Nerdtalk Sendung 451

Nur Aktuelles am Start diese Woche: FINDET DORIE und 24 WOCHEN, TSCHICK und SWISS ARMY MAN. Sogar der neue Jim Jarmusch PATERSON ist dazwischen. Und noch so einige Klassiker... Und: die HTTP-Statuscodewochen sind wieder da! Reinhören ist quasi Pflicht!

Gesehene Filme:

Findet Dorie
24 Wochen
Die Stunde wenn Dracula kommt
Tschick
Die Welt der Wunderlichs
Swiss Army Man
Paterson
Circle
Extremis

Vorgestellte Filmstarts der Woche:

Die Insel der besonderen Kinder

Jonathan

Sausage Party

Blair Witch

Raving Iran

Sonstiges / Links

Do Spoilers Actually Ruin Stories?

Und der deutschsprachige Artikel der Wired: Warum GoT besser ist, wenn man weiß, wer stirbt // Dank an Tobias Luca (@game_west)
TIMECODES:
0:00:46 HTTP Statuscode 451
0:09:58 Filmstarts der Woche
0:29:54 Besucher-Tippspiel
0:35:08 Findet Dorie
0:46:24 24 Wochen
1:00:25 Die Stunde, wenn Dracula kommt
1:12:21 Tschick
1:24:35 Die Welt der Wunderlichs
1:33:34 Swiss Army Man
1:44:58 Paterson
1:54:49 Circle
2:04:38 Extremis
2:10:28 Gewinnspiele / Sonstiges



TIMECODES:
00:00:46.000 HTTP Statuscode 451
00:09:58.000 Filmstarts der Woche
00:29:54.000 Besucher-Tippspiel
00:35:08.000 Findet Dorie
00:46:24.000 24 Wochen
01:00:25.000 Die Stunde, wenn Dracula kommt
01:12:21.000 Tschick
01:24:35.000 Die Welt der Wunderlichs
01:33:34.000 Swiss Army Man
01:44:58.000 Paterson
01:54:49.000 Circle
02:04:38.000 Extremis
02:10:28.000 Gewinnspiele / Sonstiges


Jetzt Kommentar auf Voicemail sprechen (+49 30 – 4700 59 02)
Diesen Podcast bei iTunes bewerten

5 Gedanken zu “Nerdtalk Sendung 451”

  1. Ich habe ‚Swiss Army Man‘ am letzten Samstag im Rahmen einer Vorpremiere des ‚Zürich Film Festivals“ gesehen, an der auch Daniel Radcliffe selbst anwesend war und vor dem Film ein bisschen über die Dreharbeiten erzählt hat. Interessant, oder sympathisch fand ich, dass er sagte, dass vor kurzer Zeit in einem Magazin die möglichen Oscar Kandiaten aufgelistet waren und darunter auch „Swiss Army Man“ und er sagte dann zum Publikum „Nein, definitiv nicht. Nicht was wir in diesem Film gemacht haben wäre eines Oscars würdig.“

    Als ich den Trailer zum ersten Mal gesehen hatte, war ich abgeneigt und neugiierig zu gleich. Ich fragte mich, wie dieser „Pups-Humor“ und eine voraussichtlich tiefgründige Geschichte zusammenspielen können. Zudem war ich gespannt wie Radcliffe sich als Leiche macht und die schauspielerischen Fähigkeiten von Paul Dano stellte ich erst gar nicht in Frage.

    Bereits in den ersten 10 Minuten zeigt der Film, meiner Meinung nach, wie sich der Film zusammensetzt. Aus einem wirklich bitteren/melancholischen/schönen Teil und dem kompletten Gegenteil, dem grotesken/‚humorvollen‘/fantastischen Teil. Ich stelle mir vor, wenn man im Vorfeld keine Ahnung hat um was es in dem Film geht, wird man hier schon recht überrascht (in einem Kommentar-Bereich einer schweizer Zeitung hat sich ein Zuschauer darüber beklagt, dass der Titel des Filmes total irreführend sei und gar nichts mit der schweizer Armee zu tun habe. Naja.)

    Ich sehe es ähnlich wie Lars und finde auch das diese beiden Teile überhaupt nicht zusammenpassen. Ich habe mich während des Filmes gefragt, warum dieser groteske Teil überhaupt verwendet wurde. Für mich waren die wunderbaren Bilder, die Dialoge zwischen Hank und Manny, die hintergründigen Fragen und die nicht zuletzt die schauspielerische Leistung beider Darsteller das interessante, was mich an dem Film so gefallen hat.

    Aber dann hab ich mir gedacht, wenn der groteske Part nicht wäre, ob der Film dann nicht viel zu düster und bitter wäre. Aber vielleicht ist gerade der ‚abschreckende‘ Teil, dass was den Film als Gesamtwerk ausmacht? Das die beiden Teile nur miteinander, oder im selben Film, funktionieren, aber einzeln nicht?

    Das Publikum hat viel gelacht, war aber auch angewidert. Neben mir sass eine Frau, die sich regelmässig von der Leindwand abgewendet hat, mehr aus Scham, als aus Ekel, ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen. Es haben auch 2-3 Personen den Saal verlassen (ob dies wirklich wegen dem Film war, kann ich nicht sagen).

    Mir hat der Film unglaublich gut gefallen, da ich so etwas noch nie zuvor gesehen hab, es war etwas Neues. Und weil er mich berührte. Und bei welchem Film kann man schon sagen [SPOILER?] ‚Hätte die Leiche am Schluss nicht gepupst, hätte man ihn eingeliefert.‘

    Ich muss den Film bald wieder sehen.

    Danke für euren tollen Podcast

  2. Ich habe noch etwas vergessen 🙂 (sorry nur ganz kurz):

    Die grotesken Teile könnte man fast als “Werbespots zu einer Action-Figur” betrachten, die während des Filmes immer wieder eingespielt werden. Weil genau so fühlte es sich für mich an, dass die Erzählung immer jäh unterbrochen wird und ich eigentlich nur immer gewartet hab, bis diese Szenen vorüber sind.

  3. @manuel danke für deine ausführliche Beschreibung des Films. Bin jetzt doch sehr interessiert daran mir mein eigenes Bild zu machen. Grüße Nico

  4. Also ich hab “Circle” auch gesehen und fand den echt überraschend gut. Klar optisch sieht das alles relativ billig aus aber das Konzept dahinter finde ich sehr interessant und auch kurzweilig umgesetzt. Die Tiefe ist natürlich aufgrund der Drucksituation nicht vorhanden aber dass fand ich auch gar nicht störend sondern der Film zeigt eben verschiedene Auswahlmöglichkeiten auf, die einen zum Nachdenken anregen. Das Ende ist wie du schon erwähnst relativ einfach gehalten, da wäre mehr drin gewesen.

    Übrigens: Danke für die Empfehlung zu “The Guest”…großartiger Film und ein echter Geheimtipp! Ich und meine Freunde waren total begeistert! Soundtrack läuft im Loop 😀

  5. @Ian: Genau die von dir erwähnten “Auswahlmöglichkeiten” habe ich zwar auch gesehen, aber sie wurden nie ausgewertet oder zeitlich ausgenutzt. Dafür sitzt die Zeit zu sehr im Nacken.
    Wie schon im Podcast gesagt: Es ist der Druck, den sich der Film selbst auferlegt, der ihm in meiner Meinung das Kreuz bricht. Und damit meine ich nicht nur das extrem lahme Ende.

    Und was THE GUEST betrifft: Wir missionieren gern Leute. Für manche Filme lohnt es sich 😉

Schreibe einen Kommentar