Nerdtalk Sendung 312

Gesehene Filme:

Elysium * (WerStreamt.es?)
Lone Ranger * (WerStreamt.es?)
Unterwegs mit Mum * (WerStreamt.es?)
The Bling Ring * (WerStreamt.es?)
Der zauberhafte Burt Wonderstone * (WerStreamt.es?)
Trance * (WerStreamt.es?)
Susi und Strolch * (WerStreamt.es?)

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http://www.filmstarts.de/kritiken/38303-Jurassic-Park/trailer/19514362.html

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32 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 312“

  1. Seid ihr noch im Urlaubsmodus? 😉 In “Jurassic Park” soll es keine Spezialeffekte geben?
    JP war gerade *wegen* seiner, für die damaligen Zeit bahnbrechenden, Spezialeffekte berühmt geworden. Immer dann wenn Du ein Viech komplett auf der Leinwand siehst, ist es ein Spezialeffekt. Ebenso wie viele Teile aus der Umgebung: Zäune, Hubschrauber, das Tor, usw…
    Immer dann wenn du nur einen Teil vom Dino siehst, ist es eine Puppe: ein Fuß, Kopf usw.

  2. Habe ich nicht sogar das genau in der Sendung gesagt? Hab gerade noch nicht rein gehört, aber selbstverständlich stimmt es, dass Jurassic Park seinerzeit einen Meilenstein in Sachen Effekte dargestellt hat.
    Ich bitte um Verzeihung, wenn wir das falsch dargestellt haben. 😉 – War bestimmt wieder der olle Marx! 😛

  3. Willkommen zurück!

    Ja, also die Figur von Matt Damon in Elysium hat ungefähr den Intellekt des Klischees von Matt Damon (http://youtu.be/BUa5oHgYV2k), was irgendwie schade ist. Der Handlungsverlauf ist OK, aber birgt absolut keine Überraschungen, es gibt einige große Löcher in der Geschichte und die Antagonisten sind ziemlich lahm. Wie Lars schon andeutet, ist die technische Entwicklung sehr seltsam portraitiert. Ich denke nicht, dass wir 2154 noch mit Klapprechnern aus Plastik rumlaufen und dann mit dem iPhone Dock Connector Hirne auslesen. Bei der Rüstung fand ich sehr seltsam, dass sie das Ding über bzw. durch das T-Shirt anbringen. Hallo? Muss man nicht mehr duschen, wenn man ein Exoskelett hat? Am Ende ist der Film ganz OK, aber man muss da echt den Kopf ausschalten. Lieber nochmal District 9 gucken.

    Burt Wonderstone ist ganz cool. Einige Male habe ich laut gelacht. Der Film hat sowohl Brachialhumor, als auch recht leise Töne (“What about your work with the poor?” “Well, they do not want magic. They want food and clean water.” “The fools.”), die manchmal ziemlich reinhauen. Bullys Nebenrolle hätte man sich sparen können.

    GTA war ab San Andreas auch irgendwie lahm… Ich mochte Vice City damals sehr gerne.

    Mein letztes Spielehighlight war “Papers, Please”, ein Ostblock-Zollbeamtensimulator. Klingt komisch, macht aber auf seltsame Weise süchtig und man wird unangenehm an heutige “Terrorabwehr” erinnert. http://youtu.be/_QP5X6fcukM

    Vielen Dank für die Zurück in die Zukunft-Box! Jetzt warte ich nur noch auf das Wolverine-Paket 😉

  4. “Die Antagonisten sind ziemlich lahm”?! Sorry, da muss ich wohl einen anderen Film gesehen haben. Ich fand, dass Sharlto Copleys Spiel fantastisch war! Dass das Exoskelett untrennbar mit Damon verbunden war, deutete ich schon vor dem Finale als ein Zeichen seines unabwendbaren Schicksals.

  5. Naja, Schauspiel hin oder her, sowohl die Figur von Copley als auch die von Foster sind äusserst flach und stereotypisch geschrieben. Wenn Matt Damons Figur den Ausgang seiner Geschichte schon gekannt hätte, als sie ihm das Exoskelett anlegten, wäre das ganze Theater ziemlich absurd und seine komplette Motivation für die Katz.

