Nerdtalk Episode 136

Vorgestellte Neustarts dieser Woche:

Sherlock Holmes

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen:
https://www.youtube.com/watch?v=GL4nzWbl1_s

New York, I love you

Gesehene Filme:
Interview mit Dani zu “Wenn Liebe so einfach wäre”
Armored
Surrogates
Nanga Parbat
Ein Sommer in New York
Fame
The Jacket
Very Bad things
Shoppen

“On my Own” aus “Fame”





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11 Gedanken zu „Nerdtalk Episode 136“

  1. Phils “…dreht sich um…”:
    Ist das überhaupt falsch? Z.B. Die Story dreht sich um einen Mann der…, ist doch nicht verkehrt , oder? Irgendwie versteh ich nicht was Phil da falsch machen soll…
    klärt mich auf.

    Surrogates:
    Ich finde der Film wirkt wie ein interessantes Grundkonzept, das dann nicht weiter ausgebaut wurde. Irgendwie bleibt das am Ende so 08/15 und eigentlich weiss man die ganze Zeit schon, wer hinter der Wunderwaffe steckt. Der Film enthält dann noch eine zweite kleine Überaschung, die ich auch vorher schon vermutet habe und ich bin eigentlich nicht besonders gut darin Filme von vorne herein zu durchschauen.

    Mein Fazit: Eher mal unter andere Filme mischen, wenn man sich drei DVDs fürs Wochenende ausleiht.

  2. @whippersnapper: Naja, so ganz falsch ist es nicht, auch wenn sich für mich “Der Film dreht sich um” schon ein wenig schräg anhört. “In dem Film dreht sich alles um…” hört sich für mein Ohr stimmiger an. Aber eigentlich geht es auch gar nicht darum, ob die Redewendung an sich richtig oder falsch ist, sondern vielmehr darum, dass Phil vor einiger Zeit wirklich fast jede Filmhandlung mit einem beginnenden “Der Film dreht sich um…” angefangen hat. Irgendwann fing ich an, gezielt darauf zu achten, dann mich davon “genervt” zu fühlen (beachte die Anführungszeichen) und ihn letztlich darauf hinzuweisen. Seitdem ist das ein ähnlicher Runnig Gag wie “Denzel Washington”. Allet nich so ernst jemeint. 😉

  3. Ah, alles klar…
    Hab mittlerweile “Gamer” geguckt und fand den gut. Sicherlich nicht der intelligenteste Film aller Zeiten, aber kurzweilig. Hatte auf jeden Fall mehr Spaß als bei “The Surrogates”.

  4. Tach auch,

    ich muss mich mal einschalten, denn „Surrogates“ ist sicher nicht mehr als gutes Popcorn-Kino, da stimme ich den Nerdtalkern zu, aber ganz sicher doch besser als „Gamer“!
    @whippersnapper: ich kann verstehen, dass de von „Surrogates“ enttäuscht bist, aber „Gamer“ hatte einfach garnichts. Das war ein Actionfilm, in dem die Handkamera und die zu schnellen Schnitte das Film-Schmankerl (Action) soweit beschleunigt hatten, dass ich nicht mehr mitkam. Ich finde Action und Explosionen super, aber nur, wenn man noch mitbekommt was passiert und es somit auch würdigen kann, was die Stuntleute da treiben. Zu der mies umgesetzte Story muss man wohl nichts mehr sagen, auch wenn „Surrogates“ sich da auch nicht mehr viel nimmt.

    Friendship:
    Nur auf die Empfehlung von Phill und Andi habe ich mir diesen Film angesehen, mit dem Resultat „Daumen hoch“. Es ist mal was schönes ruhiges und es gibt Spannung und Tempo (Stripclub) auch ohne einen Superschurken, der die Welt zerstören möchte. Nicht zuletzt hat auch Friendship einige sehr lustige Stellen, bei denen ich schon Pipi in den Augen hatte… ich sage nur „Klappbett“, subtil aber gut.
    Ich entsinne mich noch an eine der letzteren Folgen von Nerdtalk, wo sich Phill und Andi nicht ganz einig waren, ob der Film mit einem wirklichen Happyend versehen sei, oder nicht. Ich finde schon, denn nicht zuletzt geht es ja ‘nur’ um Freundschaft und nicht um Familie oder Frauen.

