Das Kinojahr 2008 – Ein Rückblick

Anbei abschließend zum vergangenen Jahr noch ein paar Gedanken an die Filme des letzten Jahres. Welche muss man gesehen haben? Welche waren ganz gut? Auf welche hätte man verzichten können? Ein persönlicher Rückblick.

Superhelden-Verfilmung

Jahr um Jahr gewinnt der Hype um Superhelden-Verfilmungen immer mehr an Kraft. Und in diesem Jahr gab es gleich zwei Filme, die aus der üblichen Masse der Comic-Adaptionen herausragen.

Must See:

Iron-Man – Dieser Film entspricht 110% dem, was ich von einem Superheldenfilm verlange: ein charismatischen Hauptdarsteller, jede Menge Witz und stimmige Oneliner, ausgewogene Action, einen Bösewicht mit Ausstrahlung und eine hübsche Dame „für was zum Gucken“. Die Geschichte rund um den Milliardär Tony Stark ist Popcornkino in Reinkultur. Tiefgang sucht man vergebens. Aber wer braucht schon Tiefgang wenn er sich einfach nur amüsieren will?

The Dark Knight – Anscheinend nicht nur mein Film des Jahres. Dreimal habe ich ihn im Kino gesehen, einmal davon in New York (unvergesslich!). Im Gegensatz zu „Iron Man“ ist „The Dark Knight“ nicht nur eine bloße Comic-Verfilmung, sondern ein wahrer Helden-Epos. Vielschichtiger als der Eisenmann, mit wesentlich mehr Tiefe. Kaum vorstellbar, dass die Themen „Gut und Böse“ in einem Superheldenfilm dermaßen ernst umgesetzt werden konnten. Der sich überschlagende LKW bleibt ebenso unvergessen wie die hervorragende Darstellerleistung Heath Ledgers, bei der ich wieder und wieder Gänsehaut bekomme.

Nice To Have:

Hellboy 2 – The Golden Army – Ein großer Fan war ich von Ron Perlman noch nie. Aber immerhin von Regisseur Del Toro. Der zauberte einmal mehr fantastische Welten, Wesen und Kostüme auf die Leinwand, die einfach nur einzigartig schön sind. Rein storytechnisch zählt „Hellboy 2“ aber eher zum unteren Mittelfeld. Dafür waren mir die Charaktere irgendwie zu egal und die Story zu banal.

Drama

Must See:

Schmetterling und Taucherglocke – Wer Kino nicht nur als Ort der Freude versteht, sondern das Medium Film auch gerne nutzt, um sich in fremde Schicksale hineinzufühlen, dem sei dieser Film nachdrücklich empfohlen. In 2008 hat sicherlich kein Film eindrucksvoller gezeigt, wie tapfer Menschen mit Krankheiten umgehen können. Wie man selbst in der größten Verzweiflung noch Hoffnung sehen kann. Eingefangen von Spielbergs Stamm-Kameramann Janusz Kaminski.

Ben-X – Ein weiterer Film, der sich mit einem kranken Menschen beschäftigt. Ben leidet am Asperger-Syndrom, einer besonderen Form des Autismus. Auch dieser Film schafft es mit einer gelungenen Mischung und toller Visualisierung, die Krankheit ansatzweise erfahrbar zu machen. Natürlich kann Film nur eine Annäherung sein und nie die Folgen der Erkrankung an sich zeigen, aber immerhin fördert der Film das Verständnis für die Erkrankten, die leider allzu leicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Brillantes Kino aus Belgien und den Niederlanden.

Die Geschwister Savage – Wie gehen Geschwister damit um, wenn sie sich plötzlich um den verhassten Vater kümmern müssen, der aufgrund seiner Demenz pflegebedürftig wird? Sehr realitätsnah fängt dieser ruhige Film die Situation mit authentischen Bildern und hervorragenden Hauptdarstellern (Philip Seymour Hoffman und Laura Linney).

Nice To Have:

Dan – Mitten im Leben – Steve Carell als echter Charakterdarsteller? Der dann auch noch meine unumwundenen Sympathien für sich verbuchen kann? Ja, das gibt’s. In diesem Film.