  6. @Teo:

    Wir wären froh, wenn wir Wolverine selbst erst einmal hätten 🙁 Irgendwie gibt es ein sehr ungünstiges Zusammenspiel von Urlaub, Post, Fehlverständnis von “Geben Sie beim Nachbarn ab” und “Wie bewahren Ihre Post 7 Werktage auf (ehe wir sie zurücksenden)”.

    Verstehste? 😉

  7. @Teo: Ich sagte ja nicht, dass Damons Figur es wusste oder hätte wissen sollen/können, sondern dass es ein Hinweis Richtung ZuschauerInnen ist/war…

  8. @Phil Alles klar, kann man nix machen 😉

    @Marco Dann bleibt aber immer noch der Vorwurf, dass hier für einen kleinen Hinweis ein Teil der Glaubwürdigkeit der Figuren geopfert wurde und die sind eben eh schon nicht sonderlich toll.

  9. Ich finde es schön, dass Ihr wieder zurück seid! Ich bin ja einer dieser “stillen” Zuhörer, die wirklich nie etwas kommentieren, aber ich wollte Euch auch mal sagen, dass Ihr einen tollen Job hier macht! Ich höre den Podcast wirklich sehr gerne und freue mich, dass Lars entgegen seiner Aussagen, zumindest hatte ich es so verstanden, nun auch wieder regelmäßig dabei ist.

    Und bevor ich mich wie ein kleiner Groupie anhöre: Macht weiter so! 🙂

    Besten Gruß und Dank aus Hamburg,
    Daniel

  10. So, das wird mein erster Kommentar zu einer Episode. Ich habe Nerdtalk vor 3 Wochen entdeckt (und seither fleißig weiter empfohlen). Ich habe schon einige Episoden gehört und lediglich, das was mir jetzt so am negativsten aufgefallen ist sind die Tippspiele (ich finde sie für mich als Hörer uninteressant) und das ständige anspielen auf Übergänge. Ich finde im Grunde brauch es in einem Podcast über Filme keine besondere Überletung. Ihr seit mit dem einen Film fertig und geht dann zum nächsten über. Das sollte reichen. Noch weniger aber braucht es die ganzen Kommentare dazu.
    Aber seien wir fair, hey das sind nur 2 Kritikpunkte die ich habe. Ansonsten macht ihr da einen sauberen Job. Das war es erst einmal. 😉

    Gruß

    Jens

  11. Anbei…
    Lars hört sich an wie Markus Maria Kretschmar wollte ich noch anmerken. Und eine kleine weitere Kritik habe ich vergessen. Die Nummer mit Emma Stone, die nervt! Gelle? 😉

    Als dann…

  12. Und weil es so schön war ein kleines Rätsel für euch. Aus welchem Film stammt dieses Zitat:

    “Au so ein Ärger. Ich habe gerade mit Gottfried geflirtet.”

  13. Freut mich sehr, dass mein Tipp zu der 35 mm Hommage von Ruben Silberling aufgenommen wurde.
    Bin sehr froh, endlich wieder eine neue Folge im Podcatcher gehabt zu haben 🙂

  14. Ach mist, ich habe dann doch noch etwas vergessen:
    @Lars: Evernote eignet sich hervorragend fürs Studium. Man muss sich allerdings voll und ganz darauf einlassen und konsequent diesen Dienst nutzen. Ich bin mit Evernote bestens durchs Studium gekommen und hatte meine Unterlagen immer dabei.

  15. Jetzt muss ich aber nochmal was los werden. Ist nicht böse gemeint. Aber wie Phil Triple Box ausspricht…neeeeeee! 😉 Das geht gar nicht. Das spricht sich “Triple”, und nicht “Trieeeeeeeeeeeeple”. Das “I” wird schnell ausgesprochen. Wie gesagt, nit bös gemeint. Aber es muss ja alles seine Richtigkeit haben.

  16. @Scary JB/kinomensch: Und wenn man davon ausgeht, dass Phil gar nicht das englische sondern das deutsche Tripel meint?
    Macht natürlich nicht meinen Aussprachefehler wieder gut, bitte dafür um Verzeihung! 😉

  17. Ich war von Elysium selbst recht enttäuscht, aber Lars…Alter…
    Ich bin von dir ja einiges gewohnt, aber 1/10 für Elysium und eins der schlechtesten Enden aller Zeiten (mal wieder)?

