Wer hätte gedacht, dass John F. Kennedy mal das Weiße Haus zerstören würde… Ihr versteht nur Bahnhof? Dann schaut Euch den neuen Trailer zum vermutlich gigantischsten Emmerich-Film an. “Independence Day” war gut, in “The Day After Tomorrow” hat er die Erde auch schon sehr nett schockgefroren. Aber was unser erfolgreicher Export-Regisseur hier abliefert, kann nur noch als “Top Of The Pops” bezeichnet werden. Wenn Emmerich und Michael Bay (“Transformers”) einen internen Wettkampf um die imposantesten Zerstörungsszenen laufen haben, dann hat Emmerich nun eindeutig die Nase vorne. Man soll mit Superlativen ja immer sehr vorsichtig sein, aber: ich weiß nicht wie man diese Bildgewalt noch toppen sollte. Auch wenn die Story ja erfahrungsgemäß gerne mal recht flach und pathetisch ist: das Ding muss unbedingt im Kino geguckt werden! Basta!

The End Of The Line

Die britische Wochenzeitschrift “The Economist” nennt diese Dokumentation ganz passend: “Die unbequeme Wahrheit über die Ozeane” und lehnt sich damit an den Umwelt-Film von Al Gore an. Tatsächlich beschäftigt sich dieser Film mit der wohl nicht zu stoppenden Überfischung der Weltmeere. Vollgepackt mit Expertenmeinungen und aufschlussreichen Bildern, gibt er Denkanstöße und fordert zum konsequenten Umdenken auf. Ein wichtiger Film, den man sicherlich auch bei arte gucken kann. Dafür unbedingt ins Kino? Ich glaube, eher nicht.

Orphan

Böse Kinder sind ja immer so eine Sache. Eigentlich soll man Kinder ja gerne haben. Aber das fiel schon in “Das Omen” oder “Joshua” sehr schwer. Nun ist es also das Waisenkind Esther, das anscheinend allen Ärger der Welt magisch anzieht. Nach ihrer Adoption ist sie in verschiedene mysteriöse Taten verwickelt und offenbart immer mehr ihre Boshaftigkeit. Kiefer Sutherland hat in “Mirrors” bereits in einem halbwegs brauchbaren Horror-Thriller mitgespielt. Auch diesmal ist er mit von der Partie. Der Trailer zeigt schon mal ein, zwei nette Schockeffekte. Gerade bei Horrorfilmen ist das ja immer so eine Sache, da macht der Trailer gern mal viel Lust auf einen blassen Film. Aber dennoch: den kann man wohl durchaus mal im Kino gucken.

Shutter Island

Schauspieler Leonardo DiCaprio und Star-Regisseur Martin Scorsese sind ja seit Jahren ein bewährtes Duett (“The Departed”, “Gangs Of New York”). Diesmal haben die beiden einen Thriller geschaffen, der auf den ersten Blick erst mal sehr gut aussieht. Interessante Bildausschnitte und gut gecastete Nebendarsteller geben mir die Hoffnung, dass nicht jeder aktuelle “Gruselfilm” schlechter sein muss, als sein Trailer.

The Cove

Das Wohl der Weltmeere scheint momentan Trend zu sein. Ein weiterer Film, der sich mit dem Thema umweltunverträglicher Fischfang auseinander setzt. Hier geht es im speziellen um die Methoden der Japaner. Auch wenn es ein wichtiges Thema ist, wohl auch eher was für den Doku-Kanal als für die große Leinwand.

Zombieland

Am besten kann man den Film wohl mit “Dawn Of The Dead” meets “Natural Born Killers” umschreiben. Schließlich geht es um Zombies, die von Woody Harrelson niedergemäht werden. Scheint eine ähnliche Mischung aus Horror und lustigen Elementen zu werden wie “Drag Me To Hell”. Ich weiß nur noch nicht wie “Little Miss Sunshine” Abigail Breslin da ins Bild passt…

Kommentare(4)
  1. Eric 21.06.2009
  2. Henning 21.06.2009
  3. Stefan 24.06.2009
  4. Markus 25.06.2009

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