Bild: Warner Bros. Pictures / Sony Pictures

Nerdtalk Sendung 496

Das erste Mal gibt es den Schnack im Filmschnack - mit Andy und Phil. Und wie wir schnacken. Über Blade Runner, über Sprachassistenten und nebenbei fällt auch noch ein Filmtipp ab. Und augenscheinlich kommen wir einem bisher nicht beachteten Oma-Phänomen auf die Schliche.

Gesehene Filme:

Blade Runner (R: Ridley Scott, US 1982) / Blade Runner 2049 (R: Denis Villeneuve, US 2017)
Guardians Of The Galaxy 2 (R: James Gunn, US 2017)
The Bar (R: Álex de la Iglesia, ES 2017)
Vergiss mein nicht (R: David Sieveking, orig.: Eternal sunshine of the spotless mind, US 2013)
Hacksaw Ridge (R: Mel Gibson, US 2016)
Das Morgan-Projekt (R: Luke Scott, orig.: Morgan, US 2016)

Shownotes

Keep Talking and Nobody Explodes auf Steam

Harrisson Ford kann lächeln und grimmig schauen zugleich // via 9gag

Meike Winnemuth – Das große Los: Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr



TIMECODES:
00:12:53.353 Keep Talking And Nobody Explodes
00:18:56.859 Blade Runner
00:33:11.859 Blade Runner 2049
00:41:36.631 Guardians Of The Galaxy 2
00:50:23.823 The Bar
00:58:31.617 Vergiss mein nicht
01:08:55.672 Hacksaw Ridge
01:21:40.122 Das Morgan-Projekt
01:34:10.206 Office 365
01:45:28.895 Sprachassistenten (Alexa, Google Assistent, ...)
02:03:21.999 Netflix - Themen
02:11:56.784 Besucher-Tippspiel
02:16:48.895 Der Weinstein-Skandal
02:24:55.383 Filmtipp: Pre Crime
02:31:14.343 Roadrashs


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7 Gedanken zu “Nerdtalk Sendung 496”

  1. Zum Thema Sprach- Assistenten : Problem von andi : geht mir mit dem fire tv stick genauso… er findet nie genau das was ich brauche… und vorallem find ich es schlimm, dass man oft gezwungen ist alexa zu nutzen… die Buchstaben sind weiß und mein aktueller Buchstabe welchen ich ausgewählt habe, ist hellgelb hinterlegt…. wtf!

    Außerdem besitze ich den echo dot und ähnlich wie Phil, benutze ich das Teil so gut wie gar nicht mehr… die Musik Auswahl ist einfach zu kompliziert… mit Amazon music app und Bluetooth Box geht das viel besser…

    Noch nicht ausgereift, nicht mehr als eine Spielerei… bin bis jetzt null davon überzeugt..

    Podcast an sich war richtig nice, bitte weiter so 🙂

    der Mix aus Filmen und Technik fetzt!

  2. Hacksaw Ridge ist handwerklich ein durchaus beeindruckender Film. Ich muss allerdings sagen, dass mir Hacksaw Ridge ab der Hälfte eine fast unerträgliche Pathos Keule ins Gesicht geschlagen hat. Aber hey. Teresa Palmer spielt ja mit.

  3. Der geneigte Nertalkhörer muss ja im Moment mit viel Veränderungen klar kommen, wobei Andi ja keine Veränderung ist und ich ihn genauso gerne höre wie Lars, aber das zwei Film- und Techniknerds Blade Runner noch nie gesehen haben bzw. wenn sie ihn gesehen haben den Film mit 3/5 Bewerten bricht mir das Herz ;-).

  4. Tagchen,

    Frage an Andi bzw. auch an die anderen: Andi erwähnt im Podcast einen Film in dem paar Astronauten auf der ISS miterleben wie die Erde durch nen Atomkrieg oder ähnliches zu Grunde geht und in Folge dessen sieht man wohl im Film halt wie die Astronauten halt damit klar kommen etc.

    Finde dass sich das megainteressant anhört, deswegen die Frage: Wie heißt der Film denn??? hab son bisschen gegoogelt aber nix passendes gefunden.

  5. @Johnny Lee Wombat:
    stimmt, den Titel sollte ich noch mal nachreichen. der Film heißt “Project-M” und ist eine europäische Produktion aus dem Jahr 2014.

