Nerdtalk Sendung 325

Gesehene Filme:

Der Hobbit – Smaugs Einöde * (WerStreamt.es?)
Die Tribute von Panem – Catching Fire * (WerStreamt.es?)
An American in Paris * (WerStreamt.es?)
Fack ju Göthe (WerStreamt.es?)

Vorgestellte Filmstarts der Woche:

Machete Kills

Blau ist eine warme Farbe

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31 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 325“

  1. Dass man ihn nicht kennt, oder dass die FAZ diesen Artikel gedruckt hat?
    In der Hoffnung, damit keine allzu große Wissenslücke zu offenbaren: Zumindest ich kenne ihn tatsächlich nicht, und auch seinen Podcast, der in dem Artikel beschrieben wird, habe ich noch nicht gehört.
    Falls es bezogen auf den Artikel war: Ne, der ist keine Ironie. Hoffe ich zumindest.

  2. Aiaiaiai Phil…

    Ich mein, dass du Lars quasi den Schluss von Panem 1 quasi recht detailvoll erzählst (obwohl er ihn nicht gesehen hat) ist eine Sache. Erstens, warum schaut Lars sich den tollen Film nicht an, und zweitens, irgendwie muss man über den 2. Teil ja reden. Hätte man etwas geschickter machen können, aber ist in Ordnung.

    Aber bei der Inhaltsbeschreibung vom 2. Teil hast du dann doch einen recht ordentlichen Twist so ziemlich locker einfach erzählt. :S Ich mein, es ist ja nicht ohne Grund, dass die Inhaltsangabe vom Buch und auch der Filmtrailer darüber nichts erzählt hat 🙁 Bitte das nächste mal ein bisschen besser aufpassen, weil es tut mir schon ein bisschen Leid für die Leute, die den Film noch nicht gesehen haben.

    Ansonsten sehr schöne Folge mal wieder, die beste seit einige Zeit

  3. @Lars: Nein, eine große Bildungslücke ist das nicht. Pritlove ist schon recht bekannt in der “Podcast-Szene” und in CCC-Kreisen und stellt in gewisser Weise einen Pionier dar – er macht das jetzt seit 8-9 Jahren – aber wenn man seine Sachen nicht hört, kennt man ihn halt nicht. Wirklich medienpräsent oder Prominent ist er, außerhalb dieser Nische, sicher nicht. Ein bisschen ein Fettnäpfchen war der Tonfall in der Sendung dann aber schon – kurz googlen kann ja nicht schaden. 🙂

    Unabhängig davon eine andere Frage, die hoffentlich nicht zu sehr nach Kritik klingt: Warum ist Kunstfilm für euch so ein Schimpfwort? Jedes mal wenn irgend etwas nur den Anschein macht, es könnte aus dem Arthouse-Segment stammen, zieht es hier eine Menge Spott auf sich. Selbst ein ganz und gar dem prätentiösen unverdächtiger Hollywood-Schinken wie “Ein Amerikaner in Paris” wird durch den Kakao gezogen, von “Blau ist eine warme Farbe” gar nicht erst zu sprechen.

    Ist Anspruch etwas schlechtes, darf Film keine Kunst sein? Ist jeder, der sich in Filmen ausdrücken will, sich von Standardnarration löst, ein abgehobener Freak? Selbst wenn das zum Teil ironisch gemeint ist wundert mich der Ansatz. Klar, dem Zeitgeist widerspricht ein offener Umgang mit Komplexität, ein Bergmann würde heute wahrscheinlich so oft verlacht wie es ein Malick oder von Trier werden, aber warum eigentlich? Fühlen sich Menschen persönlich Angegriffen von dem Kunstschaffen Anderer oder was genau?

    Mich würde da eure Meinung interessieren, weil ich bei euch schon längere eine gewisse kunstkritische Haltung wahrgenommen habe. Oder schätze ich das ganz falsch ein ?

  4. Oh, Kinomensch, das schätzt du falsch ein, komplett.

    Ich glaube, gerade bei “Ein Amerikaner in Paris” ist sehr deutlich geworden, dass der Film nicht den Mainstreamgeschmack trifft, aber dennoch ein großartiger Film ist. Uns hier eine Ablehnung zu unterstellen, finde ich übertrieben.
    Manche Fragen sind womöglich irreführend, bspw. meine hinsichtlich “Alter, da tanzen Menschen durch Bilder!” – aber so etwas ist (ob du es glaubst oder nicht) ein bewusstes Mittel, dem Anderen die Möglichkeit zu geben, den Film mit ein bisschen Provokation besser vorzustellen. Und bei “Blau ist eine warme Farbe” hab ich ja selbst eingegriffen, dass der Film gut sei.
    Wir haben häufig genug klar gemacht haben, dass wir durchaus dem klassischen Film Raum und auch Würde einräumen. Uns hier eine Ablehnung anzudichten, ist faktisch falsch und gerade bei Lars, der sich seit Monaten und für Jahre mit alten, pseudo- und tatsächlich kunstvollen Filmen aus “beruflicher” Sicht beschäftigt, in meinen Augen anmaßend.

    Hier Lars fehlende Differenz zu unterstellen, finde ich mutig.

  5. Hey kinomensch!

    Ne, also auch ich muss da vielleicht noch mal mein Verständnis von “Kunstfilm” etwas erläutern.

