Bild: Poor Things

A Day in the Life of the T-Stück- Nerdtalk Sendung 645

Wir nerden über Stromanbieter und Heimautomatisierung, über American Pie und Mean Girls - und entdecken die DJ-Seiten des Micha.

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Timecodes:

(00:00:00) A Day in the Life of the T-Stück- Nerdtalk Sendung 645
(00:00:59) Film: Oppenheimer
(00:04:57) Super Mario Bros. Film: Nintendo kündigt Fortsetzung für 2026 an
(00:12:25) Stromanbieter Tibber
(00:19:28) Heimautomatisierung mit Home Assistant
(00:34:18) Film: Poor Things
(00:46:25) Film: American Pie
(00:57:29) Film: Mean Girls
(01:04:32) Guetta Thunberg
(01:18:52) Film: Das Lehrerzimmer
(01:32:41) Film: Nyad
(01:42:45) Film: Letzter Abend
(01:48:58) Wonka Experience


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Micha
So, was haben wir denn hier heute? Das Lehrerzimmer, Niatt, Poor Things, American Pie, okay.
Oppenheimer, wie, Andi, Oppenheimer einfach in die Speedround oder was?
Andy
Ja, Logo.
Micha
What the fuck?
Phil
Was?
Andy
Ja, was gibt's denn da noch zu sagen, Leute?
Micha
Oh, okay.
Phil
Also, Andi, ich bin jetzt auch ein bisschen schockiert. Also,
selten sind Micha und ich da auf einer Ebene, aber Oppenheimer in der Speedround.
Damit hast du mich jetzt auch gehuckt.
Micha
Da bringst du einfach mal Nolan mit und dann das.
Andy
Ja, aber was soll ich denn dazu sagen? Leute, ihr habt es selber gesehen.
Er hat bei den Oscars gewonnen. Er ist ein guter Film.
Micha
Ja, was interessiert mich.
Andy
Was die Academy denkt? Genau.
Phil
Wir wollen wissen, was du sagst.
Micha
Ja, eben.
Andy
Als wenn ich dem Thema jetzt noch groß was beizutragen hätte.
Phil
Und erst recht.
Micha
Das ist sehr selbstreflektiert.
Phil
Ich wollte ihn gerade loben.
Micha
Ja, nee, aber es ist ja trotzdem selbstreflektiert. Nee, aber mich interessiert,
also ein bisschen was möchte ich schon hören.
Aber gut, dann mach halt Speedround und dann labere ich dir halt den Kamm ans Bein.
Andy
Ich hab mir ja noch nicht mal in die Speedround, ich wollte einfach nur so anmerken,
ich hab den gesehen, ich würde da eigentlich gar nichts drüber erzählen.
Micha
Ja, genau.
Andy
Weil ich doch über den so ziemlich alles gesagt wurde.
Micha
In Klammern.
Genau.
Andy
Speedround in Klammern. Auf Anfrage. Bei Bizarre.
Micha
Genau. Das ist so, ach, oh Mann. Naja, gut, okay, dann wissen wir wenigstens,
dass du ihn gesehen hast. Was hast du ihm gegeben?
Andy
Ich glaube, vier von fünf.
Micha
Oh, schau, also doch.
Andy
Ich fand ihn gut. Also hätte ja auch keiner bezweifelt, dass ich den nicht auch gut finde.
Ich war eigentlich fast schon eher ein bisschen enttäuscht, weil er mir nicht
so wirklich komplex schien.
Micha
Oh, oh, guck mal, der feine Herr.
Andy
Naja, wo es immer so, oh ja, und diese Zeitsprünge und lalala,
wo ich dann immer denke, nee, ich fand das eigentlich alles so in sich ziemlich plausibel.
Und viele Sachen, wo ich dann denke, ja, man hätte das theoretisch auch alles
chronologisch runtererzählen können, Aber manchmal war es da schon ganz gut,
dass so irgendwie ein Aspekt, der am Anfang kommt, der dann später nochmal kommt,
so da nochmal so zusammengefasst wurde, wie es denn da ist. Also mit Zeitsprüngen und so weiter.
Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich da jetzt irgendwie so total verwirrt
war und nicht wusste, in welcher Zeit wir denn jetzt gerade sind.
Also da hatte ich eigentlich mit einer höheren Komplexität gerechnet.
Micha
Oh, na gut.
Phil
Jetzt gibt es den Film ja auch schon ein paar Mal immer noch so im Kino,
immer noch so als Ausläufer oder irgendwie als Special.
Hast du den im Kino gesehen oder hast du den zu Hause gesehen?
Andy
Ich habe ihn zu Hause gesehen.
Phil
Okay, hattest du die Soundanlage besonders laut?
Andy
Normal, sag ich mal.
Micha
Ja, Andi hat ihn auf dem Stepper gesehen.
Andy
Ja, genau.
Phil
Auf dem kleinen Handy.
Andy
Naja, was dazu kommt, die einzige wirklich große Szene, die gigantisch ist,
war ja nun eigentlich sehr tonlos, sag ich mal.
Wo man dann denkt, oh, da müsste man jetzt richtig aufreißen.
Micha
Eigentlich, ja, Oppenheimer tonmäßig, also rockt, finde ich,
nicht so viel. Es läuft halt die ganze Zeit Musik.
Andy
Ja.
Phil
Ja, und auch Oscar ausgezeichnete Musik, muss man auch wiederum sagen.
Micha
Das stimmt, aber nicht aus gar ausgezeichneter Ton.
Phil
Was ich zu Recht finde, was ich zu Recht finde.
Micha
Ja, total.
Phil
Ja, nee, also, es ist, es ist, Andi, du wirfst mich total außer Bahn.
Jetzt guckst du endlich mal Nolan irgendwie und dann findest du ihn auch noch
gut und du sagst, du bist dann trotzdem irgendwie in der Besprechung irgendwie
so, so untereuphorisch.
Naja, gut.