    4V4T4R ← Für den Fall, dass es einige nicht mehr hören/sehen können.
    Die absoluten Umsatzrekorde sind schon recht interessant und ich könne es diesem Film.
    Aber der Vergleich zu Titanik ist zumindest angreifbar, denn „absoluter Umsatz“ ist keine unumstößliche Messgröße für Erfolg. Nehmen wir beispielsweise Kinobesucher, so hat Victor Fleming mit „Vom Winde verweht“ die Nase vorn.
    Aber zurück zum Umsatz, kennt jemand eine Auflistung der Filme nach währungsbereinigtem Umsatz? (immerhin liegen ja über 70Jahre zwischen den Favoriten)

    Btw, Running Gags:
    Besser als den „Denzel Washington“ finde ich ja „Ice Age 3“
    („ice age“ in amerikanischem Englisch gesprochen und die „3“ dann in amerikanischem Deutsch).

    Dann mal noch ne schöne Woche,
    Hofm

  5. @hofm:
    Ja, “Ice Age Dry” ist auch nicht schlecht, dicht gefolgt von “Rein Raynolds”. 😉

  6. @Hofm: Habe eine Liste gefunden, die wohl halbwegs ernst zu nehmen ist, was die inflationsbereinigten Einspielergebnisse angeht. Gilt allerdings leider nur für das Einspiel innerhalb der USA: http://boxofficemojo.com/alltime/adjusted.htm

    Hier noch eine Liste mit Besucherzahlen in Deutschland, auch halbwegs interessant, aber nicht mehr ganz aktuell: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_erfolgreicher_Filme#Die_erfolgreichsten_Filme_in_Deutschland

    “Surrogates” streiche ich nach Phils Kritik nun endgültig von der Liste, da wäre eine Kinoenttäuschung sonst wohl vorprogrammiert. “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” interessiert mich aber schon, solche skurrilen Ideen mag ich eh gerne und das scheint hier richtig cool werden zu können. “Jagdfieber” von Sony fand ich auch schon sehr unterhaltsam mit seinem abgedrehten Humor.

    @Drehen: Find ich auch weder schlimm noch schräg wenn sich ein Film “um etwas dreht”. Abwechslung schadet aber wirklich nicht, wenn sich ab und zu was dreht, schadet es ebenso wenig 😉

  7. Wieder mal eine schöne Folge Nerdtalk 🙂
    Zu Surrogates:
    Hab den Film gestern geschaut und war dermaßen enttäuscht. Die Story bleibt zu jeder Zeit platt und vorhersehbar. Außerdem passiert über weite Teile des Films rein gar nichts. Bruce Willis spielt seine Rolle dazu noch hölzern und gelangweilt herunter.
    Fazit: Grottige Mischung aus iRobot und Gamer ohne Action und ohne Schauwerte.
    –> 2-3 Sterne

  8. so nachdem ich jetzt ein Kommentar zur 135 abgegeben hab, kommt nur die 136 dran.

    Ich weis wirklich nicht was ihr gegen Avatar habt?!
    Gut die Story ist nicht neu, aber im Prinzip sind keine Storys wirklich neu.
    Eigentlich “dreht” es sich doch in Fimen nur darum wie man die Story visuell umsetzt und das ist dem James Cameron besonders mit dem bewusst unübertriebenen 3D Effekt bei diesem Film einfach phantastisch gelungen! (sonst kann man ja auch einfach Bücher lesen, aber das will dann auch keiner)
    Ich war in der 1. Woche drin und denke immer noch gerne an die 2-3 Stellen zurück an denen ich in meinem Kinosessel saß und von der Bilddarstellung einfach nur mal ne Hammer Gänsehaut bekommen hab.

    so und dann war da noch der vergleich Very Bad Thing und Hangover.
    Ich musste echt lachen als einer von euch (weis gerade nicht mehr wer das war) gemeint hat- ZITAT: “bei Very Bad Things haben die ja ein verbrechen begangen! Daran kann ich nichts lustiges finden”
    Was war den bei Hangover?
    – Konsum von illegalen Betäubungsmitteln
    – Diebstahl eines Polizeiautos und eines Tiegers
    – Einbruch
    – Kidnapping und Freiheitsberaubung
    Sind das keine Verbrechen?