    Grundlegend: Ich mag Autorenfilme, Arthouse-Filme – welches Label man jetzt auch immer für diese bestimmte Sparte mit einem gewissen Anspruch auf künstlerisches Schaffen wählen möchte – sehr gerne und freue mich, wenn ein Film neue Wege beschreitet, bzw. nicht dem Standard-System verhaftet bleibt.

    Was ich meine, wenn ich häufig den Begriff “Kunstfilm” etwas spöttisch-abwertend verwende geht in die Richtung, die ich gerne auch als “Kunstgewichse” beschreibe.
    Also Filme, die auf eine prätentiöse Art Kunst machen wollen, nur um Kunst zu machen und nicht um eine künstlerische Idee tatsächlich der Idee wegen umzusetzen.

    Ein gutes Beispiel ist vielleicht “Jung und schön”, den wir vor einigen Episoden auch besprochen haben: Ein Film, der mir mit plattesten Mitteln ganz deutlich vorlegt: “Wir machen hier Kunst, denn schaut mal! Die Erzählung ist super langsam! Und der Soundtrack besteht aus französischen Chansons! Und wir haben lange, düstere Einstellungen einer melancholischen Teenagerin! Und am Ende kommt noch eine uneindeutige Traumebene dazu! Oh, wir machen ja sowasvon Kunst!”
    Das geht mir gehörig auf die Nerven und ist leider ein Trend, der sich in dem Bereich, der sich selber den Titel “Arthouse” oder “Auteur” oder “Kunst” gibt, oft finden lässt.
    Daher bin ich – das muss ich gestehen – bei vielen Filmen, die schon so beworben werden, erst mal skeptisch, wie viel echte Filmkunst tatsächlich dahintersteckt und wie viel es nur schwülstiger Individualismus um des Individualismus Willen ist.

    Ein 180-minütiger Film aus Frankreich über das Coming-of-Age einer lesbischen Teenagerin, die sich irgendwie mit dem Leben an sich auseinandersetzt und zudem (wenn auch nur in der deutschen Übersetzung) den Titel “Blau ist eine warme Farbe” hat, mir also schon dort einen Denkanstoß mit dem Vorschlaghammer verpasst, weckt natürlich den Verdacht, genau diese Kerbe einzuschlagen.

    Aber ich bin ja – das wissen hoffentlich alle Hörer, die mehr als zwei Episoden gehört haben – niemand, der sich an seinen Vorurteilen festbeißt. Ich freue mich immer, wenn ein Film meine Erwartungen positiv korrigiert und bin auch auf den angesprochenen Film nichtsdestotrotz sehr gespannt.
    Auch dass zB das Werk von Michael Haneke zu meinen absoluten Lieblingen gehört, zeigt, denke ich, dass ich Filme mit echtem künstlerischen Anspruch sehr, sehr hoch schätze.

    Die Nachfrage ist aber für mich sehr verständlich und so eine Erklärung vielleicht auch mal notwendig, um verständlich zu machen, warum ich so häufig genervt bin von Filmen, die ich dann als “Oh Gott, schon wieder so ein Kunstfilm” bezeichne.

  6. Ah, ein kleines PS:
    ‘An American in Paris’ habe ich doch gar nicht in der Richtung besprochen? Gerade das ist ja ein zutiefst dem Hollywood-Mainstream-Stil folgend, wenn auch mit einer sehr abgefahrenen Tanzszene am Ende, die aber den Film ja nicht im Ansatz zu einem Kunstfilm macht. Nur einem Film über Kunst, gewissermaßen, dadurch, dass die Charaktere durch Gemälde-Sets tanzen.

  7. Ich bin halt immer irritiert, wenn die eine Form des künstlerischen Ausdrucks (und das ist Film ja in jedem Fall, auch bei Transformers oder Comichelden) der anderen als inhärent überlegen dargestellt wird. Ich wundere mich einfach nur, warum Kunst immer erst einmal negativ besetzt ist, warum Filmschaffende ihre Ambitionen immer so deutlich verbergen müssen. Regisseure sagen sich ja nicht „Jetzt mache ich einen Kunstfilm, damit alle mich für intelligent halten“, sondern wählen halt genau die Ausdrucksform, die sie interessiert und inspiriert.

    Ich unterstelle euch eine solche Denkweise ja nicht direkt, sondern finde das Ganze einfach eine wirklich spannende Diskussionsgrundlage – warum haben die meisten Zuschauer so Angst vor „Kunst“? Ist das reine Gewohnheit, ist das wirkliche intellektuelle Überforderung (was ich nicht glaube) oder ist das ostentative Auseinandersetzten mit anspruchsvollen Themen einfach aus der Mode gekommen?

    Es wäre einfach nett, wenn die Vorzeichen mal umgekehrt wären: Warum muss sich „Kunst“ verteidigen, der stumpfe Actionfilm aber nicht?

    Immer wenn ich „das ist aber prätentiös“ höre, möchte ich dann einfach die Gegenfrage stellen: Welche Filme täuschen denn nicht vor, haben keine Prätention, sondern sind wirklich anspruchsvoll? Und dann höre ich halt sehr oft recht enttäuschende Antworten: The Dark Night, Fight Club, Donnie Darko, Der Pianist u.s.w.