Andy
Du hast einfach nichts mehr beizutragen. ich merke ich habe ihn ja
ich habe ihn so eingetragen mit einer klammer weil ich dachte ja
gut ihr habt gesagt es ist ein guter film ich kann mich anschließen ja die oscars
haben gezeigt dass er anscheinend tatsächlich relativ gut ist auch wenn man
natürlich nichts auf die oscar jury geben das ist klar aber auch die waren der
mann es ist ein guter film deswegen könnte ich jetzt sagen ja ich habe ihn gesehen
und ich fand ihn auch gut so und damit ist letztlich alles gesagt so.
Micha
Haben wir an die trotzdem noch eine kurze besprechung aus dem rippen.
Andy
Genau und im.
Phil
Im Grunde müsste man jetzt diesen Windschatten mitnehmen und einfach sagen,
Andi, Tenet gleich hinterher.
Andy
Genau.
Micha
Also wenn dir Dings nicht komplex genug schienen, da wird Tenet dich auch nicht
überfordern, glaube ich. Also wirklich mal.
Andy
Die Sache ist ja die, es kann ja sein, dass ich Tenet schon gesehen habe. Man weiß es ja nicht.
Micha
Genau, das wollte ich nämlich sagen. Wenn du Oppenheimer hier in Klammern setzt,
vielleicht hast du ihn gesehen und überhaupt gar nicht erwähnt.
Aber ich habe aber trotzdem das Gefühl, du würdest es dir nicht nehmen lassen,
mich wissen zu lassen, dass du ihn gesehen hast.
Andy
Und dann eine ganz kleine private Fede. Ali, du bist für den Film zu doof.
Ich würde es ja gar nicht sagen, wenn ich ihn gesehen habe.
Ja, mal gucken, wie lange wir dieses Spiel noch machen.
Micha
Na gut, aber guck den doch mal, guck den doch mal.
Andy
Ja, mal gucken.
Micha
Ja. Ja.
Phil
Mal gucken, wie lange wir das Spiel noch machen. Damit haben wir eine tolle
Leineherzüberleitung zu einem unserer News-Themen.
Denn Nintendo hat mal wieder was rausgedroppt. Nämlich eine Ankündigung.
Oh Wunder, wir werden ein Super Mario Bros. 2-Teil machen.
Micha
Ach.
Phil
Ja, 2026 soll das rauskommen. Shigeru Miyamoto hängt wieder dahinter und kümmert
sich darum, dass dort jetzt auch ein zweiter Super Mario in die Kinos kommen soll.
Und wie sagt er, eine Erweiterung der Welt sowie eine helle und fröhliche Geschichte.
Micha
Da ist Chris Pratt wieder am Start.
Phil
Das ist noch nicht bekannt. Also tatsächlich hat er gesagt, so 2026 droppen
wir diesen Film und weitere Infos gibt es, wenn die anderen Infos dann auch fest sind.
Und dann gucken wir einfach mal, was da dann los ist. Also geplant,
Veröffentlichung 3. April 2026, also ungefähr genau zwei Jahre.
Andy
Aber konkret 3. April.
Micha
Ja, man will ja genau planen hier.
Phil
Ja, ja, ja. Und ich habe das bei Heise,
dem Technik- und Computer-News-Magazin gelesen und die haben so eine Vermutung
geäußert, wobei das jetzt keine Heise-eigene Erfindung ist,
aber die sagen so, Mensch, wenn das jetzt mit Super Mario so gut weitergeht
und es soll ja auch noch ein Zelda-Film rauskommen, Man könnte ja fast meinen,
dass da jetzt Nintendo neben dem Videospiel-Thema jetzt auch auf das Film-Thema
anspringt und da vielleicht auf die nächsten Jahre oder womöglich Jahrzehnte
so ein zweites Standbein aufbaut, um einfach da aus dieser IP,
also diesen Marken, diesen Figuren, Mario, Link,
von mir aus auch Samus Aran aus Metroid, das kann ich mir eigentlich auch ganz
gut vorstellen, so ein bisschen Alien-Style, da dann nochmal so richtig Geld zu schlagen.
Micha
Ja gut, was sonst? Star.
Phil
Ja.
Andy
Das gibt's ja nicht. Die machen damit Geld.
Micha
Die kommen auf Ideen.
Andy
Ein erfolgreicher Film kriegt eine Fortsetzung. Und fahr noch nie da.
Phil
Und verdammte Axt, ich würde es mir angucken. Wobei den ersten Super Mario fand
ich ja nicht so gut. Ich bin auf den zweiten sehr gespannt.
Der geneigte Nerdhack-Hörer weiß, ich bin sehr auf den Zelda-Film gespannt.
Und jetzt diese Idee, Metroid einfach mal neu zu verfilmen.
Micha
Gab's nicht schon einen Metroid-Film?
Phil
Was heißt neu zu verfilmen? Überhaupt zu verfilmen. Ich glaube,
aber es gibt keinen Metroid. Kein Metroid-Movie.
Micha
Ich habe irgendwie das Gefühl, ich hätte mal irgendwie das so mitbekommen.
Phil
Ja, so ein Fanprojekt vielleicht. Oder endlich, Miyamoto traut sich an Tetris.
Das wäre ja auch mal ganz geil. Tetris, der Movie.
Micha
Ja, gut, wurde ja verfilmt.
Phil
Ja, aber dann ganz richtig schön mit dem Segen und dem offiziellen Stempel von Miyamoto.
Micha
Ja, aber der Tetris-Film bei Apple, der war doch offiziell.
Phil
Ja, das ist aber nur die Backstory.
Andy
Noch offizieller als offiziell.
Micha
Ja, was willst du denn machen, wie Steine vom Himmel fallen?
Phil
Ja, genau.
Micha
Ja, dann guckt ihr Pixels mit Adam Sandler.
Phil
Ich möchte The Life of the T-Stück sehen. Oder auch das traurige Leben des Quaders.
Keiner will das Viereck haben. Keiner will es haben. Das ist auch quasi Mobbing
im Spaßgänger. Nein, das Viereck ist das Beste. Und alle freuen sich über den
langen Stab. Keiner will den Zahn haben.
