16 Gedanken zu “Nerdtalk Sendung 318”

  1. Eine Frage an Lars:

    Du argumentierst das The World´s End „unrund“ wirkt, weil die „Roboter“ nicht das eigentliche Thema darstellen. Gleichzeitig beschreibst du als den Edgar Wright-Filmen gemeinsames Thema den Reifeprozess der Protagonisten.

    Gilt was du kritisierst nicht für die anderen Filme der „Cornetto-Trilogie“ im gleichen Maße? „Shaun of the Dead“ handelt doch auch zuerst einmal von Shaun und Ed, die ihre Leben auf den Pub reduzieren, in miesen Jobs hängen oder arbeitslos sind und in Beziehungen über diese Jugendfreundschaft hinaus scheitern – und dann kommen Zombies. Hot Fuzz handelt von dem Horror der kleinen Gemeinde, der Statik auf dem Land, von Angels übermäßigen Ambition die ihn sozial isolieren und Danny Buttermans Flucht in Actionstreifen – und dann kommt eine Verschwörung und Geballer. Dieser Buddy-Aspekt ist doch immer da, und die Genreeinflüsse sind dann der Katalysator für etwas Größeres und eben auch für die Entwicklung der Hauptfiguren. Sehe hier einfach nicht wo die Roboter mehr stören als die Zombies oder die Sektenmitglieder. Mir persönlich hat The World´s End besser gefallen als Hot Fuzz, kommt aber an Shaun of the Dead nicht ganz ran.

    Zu Liberace: Du sagst die ganze Zeit Leute würden dich haten, hier habe ich endlich mal einen Grund gefunden^^. Deine Haltung zu Liberace halte ich für etwas arrogant: Nur versnobte Kunstliebhaber können so etwas mögen und eigentlich kannst du dir Niemanden vorstellen, der dem Film etwas abgewinnen kann? Du verabsolutierst hier deinen Geschmack, etwas das in der Filmkritik nicht zu suchen hat. Ein guter Kritiker kann sich auch bei Filmen, die ihm nicht gefallen, eine mögliche Zielgruppe vorstellen und blickt auf diese auch nicht herab. Ich fand Liberace solide, sicher nicht Soderberghs bester Film, aber auch eindeutig kein Totalausfall. Anzunehmen, dass Alle, die das Schauspiel gelobt haben, Idioten sind, ist doch einfach Unsinn. Micheal Douglas spielt eine anspruchsvolle Rolle, relativ Facettenreich , häufig zurückhaltend und sehr durchdacht. Wo du hier eine Brüno siehst erschließt sich mir überhaupt nicht. Matt Damons Perfomance hast du dafür passend besprochen.

    Aussagekraft besitzt der Film genug finde ich, er setzt sich mit dem Selbstbild einer Persönlichkeit auseinander, mit Gleichschaltung und Schönheitswahn in Hollywood, mit Ausbeutung und Kontrolle in Beziehung und eben mit versteckter Homosexualität und dem Zeitgeist damals.

    Soderbergh ist einer der großen intellektuellen des Kinos, so weit gehend, dass ihm sogar oft vorgeworfen wird er sei zu verkopft, zu sehr um Ambivalenz, Recherche und faire Darstellung bemüht um wirklich Figuren und Emotionen zu zeigen (siehe Traffic, Contaigion, Che 1+2, The Good German). Ich finde ihm übertriebene Figuren und inhaltliche Flachheit vorzuwerfen verfehlt das Problem.
    Nochmal: Ich bin sicher kein großer Fan des Films und glaube auch dass z.B. ein Oscar für Michael Douglas übertrieben wäre, aber wie du den Film abstrafst weil er für dich nicht funktioniert hat ist einfach nur vollkommen übertrieben.