    Blau ist eine warme Farbe ist da doch eigentlich ein gutes Beispiel, ich hoffe du nimmst mir nicht übel wenn ich einen Satz ein bisschen auseinandernehme und überanalysiere

    1) Was ist an dem Titel schlimm, wo ist das abgehobener als (ich wähle mal nur Titel von Blockbustern 2013) Elysium (immerhin griechische Mythologie), Olympus has fallen oder „Das ist das Ende“ (könnte doch auch ein Kunstfilm sein). Wenn man jetzt noch Titel ins deutsche übersetzten würde, wäre es noch deutlicher, wie gering der Unterschied ist. Guckt euch die Namen der Blockbuster 2014 mal an – „The Edge of Tomorrow“ ? Zukunft ist die Vergangenheit (der neue X-Men)?

    2) Länge wird immer nur bei vermeintlichen Arthousefilmen als besonderes Merkmal hervorgehoben, solange genug explodiert, wird das nie thematisiert. Man of Steel ist 143 Minuten, der neue Panemteil 146, Smaugs Einöde 161. Ist es schlimm wenn ein Film eine Geschichte hat, für die er Zeit braucht? Nein. Länge sollte nie ein Kriterium für Kunst/ keine Kunst sein.

    3) Comig-of-Age –Filme sind jetzt prätentiös? Breakfast Club, Ferris macht blau (John Hughes im allgemeinen), American Pie, Perks of being a Wallflower, Juno, eigentlich auch Boyz N The Hood oder City of God?

    4) Wen ein Film Arthouse wird, nur weil Lesben oder Schwule vorkommen, haben wir halt immer noch ein deutliches, gesellschaftliches Problem. Genau wie bei weiblichen Hauptfiguren eben ein dramatischer Mangel herrscht, werden auch solche Filme halt gleich in eine Ecke gedrückt, und es wäre schön wenn jeder Versuchen könnte, da ein bisschen was gegen zu tun.

    Ich habe “Jung und schön nicht gesehen, kann also nur auf das eingehen was, du sagst. Und Traumebenen haben halt auch Blockbuster wie Inception oder Matrix, Chansons ist Populärmusik und eigentlich das Gegenteil von großer Kunst (oder ist Schlager jetzt prätentiös?). Sag halt nicht „Kunstgewichse“, sondern erklär warum der Film für dich nicht funktioniert, warum die Figuren nicht ansprechend waren oder Empathie geweckt haben, warum die Musik vielleicht unpassend war u.s.w. Hat mich bei deiner Besprechung schon ein bisschen gestört, weil ich mir eigentlich keinen wirklichen Eindruck von dem Film machen konnte, sondern nur von deiner Kunstvorstellung.

    Ich finde, man darf Menschen nie ihre Ambitionen vorwerfen, sonst verhindern wir, das so etwas auch nur versucht wird. Kunst darf auch auf sich selbst bestehen, es kann ja nicht sein das sie nur im trojanischen Pferd zu den Menschen kommt. Sonst passiert sowas wie bei „Spring Breakers“ oder „Only God Forgives“ die ihren Anspruch verheimlichen und nachher ist das Publikum (teilweise)echt sauer.

    Zu „An American in Paris“: Ja, schon klar, war mehr auf Phils Aussage dann in der Sendung bezogen. Toller Film übrigens.

    @Phil: Chill. Ich werfe Lars keine mangelnde Differenziertheit vor, weiß nicht wo genau du das herausliest. Aber eine Beschäftigung schützt doch vor Ablehnung nicht. Ich könnte mich Jahrzehnte mit, keine Ahnung, Mario Barth beschäftigen und glaube, dadurch würde meine Ablehnung eher wachsen als verschwinden. Und auch Filmkritiker- und Wissenschaftler sind vor so etwas nicht gefeit – Präferenzen kann jeder haben, das ist ja auch nichts Verwerfliches. Selbst etwa Roger Ebert, wohl der bekannteste amerikanischen Kritiker überhaupt, war meist eher dem Studiofilm als dem Arthous zugeneigt. Ich verstehe auch nicht, wo genau ich anmaßend war, sondern hatte eigentlich mehr Interesse daran, über ein Thema zu diskutieren, eben auf Basis der aktuellen Sendung. Auch gerne mit dir: Gibt es Filme, die für dich Anspruchsvoll sind und dennoch gut unterhalten? Was ist der „künstlerischste“ Film, denn du richtig super findest?

  8. Moin Mädels,
    Ich bin vor ca. nem halben Jahr von LoveFilm zu Watchever gewechselt und bin begeistert! Liegt aber wahrscheinlich auch daran das ich noch nie über mein Notebook gestreamt habe, sondern immer über die App auf meinem TV, die iPhone/iPad App oder über die XBox360 App. Alles ruckelfrei trotz meiner 3000’er Leitung.
    Vom großen Vorteil für mich ist auch der Offline Modus bei Watchever über den ich auf dem Weg von Langenhagen nach Wolfsburg in der Bahn jeden Tag entspannt meine vorher im WLAN geladenen Serien auf dem iPad gucken kann.
    Außerdem kann man auf bis zu 5 Geräten seinen Account aktivieren, sodass ich zwei Geräteaktivierungen an zwei Freunde weiter vermietet habe und somit im Endeffekt 4€ im Monat zahle. Es können auch alle 5 Geräte gleichzeitig verschiedene Filme/Serien abspielen.
    Wenn du auch noch eine Geräteaktivierung haben willst Phil sag Bescheid ;]

    Schöne Grüße aus Langenhagen
    Dennis

  9. Oi, ich dachte eigentlich das sich die Podcaster zumindest vom Namen her untereinander kennen, ist neben dem Herrn Pritlove nicht auch der Herr Hetzel ein Urgestein?