Andy
Du hast das Spiel nicht verstanden.
Micha
Ja, wirklich, keiner will den Zacken haben. So sieht's aus.
Phil
Das Z will keiner haben.
Micha
Ist dieses lange Stab.
Phil
Ist das nicht auch irgendwie eine Darstellung unserer ...
Micha
Fallesymbol, Patriarchat.
Phil
Genau, das Patriarchat ist das Symbol. Schlank, groß, lang, runde Figuren,
runde Steine sind in der heutigen Gesellschaft gar nicht mehr anerkannt.
Ecken und Kanten, ihr habt das gerade selber gesagt, sind nicht mehr angesagt.
Ja, keiner will das haben.
Hauptsache lang und rank und
schlank. Ich sag dir, da steckt viel Gesellschaftskritik drin in Tetris.
Andy
Ich bin ja für Kirby Tetris.
Micha
Kirby Tetris, wow.
Andy
Kirby, nicht Kirby, Kirby.
Phil
Kirby Tetris.
Micha
Ich dachte Kirby, weil wir gerade bei Nintendo sind.
Phil
Ja, Kirby Tetris.
Micha
Weil die Steine dann alle rund sind, oder was?
Phil
Ja, genau.
Micha
Na ja.
Phil
So eine Self-Acceptance.
Micha
Apropos Mario, habt ihr dieses Ding gesehen? Ich habe das extra auf unserem
Twitter retweetet, dass das Anagramm von Marissa Tomei It's a me, Mario ist.
Fand ich ziemlich witzig.
Phil
Habe ich gesehen.
Andy
Zufall oder Vorherbestimmung.
Micha
Wer weiß. Die Eltern haben sich wahrscheinlich so gedacht.
Wobei Marissa Tomei ist, glaube ich, älter als Mario.
Andy
In 20 Jahren wird ein Spiel rauskommen. Wir benennen unsere Tochter danach.
Micha
Genau.
Phil
Ja, ich bin sehr gespannt auf diesen Film und alles Weitere wird sich da ergeben.
Und als großer Nintendo-Fan werde ich auch diese Produktionsschiene mit großer
Euphorie mit euch in diesem Podcast teilen.
Micha
Ja, dann kannst du ja wiederkommen und erzürnte Leserbriefe auf deine Seite ziehen wieder.
Phil
Leserbriefe, Leserbriefe. Am besten noch so Postkarten.
Micha
Du weißt schon, was ich meine.
Phil
Bitte senden sie an, so wie beim ZDF, wo man keine Straße mehr benötigte,
sondern einfach dann sagte, senden sie ihre Postkarte an ZDF 1013 Mainz. Ja, so.
Das möchte ich jetzt auch mal so haben. Kann man ja mal versuchen.
Sendet eure Postkarten an Nerdtalk 1013 Berlin und wir gucken mal, was passiert.
Können Postkasten wieder zurück? Egal, nehmen wir lieber das nächste Thema.
Andy
Gucken, wie populär wir sind. Ja.
Denn Jans Banko kennt mal den Nerdtalk.
Micha
Ja, demnächst haben wir unseren Prachtbau an der Binnenalster.
Andy
Genau.
Micha
Dann muss das ja passen dann.
Andy
Dann schmeißen wir aus dem Hotel vier Jahreszeiten erst mal diese ganze Scheißmöbel
raus und dann machen wir da was richtig Cooles rein. Ja, unsere Preiszentrale.
Phil
Was mich daran erinnert, während des Zivildienstes muss ja die Zivildienststelle
dir entweder eine Unterkunft bieten oder in irgendeiner Form,
also gerade wenn du von extern anreist.
Und ich habe das in einer Rehaklinik gemacht Und die hatten so ein Gästehaus,
wo dann Leute, die noch selber laufen konnten und seit, also es ging um Hüftoperierte,
egal, aber wo dann Leute dann ja wohnen konnten, während sie dort irgendwo auf Kur waren.
Nur dieses Gästehaus war dann darauf angekündigt, dass es entkernt wird und
komplett saniert wird und deswegen wurden da dann die Zivis reingesteckt und
ja, wir wussten dann halt von dieser Entkernung, dass die irgendwann kommt.
Und naja, also Türen kann man ja auch aus Angeln nehmen. Und es macht sehr viel
Spaß, habe ich festgestellt, auf Türen Treppenhäuser runterzurutschen.
Dummerweise sind diese Türen manchmal in die Wände reingeschlagen oder so.
Und interessanterweise waren diese Gästezimmer auch alle mit einem Fernseher
ausgestattet. Und als wir dann wieder ausgezogen sind, wir wissen es auch nicht.
Also es ist ganz komisch gewesen.
Micha
Was für eine wilde Story ist das denn?
Andy
Jetzt erschließen sich mir auch deine Jahre im Jugendknast.
Micha
Ja, ja, wirklich. Und diese Headlines über randalierende Jugendliche in irgendeinem Hotel.
Phil
Ja, ja, ja.
Micha
So wie im Noel-Gallagher-Style.
Phil
Tatsächlich, mit Türen, Treppen runterrutschen und dann total besoffen feststellen,
dass diese Türen ja weiterrutschen, auch wenn man am Fuß der Treppe angekommen ist.
Und dann eben voller Latte in die Wand reingerutscht. Naja, wir waren jung,
wir waren Zivis. Wir wussten, das Haus wird sowieso entkernt.
Andy
Von der Reha-Klinik zum Lost Place.
Micha
Ja, wirklich.
Phil
Ist so.
Micha
Man, man, man.
Andy
Oh wei. Ich habe hier mal wieder ein richtiges Nerd-Thema.
Phil
Jetzt kommt es.
Andy
Habt ihr schon mal was von Tibber gehört?
Micha
Nee.
Andy
Nicht Twitter, sondern Tibber. Tibber ist ein Stromanbieter.
Und der hat eine ganz große Besonderheit. Und zwar hat der stündlich wechselnde Strompreise.
Und bei dem bin ich jetzt seit Anfang März.
Oh, das ist ja eine ganz schön spannende Sache. Weil.