Into The Wild – In die Wildnis: Emile Hirsch in der Rolle eines totalen Aussteigers aus unserer Konsumgesellschaft, der sein Seelenheil in der Abgeschiedenheit Alaskas findet. Tolles Erzählkino, based on a true story.

Flop:

Married Life – Ein Mann, der hinter dem Rücken seiner langjährigen Ehefrau eine Affäre mit einer Jüngeren anfängt, ist nichts Neues. Dieser Film kann dem Thema auch nicht ein Fünkchen Inspiration hinzufügen. Einzig die Atmosphäre der 50er Jahre ist durch ein stimmiges Bühnenbild gut in Szene gesetzt. Der Rest ist gepflegte Altherren-Langeweile.

Animationsfilm

Must See:

Kung Fu Panda – Entgegen allem „Pixar sind die besten“-Geblöke kommt für mich der Animationsfilm des Jahres aus den DreamWorks-Studios. War die deutsche Version schon sehr lustig anzusehen, so komme ich bei der Originalversion erst so richtig auf Touren. Denn: Jack Black gibt dem knuffeligen Panda-Tolpatsch nicht nur seine passionierte Stimme; wer genau hinsieht, der wird bemerken, dass die Mimik und Gestik des Kung Fu Pandas sich ordentlich am Grimassen-Repertoir Blacks bedient.

Nice To have:

Madagascar 2 – Der erste Teil war für mich nur durchschnittlich, der zweite jedoch ein echter Bringer. Lacher im Dauerfeuer. Doch gerade bei Komödien hängt viel von der Atmosphäre im Kinosaal und der eigenen Laune ab. Daher mein Tipp an alle Freunde des Animationsfilms: geht in die Kindervorstellungen am Nachmittag. Dadurch bekommen die Filme noch mal eine ganz andere Magie als wenn man sie mit erwachsenen Filmfreunden betrachtet, die mit zugekniffenen Augen pedantisch darauf achten, ob denn auch alles realitätsnah animiert ist.

Flop:

Wall-E – Die Idee, einem Roboter menschliche Züge zu geben und ihn so trotz seines rostigen Metallkörpers irgendwie „knuffig“ zu machen, ist ehrenwert. Der Trailer setzt diese Prämisse auch sehr gut um. Nur leider will so ein abendfüllender Film, der neben dem Kuschel-Effekt nur auf einer zu platten Story beruht, bei mir nicht richtig zünden. Ich fand den Film nicht nur nicht gut, ich finde ihn auch verzichtbar. Den muss man nicht gesehen haben. Dann schon eher den amüsanten Vorfilm „Presto“.

Komödie

Must See:

Willkommen bei den Sch’tis – Fragt mich nicht, warum so viele französische Filme bei mir einen Stein im Brett haben. Ich weiß es echt nicht. Fakt ist: dieser Film hat mich zum Lachen gebracht wie kein zweiter in diesem Jahr. Schon die Tatsache, dass der Film ohne Fäkalhumor und Drangsalieren von Minderheiten auskommt, sondern den sonst so gerne bedienten Vorurteilen liebevoll den Wind aus den Segeln nimmt, macht ihn zu meiner Komödie des Jahres.

Tropic Thunder – Was kommt dabei heraus wenn man eine vor plattem Humor strotzende Komödie allein guckt und seiner Frau danach erzählt „Ach, der hätte dir eh nicht gefallen…“? Klar: man geht ein zweites Mal rein, amüsiert sich ebenso gut wie beim ersten Mal und muss sich von seiner Frau eines besseren belehren lassen: auch sie fand ihn klasse.

Brügge sehen…und sterben? – Darf man diesen Film, der in allen Ecken des Internet so hoch gelobt wurde, überhaupt noch als Geheimtipp bezeichnen? Eigentlich ja auch egal. Auf jeden Fall ein Film, der mir wunderbar gefallen hat, da er eine sehr stimmige Mischung aus Ruhe und abgedrehten Szenen geboten hat. Und einen auf strunzdumm spielenden Colin Farrell, der mit dieser Darbietung ordentlich Sympathiepunkte gemacht hat.