    Euren Vergleich von Dokusoap zu Hobbit – wegen der Schärfe kann ich nicht so ganz verstehen, der Sensor vom Jackson müsste doch 500x größer sein, auch der mögliche Blendenbereich. Die angesprochenen Wassertropfen auf dem Objektiv – ich behaupte das war ne extra Scheibe vor der Kamera, damit man die Tropfen sieht, so Profi wie der Peter oder und die Leute um ihn rum werden sowas zu 100% absichtlich gemacht haben.

    mfg.

    ps. mir ist aufgefallen, das Phil voll der Motor von Nerdtalk ist, also der der alles am laufen hält, zollt ihm gefälligst mal mehr Respekt (Larsi & Andili); d.h. wenn Herr Marx redet hat ihm niemand ins Wort zu fallen, besser ihr fragt ob ihr reden dürft, und wenn er scherzt dann wird gelacht!
    frohes fest

  10. Hui, das scheint eine interessante Diskussion zu werden. Ich mische mich also mal ein. Ich verstehe mich selbst als (Theater-) Künstler. Ich habe, wenn ich Kunst produziere, durchaus den Anspruch etwas zu vermitteln und wähle die Mittel dafür sehr bewusst aus. Ich stimmt dir also zu Kinomensch, dass das auch beim Film an sich nichts verwerfliches ist. Auch die Titel dürfen gerne so hintersinnig sein, wie sie wollen. Mein letztes Stück hieß “Morgen war schön”, ich wäre also der Letzte, der sich über einen Titel beschweren würde, nur weil er zum Nachdenken anregt.

    Der Vorwurf an das, was ich mit den Worten von Lars, die aber auch durchaus meine eigenen wären, hier wenig liebevoll mit “Kunstgewichse” betiteln möchte, ist dass diese Art von Filmen unter dem Vorwand ja auch so künstlerisch und wertvoll zu sein, viele dramaturgische Schwächen und Längen rechtfertigen. Oder noch plakativer gesagt: Sie sind häufig schlicht langweilig. Die neueste “Kolhaas”-Verfilmung ist ein Beispiel dafür.
    Es ist sicher nicht gut, Leuten ihre Ambitionen vorzuwerden. Nur dass jemand diese hat, macht etwas nicht automatisch zu einem guten Film. Man muss nicht mehr Respekt haben vor einem Arthouse-Film als vor einem Blockbuster. Und nach allem, was ich bisher über “Blau ist eine warme Farbe” gelesen habe (keine Filmmusik, lange Einstellungen ohne Handlung, sehr distanzierte Kamera) kann ich mir schon gut vorstellen, dass er langweilig werden könnte. Es muss nicht so sein, aber erfahrungsgemäß ist es nicht ganz unwahrscheinlich.

  11. Ich bin übrigens dafür, dass der Podcast ab jetzt so ausgesprochen wird, wie es der Postbote sagt

  12. Achso, apropos Streaming: Kennt ihr http://mubi.com Für 4,99€ im Monat bekommt man dort jeden Tag einen neuen Film zum Streamen. Man muss also das gucken, was gerade kommt, was aber auch ein Vorteil sein kann, weil man so auf Filme aufmerksam gemacht wird, die man sonst nie gesehen hätte. Manchmal sehr arthouse, heute ist aber z.B. der großartige “Pans Labyrinth” drin.

  13. Ich möchte einmal ein großes Lob aussprechen dafür, dass ihr es schafft wöchentlich einen neuen Podcast rauszuhauen, der immer wieder unterhaltsam und interessant ist.
    Danke und frohes Fest!

  14. So, erstmal kurz die Antworten an hellcow:

    Der Vergleich zur Dokusoap ist nicht so wörtlich gemeint: Natürlich hat es nicht die Bildqualität eines Fernsehbildes. Es ist nur die beinahe dokumentarische Ästhetik, die die Assoziation mit dem Fernsehen/Home Video verursacht.
    Ich gehe auch stark davon aus, dass ein versierter Regisseur wie Peter Jackson, gerade ein auch so technisch versierter, ganz bewusst die Entscheidung, wie zB das Wasser auf der “Linse” sichtbar zu machen, trifft.
    Es weckt nur eben die Frage, welcher Effekt dadurch eintritt: Das Bild vom zweiten Hobbit bewegt sich für mich immer auf der Kippe.
    Wir haben eine durchgehend dem Zuschauer sehr bewusst gemachte Kamera-Situation, es wird nie die Illusion eines “direkten Blicks” auf das filmische Universum erschaffen, da das Vorhandensein einer Kamera immer klar ist.
    Die Schwelle liegt dabei zwischen dem Gefühl, eine Kamera im “existierenden” Mittelerde zu haben, die eine tatsächliche Begebenheit filmt, und dem Gefühl, dass die Kamera eben genau das tut, was sie tut: Schauspieler vor einer Kulisse zu filmen.
    Wie im Podcast auch besprochen kommt Letzteres vor allem durch das mitunter sehr deutlich als solches erkennbare Make-Up oder die sichtlich nicht-realen CGI-Elemente. Für mich ist das noch das große Problem an HFR – nicht alle Elemente der Filmtechnik sind schon dafür bereit und das volle Potenzial wird wohl erst dann nutzbar gemacht werden können, wenn letzter beschriebener Effekt nicht mehr eintritt.