    Zu Phil:Bitte fühl dich nicht zu sehr angegriffen von der Aussage,aber: Wenn du Schwule (oder „Schwuchteln“, oder „zu schwule“ oder was auch immer du meinst) abstoßend findest, zieh nach Saudi-Arabien oder in den Iran. Nenne mich ruhig intolerant und „politisch korrekt“, aber die Aussage ist ja wohl unfassbar daneben. Denk doch mal bitte nach, bevor du solche Dinge sagst.

  2. Hi Kinomensch,

    Ich glaube, ich habe deutlich gemacht, dass ich nur eine Aversion gegen die die übertriebenen, sehr affektierten Menschen hege und nichts gegen Homosexuelle generell habe. Letzteres habe ich nicht explizit geäußert, weil es mir selbstverständlich erscheint.
    Erst durch dich und deine Äußerung ist mir überhaupt bewusst, dass für Manche offensichtlich Schwule/Lesben/Transsexuelle/… weiterhin als so besonders gelten, dass man ihnen gegenüber die Toleranz und Akzeptanz noch einmal separat hervorheben muss, um nicht in den Iran gewünscht zu werden.

  3. Auch von mir hier ein kurzes Statement zu “Liberace”:

    Ich muss leider auch sagen, dass mich der Film gar nicht berührt oder gepackt hat. Es gibt einen soliden Anfang, der die Figuren gut einführt und Hoffnung macht, auf einen interessanten und unterhaltsamen Film. Die gefühlte Exposition ist aber dann sehr lang, ich hatte bestimmt für die ersten 45 Minuten das Gefühl ich erhalte Informationen und Charaktere, bevor der eigentliche Film beginnt. Irgendwann stellte sich dann das Gefühl ein, dass wohl nicht mehr viel neues kommt. Es folgt eine sehr lange Strecke, in der Szenen in ähnlicher Weise einige Male zu sehen sind. Matt Damon beim Arzt, die beiden Männer im Swimming-Pool, Liberace auf der Bühne. Einmal sind all diese Szenen toll, mit jeder Wiederholung aber werden sie langweiliger. Teilweise gibt e sogar exakte Wiederholungen. Kurz vor dem Ende, nachdem die beiden sich getrennt haben, nimmt der Film dann noch einmal Fahrt auf. Es folgt eine Viertelstunde, die neue Facetten der Charaktere zeigt, auf die man vorher so lange gewartet hat. Allerdings ging es mir zu dem Zeitpunkt so, dass “Liberace” mich schon sehr verloren hatte, dass es mich auch nicht mehr wirklich interessiert hat. Die letzte Szene schließlich ist schlicht brilliant, sie ist eine Würdigung eines Künstlers, wie sie der ganze Film vermutlich sein sollte. Einer der Filme, der genau weiß, worauf er hinauslaufen möchte. Allerdings hätten vielleicht auch die letzten fünf Minuten gereicht, um alles zu sagen, was der Film mir mitgegeben hat…

    Mir fällt es ebenfalls schwer, mir eine Zielgruppe für diesen Film zu denken, die ihn wirklich genießen kann, ohne dass sie wüsste, von welchem Regisseur er ist. Meine These wäre, der gleiche Film auf ZDF mit anderen Darstellernamen und einem anderen Regisseurnamen und er wäre verrissen worden. Ich glaube, der Filmgenuss hat hier viel mit der Einstellung zu tun, die man vorher zu ihm hat. Aber dennoch Kinomensch, freut es mich natürlich, wenn er dir gefallen hat.

    Ein letztes Wort zu der schauspielerischen Leistung: Matt Damon fand ich überraschend gut und differenziert, auch durchaus facettenreich. Michael Douglas hat mich nicht so sehr überzeugt, ich fand seine Attitüde zu sehr im Mittelpunkt um ihm Raum zu geben soetwas wie tiefe Emotionen und Ambivalenzen zu entfalten. Mag sein, dass es nah an der historischen Wahrheit ist. Dem Film hätte es gut getan, die Bühnenfigur ein bisschen stärker von dem Privatmenschen abzugrenzen.