Juno – Dass man das Thema Schwangerschaft im Teenageralter auch mal komisch aufbereiten kann, zeigt dieser Film auf vorzüglichste Weise. Die knochentrockenen Sprüche von Hauptdarstellerin Ellen Paige und J.K. Simmons waren den Kinobesuch allein schon wert.

Nice to have:

Sex and the City – Auch ich habe im Fernsehen gerne die amourösen Abenteuer von Carrie Bradshaw and friends verfolgt. Auch ich hatte meine Zweifel ob die TV-Serie auch als zweistündiges Kinoformat tragen kann. Auch hier wurde ich eines besseren belehrt. SatC geht immer – nicht nur auf der Mattscheibe.

Charlie Bartlett: Für mich eine der Kino-Überraschungen des Jahres. Erwartete ich hier die x-te platte Teenie-Komödie, so machte „Charlie Bartlett“ doch ziemlich schnell klar, dass man durchaus die Themen Komödie, Teenies und Coming-of-Age ansprechend vermischen kann. Zwar sicherlich kein neuer „Club der toten Dichter“, aber immerhin ein Film, der zumindest ein wenig nachwirken kann und gute Botschaften an den Mann bringt.

Flop:

Ananas Express – Eigentlich mag ich Seth Rogen ganz gerne. Netter Kumpeltyp mit Knuddelfaktor. Aber was er sich hier geleistet hat… Die Welt hat nie nach der 1327. Kiffer-Komödie mit platten Gags verlangt. Bekommen hat sie die trotzdem.

Action-Filme

Must See:

Chiko – In den Medien wird dieser deutsche Film häufig mit dem Pacino-Klassiker „Scarface“ verglichen. Und hinter dem braucht sich die Story um einen Hamburger Deutsch-Türken, der sich im Drogenhandel einen Namen machen will, keineswegs zu verstecken. Mal sehen ob Hauptdarsteller Denis „Süperseks“ Moschitto damit nun auf den rechten Pfad des Films gekommen ist.

Nice To Have:

Wanted – Auch der neue Bekmambetov-Film reiht sich in dessen Galerie mit „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“ wunderbar ein: Story hui (in diesem Fall einfach nur hanebüchen), dafür aber fantastische Effekte, die allein schon den Kinobesuch gerechtfertigt haben. Auch wenn die Jolie nicht blank gezogen hat. 😉
Bank Job – So ganz will der Film nicht in diese Kategorie passen, ist er doch eher – platt gesagt – „eine Art Ocean’s Eleven im London der 70er“. Auf jeden Fall einer der besseren Filme mit Jason Statham („Crank“, „The Transporter“). Lässiger 70er-Jahre-Look, gute Darsteller, ein paar Gags an den rechten Stellen und eine ausgeklügelte Handlung. Kann man empfehlen.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels – Ich sage es ja nicht gerne, denn Indy ist einer der wenigen konsensfähigen Abenteuerhelden. Aber mit dem neuen Film hat man dem Mythos der alten Trilogie nicht wirklich einen Gefallen getan. Teil 4 kann zwar durchaus unterhalten, reiht sich auch nicht allzu schlecht in die Reihe ein, aber so richtig mag er dank des überdimensionalen Endes dann doch nicht ein „echter Indy“ sein. Da wäre weniger entschieden mehr gewesen.

Flop:

Eagle Eye – Dem Trailer nach echt großes Kino. Tolle Effekte, anscheinend spannende Story, produziert von Steven Spielberg. Herausgekommen ist jedoch ein ziemlich unspannendes Machwerk, das weder durch viele atemberaubende Effekte und erst recht nicht durch eine überraschende Story überzeugen kann.

Jumper – Das Thema Teleportation bietet ebenso viel Spielraum wie der Bereich der Zeitreise. Schade wenn ein so aufwändig produzierter Film aus diesem Potenzial so wenig schöpfen kann. Chance vertan.