    Als etwas längere Antwort nun zu kinomensch:

    Ich kann mich Schindler grundlegend anschließen.
    Natürlich hat jeder Regisseur eine Idee, einen künstlerischen Anspruch, den er im Film realisieren möchte. Es ist dabei ja auch wichtig zu beachten, dass man Filmkritik und Filmanalyse für diese Frage strikt trennen sollte. In jedem Film lässt sich Sinn konstruieren, jeder Film lässt sich analytisch bearbeiten und man wird immer zu einem Ergebnis kommen. Die Frage ist aber, ob der Film mir etwas gibt, ob er mich unterhält, in irgendeiner Form anregt – kurz gesagt: ob ich ihn gut finde.
    Extrembeispiel: Ich erinnere mich an ein Gemälde im MoMA in New York. Eine sehr große, einfarbig grüne Leinwand.
    Ja, das ist Kunst, der Maler hatte sicherlich eine Idee, die er damit ausdrücken wollte und man kann sicherlich eine gigantische Menge an Interpretationsansätzen darauf anwenden.
    Aber finde ich das Gemälde gut?

    Ähnlich würde ich das auf Filme übertragen: Natürlich lässt sich bei “Jung und schön” zum Beispiel ein bestimmter Ansatz, eine Aussage, ein Thema bestimmen. Aber das heißt nicht, dass es sich dabei um einen guten Film handelt.
    Und das würde ich nicht auf Kunstfilme beschränken: Werden nicht auch reine Action-Kabumm-Filme skeptisch beäugt? Und simpel-schöne RomComs? Und heitere Buddy-Komödien?
    Ein Film, der viele Klischees, oder viele typische Merkmale einer bestimmten Art erfüllt, weckt nun mal eine gewisse Erwartung, die nicht unbedingt positiv sein muss – und dennoch gibt es in jedem Genre sehr gute Filme und eben auch sehr schlechte. Da würde ich nicht mal sagen, dass es im Kunstfilm ein besonders stark gekipptes Verhältnis im Vergleich zu anderen Genres gibt.

    Sowieso muss man ganz grundlegend bedenken, dass “die Idee des Künstlers” ja eine irrelevante Größe ist, da wir sie nicht bestimmen können. Was ein Regisseur nun bezwecken wollte, entzieht sich gänzlich unserer Kenntnis – alles, was wir feststellen können, ist die Idee, die im Film sichtbar gemacht wird, das, was der Film uns erzählt. Insofern ist es völlig egal, ob jemand besonders geniale Gedanken zu seinem Film hatte oder überhaupt keine, was die ganze Frage nach dem “Anspruch” oder “Ambition” auf Seiten des Künstlers hinfällig macht.

    Zu Deiner Detailanalyse meiner Aussage:
    Du missinterpretierst mich, wenn Du jeden Aspekt einzeln betrachtest. Wie oben schon erwähnt, weckt ein Film dann bestimmte Erwartungen, wenn ein Set von Merkmalen erfüllt wird – nicht, wenn einzelne dieser Merkmale zutreffen.
    Ein Film, der eine Pistole enthält, ist nicht notwendig ein stupider Actionfilm und ein Film, der 180 Minuten Laufzeit hat, ist nicht notwendig ein langweiliger Kunstfilm.
    Aber: Ein Film, bei dem alle von mir genannten Aspekte *zusammenfallen* weckt ganz eindeutig das Gefühl, es mit einem möglicherweise höchst nervigen Film zu tun haben. Nicht das “oder”, sondern das “und” ist in der Verkettung der Einzelaspekte da entscheidend.

    Das nur als ein paar weitere Gedankenanstöße zu dieser durchaus interessanten Frage.
    Nur zur Sicherheit sei noch mal klargestellt, dass ich mich jetzt nicht auf “Blau ist eine warme Farbe” direkt beziehe – den Film habe ich ja noch gar nicht gesehen und für die Frage nach dem Kunstfilm und seiner Wahrnehmung an sich ist ja auch das einzelne Werk nicht entscheidend. Nicht, dass nachher noch jemand denkt, ich würde hier bewusst “Blau ist eine warme Farbe” niederreden wollen. 😉

  15. Einen Tim Pritlove nicht zu kennen und sich ganz hochnäsig selbst als Interviewparter anzubieten ist ja wohl… Abgesehen davon, dass ihr selber einen Podcast macht habt ihr mit Podcasts wohl nicht allzu viel am Hut, oder? Von Podcasts wie “Chaosradio Express”, “Not Safe For Work” oder “Raumzeit” habt ihr echt noch nie was gehört, oder? Und ebenso wenig vom Podlove-Plugin für WordPress, das von ihm konzipiert wurde und das z.B. beim Sneakpod eingesetzt wird. Nee, lieber dumme Sprüche machen und sich als König der Welt aufspielen. Anstatt mal kurz den Namen in eine Suchmaschine einzugeben, haut ihr lieber solche Sprüche wie “Wer soll das sein? Sollen sie zu uns kommen und uns fragen” raus. Ernsthaft? Traurig

  16. @Thomas: Tendenziell gebe ich dir recht, allerdings haben Phil und Lars darüber doch eher gescherzelt, als es bierernst gemeint. Tim Pritlove nicht zu kennen ist vielleicht ein Defizit, wenn man sich mit Podcasts befasst (allein für Podlove und alles, was so an der Metaebene dranhängt sollte man ihm danken), aber da er selbst auch gerne mal austeilt und ich ab und an das Gefühl habe, er nähme sich selbst etwas zu wichtig, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Dass er den Anspruch hat Podcasts in den Mainstream zu bewegen und er gleichzeitig von anderen Podcastern nicht gekannt wird, spricht übrigens Bände.

