Nerdtalk Sendung 419

Wir waren live auf Sendung, nun gibt es den Livemitschnitt aufs Ohr. Wir schnacken über 4 KÖNIGE und natürlich über STAR WARS - DAS ERWACHEN DER MACHT. Zudem gibt es eine ausführliche Diskussion über alle anderen Episoden der Star Wars-Saga.

Gesehene Filme

4 Könige
Star Wars – Die dunkle Bedrohung
Star Wars – Angriff der Klonkrieger
Star Wars – Die Rache der Sith
Krieg der Sterne
Star Wars – Das Imperium schlägt zurück
Star Wars – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Star Wars – Das Erwachen der Macht

Vorgestellte Filmstarts der Woche

Die Peanuts – der Film

Mr. Holmes

Ich bin dann mal weg

Bruder vor Luder

Sonstiges / Links

Die Murnau-Stiftung – Zur Erhaltung der deutschen Filmkultur

TIMECODES:
00:03:06.470 Filmstarts der Woche
00:16:35.569 Besucher-Tippspiel
00:27:29.007 4 Könige
00:45:49.260 Star Wars 1-7
02:06:58.357 Spende an Murnau Stiftung, Filmwahl, Ausblick 2016



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10 Gedanken zu “Nerdtalk Sendung 419”

  1. Mein letzter Kommentar zählte ja scheinbar zum benannten Meinungsfaschismus, was mir wirklich Leid tut. Dadurch, dass ich auf eure Podcast-Kritiken reagiere, fokussiere ich mich natürlich insbesondere auf die Dinge, bei denen ich anderer Meinung bin. Das führte dann auch dazu, dass meine Star Wars-Kritik den Film schlechter darstellte, als ich den Film vollumfänglich empfand.
    Und tatsächlich ja, der letzte Absatz war provozierend, insbesondere bzgl. “Verblendung”, das hätte man netter ausdrücken können – aber es war auch die reactio auf eine Star Wars-Kritik, welche sehr emotional an den Film heranging, bei der das (Film-)Opening schon ganz andere Vorraussetzungen schuf als dies bei anderen Werken möglich wäre.
    Dies sowie die Diskussion in der vorletzten Sendung darüber, dass die Zufriedenheit des Zielpublikums (/Fans) nicht immer der Maßstab für die Qualität des Filmes sein kann (es ging um Arlo & Spot), hat das ganze etwas harscher ausfallen lassen. Und genau da habe ich in meiner Kritik versucht einige Punkte aufzuzählen, die der Film imho besitzt – und bei denen ich auch ehrlich glaube, dass sie in einem anderen Franchise anders gewichtet wurden wären. Da ihr (also insb. Lars) seine Verbindung zu den Filmen auch transparent dargelegt hat, habe ich mit der 5/5 Bewertung auch gar keine Probleme.

    Die Rolle des Kylo Ren sehe ich inzwischen nach einigen Tagen Pause übrigens selbst anders, viele anderer meiner Kritikpunkte bleiben jedoch (und nein, Ridley ist natürlich nicht so schlecht wie ich sie darstellte, ich wollte hier niemanden beleidigen, aber sie ist mMn. auch keine gute Darstellerin). Übrigens würde ich die Prequel-Trilogie tatsächlich heute als mutiger bezeichnen was die Fortschreibung einer Welt angeht, auch wenn der neue Film in allen anderen Belangen der deutlich bessere war.

    MfG und hoffend nicht nur als Troll in Erinnerung zu bleiben
    Mr.Feconi

  2. Das war schon interessant, erst stellt ihr fest, dass es ja keine richtige oder falsche Rezeption von FIlmen gibt, nur damit dann Phil sagen kann, ihm gefalle Star Wars 1-3 besser als 4-6. Kann man Filme doch falsch sehen?

    Danke für das Nerdtalk-Jahr 2015. Schöne Weihnachten noch und einen guten Rutsch!

  3. @Lukas:
    Natürlich gibt es kein richtig und falsch bei der Rezeption. Aber das heisst ja nicht, dass man alles gleich gut findet. Es geht darum, zu akzeptieren, dass jeder eine andere Rezeption von Filmen hat. Das unterläuft ja nicht die eigene Meinung.

    Nehmen wir beispielsweise Fack Ju Göhte 2: Fanden Lars und ich echt schlecht. Aber wir verurteilen keinen, der den Film gut findet, gehen auf Distanz oder schalten Podcasts deswegen ab (dies hat man wegen meiner Ansicht zu Star Wars getan, s. Facebook). Vielleicht haben wir den einen oder anderen dummen Spruch gemacht und bedauern für uns, dass der Film so gut ankam.
    Aber wir respektieren, dass es andere Meinungen gibt, wennauch uns keine dafür einfallen.