  4. Hallo kinomensch,

    wieso verabsolutiere ich meinen Geschmack? Ich kann mir keine Zielgruppe für diesen Film denken – mehr nicht, ich habe nicht gesagt, dass es keine Zielgruppe geben kann, lediglich, dass ich nicht wüsste, an wen der Film sich richten möchte.
    Zudem ist die Aussage, ich hielte alle für Idioten, die das Schauspiel gelobt haben, doch arg überspitzt, oder?
    Ich halte es für übertrieben, die Darsteller so in den Himmel zu loben, wie es für ‘Liberace’ vielerorts geschieht, aber ich habe doch deswegen kein persönliches Urteil über diejenigen abzugeben, die das tun. Für mich ist die Leistung solide, aber nicht herausragend. Auch hier unterstellst Du meiner Kritik eine persönlich angreifende Ebene, die sie nicht hat.
    Wenn wir übrigens bei guter oder schlechter Filmkritik sind – das Gesamtwerk eines Regisseurs für die Besprechung eines einzelnen Films heranzuziehen ist nicht der richtige Ansatz. War ‘Alice in Wonderland’ ein toller Film, weil ‘Edward Scissorhands’ auch zum Werk von Tim Burton gehört?

    Ansonsten kann ich Schindlers Aussagen zum Film weitgehend so unterschreiben.

  5. Phil: Wenn dich affektierte Menschen stören, dann sag das. Gesagt hast du, dass du affektierte Schwule abstoßend findest. Ich finde das ist schon mehr als eindeutig.

    Man muss Toleranz nicht extra betonen, aber du hast eben deine Intoleranz deutlich betont. Es ist leider eben nicht Selbstverständlich, und jeder, der auch nur einen Blick in die Welt und auch in das deutsche Alltagsleben wirft, merkt dass – zumindest wenn er nicht mit Scheuklappen durch die Welt läuft. Homophobie gibt es nach wie vor, was denkst du warum es für Soderbergh unmöglich war, Liberace im normalen Studiosystem zu finanzieren. Warum wird schwul als Schimpfwort benutzt, warum sind Männer, die sich unmännlich (z.b. „affektiert“) geben verachtet. Warum werden Schwule (auch in Deutschland) beim Berufseinstieg, in Fernsehn und Medien, ja sogar Gesetzlich in manchen Teilaspekten benachteiligt und diskriminiert. Natürlich gilt das für das gesamte LGBT-Spektrum, über die Wahrnehmung von Transsexuellen will ich hier gar nicht erst reden.

    Dich stören Schwule scheinbar nicht – solange sie nicht zu erkennen sind. Sobald sie die Frechheit besitzen, “affektiert” zu sein, oder sich erkennen zu geben, endet deine Toleranz. Dafür musst du dich jetzt nicht schämen, aber versuch nicht dich schwach mit “aber ich bin sooo Tolerant, und eigentlich bist du Intolerant” zu verteidigen, sondern beweis das im Alltag und in Zukunft auch auf der öffentlichen Plattform, welche dir dein Podcast bietet.

    Zu Schindler: Klar, Erwartungen und Vorwissen über Filme prägen das Erlebnis, ganz kann man seine Vorurteile nie ausblenden. Ich glaube aber auch ohne den Namen Soderbergh wäre “Liberace” gelobt worden. Was du hier als Wiederholung bezeichnest, gibt meiner Meinung nach den Figuren mehr Raum. Das gemäßigte Tempo ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber: Beide Protagonisten entwickeln sich, ihre Beziehung zerfällt mehr und mehr. Ich sehe wenig Dopplung, den dieser Verfall wird von Szene zu Szene deutlicher. Das Lars die Szenen mit den Operationen als humoristisch darstellt, erschließt sich mir nicht – dieser Wunsch, eine Kopie von sich selbst zu erstellen, nur Jünger, diese masturbatorische Fantasie ist so abschreckend und grotesk, das verstörend für mich passender wäre.
    Beim ZDF wäre übrigens nie diese Bildsprache zu sehen gewesen und gerade mit der starken CDU-Mehrheit im Rundfunkrat wäre der Film dort auch nie entstanden. Die Zielgruppe besteht wohl vor allem in Fans von Charakterstudien/Biopics, Fans von Soderbergh, Fans von Liberace (falls es solche noch gibt), Fans von Michael Douglas und Fans von Auteur-Kino. Könnte hinhauen.

