12 Gedanken zu „Nerdtalk Sendung 332“

  1. Durch dieses technische Problem hatte diese Folge irgendwie eine sehr gruselige Sterilität 😀 Aber ich finds toll,dass Phil es teilweise sozusagen nachsynchronisiert hat um zu retten was zu retten ist. Hätte wohl kaum jemand gemacht. RESPEKT!

    Kann übrigens die Euphorie zu Am. Hustle nicht teilen. Dieser Film hatte NICHTS zu bieten, was andere Filme von der Art nicht schon besser gemacht hätten. Ich sag nur “Der Clou”. Die Charaktäre waren mir zum Schluss derartig gleichgültig, dass es mich garnicht mehr interessierte, ob die Ganoven oder die Polizei nun gewinnt.Grosse Enttäuschung

  2. zu “american hustle”: seh ich auch so! kostümparade. berührt mich überhaupt nicht. lahme geschichte… ein fake im fake.

  3. Ich kann den Enthusiasmus für “American Hustle” auch nicht nachvollziehen. David O. Russel als Regisseur ist in seinen Fähigkeiten zu sehr auf Darsteller beschränkt und zu sehr in diese verliebt, um wirklich Regie zu führen. Ich bin in der Regel ein großer Fan von klar auf Darsteller fixierten Filmen, von langen Takes in denen wirklich gespielt werden kann (siehe etwa zuletzt P.T. Andersons “The Master) aber irgendwann ist die Grenze zur Nachlässigkeit einfach überschritten. Versteht mich nicht falsch, “American Hustle” ist ein solider, sehr unterhaltsamer Film, hat aber gravierende schwächen. Zu aller erst: Das Drehbuch, bzw. dass was davon überhaupt benutzt wurde, ist ein Desaster. Nie entsteht der Eindruck von Dringlichkeit, viele der Dialoge sind in höchstem Maße redundant. Es wurde ja bekanntermaßen viel improvisiert, und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, O. Russel hätte gar nicht Anwesend sein müssen, genau so wenig wie das Drehbuch.

    Darüber hinaus hat der Film leider nichts, aber auch gar nichts zu sagen. Es geht vage um den amerikanischen Traum, um Selbst- und Fremdbetrug und das Wesen menschlichen Handelns, aber all diese Themen werden nur angeschnitten und oberflächlich betrachtet. Der Film ist hübsch und stilvoll, aber Form und Inhalt ergänzen sich selten wirklich sinnvoll. Eine Scorsese-Pastiche, die Scorsese nicht verstanden hat.

  4. breaking bad:
    hä?
    was für credits mittendrin?
    Das müsste ja dann in der Folge Ozymandias gewesen sein? Die war ja das die beste Folge der ganzen Serie und das “vorzeitige” Ende. Ich hab da aber keine Credits mittendrin gesehen.

  5. Also was die Credits angeht habe ich jetzt gerade extra noch mal nachgeschaut – in der Folge “Ozymandias” gibt es bei 17:51 zunächst sogar noch eine Abblende, bevor dann in einer im Kontrast zum Showdown ruhigen Sequenz am unteren Bildrand die Credits eingeblendet werden. (Der Timecode jetzt bezogen auf die Watchever-Version der Folge.)

  6. @Lars
    Aber Ozymandias war garnicht die letzte Folge. Hast du nicht gesagt, dass du diese Credits in der letzten Episode sahst? Oder verwechsel ich da was?

  7. Ne, ich sprach davon, dass ich Ozymandias als die eigentlich letzte Folge betrachten würde und die zwei danach noch kommenden eher als eine Art Epilog. Unterstützt eben unter anderem dadurch, dass in Ozymandias die Credits nach dem Showdown kommen.

  8. Dem stimme ich zu. Das ist meiner Meinung nach auch das, was diese Serie so grandios gemacht hat. Die Schreiber wissen, dass jegliches Ende nicht zufriedenstellend sein könnte. Der Zug, die Serie de Facto 3 Folgen vorher enden zu lassen fand ich genial!! Ich war so fertig nach der Folge…

    Hinzu kommt dann aber noch, dass selbst der Epilog wahnsinnig gut erzählt und stimmig war. Ein zufriedenes Ende, wenn auch eben kein großer Knall, da es den halt schon zuvor gab.

  9. Vielen Dank für den Tipp von “Kill your Darling”. Ich schau’ beruflich bedingt um die ca. 250 Filme pro Jahr und kann überhaupt nicht verstehen, dass dieses Meisterwerk mir “fast” entgangen wäre. Großartiges Kino! …hätte ich ohne Euch nicht erleben dürfen.

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