Lovelace – Blu-ray-Review mit Gewinnspiel

Die Pornoindustrie übte schon immer eine große Faszination aus – als Möglichkeit das schnelle Geld zu verdienen. Auch Linda Lovelace begibt sich auf das Abenteuer mit einem “Deep Throat” vor die Kamera zu treten und wird unverhofft Hauptdarstellerin im erfolgreichsten Porno aller Zeiten. Und gerät so in eine Ecke, die sie nicht mehr verlassen kann.
Jüngst ist die Verfilmung ihrer Biographie auf Blu-Ray erschienen.

Quick Facts

DVD-/BluRay-Start: 16. Januar 2014

Regie: Rob Epstein, Jeffrey Friedman

Originaltitel: Lovelace
Genre: Biographie
Laufzeit: 93 min.
Freigabe: FSK 16
Verleiher: STUDIOCANAL

Trailer

Story
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Lovelace wird streng religiös erzogen und Zuhause herrschen strenge Regeln. Als sie eines Tages den charismatischen Chuck Traynor kennenlernt und bald darauf heiratet, beginnt für sie ein neues Leben. Doch irgendwann werden die finanziellen Mittel knapp – und so sieht sich Chuck gezwungen mit Lindas „unglaublichen Fähigkeit zum Oralverkehr“ Geld zu verdienen. Er führt sie in die Welt des Pornos ein – und sie dreht den Erfolgsfilm „Deep Throat“ und wird über Nacht zum Star. Glücklich ist sie trotzdem nicht.

Kritik

Nicht ganz überzeugt zeigte sich Lars in seiner Filmkritik. Er gab dem Film nur eine Wertun von 2,5/5.

Zwischendurch gibt es einige wirklich lustige Stellen, zwischendurch gibt es ein paar einigermaßen berührende Stellen. Insgesamt ist der Film aber inhaltlich, stilistisch und vom Unterhaltungswert her vollkommen uninteressant.

Die gesamte Kritik gibt es im eigenen Filmbereich zu Lovelace.

DVD

Sprache/Ton: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch

Extras
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Making Of

Wir bekommen hier die gewohnte Mischung aus Filmszenen, Menschen die am Set sitzen und über den Inhalt des Films philosophieren und einigen Bildern vom Dreh. Nicht besonders interessant, aber besser als manch anderes Making-Of, das auf Letzteres verzichtet. Zumindest kleine Einblicke in die Geheimnisse der Produktion, wie etwa die Arbeit mit der Green-Screen werden thematisiert. Leider nur auf Englisch verfügbar und deutsche Untertitel.

Hinter den Kulissen

Kommentarlos werden ein paar Bilder vom Set gezeigt, lieblos hintereinander geschnitten. Man erfährt nicht viel über das Filmemachen, hört aber ein paar Mal „Cut“ und „Action“ und sieht ein paar Schauspieler Fehler machen. Außerdem sieht man, wie konzentriert alle bei der Arbeit sind. Auch hier kein großer Erkenntnisgewinn.

Featurette

Eine gekürzte Version des Making-Of. Daher eher überflüssig.

Leseprobe aus „Linde Lovelace – Ich packe aus!“

Eine Seite aus dem Buch zum Lesen auf dem Bildschirm. Man kann daraus zumindest ersehen, dass dieses literarisch kein Meisterwerk ist. Was auch immer man dann später mit dieser Erkenntnis anfangen möchte.

Interviews

Die Darsteller und Verantwortlichen fassen ihre Sicht auf den Film nochmal kompakt zusammen. Von den Extras sicher das Sehenswerteste.

Pressekonferenz der Berlinale 2013

Vermutlich das Special-Extra für den deutschen Markt. Wie für Pressekonferenzen üblich, geht der Inhalt über „Dieser Film ist gut.“ aber nicht viel hinaus.

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Gewinnspiel

Wir verlosen zusammen mit STUDIOCANAL in diesem Gewinnspiel eine Blu-Ray von Lovelace.

Was muss ich tun, um mitmachen zu können? Ganz einfach: Linda Lovelace war der Künstlername, den sich Linda Boreman für ihre Pornokarriere gegeben hat. Postet in die Kommentare unter diesem Beitrag passend zum Film, welchen Namen ihr euch für einen Auftritt in einem Erotikfilm aussuchen würdet.

Unter allen Teilnehmern wird dann die Blu-Ray verlost, der Gewinner wird per Mail von uns benachrichtigt und in der entsprechenden Podcast-Sendung erwähnt.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 24. Januar 2014, 18:00 Uhr.
Es gelten unsere Teilnahmebedindungen, mit denen ihr euch durch das Posten eines Kommentars einverstanden erklärt.

Viel Erfolg!

Alle Bilder (c) STUDIOCANAL GmbH, außer Szenenbilder (c) Hélios Films

28 Gedanken zu “Lovelace – Blu-ray-Review mit Gewinnspiel”

  1. Mein echter Vorname ist wahrscheinlich wenig pornotauglich, deshalb würde ich den schonmal durch “Larry” ersetzen. Klingt auch irgendwie anrüchiger als “Lars” (wäre ich 1,90m groß und hätte blonde, lange Haare, würde der sicher auch funktionieren). Beim Nachnamen bin ich unsicher. Alliterationen sind so letztes Jahrtausend. “Larry Longjohn” oder “Larry Large” wären also schonmal raus. Ich könnte es mit “Larry Diamond” oder “Larry Nova” versuchen, aber so ganz der Hit sind die auch nicht. Ich entscheide mich also für “Larry Steele”. Ja, ich denke der wäre stilvoll.

  2. Haha, lustige Idee.
    Ich hab mal meine Freundin gefragt (wer könnte mir besser einen Porno-Namen geben?) und sie meinte ich sollte Iron Rambo heißen (keine Ahnung wie sie darauf kommt) und für sich selbst hätte sie den Namen Bunny April (sie hat im April Geburtstag).

  3. Hugh Bonerville, ich würde ausschließlich in historischen Stoffen in England (auf alten Landsitzen) spielen.

  4. Der Stille Pupser hatte leider schon die beste Idee… Ich sehe da keine Chance mehr für mich…

    Ps: Alles Gute zum Nachwuchs!

  5. Schwanzus Longus 😀
    Was bei das Leben des Brian funktioniert kann nicht so schlecht sein 🙂

  6. Danke Micha! 🙂 Aber nicht aufgeben 😉

    Hättest auch Phil Maxxx, oder auch Andreas Wanker sagen können 😀

  7. Geht das in diesem Genre nicht immer nach dem Schema “Name des ersten Haustieres, Geburtsname der Mutter”? Goldi Meyer. Da sind hohe Verkaufszahlen vorprogrammiert…

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