  6. Hallo kinomensch,

    ich empfinde deine stark suggestiven Aussagen nicht als eine Diskussionsgrundlage und werde dieses Gespräch mit dir über dieses Thema an dieser Stelle abbrechen.

  7. Lars: Sorry, mir hat nur diese Darstellungsweise, dass alle, die den Film nicht schlecht fanden, so „versnobte Kunstliebhaber“ sind, sauer aufgestoßen. Hab das Gefühl viele der Sachen klingen in den Beiträgen hier schlimmer als sie gemeint sind, Text ist irgendwie nie so expressiv wie man sich das gern wünschen würde.

    Zur Einordnung von Filmen: Ich glaube einfach, dass man die Karriere eines Regisseurs nicht ausblenden kann, gerade wenn man eben vom Regisseur als Autor ausgeht ist das einer der nützlichsten Zugänge zu einem Film, den man finden kann.
    Natürlich muss jeder Film für sich stehen, und ich mag „Alice im Wunderland“ ja auch nicht. Nur weil ein Regisseur talentiert ist, heißt das nicht, das er keine schlechten Filme machen kann (im Gegenteil, mir fallen kaum große Regisseure ohne echte Ausreißer ein, Charles Laughton vielleicht?)

    Mir ging es in dem Fall nur um meine Einschätzung, das Soderbergh normalerweise nicht zu übertrieben, unrealistischen Figuren neigt und wohl auch Liberace sehr nah am Echtweltäquivalent ist. Ob Realitätsnähe für Filme jetzt schädlich oder gut (oder auch egal) ist, war für mich erst einmal eine andere Diskussion.

    Phil: Schade das du keine Grundlage für eine Diskussion siehst, ich wollte dir nichts unterstellen (und nichts suggerieren), sondern nur meine (sicher nicht umfassend deine Persönlichkeit widergebende) Einschätzung deiner Aussage darlegen. Vielleicht beschäftigst du dich ein bisschen mit dem Thema, wir leben leider in einer Gesellschaft, in der sich alle für sehr tolerant halten, es aber in der Regel nicht wirklich sind. Ich hoffe, du bist nicht gekränkt ober beleidigt, ich konnte die Aussage nur einfach nicht so stehen lassen.

  8. Mensch Kinomensch, jetzt komm aber mal wieder runter! Jetzt fühle sogar ich mich schon genötigt für Phil in die Bresche zu springen… Vielleicht liegt es daran, dass ich Phil nun mal persönlich kennen und auch weiß, dass er einige schwule Freunde hat, mit denen er meiner Einschätzung nach kein Problem hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass Lars ihm gerade an der besagten Stelle ins Wort fällt und Phil so nicht die Möglichkeit hat diese Aussage zu relativieren. Im Nachgang schien es ihm – so wie er es hier auch geschrieben hat – unnötig seine persönliche Position Schwulen gegenüber noch einmal klarzustellen.

    Du machst da ein ziemlich großes Faß auf, angesichts einer vermeintlichen Stellungnahme zur Wahrnehmung von Homosexuellen und ihren Problemen in der alltäglichen deutschen Gesellschaft. Einer Stellungnahme, die all das gar nicht impliziert. Worum es ging ist einfach nur die Tatsache, dass manche Menschen eine affektierte “Tuckigkeit” (man entschuldige mir dieses vermutlich schon wieder diskriminierende Wort, aber wie drückt man “Tuckigkeit” bitte anders aus?!) an den Tag legen, die nicht immer nur Sympathiepunkte einbringt. Ebenso wenig wie Personen, die durch große Gesten auf ihre homosexuelle Orientierung aufmerksam machen, wirken andererseits heterosexuelle Männer in den seltensten Fällen sympatisch, wenn sie mit einer “Ich habe sie alle lang gemacht und der Rest der Weiber steht bei mir Schlange”-Attitüde durch die Öffentlichkeit hausieren. Denn genau das ist der Punkt: es interessiert niemanden bzw. hat niemanden zu interessieren, wer mit wem in die Kiste hüpft. Und da mag ich tendenziell ebenso wenig Leute, die “Ich Kerl schlafe mit Frauen” schreiend durch die Fußgängerzone rennen, wie jene, die nun mal sehr offensichtlich ihre homosexuelle Orientierung zur Schau tragen.