    Und das ist es, was wir meinten: Löst euch von der einen allgemeingültigen Filmauffassung – jeder sieht den Film anders. Und findet vielleicht auch Filme gut, die man selbst nicht gut findet. Hier aber zu verurteilen, das ist der falsche Ansatz.
    Und darum darf man 1-3 gut finden, trotz dessen, dass die Rezeption jedem offen steht.

  4. die Vorstellung Ich bin dann mal weg trifft eine Wunschvorstellung,die Vorstellung der Realität zu entfliehen,für mich ist der Film sowas wie den Kampf nicht erkennen,die Realität zu verbannen,was leider manchmal stimmt,aber ist so ein film denn Hoffnung auf Veränderung ,nein ,dann muesste der Film Vieeleicht Entschleunigung Nr.1 heißen die Realität der Wirklichkeit zu verharmlosen und flüchten ist keine Antwort,also der Film ist was für spirituelle Aussteiger.Was meint Ihr? Wen spricht der Film an, Leistungsempänger,Optimistische Menschen oder Nostalgiker oder Flüchtende Menschen wie Flüchtlinge,wahrscheinlich nicht eher Menschen die eine Sehnsucht nach Selbstverwirlichung brauchen,und das ist die höchste Stufe des Maslowschen Bedürfnispyramide,mehr geht nicht.Also eine Utopie? Kleine Ziele schaffen mehr,darum ein neuen Schritt wagen,aber nicht zu große Sprünge machen sondern Fuß vor Fuß voran für das neue Jahr wünsche ich der Redaktion für 2016.

  5. Hi,
    etwas durcheinander geschrieben, aber ich glaube, dass „Ich bin dann mal weg“ ein FeelGood-Movie ist. Der Film soll viele Menschen zum Nachdenken anregen.
    Wobei ich auch sagen muss: Besser ist das Hörbuch allemal!

  6. @Lars: Durch Dein Letterboxd-Profil bin ich auf “About Time” gestoßen – Vielen Dank dafür! Eine glatte 123min von 123min und ich habe nicht einmal an vorausskippen gedacht.

  7. Sehr mutig von Phil sich als größerer Fan der Prequel-Trilogie zu äußern und das auch noch in einer Live-Sendung 😀
    In der Kürze, in der ihr die Episoden I-VI behandelt habt, wurde mir allerdings leider nicht so ganz klar, warum ihr die jeweiligen Film in welcher Reihenfolge bewerten würdet.

    Ich bin im Nachhinein enorm enttäuscht von den Episoden I-III, wobei ich das vor allen Dingen an Episode II festmache. Der Film hat zu der Gesamtgeschichte um die Entwicklung von Anakin zu Darth Vader einfach zu wenig beigetragen, sodass Episode III ganz stark daran krankt, dass Anakin gefühlt von Sekunde zu Sekunde seine Meinung über Gut und Böse ändert. Hinzu kommt, dass die Schauspieler allesamt überfordert sind. Das Drehbuch größtenteils sehr krude und wohl ja auch noch während der Dreharbeiten stark abgeändert wurde.

    Mit Episode IV-VI verbinde ich im Übrigen einfach eine sehr nostalgische Kindheitserinnerung, woran die Prequels ohnehin nicht heranreichen.

    Um die Faszination STAR WARS zu verstehen, würde ich im Übrigen immer dazu raten, die Originaltrilogie zu sehen. Die Prequels funktionieren wenn überhaupt nur dadurch, dass man weiß, worauf die Geschichte hinauslaufen wird (das ist ja, wenn ich das richtig rausgehört habe, auch Phils wichtigster Plus-Punkt der Prequels, diese emotionale Veränderung im Gleichgewicht der Macht zu sehen).

    Ach ja, und die vielen Abänderungen von George Lucas halte ich für wirklich nicht vertretbar. Ihm gehört der Film genauso wenig wie den Fans. Was er gemacht hat, ist nicht nur Szenen umzuschneiden und “aufzuhübschen” (wobei die Effekte 1. grausig aussehen und 2. überhaupt nicht in den Gesamtstil passen), sondern mit der neuen Darth-Vader Stimme im O-Ton gleich noch Schauspielleistungen von echten Menschen ausradiert. Das ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar und entschuldbar. Zumindest dann nicht, wenn der Zugang zur “echten” Fassung bis beinahe zur Unmöglichkeit der Beschaffung erschwert wird.