Micha
Ja, erzähl mal weiter.
Andy
Naja, auf alle Fälle, ich hatte es wahrscheinlich früher schon mal erzählt,
wir haben ja eine Photovoltaikanlage und Elektroautos und ich habe ja da so
einen kleinen Raspberry Pi mal mir geschnappt und da so ein Programm drauf gemacht,
das dafür sorgt, dass der Strom, den wir produzieren und den wir nicht im Haus
verbrauchen, dass der nicht eingespeist
wird in das Netz, sondern immer hundertprozentig in unsere Autos läuft.
Weil so Wallboxen sind ja eigentlich immer so relativ dumm und die müssen von
irgendwie von außen gesteuert werden, das macht dieses Teil.
Und dieses Programm kann jetzt auch dafür sorgen, täglich zu gucken,
wie ist denn der aktuelle Strompreis und wenn der unter ein gewisses Niveau
fällt, dann kann man auch per Netzstrom das Auto beladen.
Das heißt, es könnte also theoretisch vollautomatisch ablaufen.
Und wo wir beim Thema vollautomatisch sind.
Phil
Ich kann schon. Du, ich will es jetzt zum nächsten Thema. So schnell geht das hier nicht. Wie?
Micha
Das war ja fast wie so ein gesponsorter Einwurf. Genau.
Andy
Ja, ich wollte dazu überleiten.
Phil
Ja, ja, vergiss es. Das mache ich dir kaputt. Das mache ich dir kaputt. Straightforward.
Aber was macht Tibber da jetzt so besonders? Also ich meine,
ich habe auch meinen Stromanschluss da. Also nicht bei Tibber.
Aber was macht jetzt diesen Stundending so toll?
Und vor allen Dingen, wie kriegen die das geschissen? Und andererseits sitzen wir
hier in irgendwelchen Corona-Nachzügler-Krisen und Ukraine-Krisen und kriegen
super hohe Strompreise um die Ohren gehauen und zahlen hier irgendwie 80 Cent
pro Kilowattstunde und dann bekommen dann von den Medien vermittelt,
die Medien kriegen von den Medien vermittelt, ja,
das wird ja alles auf ein Jahr im Voraus gekauft und sowas und von daher,
das wird fallen, dauert aber auch eine Weile und dann kommt da so ein Stromanbieter und der sagt,
YOLO, ich biete dir das jede Stunde, das verstehe ich nicht.
Andy
Richtig. Also die normalen Stromanbieter, die man jetzt kennt,
die machen das anscheinend so mit Jahresverträgen.
Die sagen, ihr passt auf, Kernkraftwerk oder Windkraftanlage,
wir nehmen von dir so und so viele Megawattstunden ab.
Die verkaufen wir dann an unsere Kundschaft für, was weiß ich, 40 Cent, 48 Cent.
Ich hatte früher mal einen Tarif über 48 Cent, also schweineteuer eigentlich.
Und es gibt ja eine Strombörse, an der wird der Strom quasi gehandelt.
Und das machen andere Anbieter auch.
Also es ist so, dass tagsüber morgens wird immer ganz viel Strom benötigt und
natürlich durch fehlende Sonne wird noch nicht viel aus erneuerbaren Energien gemacht.
Das heißt also das Stromangebot ist niedrig, aber die Nachfrage ist hoch,
weil alle wollen ihre Sachen toasten, Brötchen aufbacken im Backofen,
Kaffeemaschinen. Das sind ja alles so Verbraucher, die richtig viel Strom brauchen.
Und da ist der Strom teuer, wird dann aber so zur Mittagszeit ganz günstig,
weil da knallt ja im Normalfall die Sonne, weil das Stromnetz besteht ja quasi
nicht nur aus Hannover, Hildesheim, sondern auch aus Deutschland und Europa.
Europa, genau, so kommt es ja immer zu Strom im und Exporten im Ausland,
das heißt also es muss nicht unbedingt dringend hier bei mir direkt vor der
Tür die Sonne scheinen, damit ich einen günstigen Strompreis habe,
sondern es wird halt mehr Sonnenenergie produziert in der Mittagszeit und da
brauchen viele Leute eigentlich gar keinen, weil sie A nicht zu Hause sind,
da auch keine Wäsche waschen können beispielsweise,
also da keinen Strom verbrauchen können, da kann man den dann günstig kriegen,
zum Abend hin wird er wieder richtig teuer und dann, Man kennt das vielleicht
von ganz früher, da gab es auch schon den Nachtstrom, das heißt nachts gab es
früher auch schon so einen günstigeren Stromtarif und den hat man jetzt quasi auch.
Und das Spannende an Tibber ist, dass die sagen, wir wollen einfach nur von
dir eine Grundgebühr von 6 Euro und den Strom geben wir dir wirklich zu dem
Preis, wie er gerade an der Börse gehandelt wird.
Und was ich auch noch nicht wusste, was sehr spannend ist, wenn man sich das in der App anguckt,
du hast also eine App von Tibber, da kannst du dann immer um 13 Uhr siehst du
dann, was der Strom am nächsten Tag kostet, das heißt ich kann sehen,
oh lade ich heute mein Auto oder
warte ich bis morgen, wenn der Strom dann vielleicht noch günstiger ist.
Also ich kann dann heute sehen, dass morgen um 16 Uhr der Strom,
keine Ahnung, 25 Cent kostet.
Und dann gibt es einen Schalter, da kannst du dann einstellen,
bitte mal alles rausnehmen, was irgendwie Steuern, Netzentgelte und so weiter sind.
Und der tatsächliche Strom, ich hatte es sogar schon mal, hatte einen Preis
an der Leipziger Strombörse von 0 Euro.
Das heißt, der Strom war umsonst. Das Einzige, was du dann bezahlst,
um diesen Strom zu dir nach Hause zu kriegen, ist quasi die Netzabgeltungssteuer.
Also, dass das Stromnetz gewartet wird und so weiter.
Und das fand ich dann schon sehr, sehr spannend.
Phil
Das ist ja crazy.