    Wir sind uns sicherlich einig, das jeder Mensch in diesem Land ein Recht darauf hat seine Persönlichkeit frei zu entfalten, sei er Muslim, Veganer oder eben Homosexueller. Dass es da an allen Fronten noch einige riesige Baustellen gibt, die man gesellschaftlich mal angehen sollte, da kommen wir sicherlich auch zusammen. Ich weiß nur nicht ob die Diskussion zum Thema hier in diesem Filmpodcast unbedingt den geeigneten Ort findet. Sicherlich dann nicht, wenn sie mit solchen Äußerungen wie “Geh doch in den Iran” begonnen wird, ohne dann auch nur einen Deut auf die darauf folgende Antwort einzugehen.

  9. Hi Andreas. Ich bin total entspannt und sehe nicht wo genau ich runter kommen müsste. Ich kenne Phil eben nicht (bzw. nur über den Podcast) und kann nur die Aussage im Kontext dieses Filmpodcasts werten. Wenn ein solcher Satz in einem Filmpodcast fällt, wo sonst soll ich das diskutieren? “Stockschwule wirken auf mich eher abstoßend” sagt Phil, was genau soll ich daran denn falsch verstanden haben? Danach macht er einen stereotypen Schwulen nach “Halloooo, ich bin Liberaaace”. Müssen alle Homosexuelle ihre gesamte Sexualität verstecken, nur damit Herr Marx glücklich leben kann? Nicht ich mach ein großes Fass auf, das war Phil selber.

    Du sagst große Gesten, die Sexualität nach außen tragen, sind nicht in Ordnung, aber ist es wirklich Toleranz wenn man sagt:”Ich lasse dich leben, aber wenn ich dich bemerke, störst du mich, wirkst du abstoßend”? Nein, denn dann haben wir den Zustand den wir frühere hatten, dann haben wir “don`t ask, don`t tell” und Selbstverleugnung und Angst vorm coming out. Probleme lösen sich nicht vom weggucken!

    Der Unterschied zu heterosexuellen Männern ist, das unsere Gesellschaft sie nicht verurteil wenn sie ihre Sexualität nach außen tragen. Werbung zeigt Männer, die durch Produkte Frauen kriegen. In Filmen erobert der Held am Ende die heiße Hintergrundfigur. Unsere Kultur zeigt uns den Frauenheld als Ideal, dass es anzustreben gilt. NIemand wurde verfolgt wegen so etwas, Frauenhelden wurden nicht von den Nazis mit rosa Dreiecken versehen und getötet.

    Vielleicht war das “Geh doch in den Iran” nicht fair, das mag sein, das tut mir leid. Aber das war Phils Satz sicher auch nicht. Sich jetzt hinter “das war doch alles nicht so gemeint” und Sätzen wie ” er hat auch schwule Freunde” zu verstecken ist es auch nicht. Mich wundert einfach, dass hier nur defensiv reagiert wird, nicht ein Hauch von Selbstkritik, Verständnis oder die Überlegung “Okay, das war sicher kein cleverer Satz”. Ich hab das Gefühl Phil ist das einfach egal, und ich werde hier nur als ein nerviger Querulant und ein Störenfried wahrgenommen und soll mich nicht so anstellen. Und das ist oft so, wenn man wagt, zum Thema Sexismus, Homophobie oder irgend einer andere Form von Hass und Intoleranz auch nur anzusprechen. Was wieder zeigt, dass das Problem sicher noch nicht beseitigt ist.