Grusel-/Horrorfilme

Must See:

Das Waisenhaus – Gruselfilme aus Spanien liegen nicht nur voll im Trend, sondern zünden auch bei mir so richtig. Zu meiner großen Freude zieht „Das Waisenhaus“ seine Reize nicht aus blutigen Szenen, sondern aus wirklich gruseligen Geräuschkulissen, die vermutlich nur im stockdüsteren Kino mit Surround-Sound so richtig wirken werden. Tolle Story, hübsche Hauptdarstellerin (Vera Farminga) – was will man mehr?

Nice to have:

Der Nebel – Eine der besseren Stephen-King-Verfilmungen, die sich nicht nur auf Horror-Grusel verlässt, sondern auch viel Spannung durch die Kommunikation der Darsteller untereinander erzeugt. Beendet wird der Film mit dem fiesesten Tritt des Jahres in die Zuschauer-Magenkuhle.

Flop:

Ruinen – Todbringende Schlingpflanzen, die Handy-Klingeltöne nachahmen können… Nee, für einen gelungenen Trash-Film hat sich dieses üble Machwerk dann doch ein wenig zu ernst genommen.

Warnung:

The Women – Eigentlich ist jedes Wort, das man über diesen Film verliert, zuviel. Nur soviel: wer glaubt, hier eine lustige Variation von „Sex And The City“ zu bekommen, die das Warten auf Teil 2 verkürzt, wird bitter enttäuscht werden. Da passt einfach nichts zusammen. Finger davon!

Superhero Movie – Auch wenn ich gerne mal platte Komödien gucke: diese war mir echt zu niveaulos. Merke: nicht jeder Tabubruch hat sein Gutes.

Enttäuschte Hoffnungen:

Cloverfield – Nachdem ein Dreivierteljahr auf unterschiedlichste Weise die Werbetrommel für dieses Monster-Movie gerührt wurde, entpuppte sich der fertige Film trotz innovativer und authentischer Handkamera und J.J. Abrams auf dem Regiestuhl als…gewöhnlich.