    Und bei den Kritikpunkten auf sowas rumzureiten, dass es keine Hologrammgrafik gab? Mein Gott, wie kann man sich über sowas aufregen?
    Oder wie es diese Untergrundorganisation geben kann in so ner schlechten Gegend?

    Diese Gruppe hat immense Summen von den potentiellen Flüchtlingen verlangt, daher ging es denen finanziell dann doch sehr ordentlich. Und warum ist es ein Logikloch,dass es in miesen Gegenden Hightech Bereiche gibt?
    Sowas gibts überall. Auch heute. Das ist kein Widerspruch an sich.

    Der Schluss war sicherlich naiv und nicht gerade zufriedenstellend, aber es SO MIES runterzumachen finde ich absurd. Denk mal an sowas wie “Devil Inside” und überlege dir.

    Sorry, wenn ich etwas streng formuliert habe, aber du warst ähnlich radikal und ich kann beim besten Willen diese Schärfe nicht erklären. Der Film war nicht wirklich gut, aber da hab ich selbst dieses Jahr VIEL grösseren Mist gesehen (Passion,Spring Breakers,Pain&Gain…)

  18. @Pupser:
    Um auf Deine Punkte einzugehen:
    Das Ende macht den gesamten Film vollkommen hinfällig und etwas viel Schlimmeres kann ein Filmende in meinen Augen nicht machen – wenn mir am Ende des Films eine Szene gezeigt wird, die allein für mich die Frage aufwirft: Was zur Hölle hat sie daran gehindert, das nicht längst zu tun? Dann ist das doch ein Grund zu sagen, dass durch das Ende die Handlung in der Form und mit dem Ziel überhaupt nicht notwendig gewesen wäre. Ergo: Schlimmer geht es für einen Film nicht. Meines Erachtens.

    Zur Untergrundorganisation: Ja, sie haben immense Summen Geld von den Flüchtlingen und nutzen diese nun dafür, weiter Flüchtlinge nach Elysium zu bringen. Da ergeben sich mir zwei Fragen: Wie konnten sie überhaupt erst Flüchtlinge unerkannt nach Elysium schleusen, wenn sie dafür ein High Tech-System zum Umgehen der Flugverkehrssteuerung benötigen?
    Und viel wichtiger: Warum scheißen sie nicht auf die armen Schweine und bringen sich selber nach oben? (Was, wie der Film uns zeigt, erstaunlich problemlos funktioniert.)
    Sonst sind sie alles andere als philanthropisch veranlagt – nehmen aber ein Leben im Elend in Kauf, um anderen Menschen die Einreise nach Elysium zu ermöglichen? Ich glaube kaum.

    Ich bleibe bei der vielleicht radikalen Meinung, dass Elysium kaum etwas hat, was ich mir ansehen möchte. Ein Film, bei dem mir nach etwa zwanzig Minuten vollkommen langweilig wird und ich zudem bis dahin einen Haufen Probleme im Setting entdeckt habe, ist nun mal alles andere als gut.

    Zu dem “mal wieder”: Auf die Diskussion habe ich wirklich keine Lust mehr. Ich kann immer noch allen Hörern anbieten, sich z.B. mein letterboxd-Profil anzusehen, in dem übersichtlich deutlich wird, dass ich ausgewogenes Bewertungsverhalten habe.
    Bisher habe ich keine Filmkritik bei Nerdtalk im Nachhinein bereut und würde keine revidieren. Die handvoll Filme, die ich in irgendeiner Form mit “xy aller Zeiten” bezeichnet habe, bleiben für mich nach wie vor in der von mir seinerzeit gewählten Kategorie.
    Der unterschwellige Vorwurf der unbedachten Herabstufung (oder auch des übertriebenen Lobes, mitunter) ist unnötig und hat keinerlei Grundlage.

  19. @Pupser
    “Der Film war nicht wirklich gut, aber da hab ich selbst dieses Jahr VIEL grösseren Mist gesehen (Passion,Spring Breakers,Pain&Gain…).”