  10. Okay, jetzt, wo Phils verbaler Ausrutscher auch noch mit der NS-Vergangenheit in Verbindung gebracht wird, halte ich es ebenso wie der kluge Phil: don’t feed the Trolls. 😉

  11. Habe diese Dinge nicht in Verbindung gebracht, die Unterstellung ist albern, unverschämt und spricht für mangelndes Leseverständnis. Wenn für euch jeder Kritiker ein Troll ist – schade.

  12. Bin ja mal auf die Auswertung vom Tippspiel gespannt; hab selber leider vergessen zu tippen aber in dem Kino wo ich arbeite waren fast alle Vorstellungen von Jackass ausverkauft; Enders Game leider kaum. Wolkig mit Aussicht… war mittags/nachmittags entsprechend voll. Dürfte spannend werden 😉 – Mal sehen was Enders Game so kann, schau mir den heute Abend an.

    Ansonsten gute Folge! Mit The Worlds End stimme ich dir zu Lars; wobei ich finde dass der Film diesmal durch das Schauspiel von Simon Pegg brilliert und weniger durch die lustig/stumpfe Handlung (=> Da war glaub ich bei Hot Fuzz wo ja Action/Cop Filme und Shaun auf the Dead wo Horrorfilme durch den Kakao gezogen worden sind einfach auch mehr möglich.
    Macht weiter so!
    Gruß, Markus

  13. So nun muss ich auch Mal einen Kommentar abgeben zu NerdTalk. Euer Podcast ist einfach nur Awesome!!! Freue mich jede Woche auf eine neue Folge von euch. Wenn am Donnerstagmorgen noch keine neue Folge da ist beginnt der Tag für mich schon Mal nicht gut. 😀
    Schade das man die alten Folgen nicht mehr hören kann, denn so könnte ich dann vielleicht auch Mal den Montag zu einem guten Tag machen. 😛
    Hoffe ihr macht noch viele weitere Folgen, freue mich auf jede!

    Ach ja ein Spieletipp (bzw. interaktiver Film) wollte ich auch noch loswerden.
    Guckt euch auf jeden Fall Mal das neuste Spiel von Quentic Dream Namens Beyond Two Souls an. Ich sag euch jeder Film ist ein scheiss dagegen! Also ich hatte danach eine dickere Gänsehautschicht auf der Haut als ich überhaupt normale Haut habe.

    So dann noch Mal vielen Dank für viele Stunden Nerd Talk
    Und Grüsse aus der Schweiz!
    Dennis alias _FLEXIKON_

  14. Jo. Ender’s Game war “ok”. 5/10 würde ich sagen mit Tendenz zu noch weniger. Hab aber durchaus Lust das Buch zu lesen 🙂

    Ich wollte an dieser Stelle nochmal ausdrücklich fragen: Ist/Wäre es vllt. technisch möglich Spoilertags einzuführen? Ich denke, das wäre in einem Filmpodcastforum mehr als angebracht; so könnte ich zB. nun etwas über den Film schreiben. Mach ich aber nicht, weil ich sonst was verraten würde.

    Wie sehen das denn die anderen Hörer? Würde es technisch kein großer Aufwand sein, wäre das doch mal ne gelungene Sache um besser/überhaupt über Kernelemente von bestimmten Filmen diskutieren zu können?

    Macht weiter so, freue mich auf Donnerstag!
    Markus

  15. Also bisher machen einige das auf die ganz klassische, ‘manuelle’ Art mit einem deutlichen Hinweis im Post, wie

    [SPOILER] blablablabla [/SPOILER]

    So ist es zumindest recht gut zu kennzeichnen – inwiefern eine technische Umsetzung eines zB ausklappbaren Spoiler-Feldes machbar oder aufwändig ist, weiß ich nicht. Phil?

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