7 Gedanken zu „Das Kinojahr 2008 – Ein Rückblick“

  1. Dann will ich doch auch mal schnell meine Bewertung abgeben:

    Iron Man :
    sehr gut, absolutes Popcorn Kino, aber noch Luft nach oben
    Dark Knight:
    der Film des Jahres oder sogar der letzten Jahre
    Hellboy 2 :
    war Ok, kann mich aber jetzt schon kaum noch an die Story erinnern… also ein rein raus Film
    Hancock:
    sehr gut, besonders mit der Wendung zu Mitte des Films hätte ich nicht gerechnet
    Superhero Movie:
    ein Paar (das großgeschriebene) gute Gags, Rest zum Kotz….
    Wall-E:
    hat mich sehr enttäuscht, hab mich nur gelangweilt… diese oh wie ist der Süß Gefühl bleibt halt 5 Minuten..und dann fehlt einfach die Story
    Madagascar 2:
    auch enttäuscht, wobei 1 auch nicht so mein Fall war
    Horton:
    absoluter Kinderfilm, Empfehlung: Erwachsene draußen bleiben
    Kung Fu Panda:
    auch ein wenig enttäuscht, war halt OK, aber die meisten lustigen Sachen waren mal wieder im Trailer
    Indy 4:
    Ich fand ihn gut, auch wenn das Ende wirklich zu krass war, aber man muss bedenken das in allen Indy Filmen übernatürlichen Sachen passieren, also passte das schon
    Baader Meinhof:
    gut, vielleicht aber doch zu schnell erzählt, manche Dinge (z.B. Attentate) versteht man nicht so ganz ohne Hintergrund
    Mamma Mia:
    mit Freundin absolut OK, alleine niemals
    Welt still steht:
    Gut begonnen..dann stark nachgelassen
    Tropic Thunder
    durchschnitts Komödie, die schnell vergessen sein wird, aber Ok war
    Krabat:
    Ok, besser als erwartet
    Quantum Trost:
    Ok, aber langsam wünsch ich mir den Charming, Womanizer James Bond zurück
    Death Race:
    deutlich besser als erwartet, hatte sehr viel Spaß, aber wird auch schnell vergessen sein
    Mirrors:
    der hatte schon was
    Eagle Eye:
    bis zur Auflösung gut.. dann zu abgehoben
    Babylon A.D:
    naja geht so, einmal gucken und dann nie wieder
    Wanted:
    war OK
    Mumie 3:
    besser als erwartet und für mich sogar der beste.. weil nicht ganz soviel Klamauk
    Narnia 2:
    genau das was zu erwarten war
    Vielleicht, Vielleicht auch nicht:
    gute Romantic Comedy, für mich die beste des Jahres
    Spiderwicks:
    naja wieder eine Harry Potter/Narnia Klon -> geht so
    10.000 BC:
    war Ok, wenn ich auch mehr erwartet hätte
    8 Blickwinkel:
    ab und zu mag ich solche Filme, dieser war einer davon, 1 mal Guck Film
    Spartaner und Ich:
    Schrott aber ein paar zündende Gags
    John Rambo:
    das war nix
    27 Dresses:
    war OK
    Cloverfield:
    total Enttäuscht, da erwartet man ein Meisterwerk und dann… tztzzt
    I am Legend:
    fand ich gut, leere New York hatte was
    Saw4:
    ich mag die Reihe immer noch, um die Story gehts da schon lange nicht mehr
    Welle:
    sehr guter deutscher Film, Vogel ist einfach genial, leider mochte ich den Schauspiele nicht der den fanatischen Jungen gespielt hat
    Lars und die Frauen:
    war OK, einmal und nie wieder
    Juno:
    für mich überbewertet, alles lustige im Trailer
    Love Vegas:
    kann mich fast gar nicht mehr an die Handlung erinnern -> folglich eher schlecht
    Sex and the City:
    nix für mich, aber die Freundin, hat seine Berechtigung der Film
    Zohan:
    solche Filme zu drehen sollte verboten werden !!! nicht lustig !!! schlechtester Film des Jahres
    Burn After Reading:
    stark enttäuscht, hab mich sehr gelangweilt
    U-900:
    naja Atze eben.. nicht mehr aber auch nicht weniger

    Wow… hab ja doch ne Menge Zeugs gesehen.. leider auch viel Durchschnitt und bei den Klasse Filmen war es meist vorher abzusehen.
    Wünsch mir für 2009 wieder ein paar Steigerungen. Ich freu mich auf Ice Age 3, Star Trek 11, Terminator Salvation, Harry Potter, Bolt, Saw5, Benjamin Button, Wolverine …

  2. Ein 08-Jahresrückblick ohne den Film “ONCE” kann kein richtiger Jahresrückblick sein…da fehlt ja die Filmperle des Jahres 🙂

  3. Mag eine Perle für dich sein… aber an mir ist der spurlos vorbei gelaufen ohne das ich mich im Moment auch nur Ansatzweise an die Handlung geschweigen denn das Genre erinnere. Aber Geschmäcker sind ja gott sei Dank verschieden.

    Hab grad mal gegooglet und gesehen das es eine Arthhouse Film ist. Mag ich auch häufig, nur meist schau ich die eher auf DVD oder im TV.

  4. nach dem Trailer muss man doch einfach Lust darauf haben 🙂

    Der einzige Film bis jetzt, den ich mir mehrmals im Kino angesehen habe (insgesamt 6 Mal…jaja, darauf bin ich stolz).

    So, ich hab mal ein wenig tiefer in der 08er-Kiste gewühlt:

    Tops:

    Ben X: Ein Film, bei dem man eigentlich die ganze Zeit nur am heulen ist…

    Into the Willd: Er macht genau das, wovon viele träumen aber einfach nicht den Mut dazu haben..

    So ist Paris, Willkommen bei den Sch’tis, Charlie Bartlett und Happy-Go-Lucky: Jeder der Filme ist einfach auf seine ganz eigene Art und Weise unglaublich lustig…

    Das Waisenhaus: Der bisher einzige Gruselfilm, bei dem ich echt Schiss hatte.

