Nerdtalk Episode 244

Gesehene Filme:

Devil Inside
Warrior
Eiserne Lady
Waltz With Bashir
Greetings to the Devil
Babies
Looking For Eric

Vorgestellte Filmstarts der Woche:

John Carter
Die vierte Macht
Haywire

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5 Gedanken zu „Nerdtalk Episode 244“

  1. Und bevor sich die ersten Leute beschweren: Die Apple-Keynote-Infos waren mit der heissen Nadel gestrickt, denn die Keynote lief noch, während wir aufnahmen. Kleine sachliche Fehler waren also nicht zu vermeiden:

    z.B.:
    – Siri gibt es so nicht, aber “Voice Dictation”. D.h. Texte diktieren geht, weitere Siri-Funktionen nicht.
    – Die Akkulaufzeit beträgt 10 Stunden, mit LTE 9.

    Weitere Fehler können hier gern aufgearbeitet werden 🙂

  2. Vielen Dank für die Geburtstagsgrüße.  
    Achja zum Thema „WARRIOR“. Den Film habe ich zur Rezension zugesandt bekommen und hatte davor noch nie etwas gehört. Ich habe den auf deutsch in einer Runde in meiner alten Heimat angeschaut und der Film hat mich weggefegt. Wenn man den Einstieg in diese düstere harte Welt nach ca. 5 Minuten geschafft hat, dann eröffnet sich einem der beste Kampfsportfilm seit „Rocky“. „WARRIOR“ hat so ziemlich alles, was dem „WRESTLER“ und dem „FIGHTER“ gefehlt hat, ohne auf die schwere dramatische Art wie „MILLION DOLLAR BABY“ anzukommen.  Wir haben uns direkt nach dem Film die 270 Minuten!! Bonusmaterial angeschaut und die sind ein Fest für Filmfreaks – äh ich meinte Filmnerds 😉 Die sind vollgepackt mit Infos. Z.B. hatte das Team einen Kampfsportexperten verpflichtet, der für die Choreographie gesorgt hat. Der ist leider kurz vor Drehbeginn verstorben und so hat der Regisseur seinen Platz eingenommen und spielt selbst den Millionär, der das SPARTA-Spektakel veranstaltet. Übrigens: bei uns könnte ihr momentan die Blu-ray zum Film gewinnen. 😉

  3. Warrior: Hab Warrior erst letzten Freitag im Kino gesehen (ja, noch so einer, der erst seeehr viel später in Ungarn anläuft) und ich hab den Film durchaus gemocht und ist eins dieser Filme, für das man sich freut, eine Kinokarte gekauft zu haben. Auch die Nominierung von Nolte war schwer in Ordnung (auch wenn er vielleicht auch ein bisschen mehr Screentime hätte haben können). ABER, ich hatte paar Probleme mit dem Film
    -Ich hätte mich gefreut, wenn man in Rückblenden zumindest etwas von Noltes böser Vergangenheit hätte sehen können. Als Zuschauer hat man nur das gute in ihm gesehen und ich war etwas irritiert, dass die 2 Söhne ihn wie Dreck behandelt haben.
    -Auch irritiert war ich vom Charakter von Tom Hardy. Seine Handlungen waren unverständlich, er war zu mysteriös und ich hätte mehr Tiefe in ihm gewünscht. Er machte für mich einfach keinen Sinn. Angefangen von seinem Auftritt beim verhassten Vater. Wenn der ihn so verabscheut, warum sitzt er dann vor seinem Haus ohne wirklichem Grund? Er will noch nicht einmal die Versöhnung oder den Trainer-Auftrag. Er ist einfach nur da, um ihn anzuschnauzen. Auch das mit der Armee Vergangenheit fand ich im Film eher störend reisserisch, als gut.
    -Ist zwar nicht das Problem vom Film, aber es hatte echt Pech, dass “The Fighter” gerade erst vor nem Jahr anlief. Die Parallelen sind nicht zu übersehen, nur dass Fighter in fast allem besser ist. Manches erinnerte auch noch an “Over the Top” mit Sylvester Stallone, wenn den noch jemand kennt 😛
    -Die Kampfszenen waren gut, aber es war etwas nervig, dass die Kamera so intensive am wackeln/zoomen war. Manchmal hatte ich echt keinen Plan, was ich jetzt eigentlich sehe.
    -Mein grösstes Problem war aber, dass sehr vieles völlig realitätsfremd war. War mir sehr unverständlich, warum die 2 eigentlich in diesem exklusiven Turnier überhaupt reinkamen? Besonders bei Tom Hardys Charakter, dann auch noch unter falschem Namen…Sicher doch… Oder wie gerade vor dem Match bekannt wird (auch noch auf CNN!) dass die 2 Brüder sind, der letzte Kampf ist auch so eine Sache… Naja, ich will nicht alzu sehr in die Details gehen, aber bei The Fighter konnte man echt glauben, dass es ne wahre Geschichte ist (war es ja auch), aber hier wäre das echt undenkbar. Das gesehene kommt teilweise sehr gescriptet vor. Was ja keine Schande ist, aber sowas ist für mich dann aber auch keine Extra-Klasse von Film.