    Zum gleichen Themen-Block: Persönliche Podcasts sterben nicht aus. Ganz im Gegenteil. Es gibt einen ganzen Haufen Tagebuch-Podcasts und Audio-Blogs. Durch technische Lösungen wie Firtz und Mikrowelle OS habe ich eher das Gefühl, diese werden eher mehr als weniger.

  17. Hallo Thomas!

    Gänzlich davon abgesehen, dass Du offenbar unseren Humor in dem Moment nicht als solchen erkannt hast und ich nicht verstehe, wo genau Du ernsthaften Größenwahn erkannt zu haben glaubst – magst Du mir erklären, warum es als Podcaster zwingend notwendig ist, Herrn Pritlove zu kennen? Bzw. welcher Vorsprung sich mir dadurch gegenüber Leuten bietet, die ihn nicht kennen?

  18. @Lars:
    Größenwahn habe ich nicht erkannt, aber eine sehr unangebrachte Überheblichkeit, die ihr euch eigentlich nicht leisten könnt. Es ist sicherlich nicht zwingend notwendig Pritlove zu kennen, aber euer Spruch “Da hätten sie besser mal uns gefragt als diesen Nobody” ist in dem Zusammenhang sehr unlustig und ich hatte nicht den Eindruck, dass das wirklich ironisch oder sonstwie lustig gemeint gewesen wäre. Das wäre so als wenn ihr sagt “Mission Impossible-Fortsetzung mit Tom Cruise? Wer soll denn das sein? Da hätten sie mal lieber mich genommen, ich bin auch voll sportlich.”

    Es geht nicht darum einen “Vorsprung” gegenüber irgendwem anders zu haben. Es geht nur ein wenig um Respekt. Wenn ich schon jemandem seine Bedeutung für die Podcast-Szene aberkenne, nur weil ich selbst noch nie von ihm gehört habe, dann kann ich mir zumindest die Mühe machen und nachsehen, was dieser Pritlove denn so gemacht hat, dass ausgerechnet er von einer Zeitung zum Thema befragt wird. Wen hättet ihr denn vorgeschlagen – abgesehen von euch selbst? Wem traut ihr in Sachen Podcasting so viel Sachverstand zu, dass er von der Presse zu einem Gespräch darüber angefragt werden kann? Na? Ich höre.

  19. Der Mission Impossible-Vergleich ist gut: Unsere Aussage hatte tatsächlich genau so viel Anspruch auf Ernsthaftigkeit, als hätten wir vorgeschlagen für den nächsten MI gecastet zu werden.

    Zu dem Artikel stellt sich mir – wenn Herr Pritlove so eine Koryphäe ist – die Frage, warum er sich dann für einen derartigen Artikel hergibt? Ein Artikel der 2013 dieses coole, neue Medium “Podcast” vorstellt ist ein Witz und mit Verlaub: Wenn jemand offenbar einer der Godfather des deutschen Podcasts ist, dann sollte er doch auch den Sachverstand haben, so einen Artikel interessanter zu gestalten und die Zeitung darauf aufmerksam zu machen, dass der Ausgangspunkt vielleicht nicht der beste ist, oder?

    Respektlosigkeit sehe ich übrigens bei uns nicht – um das vielleicht klarzustellen: Weder im Podcast noch jetzt zweifle ich an der Bedeutung oder Fähigkeit von Tim Pritlove. Ich kenne ihn nicht, ich hören seinen Podcast nicht, aber was er macht ist bestimmt echt gut, daran möchte ich nicht zweifeln.
    Denn mit Verlaub: Zwei Typen wie Phil und ich, die neben Filmkritiken auch unsere eigene Überlegenheit in jeglicher Hinsicht als beständiges Thema im Podcast haben, meinen es garantiert nicht böse, wenn wir darüber sprechen, dass wir selbstverständlich besser und toller sind.
    Habe ich nicht auch so etwas in der Art gesagt, wie “Wir haben das Podcasten erfunden, vor 500 Jahren”?
    Falls nicht hätte das durchaus auch noch kommen können und hat genau so viel Anspruch, eine ernstgemeinte Aussage zu sein.

  20. @Schindler: Klar, man muss vor einem Kunstfilm nicht mehr Respekt haben als von jedem anderen, ich habe nur oft das Gefühl, es ist bei den Meisten eher weniger. Und natürlich ist Arthouse nicht automatische besser. Aber ich glaube nicht, dass sie häufig langweiliger sind, dass hat einfach mit persönlichem Geschmack und eben mit Sehgewohnheiten zu tun. Niemand verzeiht wegen „künstlerischem Gehalt“ schwächen, (jetzt werde ich plakativ) ich glaube nur das Gelegentlich des Publikums ihre eigene Unfähigkeit, Aufmerksamkeit zu Bündeln und über das Gesehene nachzudenken, Filmen als schwäche ankreiden.

