Filmszene aus Baymax - Riesiges Robowabohu

Baymax - Riesiges Robowabohu

Regie: Don Hall, Chris Williams, Kendra Vander Vliet, Rick Moore, Matsune Suzuki
Drehbuch:
Schauspieler: Scott Adsit, Ryan Potter, Daniel Henney, T.J. Miller

Kinostart D: (FSK 6)
Kinostart US: (FSK PG)
Originaltitel: Big Hero 6
Laufzeit: 1:42 Stunden
Filmposter: Baymax - Riesiges Robowabohu

Filmkritik zu Baymax – Riesiges Robowabohu

Benutzerbild von Phil
4/ 5 von

Mit der Figur Baymax hat sich Disney einen wirklich vorbildhaften Knuddelhelden angekauft, der die Herzen der großen und kleinen Zuschauer im Sturm erobert. Seine tollpatschige Art, sein unverrückbarer Wille, alles zugunsten seines “Patienten” zu tun, und zuletzt auch seine pragmatische Art sind einfach ganz groß inszeniert. Jedem von uns sind Szenen wie “Die Treppenszene” oder auch “Der Fistbump” im Gedächtnis geblieben, eigentlich haben sie es schon in die Popkultur geschafft.
Hinzu kommt natürlich der anfangs rebellische, später aber unfassbar mutige Hiro, dessen Charakter sehr passend mit dem schnellen Tod des lieb gewordenen Bruders Tadashi unterstrichen wird.

Der Film BAYMAX lässt sich sinnvoll in zwei Hälften unterteilen: Die erste Hälfte ist wirklich grandios. Die Charaktere werden liebevoll und verquirlt eingeführt, die ersten Zusammentreffen von Hiro und Baymax sind einfach zum Quietschen. Auch Baymax’ stringente und zutiefst liebenswürdige Art, Probleme zu lösen, bringt viele Lacher hervor.
Bis hierhin eine sehr gute Geschichte mit tollen, unverbrauchten Charakteren.

Doch der Film hieße nicht umsonst im Original “Big Hero 6”, wenn es nicht um Superhelden ginge. Und so auch hier: Der zweite Teil folgt klassischen Erzählschemata eines Heldenteams und der Bekämpfung des großen, bösen Antagonisten. Versuche, ein bisschen mehr Tiefe zu vermitteln, indem der Antagonist einen guten Grund hat, Rache üben zu wollen, sind zwar da, verpuffen aber angesichts der weiterhin klassischen Erzählweise. Es gibt wenige Lichtblicke, die eine bestimmte Verabschiedung zwischen Baymax und Hiro ist sehr emotional inszeniert.

In der Summe verbleibt ein Film, der dank seiner tollen Charaktere, insbesondere natürlich Baymax selbst, auch bei mehrfachem Ansehen immer noch Spaß macht und Groß wie Klein zu unterhalten weiß.

Baymax - Riesiges Robowabohu im Heimkino

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