    Waltz with Bashir: Kriegsfilme sind eigentlich nicht mein Ding – hier war die Umsetzung einfach phantastisch.

    Transsiberian: Unglaublich spannender Film!

    Penelope: Auch einer dieser kleinen Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte. Unglaublich liebevolle Geschichte!

    Die Welle: Ich mag Jürgen Vogel und den Film auch – kenne aber weder das Buch noch das Original.

    Outsourced: Auch so eine kleine Komödie, die leider viel zu wenig Kopien abbekommen hat…

    Im Tal von Elah: Auch einer der Filme, die man zumindest in der DVD-Sammlung haben sollte. Sehr spannend und zum Nachdenken regt er auch noch an 🙂

    —-
    Flops:
    The Strangers, Ruinen, Prom Night: Unglaublich dämliche Grusel(?)-Filme, die mich eher zum lachen gebracht haben.

    Wall-E: Hat einfach enttäuscht. Empfand ich leider nach 15 Minuten nur noch als langweilig.

    Tropic Thunder, Dan-Mitten im Leben und Nie wieder Sex mit der Ex: Nunja…auch zwei drei..dümmlicher Film ohne jeglichen Witz.

    Chiko: War wirklich der schlechteste Film 2008. Diese Dialoge…mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken herunter! 🙂

    Weitere Flops: [Rec], Tödliche Entscheidung und Untraceable

  5. Oh, wie konnte ich diesen genialen Film “Once” nur vergessen! Auch für mich der Film, der mich am meisten bewegt hat. Mit Freude erfüllt und zu Tränen gerührt. Ganz große kleine Indie-Filmperle, die verdient einen Oscar abgegriffen hat.

    @Henning:
    Ich glaube seine volle Magie kann der Film nur bei jenen Menschen entfalten, die selbst schon mal mit anderen gemeinsam Musik gemacht haben. Lohnenswerte 85 Minuten sind es aber in jedem Fall.

  6. Once war übrigens der einzige Film bis jetzt, den ich mir mehrmals im Kino angesehen habe (insgesamt 6 Mal…jaja, darauf bin ich stolz).

    So, ich hab mal ein wenig tiefer in der 08er-Kiste gewühlt:

    Tops:

    Ben X: Ein Film, bei dem man eigentlich die ganze Zeit nur am heulen ist…

    Into the Willd: Er macht genau das, wovon viele träumen aber einfach nicht den Mut dazu haben..

    So ist Paris, Willkommen bei den Sch’tis, Charlie Bartlett und Happy-Go-Lucky: Jeder der Filme ist einfach auf seine ganz eigene Art und Weise unglaublich lustig…

    Das Waisenhaus: Der bisher einzige Gruselfilm, bei dem ich echt Schiss hatte.

    Waltz with Bashir: Kriegsfilme sind eigentlich nicht mein Ding – hier war die Umsetzung einfach phantastisch.

    Transsiberian: Unglaublich spannender Film!

    Penelope: Auch einer dieser kleinen Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte. Unglaublich liebevolle Geschichte!

    Die Welle: Ich mag Jürgen Vogel und den Film auch – kenne aber weder das Buch noch das Original.

    Outsourced: Auch so eine kleine Komödie, die leider viel zu wenig Kopien abbekommen hat…

    Im Tal von Elah: Auch einer der Filme, die man zumindest in der DVD-Sammlung haben sollte. Sehr spannend und zum Nachdenken regt er auch noch an 🙂

    —-
    Flops:
    The Strangers, Ruinen, Prom Night: Unglaublich dämliche Grusel(?)-Filme, die mich eher zum lachen gebracht haben.

    Wall-E: Hat einfach enttäuscht. Empfand ich leider nach 15 Minuten nur noch als langweilig.

    Tropic Thunder, Dan-Mitten im Leben und Nie wieder Sex mit der Ex: Nunja…auch zwei drei..dümmlicher Film ohne jeglichen Witz.

    Chiko: War wirklich der schlechteste Film 2008. Diese Dialoge…mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken herunter! 🙂

    Weitere Flops: [Rec], Tödliche Entscheidung und Untraceable

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