    @Sultan-of-Swing:
    Jaja, das ist mir schon bewusst, dass da eine ganz große Lücke in meinem cineastischen Portfolio klafft. Aber die gesellt sich sehr gut zu der Leerstelle in der Sektion “Der Pate”. 😉

    @Tobias.Luca:
    Nö, sehe ich anders. Klar, so ein Film will natürlich eine wahrlich heldenhafte Tat darstellen und neigt daher schon mal grundsätzlich ein wenig zum Pathos. Aber ich kann nicht sagen, dass hier übertrieben viel Pathos oder Kitsch zu sehen war. Ich fand es eine durchaus realistische Darstellung, die natürlich durch die unterlegte Musik pathetischer wirken muss als wenn man auf Musik komplett verzichtet hätte. Einen pathetischen Beigeschmack hat der Film für mich jedoch nicht bekommen.

    @Lord_Gold:
    Genau mein Reden. Erst gestern wieder erlebt: eine Amazon-Serienfolge aus der 2. Staffel im Wohnzimmer angefangen zu gucken -> entschieden im Schlafzimmer weiterzugucken -> “Alexa, spiele Greys Anatomy ab” und als Ergebnis bekomme ich die 12. Staffel angezeigt. Entweder ist das echt sehr benutzerunfreundlich oder ich kenne die Zauberworte nicht, mit denen man einen begonnenen Film/Serie an einem anderen Endgerät weiter schauen kann. Und wie Du schon sagst: mit Musikübertragung per Bluetooth lange ich auch gut hin, da brauche ich keinen Assistenten für.

  6. jo hatte mir da etwas mehr von versprochen (echo dot usw.) aber wir sind ja vielleicht noch am Anfang und wer weiß wo uns die Technik hinführt, aktuell leider noch nicht dahin wo ich sie gerne sehen würde 🙂

    p. s. freue mich auf den nächsten Podcast mit dir, bis zum nächsten Mal!

  7. Für mich keine Frage: Blade Runner 2049 zählt schon jetzt zu einem der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten und auch zu den besten Fortsetzungen überhaupt – und das ist angesichts der Brillanz von Ridley Scotts Blade Runner ein echte Leistung. Villeneuve hat es mal wieder geschafft und sich nach nun schon fünf fantastischen Filmen in einer Reihe (kenne ihn erst seit Enemy und Prisoners) für mich damit schon jetzt zu einem der verlässlichsten Meister-Regisseure des 21. Jahrhunderts gemausert. Ich bin ein riesiger Verehrer von Blade Runner und hatte nicht mal ansatzweise daran geglaubt, dass 2049 dem Original das Wasser reichen könnte, aber genau das hat er tatsächlich geschafft – und das als gänzlich eigenständiges, auf eigenen Füßen stehendes Werk, das sich in respektvollen Maßen vor seinem Vorgänger verneigt. Denn 2049 ist nicht etwa wie im Fall von Star Wars VII nur ein schöner Aufguss altbekannter Zutaten, sondern sowohl inhaltlich wie visuell extrem originell und innovativ. Und damit meine ich gar nicht mal nur die brillante Kameraarbeit des für den Oscar längst überfälligen Roger Deakins (den er für 2049 hoffentlich endlich erhalten wird), das phänomenale Setdesign, welches sich überraschend stark von den urbanen L.A.-Szenerien des Vorgängers abhebt, und den atmosphärischen Klangteppich von Zimmer und Wallfisch, mit welchem sich die beiden würdevoll vorm großen Vangelis verneigen und der bei mir seit Tagen schon in Dauerschleife läuft – sondern auch den emotionalen Kern der Geschichte, getragen von der tragischen Geschichte des von Ryan Gosling gespielten K. Seine ganz besondere Beziehung zu Joi (ich fühlte mich mehr als angenehm an Spike Jonzes Her erinnert), seine Verbindung zu Deckard und sein Schicksal… ich hätte es nicht erwartet, aber in emotionaler Hinsicht hat mich 2049 noch mehr abgeholt als Blade Runner (hier war ja insbesondere Rutger Hauer im großen Finale des Films dafür zuständig). Und das kann ich gar nicht genug anerkennen.

    Sehr viel mehr zu Blade Runner 2049, seinem Vorgänger sowie Es und mother! in der 28. Folge Kinokost: https://soundcloud.com/kinokost

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