Andy
Es gab sogar schon mal ein paar Tage, da gab es so ein großes Überangebot an
Strom, dass man quasi sein Auto vollladen konnte und dafür sogar noch Geld gekriegt
hat. Also, negativer Strompreis.
Micha
Hab ich jetzt bisher noch nicht gesehen. Ich seh schon wie Andi,
ey, dann so zu Hause dann so, ah nee, heute ist der Strom günstig,
lass ihm einfach das Licht an nachts.
Das ist so original die Mentalität, wenn er einfach so um die Häuser fährt,
weil der Strom muss ja verbraucht werden, hat ja nichts gekostet.
Andy
Das Spannende ist ja, ich verbrauche ja eigentlich jetzt ab März quasi fast
gar keinen Strom mehr, weil ich ja alles aus der Photovoltaikanlage kriege.
Micha
Warum hast du denn überhaupt einen neuen Anbieter?
Phil
Genau, bist du dumm oder was?
Andy
Ja, weil man ja nicht hundertprozentig immer sagen kann, oh, es scheint genug Sonne.
Also selbst an Tagen, die bedeckt sind, kriegen wir es eigentlich immer so hin,
dass unsere PV-Anlage so viel produziert, dass wir dann auch über die Nacht
kommen mit unserem Stromspeicher.
Aber es kann ja mal wirklich sein, dass es total düster ist und dann gar nichts
produziert wird. Und dann muss man natürlich irgendwo den Strom herkriegen.
Aber jetzt momentan ist es so, bei Timber kriegst du so ein Gerät,
das kannst du auf deinen Zählerkasten draufsetzen.
So ein Zähler hat normalerweise so eine optische Schnittstelle und da kannst
du dann quasi immer so den aktuellen Verbrauch auslesen und damit kriegen die dann genau mit,
wann du in welcher Minute wie viel Strom verbraucht hast und das ist dann schon
mal sehr witzig, wenn ich in diese App gucke und sehe, dass ich heute glaube ich insgesamt für,
19 Cent Stromverbrauch, obwohl hier das Auto geladen hat, obwohl das Haus ich
gekocht habe und so weiter.
Also ich hatte heute schon eigentlich einen ganz guten Stromverbrauch,
aber zahle dann trotzdem nur 20 Cent, weil das immer nur mal ganz kurze Spannungsspitzen
sind, die er dann vielleicht noch mal aus dem Netz zieht.
Ansonsten ziehen wir ja alles aus unserer Photovoltaikanlage.
Phil
Krasser Scheiß. So, jetzt kannst du nochmal die Überleitung.
Micha
Hast echt nicht zu viel versprochen.
Phil
Es wird noch nerdiger.
Andy
Genau, richtig, richtig. Ja, Phil, mich hat das gewundert. Ich habe dich noch
nie über Home Assistant sprechen hören.
Phil
Weil ich tatsächlich dachte, dass das ein zu nerdiges Thema ist. Echt?
Andy
Okay.
Phil
Ja, ja, aber tatsächlich Home Assistant, die Heimatomatisierung zu Hause.
Ich habe jetzt auch irgendwie seit drei oder vier Jahren Home Assistant bei mir am Laufen.
Es wächst und gedeiht immer mehr. Und ja, das ist Home Assistant bei mir.
Andy
Genau. Also, wie gesagt, das Auto lassen wir inzwischen quasi vollautomatisch
laden, das heißt tagsüber Sonnenstrom und wenn ich dann wirklich der Meinung
bin, oh, ich muss am nächsten Tag dann wirklich den Akku 100% voll haben,
dann muss er sich halt den Strom, den er nicht über die Sonne kriegt,
dann in der Nacht dann über,
das Netz ziehen, das geht alles vollautomatisch und da kommt man natürlich dahin,
ja, was machst du denn zum Beispiel mit deinem Geschirrspüler?
Wäre doch auch ganz cool, wenn der dann läuft, wenn ganz günstiger Strom produziert wird, oder?
Dass man dann sagt, okay, der kann ja ja meinetwegen auch nachts um drei gelaufen.
Das ist mir ja schiet egal, weil wir haben inzwischen Geschirrspüler mit WLAN,
was es nicht alles gibt, aber man braucht das ja heutzutage anscheinend.
Micha
Ja, das funktioniert bei mir super. Ich richte das ein, dann funktioniert es
für eine Ladung und dann irgendwie so, ja, nee, sorry, nicht gefunden, dein WLAN.
Andy
Okay, cool. Ja, ich habe es bei mir noch gar nicht richtig eingerichtet,
aber es soll wohl irgendwie möglich sein.
Und irgendwann steht auch eine neue Waschmaschine an, die wird dann wahrscheinlich
auch WLAN kriegen und so weiter und so fort.
Und da bin ich halt drauf gekommen, manche Sachen zu automatisieren mit Home Assistant. Assistant.
Und wie gesagt, ich hab mich gewundert, dass Phil da noch nie drüber erzählt
hat, weil der ja auch schon häufiger mal erzählt hat, was er für coole Setups
hat für, wenn ich einen Film gucken will, dann gehen die Jalousien zu und dann
geht die Stereoanlage an und der Fernseher pipapo.
Phil, ich bin jetzt auch bei Home Assistant gelandet.
Phil
Geil! Herzlichen Glückwunsch! Herzlichen Glückwunsch!
Andy
Ich hab mir jetzt ein Raspberry Pi 5 nochmal gekauft, also das aktuelle Modell.
Hab das da drauf gespielt und
werd dann nach der Aufnahme sicherlich noch einige Fragen an dich haben.
Phil
Ja, gar kein Thema. Ja, nee, Home Assistant ist ja auch so das führende Heimautomatisierungstool,
zumindest so für den Privatgebrauch.
Natürlich kann man irgendwie für professionelle Sachen, da gibt es ja auch noch
KNX und so einen Scheiß, aber so, ich bin eigentlich ziemlich überzeugt davon.