    Fazit: Trotz Mängeln ein sehr ordentlicher Film, den man durchaus anschauen sollte. 7,5/10

  4. Tolle Folge mal wieder,

    wenn jetzt alle sagen, Warrior sei genial, dann will ich mir den auch mal angucken.Vielleicht am Wochenende.
    Am Samstag gehe ich in John Carter und selbstverständlich wird die Kritik dann nicht lange auf sich warten.

  5. Kinofilm Nr. 8 im Jahre des Herrn 2012
    Film: John Carter
    Kino:Cubix am Alexanderplatz
    Zuschauer: etwa 60

    John Carter ist so ein Film, den bestimmt in 10 Jahren keiner mehr kennt. Okay, man kannte die Geschichte auch vorher nicht, man hat nie davon gehört.
    Zumindest ging es mir so. Aber es soll um das Jetzt gehen, denn jetzt habe ich ihn gesehen.
    Ich sah den Trailer im Kino und dachte: Jaaaa, da gehste mal rein. Ich steh ja auf solche Unterhaltungsfilme.

    Ich kann sagen, dass ich es nicht bereut habe. Der Film ist ein aufwendiges Spektakel und ich kann die ganzen negativen Bewertungen nicht teilen, denn ich finde die Tricks sehr gut, die Viecher sind abgefahren(obwohl diese weißen Monster mich nicht so ganz an Affen erinnert haben, abgesehen vom Gang her-aber woher sollen die Marsianer bitte wissen, was Affen sind?)

    Die Geschichte kann ich nur als rund bezeichnen. Ganz im Stile uralter Gruselgeschichten gibt es eine Einleitung, wo ein geheimnisvoller Brief gefunden wird, dann wird eine Geschichte oder eine Begebenheit des Verfassers erzählt und am Ende gibt es eine Abrundung, die weder schmerzt noch eine definitiv ausbleibende Fortsetzung vermissen lässt.
    Ich meine, der Film kostete mit Promo und anderem Zeugs 400!!! Millionen, also fast soviel wie Der Hobbit. Anders als Der Hobbit wird dieser Film aber aufgrund der fehlenden Fanbasis garantiert nicht genug einspielen, um fortgeführt zu werden.Dadurch, dass der Film aber auch trotz seines immensen Budgets nicht immer stilvoll aussieht( die Sprünge sehen irgendwie doof aus) und die Geschichte jetzt nicht das Rad neu erfindet und viel zu spät kommt( wär der vor Avatar rausgekommer, wär der deeerrr Shit), wird der insgesamt

    Die Schauspieler sind okay bis gut, Bryan Cranston hat einen viel zu kurzen Auftritt als Vorgesetzter John Carters, Ciaran Hinds als der Vater der Prinzessin und (ich war ja entzückt) Dominic”The Wire” West als Schurke sowie Mark Strong als Oberfieso.
    Taylor Kitsch ist okay, wird durch diese Rolle aber definitiv keinen Durchbruch erleben.

    Insgesamt hat mich der Film gut unterhalten, das 3D war jedoch unnötig und viel zu selten eingesetzt(hab hin und wieder mal in Dialogen die Brille abgenommen und war im Grunde ganz normales 2D). 8/10

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