    Blau ist eine warme Farbe ist übrigens ein toller Film. Die Kamera ist genau das Gegenteil von Distanziert (noch nie war ein Film so dauerhaft nah an seiner Hauptfigur), Musik gibt es, nur halt keine extradiegetische und die Handlung ist toll. Ich finde diesen modernen Handlungsfetisch immer so irritierend, weil Film einfach mehr als Handlung ist. Musik ist doch auch mehr als Töne. Wo hast du den darüber gelesen?

    @Lars: Ich finde diese strenge Trennung von Kritik und Analyse immer schwer. Eine Wertung ist doch auch eine Deutung bzw. eine Interpretation. Deine Wertung von Qualität ist in Ordnung, aber ich persönlich habe auch schon oft die Erfahrung gemacht, das ich Filme, welche ich vorher abgehoben und langweilig fand später faszinierend und sogar aufregend fand, einfach wegen Erlebnissen und einer Art „Lernprozess“ in Bezug auf das Medium. Es geht hier ja auch nicht um den Einzelfall, sondern um die Tendenz. Ich habe eben nicht das Gefühl, dass reine Actionfilme sich verteidigen müssten, sondern dass der Blockbuster als Normalfall gewertet wird.

    Die Idee ist des Künstlers ist keine irrelevante Größe, sondern ist eben, in Kombination mit unser Deutung, ein Teil unserer Seherfahrung. Natürlich kann ein Film mit den besten Absichten grauenhaft sein, aber ein Film ohne (oder mit schlechten) Absichten kann nie wirklich gelingen. Selbst Actionfilme gelingen am besten, wenn uns die Figuren etwas bedeuten, sie sich entwickeln,wir mit ihnen Mitfühlen und vielleicht sogar aus der Erfahrung mitnehmen.

    Klar war meine Einzelanalyse quatsch, ich wollte ja nur irgendwie klar machen, dass Vorurteile halt quatsch sind. Mit Vorurteilen verhindert man, überrascht zu werden. Ich habe vor kurzem das erste Mal Mary Poppins gesehen und war vorher sehr skeptisch (Kinderfilm? Musical?) , bin dann aber fantastisch unterhalten worden.

  21. Ihr seht euch selbst gerne ein bisschen als den Mittelpunkt der gesamten Welt … einfach mal nen Gang runterschalten vielleicht. Etwas mehr Demut würde euch gut tun.

  22. Nochmal zu watchever..also ich schaue das auf dem TV/Playstation/iPad und überall läuft es einwandfrei. Scheint also wirklich ein windows Problem zu sein. Hatte jetzt das mal den gratis Monat von maxdome genommen und gleich wieder gekündigt. Bin echt entsetzt was das für ne Abzocke ist. Man sieht nicht wirklich vorher was in dem Paket ist und merkt danach das man überall zuzahlen muss. Und 2€ pro Folge Homeland was schon im Free TV lief ist einfach ne Frechheit, auch bei uralt Filmen wie Kevin allein zu Hause wollen die zwischen 3-5€ haben. Gratis sind solche Sachen wie Pastewka was ich ja aber über my Spaß auch kostenlos bekomme ohne monatsgebühr. Und sorry,aber für den ganzen SAT1/pro7 Mist wie gülcan brauch ich nicht 8€ im Monat zahlen

  23. boh man sollte die Antwortlängen beschränken, wird ja voll die Pflichtlektüre. Trotzdem nett so diese Kommuniziererei.

  24. Ob Watchever oder Lovefilm, Silverlight ist leider eine für mich total suboptimale Technologie. Da kann man selber nicht einstellen, wie groß der Stream sein soll. Ich würde auch alles in SD gucken, aber weil ich ne 50MBit-Leitung habe und ein 27”-Display, wird mir der Stream so skaliert, dass ich Sound-Aussetzer bekomme. Da hilft nur, die Auflösung vom PC runterzudrehen. Ist ein totales 1st-World-Problem, aber da ich weder Tablett noch Stream-tauglichen Laptop besitze, ist es tatsächlich dieses eine Manko, was mich davon abbringt.

    Ich merke außerdem, dass ich nach einer Woche Filmguckerei oft die Lust verliere. Weiß nicht wieso, vielleicht macht die Auswahl einen “filmmüde”.

    Grüße!