    Das ist sicherlich alles subjektiv. SPRING BREAKERS war ein Meisterwerk. Aber ich denke Lars empfand Ärger bezüglich vielen Unzulänglichkeiten, die er so lange nicht in einem hochbudgettierten Film gesehen hat. Da ist es nur verständlich, dass er eine entsprechende Wertung ausdrückt. Zusätzlich denke ich, ohne das genau zu wissen, das Lars bei Elysium entsprechende Massstäbe aus dem Genre angesetzt hat und diesen Film deshalb so schlecht bewertete, da der Film an diese wohl nicht heranreichte.

    Ich kann Lars, im punkto BLING RING z.B. nur in allen Maßen zustimmen. Seine Bewertung hat den Kern exakt getroffen.

  20. Ich kann der Kritik an Elysium übrigens auch im vollen Maße zustimmen, ein wirklich in jeder Hinsicht furchtbarer Film. Unsubtil, schrecklich gespielt, katastrophal geschrieben. Die Prämisse ist zwar plump, aber interessant – die Umsetzung ist das dämlichste, was ich seit The Purge gesehen habe. Und genau wie dort wird das Szenario und seine ganz offensichtlichen Fragen nicht erforscht, sondern nur als Hintergrund für schlechte Action missbraucht. Damit der böse auch wirklich als solcher erkannt wird mussten die Autoren ihn eben zum Vergewaltiger machen – wow.

    Bei The Bling Ring muss ich dafür vehement widersprechen: Ich finde, das Coppola mit sehr einfachen Mittel sehr viel Aussagekraft entwickelt, und zwar deutlich über klassische Kritik am Starkult und einer oberflächlichen Gesellschaft hinaus. Es geht viel um “entitlement”, alo eine Gewisse Anspruchshaltung gegenüber der Gesellschaft, um das Selbstbild das diese Teenager haben. Wer sich mal den Block von Alexis Neirs anguckt, sieht wie Präzise und bösartig Coppola und Emma Watson die Rolle umgesetzt haben.

    Ich habe das Gefühl, Lars fühlt sich vor den Kopf gestoßen weil klassische Hollywood-Narrative fehlt. Vielleicht fühlt sich der Film handlungstechnisch etwas statisch an, aber das ist ja gewollt um den Fokus auf die Figuren und die Bilder zu legen. Das Eindringen in die Häuser der Prominenten ist hier der logische nächste Schritt nach dem Eindringen in ihr Leben durch Papparazzi und Boulevard-Medien.

    @Der_Stille_Pupser: Was genau hat dich den an Spring Breakers so gestört? Man weiß doch, worauf man sich bei Harmony Korine einlässt?

  21. @kinomensch
    Nee, wuste ich nicht. War der 1. (und auch letzte) Film das ich von dem gesehen habe.
    Spring Breakers war einfach nur nervenzerreibend schlecht. Man hat die Charaktäre nicht kennengelernt (vollkommen austauschbar), die Story machte keinen Sinn (warum musste so ein anscheinend grosse Ganove sich überhaupt mit dieser Bande voller Tussen überhaupt abfinden? Touristen auszurauben müssten wohl ünnötige Peanuts für den sein, wo sich der ganze potentielle Stress garnicht erst lohnt).

    Dazu noch diese WIRKLICH nervige möchtegern Hypnose, das bei Only God Forgives besser funktioniert hat. Und dann der Schluss… Ja, DAS war ein miserabler Schluss. Einfach nur lachhaft, wie das choreografiert war und letztendlich aussah.

    Eins meiner schlimmsten Kinoerlebnisse. Viele Leute haben auch den Saal verlassen und ich konnte es denen nicht übel nehmen

  22. Dann hat Korine ja genau erreicht was er wollte. Der Plan war wohl mehr oder weniger Teenager und Mainstream-Zuschauer mit James Franco, Selena Gomez und Vanessa Hudgenson, netten Bildern vom Spring Break und Dubstep-Soundtrack ins Kino zu locken und ihnen dann verstörend-irritierendes Arthouskino vorzusetzen. Das Ziel war halt Provokation und Schock – die Frage bleibt halt, ob der Film schlecht ist ,wenn er exakt die gewünschte Wirkung erzielt hat 🙂 ^^

  23. SPRINGBREAKERS ist ein Möchtegern-Arthouse Film und jegliche Unterstellungen, dass es Absicht wäre zu provozieren und zu schocken sind nur verzweifelte Sinndeutungen in einem total sinnlosen und inhaltsleerem Stück Zelluloidverschwendung.