    Very Bad Things find ich jedenfalls auch sehr geil. Nur Christian Slater mag ich in der Rolle irgendwie nicht…

  9. So dann melde ich mich auch mal wieder 😀

    Erst mal zu dem “Drehen”, also für mich hat sich das noch nie schräg angehört, ist für mich ein ganz normaler Ausdruck. Bin bis jetzt davon ausgegangen, dass Andy das nur bemängelt hat, weil Phil es immer gesagt hat 😀 Also ich finde es nicht störend, würde es glaube ich nicht mal merken, wenn Phil sich nicht schnell verbessern würde :D.

    Dann zu “Friendship”, bei dem mir euer Tipp den letzten Anstoß zum Anschauen gegeben hat; und ich habe es nicht bereut. Sehr genialer und witziger “Roadtrip” Film, der viel Abwechslung und tolle Witze bietet. Schön finde ich auch wie manche Clichés bedient werden, ich sag nur naive Amerikaner, die Stücke der Mauer kaufen :D. Der Film war von Anfang bis zum Ende sehr unterhaltsam und hat auch wie schon erwähnt mit kleinen Witzen geglänzt, bei denen aber das ganze Kino gelacht hat. Gut gefallen hat mir auch das tolle Zusammenspiel von Schweighöfer und Mücke, die es schaffen die Freundschaft zwischen ihnen wirklich rüberzubringen. Alles in allem die tollste deutsche Komödie in letzter Zeit, deutlich vor Till Schweiger’s Keinohrhasen oder auch Wo ist Fred. 9/10

    Als zweites habe ich noch “Sherlock Holmes” gesehen, auf den ich mich seit ich wusste, dass er mit Robert Downey Jr. und Jude Law und von Guy Ritchie ist und noch mehr seit dem ersten Trailer gefreut habe. Dementsprechend hatte ich auch recht hohe Erwartungen, die aber von den ersten Reviews gedämpft wurden. Nachdem ich den Film gesehen hab kann ich sagen, dass er meine Erwatungen nicht vollkommen erfüllt aber mich auch nicht enttäuscht hat. Die Charakter waren sehr lustig gestaltet und gespielt. Das Arschloch (wenn man das so sagen darf :D) das Sherlock Holmes ist, hat Downey Jr. hervorragend gespielt. Die Fähigkeit von Holmes zu kombinieren oder auch Gegner effektiv im Nahkampf auszuschalten fand ich sehr lustig und auch insgesamt kamen die Witze ziemlich gut (hab mich obwohl die Szene schon im Trailer war bei den Hämmern weggelacht :D). Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass die Auflösung des ganzen plausibel wirkte und nicht so dämlich und an den Haaren herbeigezogen wie bei Gesetz der Rache, bei dem ich schon sehr enttäuscht war vom Ende. Zusammenfassend gesagt: lustiger, unterhaltsamer Film mit coolen Schauspielern, dem man (leider?) nicht anmerkt, dass er von Guy Ritchie gemacht wurde. 8/10

    Das wars von mir

    Gruß,
    Steini

  10. “Very Bad Things” finde ich auch richtig klasse, der macht einfach mächtig Spaß mit seinem, wie richtig erwähnt, dunkelschwarzem Humor. Christian Slater kann ich hier schon gut leiden, aber eigentlich der ganze Cast ist ganz gut. Wenn man eine reine Komödie wie “Hangover” erwartet und mit einer doch recht heftigen Thriller-Komödie überrascht wird, ist es aber auch kein Wunder, wenn man nicht soo viel damit anfangen kann. Ein zweites mal Schauen ist in dem Fall Pflicht!

    @Andy: Wenn du die Richtung magst, den der “Burn After Reading”-Humor einschlägt, schaue auf jeden Fall mal “The Big Lebowski” an. Kann man zwar nun nicht ganz vergleichen, fällt aber halbwegs ähnlich aus, auch wenn Lebowski wesentlich derber ausfällt 😉

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