  25. … ich liebe Tim und habe diesen “Fehler” im Podcast wohl überhört.
    Kann also nicht so schlimm gewesen sein. Ist also alles gut.
    Selbst Holgi (NSFW, WRINT) hat mal Kommentare, die ich echt nicht gut finde, mag in dennoch.
    Aber das ist mir alles egal.
    Was ich mal bemerken wollte ist folgendes.
    Ich als großer Fan der technischen Neuheiten im Kino,
    hab so ziemlich alles, was möglich war, gleich mitgenommen.
    Hatte den ersten Hobbit in HFR 3D im CinemaXX in Mülheim
    gesehen und war sehr enttäuscht von der Qualität.
    Das einzige was wirklich besser war,
    war das meist fehlende Ruckeln bei Schmenks.
    Beim zweiten Teil hab’ ich das Kino gewechselt.
    In Essen hat das CinemaXX angeblich 4k Projektoren.
    Einen großen Unterschied habe ich nicht gesehen.
    Alle Kinofilme, und so Der Hobbit, werden in 2k produziert.
    Den dritten Teil werde ich mir wohl auch in einem ImaX anschauen,
    befürchte aber, dass es davon nicht besser wird.
    Da ich mich mit Foto und Filmbearbeitung, Transcoding und
    so weiter ganz gut auskenne
    und auch einen scharfen Blick für Filmfehler habe,
    glaube ich die Qualität sehr gut beurteilen zu können.
    …. und diese ist weite hinter meinen Erwartungen geblieben.
    Eine Folge ZDFZoom hat meist mehr Schärfe als Smaugs Einöde.
    Peter Jackson hat selbst gesagt, dass er die Schärfe des Film reduziert hat.
    Es gibt leichten Weichzeichner und in hellen Szenen auch Blooming Effekte,
    die ich sehr störend finde.
    Lediglich die Teile, wo es dunkel war, konnten mich überzeugen.
    … zur Animation des flüssigen Goldes ist mir noch die fehlende
    Vergleichsmöglichkeit eingefallen. Denke das die Viskosität und
    Oberflächenspannung schon richtig berücksichtigt wurde.
    FunFact, das Vfx-Studio von Jackson, ist wohl das einige,
    welches gesund ist und mit glücklichen Mitarbeiter auch
    schwarze Zahlen schreibt. Das Studio, welches Life of Pi
    gemacht hatte, ist zwei Wochen vor Filmstart(oder Oskar)
    in den Konkurs gegangen.
    Bei der Preisverleihung hat Ang Lee keine Dank über gehabt …
    Obwohl der Film zu 80% aus CGI besteht.

    … Dennoch, die Zukunft des Kinos liegt bei HFR (48-60 fps).
    Leider ist die Schärfe einer BD auf meinem Plasma
    deutlich beeindruckender als im Kino. Zum Teil werden die
    Projektoren nicht gut gewartet/gesäubert.
    Über 90% der Zuschauer sind eh’ nicht in der Lage eine gute Qualität zu erkennen.
    … die können nicht einmal eine schlechte Qualität entlarven.
    Da kann ich manchmal richtig neidisch werden.
    Im übrigen hat der Soap-Effekt wohl nichts mit hoher Auflösung
    und HFR zu tun, sondern mit einer schlechten Technik.
    Denke das die Kameras da noch Potential haben.

    P.S. waren tolle Sendungen, die letzten Monate.
    Danke dafür. Höre Euch fast so gerne schnacken wie Tim, Linus und Holgi …

  26. … erst einmal eine Entschuldigung.
    War wohl in der Sendung verrutscht.
    … und hatte nur einen Teil der Sendung gehört.
    nu’ hab’ ichs auch mitbekommen …
    Epic fail; würde ich einfach mal sagen,
    alles andere wurde ja bereits gesagt.
    Der erste 3D-Kino-Film in digital war,
    nach meiner Info im übrigen, Monsters vs. Aliens,
    welcher viele Monate von den Fleischbällchen gezeigt wurde …
    … und Avatar ist ‘n klasse Film, auch auf BD,
    zumindest für mich und meine Frau ;-).
    Bisher der einige 3D-Film wo 3D richtig gut funktioniert.

    Das 3D in meinen Spielen am PC ist meist viel besser als
    das was mir als solches im Kino vorgesetzt wird; leider.
    Mein Tipp: The Walkind Dead Ep. 2.

  27. Bin etwas verwirrt über die Äusserungen zu HFR.
    Soweit ich das einschätzen kann wird da doch nichts schärfer durch, sondern einfach jegliche Bewegung glatter und flüssiger?! Die einzelnen Frames sehen doch gleich aus, es sind nur doppelt so viele..
    Habe den zweiten HOBBIT jetzt im Kino (erstmals für mich in HFR) gesehen und mochte HFR (scheinbar als einer von zwei menschen auf der Welt!?) weil einfach keine Ruckler bei Kameraschwenks mehr zu erkennen waren. Egal wie schnell in Kämpfen etc. geschwenkt wurde, es stottert einfach nicht. Wenn alles zu scharf ist, dann ist das wohl eher ein Problem der 4K-Projektion im IMax, oder ein Problem des Kameramanns, der zu wenig mit Tiefenschärfe gearbeitet hat!

  28. Ich bin leider jetzt erst dazu gekommen, die Episode zu hören und muss sagen, dass sie mir gut gefällt. Gerade die Meinungen zu HFR waren interessant zu hören, auch wenn ich bisher keinen Film in HFR gesehen habe.

    Sehr gut finde ich, dass Lars immer mal wieder ältere Filme einfließen lässt. Ich weiß, dass viele damit nicht so viel anfangen können, aber ich selbst schaue sehr gerne alte Filme und freue mich sehr darüber. Erst letzte Woche habe ich mir Godzilla angeschaut. Ich finde zu einer richtigen DVD Sammlung gehören solche Sachen dazu.

    Dass ihr aber beide Tim Pritlove nicht kennt, hat mich dann doch ganz schön überrascht, wo ihr das doch auch schon einige Zeit macht und die Zeit hatte zumindest in dem Punkt recht: Pritlove ist wirklich DER Podcaster in Deutschland und macht das schon seit vielen Jahren. Ich selbst höre von ihm regelmäßig den CRE Podcast und Raumzeit. Ist jetzt nicht schlimm, dass ihr ihn nicht kennt, aber ihr hättet euch vorher informieren können, bevor ihr ihn als kleinen Anfänger darstellt. Hört ihr selbst gar keine Podcasts?

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