  8. Habe mir den Podcast gerade angehört und finde eure Ansichten doch sehr interessant.
    Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie man Episode I-III besser finden kann als Episode IV-VI. Ja, im Prinzip ist die Geschichte rund um den Zerfall der Republik zur Diktatur, der Wandel Anakins vom Jedi zum Sith und die ganzen Ränke- und Politikspiele Palpatines spannend und interessant, aber leider sind die Filme unter objektiven Maßstäben einfach handwerklich schlechte Filme.
    Die meisten Star Wars Fans kritisieren, glaube ich, nicht die Geschichte an sich, die sich viele ja gerne als gute Filme wünschen würden, sondern eben, dass die Prequels in vielen Teilen einfach nicht gerade gute Filme sind, die den Originalen leider nicht gerecht werden.
    Angefangen bei unsäglich schlechten Dialogen (Obi-Wan:”Anakin, Chancellor Palpatine is evil!” Anakin:”FROM MY POINT OF VIEW THE JEDI ARE EVIL” -> Nur ein Beispiel von vielen grauenhaften unglaublich unnatürlichen Dialogen. Lucas meinte aber, dass man das “From my point of view” einbauen müsste, damit die kleinen Zuschauer auch klar verstehen, dass das nur Anakins Ansicht ist *facepalm*) , einem nicht nicht nachvollziehbaren Wandel Anakins, weil die Liebesgeschichte nicht glaubwürdig scheint (Heute reden wir mal über Sand…*hust*), GZSZ-like anmutenden Sets, schlechten Bösewichten (Darth Maul (Bösewicht mit Potenzial stirbt sofort), Dooku (Bösewicht mit Potenzial, ohne erkennbare Background-Story, ohne erkennbare Motivation, der dann auch schnell wieder weg ist), Grievous (Taucht auf, stirbt ne halbe Stunde später und bleibt genauso blass wie die anderen)), einem Universum das nicht erklärt wird (Ja, Star Wars baut jetzt mehr Politik ein, Problem ist nur, dass sie diese an KEINEM PUNKT in den Filmen erklärt. Was wollen die Separatisten eigentlich genau? Wer hat da das sagen, welche Interessen haben die und was ist deren Problem mit der Republik? Was haben damit die Handelsförderation & Co. zutun, in welchen Krisen steckt genau die Republik und wie ist die Stellung der Jedi überhaupt? Zum Einen scheinen sie als Jedi-Rat eine wichtige Institution zu haben, aber welche politische Bedeutung haben sie, etc. -> Politik in Filmen macht nur Sinn, wenn einem das Universum und das politische Geschehen und Konstrukt auch erklärt wird, da dies nicht der Fall ist, muss man sich leider mit Star Wars-Wikis, etc. nachhelfen.), handwerklich schlechter Filmemmache, da Lucas es z.T. nicht einmal schafft die 3-Akt-Struktur anständig hinzubekommen, Charakterentwicklung darzustellen oder einen Protagonisten zu etablieren (Siehe Episode I).
    Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man diese drei Filme wirklich über die Originalflme heben kann. Im Prinzip erklärt Phil selbst ja auch, warum man erst IV-VI und dann I-III gucken sollte, weil die einzige Existenberechtigung die diese drei Prequels haben, ist die Tatsache, dass sie ein emotionales Interesse wecken können, wenn man Darth Vader und seine Person schon kennt. Emotional erhält der Wandel von Anakin zur dunklen Seite nur Epik und Relevanz, wenn man auch weiß, zu was diese Figur wird, was sie einmal sein wird, nämlich einer der größten Bösewichte aller Zeiten. Daher ganz eindeutige Reihenfolge zum Schauen: VI-VI, I-III!
    Wie gesagt, es sind Prequels. Prequels sollte man in der Regel NACH den eigentlichen Filmen schauen, weil Prequels in der Regel ihre Existenzberechtigung aus der spannenden Haupthandlung ziehen. Die Haupthandlung ist in diesem Falle der klassische Kampf: Gut vs Böse, Rebellion vs Imperium, Luke vs Vader, der sich als sein Vater herausstellt und schlussendlich selbst der ist, der seiner Bestimmung nachkommt und den Imperator besieht. Und erst, wenn man das alles gesehen hat, machen Episode I-III zum Schauen Sinn, weil man nur dann Interesse an der Vorgeschichte hat, wie es zur Figur Darth Vader überhaupt gekommen ist.
    Ich kann hierzu die Hinter der Leinwand-Videos von Forger, einem Filmkritiker, den ich sehr schätze zu den Star Wars-Filmen empfehlen:
    Episode I: https://www.youtube.com/watch?v=C3shGtqjdNE
    Episode II: https://www.youtube.com/watch?v=LMN_Aagt-24
    Episode III: https://www.youtube.com/watch?v=wf-UOaQBKzM

    mit freundlichen Grüßen

    Ricutor

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