Filmszene aus Bring Me Home

Bring Me Home

Regie: Kim Seung-woo
Drehbuch:
Schauspieler: Lee Young-ae, Yoo Jae-myung, Park Hae-joon, Lee Won-keun

Kinostart D:
Originaltitel: 나를 찾아줘
Laufzeit:1:48 Stunden
Filmposter: Bring Me Home

Filmkritik zu Bring Me Home

Benutzerbild von Phil
4/ 5 von

Ein ungewöhnliches Stück, das beim Fantasy Filmfest gezeigt wird. Ganz fern von Sci-Fi und Horror steht hier ein emotionales Drama im Mittelpunkt: Eine Mutter sieht die Chance, an ihr verloren geglaubtes Kind zu kommen – und wird von einer geschlossenen Dorfgemeinschaft belogen und herausgehalten.

Ruhig und realistisch wird die Geschichte rund um Seo Jeong-yeon erzählt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass sie von einer schwierigen Situation in eine andere kommt, Rückschläge erleidet und in anstrengend kleinen Schritten immer immer näher an das vermeintliche Versteck ihres Sohnes kommt.
Ohne Pathos sieht man ihr den Schmerz an und wie sie jeden Strohhalm ergreift, der sich ihr gibt, um den Verbleib ihres Sohnes zu klären.

Der Zuschauer weiß nicht alles, aber häufig mehr als die Mutter. So erfährt man, dass sie neben ihrer emotionalen Einsamkeit auch keinen vollständigen Rückhalt der Familie erfahren kann. Auch sind die Szenen der Inselbewohner erschreckend und schüren so die Aversion gegen diese bzw. die Sympathie mit Seo Jeong-yeon.

Bis zum Ende hält der Film das schwere Drama aufrecht und entlässt den Zuschauer bis zur letzten Sekunde nicht aus den vielen Schicksalsschlägen.
Ein starkes Drama mit einem schweren Thema, hervorragend umgesetzt und gespielt.

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