Und du hast ja zum Beispiel vor kurzem auch auf Twitter geschrieben,
dass du damit anfängst und irgendwer hat dir auch geantwortet,
dass jemand, glaube ich, von Open Hub oder sowas rüber ist. Ich übrigens auch.
Und Stefan vom Sneakpod. Alles, was ich mitbekommen habe, Leute,
Leute, die, also ich bekomme ganz selten mit, dass man über Home Assistant spricht
und dann jemand sagt, ich bin von Home Assistant weg, sondern zu einem anderen Produkt,
sondern nahezu 90, 95 Prozent sagen, ja, ich hatte früher eine andere,
Heimatomatisierung und bin rüber zu Home Assistant.
Das ist einfach, das ist eine super krasse Entwicklung, die machen jedes,
jeden Monat bringen die dann ein ziemlich großes Release mit spürbaren Veränderungen raus,
haben jetzt ja irgendwie auch 2023 2023 The Year of Voice ausgerufen gehabt,
das heißt, dass die dort eine Sprachsteuerung ohne Alexa und sowas umsetzen kann.
Ist noch nicht ganz perfekt, aber da haben sie schon viel, viel erreicht da.
Nee, ich bin da auch sehr, sehr begeistert von, weil die Schnittstellen sind
ja auch da, du kannst ja alles da ranflaschen, in irgendeiner Form funktioniert es ja.
Andy
Also da bin ich echt ein bisschen sehr geflasht von, dass du da wirklich alles
mit allem verbinden kannst.
Also da gibt es sogar hier für Garmin, für meine Uhr, die kann ich da mit einbinden.
So nach dem Motto, ich kann sagen, wenn ich hohen Stress habe,
ein Stresslevel von 70 Prozent, dann soll das Licht in irgendeiner Farbe sein
oder dann schreibt eine E-Mail an, keine Ahnung. Also alles ist mit allem irgendwie.
Das ist wieder so dieses Problem, du kannst so viele Sachen machen,
aber es fehlen momentan noch so ein bisschen die Use Cases.
Phil
Ja, ich glaube, die Use Cases kommen dann mit der Zeit. Also ich finde es ganz
spannend, so Phasen. Also man ist ja am Anfang vielleicht so bei der Phase,
dass man irgendwie alles automatisiert,
aber dann schlägt manchmal die Automation noch so komplett über.
Micha
Dass man dann tagelang was anderes zu tun hat, um das wieder zu fixen.
Phil
Ja, ja, ganz genau.
Micha
Ganz genau.
Phil
Oder die verselbstständigen sich. Ich kenne auch ganz viele,
die damit starten und das ganz toll finden, wenn man irgendwie seinem Sprachassistenten
sagen kann, hier, jetzt starte Szene X oder so etwas.
Aber ich glaube, so top of the notch ist ja wirklich dann, wenn einfach das
Smart Home im Hintergrund einfach schlichtweg funktioniert.
Bei mir ist das jetzt zum Beispiel so die Sachen, die ich tagtäglich nutze.
Geofencing um meine Wohnung drumherum. Und wenn ich das dann diesen Fens betrete
oder den inneren Raum und es ist dunkel draußen, dann geht bei mir zumindest
im Flur schon mal das Licht an.
Das ist deutlich angenehmer, als in so eine dunkle Wohnung reinzukommen.
Weiß nicht, sind so die kleinen Sachen. Oder tatsächlich Rollo hoch und runter,
wenn ich irgendwie Filme gucke oder auch Sonne untergegangen ist und ich mache hier Licht an,
dann soll mir keiner, ich habe raumhohe Fenster, da soll mir keiner ins Dings
reingucken können, ins Wohnzimmer, und dann gehen da die Rollos automatisch runter und sowas.
Also es ist gar nicht mal so viel, was ich da habe, weil am Ende,
ja, du kannst so viel verbinden, aber tatsächlich Use Cases hin oder her.
Das Nächste, was ich jetzt so machen möchte, ist, dass ich mir eine ...
eine Druckmatte kaufen möchte, die ich mir unter meiner Matratze lege,
damit man dann einfach nachvollziehen kann, ob ich eben im Bett liege.
Und wenn ich dann zum Beispiel fünf oder zehn Minuten im Bett liege ...
Micha
Oh Mann, ey, beim Mossad oder was?
Das dann so ...
Phil
Dass dann zum Beispiel so ein Bettmodus aktiviert wird, wo dann,
keine Ahnung, dann zum Beispiel bestimmte Sachen sich ausschalten,
weil man davon ausgehen kann, dass ich dann kein Fernsehen mehr gucke,
sondern im Bett liege und schlafe.
Andy
Warum muss ich jetzt an die Bungie-Folge denken, wo er irgendwie klatscht und
die Musik anfängt zu spielen?
Micha
Ja, wirklich. Also, da kannst du dir dann auch direkt, wenn du im Bett liegst
und vor dich hin so denkst, kannst du dir direkt automatisch die Musik mit der
richtigen BPM auch einstellen.
Phil
Ja, es würde funktionieren. Es würde funktionieren.
Micha
Oh Mann, alter Phil.
Andy
Okay, Phil, jetzt weiß ich, warum dir das Thema zu nerdig war.
So wie du es machst. Es ist wirklich zu nerdig.
Micha
Ja, wirklich eine Bettmatte.
Phil
Du kannst damit echt sehr, sehr viel machen. Es macht sehr viel Spaß, sich da auszutoben.
Und ich habe jetzt zum Beispiel auch meinen Staubsauger-Roboter so parametrisiert.
Das ist meine neueste Automation.
Micha
So, dass du dir ins Bett kommst und da auch ein bisschen saugst.
Phil
Das finde ich echt ganz geil. Das habe ich jetzt so gemacht.
Micha
Kommt der Staubsauger-Roboter rein und sagt so, Phil, aufstehen!
Andy
Staubsauger-Roboter? Ich dachte, du wolltest meinen haben.
Phil
Ich hab mir so einen richtig intelligenten, auch zu nerdig, hab ich jetzt auch aus dem Podcast gesagt.
Andy
Meiner war dir nicht gut genug, hast du mir einen intelligenten geholt.