  24. Oh, da hat es jemanden aber besonders hart getroffen.Du willst wirklich dem Autor von KIDS, Gummo und (verdammt noch mal) Trash Humpers unterstellen, er wolle nicht provozieren? Ich sage ja nicht dass das Ergebnis ein unterhaltsames oder zum Nachdenken anregendes Stück Kino ist, aber wer glaubt, das der Film nicht schocken oder provozieren will, hat irgendwas grundsätzlich missverstanden. Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, das Spring Breakers wirklich ein druchschlagender Erfolg war.

  25. @kinomensch
    Gebe Eric völlig recht. Der Trailer war sehr irreführend und die Story hatte wirklich potential. Die Grundidee fand ich sehr gut, aber die Umsetzung war einfach nur ne Katastrophe. Dass die heutige YOLO Generation ohne Wertschätzung und ohne Gedanken der Konsequenzen lebt, ist filmreif. Aber das war hier unter dem Thema präsentiert wurde, war unter aller Sau.

    Ich bin überrascht, dass es hier gleich 2 Leute gibt, die den Film verteidigen. In all den Monaten hab ich nur meine Meinung bestätigt bekommen

  26. @kinomensch Ich habe diesen “Film” *leider* zwei mal gesehen. Einmal in der deutschen Sneak und einmal in der OV Sneak in einem anderen Kino. Es gab *keinen*, ich wiederholen *keinen* in beiden Vorstellungen, der diesen Film irgendwie gut fande. Woher ich das weiß? Es gibt für jede der Sneaks ein Forum im Netz, in dem sich über die Sneakfilme ausgetauscht wird. Man hat bei SPRING BREAKERS in jeder Szene gemerkt, dass er unbedingt provozieren wollte und irgendwie Arthouse machen wollte. Aber der Schuss ist absolut nach hinten losgegangen. In zwei Szenen ist es ihm dennoch gelungen: Die Britney Spears Tanzszene am Klavier und bei dem Monolog von James Franco auf dem Bett. Zwei gute Szenen in einem Haufen Müll.

  27. @Eric: Das die Reaktionen dort überwiegend negativ waren, kann ja gut sein, macht aber den Film doch nicht schlecht, oder? Ist immer der Massengeschmack automatisch im Recht?
    Es gibt zahllose Filme die vom Publikum abgelehnt wurden – 2001, Citizen Kane, Blade Runner, It`s a wonderful life u.s.w. Damit will ich Spring Breakers nicht in in diese Reihe von Filmen einordnen, sondern dir nur sagen das Ablehnung beim Kinogänger nicht minderer Qualität entspricht.

    Ich bin irritiert das gerade ich, sicher kein riesiger Fan des Films, diesen verteidigen muss, aber eure Kritik scheint mir etwas verkürzt. Filmkritiker waren dem Film überwiegend sehr wohl gesonnen, das Publikum reagiert entrüstet (wie du ja selber beschreibst). Was bedeutet das? Wenn sich ein Filmmacher ganz bewusst klassischen Genrekonventionen annimmt, un diese dann zu pervertieren und mit den Codes eine Generation spielt, ist diese logischerweise sauer – vor allem wegen der Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem, was man am Ende zu sehen bekam. Ich fände es schön wenn du (und auch der Stille_Pupser) persönliche Abneigung von einem werturteil lösen könntet.

    Ich mochte Francos Darstellung, diese innovative, Hip-Hop artige Schnitt- und Soundtechnik (irgendwie ein bisschen wie Sampling und Scratches werden Voiceovers und Bilder benutzt), die Szene mit Brintey Spears und im Bett sind natürlich wirkliche Höhepunkte. Ich glaube einfach das der Film seine Botschaft ganz gut rüberbringt und scheinbar wirklich viele Teenager oder Leute aus der “YOLO-Generation” (was für ein komische Bezeichnung, bis zu welchem Alter gehört man dazu?) ausreichen verstört hat , um eine Reaktion zu erzeugen.

    Ein bisschen wirken eure Aussagen hier, als hätte man einem Alkoholiker “Smashed” gezeigt, oder einem Western-Fan “Unforgiven.”

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