Na toll, danke. Das werde ich meinem Staubsauger-Roboter sagen.
Phil
So einen mit LiDAR und sogar mit Wischfunktion. Ich hab einmal richtig losgehauen.
Genau, also macht schon Spaß, wenn du so intelligent einen Saug- und Wischroboter
durch deine Wenn du eine Wohnung flitzen siehst und nicht einfach hilflos gegen
irgendwelche Ecken und Kanten dotzen, sondern einfach, der kennt den Raum und arbeitet das.
Darauf wollte ich aber nicht erzählen, sondern ich habe das so,
ich habe mein Home Assistant so.
Also wenn ich das Haus verlasse und diesen Geofence verlasse,
dann heißt das ja, ich habe die Wohnung verlassen.
Und auch dauerhaft so, weil dann noch so der Weg zur Mülltonne und sowas ist
noch im Geofencing mit drin.
Aber wenn ich da rausgehe, verlasse ich das Haus offensichtlich und bleibe in
der Regel, wenn ich das Haus größt, mehr verlasse und auch eine Weile weg.
Und dann geht der Staubsauger-Roboter los und saugt hier einmal durch,
beziehungsweise alle vier Male wischt er auch durch.
Andy
Routine, sturmfreie Bude.
Phil
Ja, es ist so, weil tatsächlich so Staubsauger-Roboter, also bin ich denn dumm,
mich irgendwo hinzusetzen und in der App dann drauf zu klicken und zu sagen, jetzt saug bitte.
Oder eine Zeit einzutakten und dann sitze ich hier, gucke einen spannenden Film
und auf einmal. Ja, geil.
Andy
Super, am Sonntagabend, du kommst nach Hause, nachdem du bei mir gewesen bist,
die Nachbarin, oh Herr Marx, ihr komischer Roboter, hat die ganze Zeit,
sie waren ja jetzt drei Tage nicht da, drei Tage lang hier rumtöteten.
Phil
Ne, da hab ich auch eine kleine Sperre eingebaut. Also entweder,
wenn ich das Haus verlasse oder um 15 Uhr und dann macht er einmal eine Tour und das war's dann.
Und er macht den Check, ob er schon einmal unterwegs war.
Das heißt, wenn ich um 11 das Haus verlasse, dann saugt er und dann fängt er
natürlich um 15 Uhr nicht nochmal an.
Und das sind so diese kleinen Sachen, die machen Spaß und da ist auch ein Mehrwert
drin, weil Staubsaugerroboter geil,
aber sie machen halt Krach und sie stören so ein bisschen und so etwas und wenn
der losliegt, sobald ich das Haus verlasse, das ist schon ganz cool und sowas
kriegst du, glaube ich, nur cool mit Home Assistant oder anderen Automatisierungstools
hin, um da dann ja diese Logik reinzubringen.
Micha
Also ich weiß nicht, ich bin hier auf Apple HomeKit unterwegs,
total simpel, aber das reicht mir sowas von.
Phil
HomeKit ist auch echt mächtig, muss ich sagen. Also da kannst du auch echt krasse
Routinen machen. Das ist schon echt nicht schlecht. HomeKit ist advanced.
Micha
Also was, also muss mir da jetzt nicht irgendeine komische Party-Software irgendwie
besorgen und so. Weiß nicht.
Phil
Das Spannende an dieser Third-Party-Soft, ja, also auch steile Lernkurve,
alle sagen steile Lernkurve, ich glaube, so einfach ist das alles auch nicht zu verstehen.
Wobei ich mich bei OpenHub mehr damit schwer getan habe, irgendwie zu verstehen,
wie das funktioniert. Home Assistant macht es einem da relativ leicht.
Es ist halt cool, wenn du viele, viele verschiedene Produkte miteinander verbinden
möchtest, die vielleicht auch
nicht HomeKit-kompatibel sind oder nicht Alexa-kompatibel oder so etwas.
Es macht super viel Spaß, sich irgendwelche ZigBee-Buttons oder sowas von AliExpress
zu holen und dann zahlst du da irgendwie drei oder vier Euro pro Button für
und kannst das einfach nahtlos in deine Heimatomatisierung,
einbetten, ohne dass du darauf achten musst, dass es HomeKit-kompatibel ist.
So, das ist auf der anderen Seite der Charme.
Aber ja, es ist Spielerei. Ich glaube, es gibt keinen auf dieser Welt,
der sagt, ich habe Heimatomatisierung, das ist zu 100% sinnvoll und vor allen
Dingen, das ist günstig oder spart mir Geld.
Andy
Also es ist ja so spannend, wenn man sich da irgendwelche YouTube-Kanäle anguckt,
auf was für Ideen die Leute kommen.
Der eine hat sich irgendwie einen Sensor gebaut, der dann guckt,
ob gerade jemand bei ihm zu Hause duscht.
Wo ich dann denke, ey, du scheinst mutmaßlich in einer Zwei-Zimmer-Wohnung zu wohnen.
Also wenn du da nicht merkst, dass nebenan einer duscht, dann weiß ich nicht.
Oder einer hat dann irgendwie mit Google Maps sich da irgendwie noch verbunden.
Und da kannst du dann irgendwie quasi den Routenplaner irgendwie automatisiert
aufrufen. So nach dem Motto, hier ist mein Büro und wenn ich hier jetzt meine
Bürozone verlasse, schicke automatisch eine WhatsApp an meine Frau,
in der steht, in ungefähr so und so vier Minuten bin ich zu Hause.
Wo ich dann auch denke, kann man machen, ist aber scheiße.
Phil
Genau, also man kann es auch übertreiben.
Micha
Ja, mir ist es ja schon zu viel, dass ich irgendwie in einem von den Sensoren,
die ich habe, mir anzeigen lassen kann, wie die Temperatur im Schlafzimmer ist.
Wo ich so denke, wenn mir zu kalt ist, mache ich das Fenster zu,
wenn mir zu warm ist, mache ich es halt auf.
Also selbst das, was ja sozusagen noch so der simpelste ist.
Die brauchbarste Use Case ist, selbst das ist mir schon zu viel diskutiert.
Andy
Also ich feiere vor allem ab, dass man so viele Daten dann auch tatsächlich protokollieren kann.
Also sei es jetzt, wie viel die Solaranlage produziert, wie viel Strom ich verbrauche und so.
Und da wäre es dann natürlich interessant, wenn man sagt, okay,
man koppelt irgendwie die Heizung und dann sagt man, okay, bei der und der Einstellung
hat man so und so viel Heizkosten, hat eine Temperatur von durchschnittlich
so und so viel im Schlafzimmer und dass man das dann optimieren kann auf lange Sicht.
Micha
Direkt an so eine Datenkrake schicken dann am besten, direkt bei Meta so.
Phil
Also da falls es dir um Langzeitarchivierung von Daten geht,
setze ich mal mit Grafana auseinander ja.
Andy
Ja, ich schon, Influx-DB.
Phil
Grafana ganz genau, Influx bin da im Thema.
Andy
Man liest sich so ein ja.
Phil
Dann können wir ja nachher, vielleicht nach der Sendung noch ein bisschen weiter
nerden, wenn euch das interessiert, ihr habt zwei Home-Assistant Heimatomatisierungsfreaks
in diesem Podcast, wir reden mich ja gegen die Wand, wenn ihr das wollt.
Aber ihr müsst uns schon sagen, dass ihr Bock darauf habt.
Micha
Ich bin eh schon eingeschlafen.
Andy
Bock auf Nerdtalk?
Micha
Pass auf, ich hole die Leute jetzt wieder zurück mit einer kurzen Anekdote.
Zum Thema Saugroboter. Mein Bruder hatte nämlich auch so einen Saugroboter,
er hatte aber auch einen Hund.
Phil
Früher hat man es Penispumpe genannt.
Andy
Hatte ein Hund.
Micha
Nee, hatte ein Hund. Dieser Gag gerade. Mei, mei, mei, mei.
Kaum rede ich darüber, Bei dir gleich so, ja, ja, ja, Peelepumpe, ne?
Aber du so zwei Stunden hier am Reden über deine Bettmatte, die wahrscheinlich
nicht mal wasserdicht ist, ey. Ja, so.
Mann, Mann, Mann. Nee, auf jeden Fall, nee, mein Bruder hat Staubsauger,
Staubsauger, wie sagt man, Saugroboter gehabt und einen Hund hat er noch.
So, und dann ist er halt nach Hause, nach Hause zur Arbeit gegangen,
hat den Hund zu Hause gelassen und so weiter, kam zurück.
Hund hat in der Zwischenzeit mal geschissen und der Saugroboter hat sie in der Gasse gewogen. Ja.
Ja, also, war auf jeden Fall super für ihn.
Ja, auf jeden Fall super. Ja, wirklich, also, war nicht so gut.
Also, das war quasi so ein Use Case, wo man sagt, Optimierung ist mir dürftig.
Phil
Dafür gibt es ja LiDAR-Sensoren.
Micha
Ja, ich weiß nicht, ob LiDAR das Stück Scheiße entdeckt hätte.
Phil
Meiner hat Obstacle Detection.
Micha
Was das bedeutet, weiß ich nicht.
Phil
Ja, das stimmt auch. Wenn es tümpelt, ist dann das...
Micha
Ist halt auch ein kleiner Hund.
Phil
Der geht schon alleine nicht als Obstakel durch. Ich verstehe,
ich verstehe. Ja, schwierige Themen bei der Heimatomatisierung und Saukohorten.
Kommen wir mal zu produktiven Filmthemen.
Andy
Oh, sind wir hier im Filmpodcast oder was?
Phil
Wir sind, glaube ich.
Micha
Letztes Mal, als wir gecheckt haben.
Phil
Warte mal, was schreiben wir da? Filmpodcast im Netz oder was?
Andy
Muss ich kurz in die Rolle finden.
Phil
Mal reindenken. Method Podcasting hier. Okay, so, über was reden wir denn jetzt?
Andy
Ja. Film hab ich gehört.
Phil
Das ist gut.
Andy
Wir fangen mal an.
Phil
So, wir fangen mal an.
Micha
Erzähl doch mal von Oppenheimer.
Ja.
Phil
Okay, das hatten wir schon. Dann, lass uns doch mal.
Micha
Ja.
Phil
Nee, was hättest du jetzt gesagt?
Micha
Ich hätte gesagt, dann schlagen wir doch einfach die Brücke zur letzten Sendung
und ihr redet nochmal über Poor Things, weil den hat ich ja letztes Mal mitgebracht.
Da hat den von euch noch keiner gesehen.
Phil
Ja. Jetzt haben wir ihn gesehen.
Micha
Jetzt könnt ihr ja kurz erzählen.
Phil
Achso, was willst du jetzt genau? Ich will bloß nicht in dein Konzept rein und so.
Nachher bist du wieder sauer und stampfst mit dem Fuß auf und sowas, das will ja auch keiner.
Micha
Naja.
Phil
Dann reden wir jetzt über Poor Things.
Andy
Juhu!
Phil
Der neue oder jetzt schon weit...
Micha
Das ist ja gar kein Konzertfilm.
Verstehst du? Nee. Aber ein bisschen Abenteuer langt man trotzdem.
Poor Things.
Andy
Ja? Poor Things?
Micha
Ja, Poor? Ach, Poor Things!
Phil
Oh!
Micha
Oh, Mann, ey!
Andy
Oh, mein Gott!
Phil
Ein bisschen abenteuerlich. Ich hab's nicht verstanden. Na ja, wirklich.
Ich hab grad vor kurzem mit nem Kumpel drüber gesprochen, dass ich irgendwie
mal wieder ein Poor-Konzert besuchen sollte.
Nun gut, Poor Things, der neue oder bereits bekannte Film von Horgos Lantimoth
mit Emma Stone Emma Stone in der Hauptrolle, großer Abräumer bei den Oscars,
unter anderem Emma Stone auch als beste Hauptdarstellerin.
Und ja, Mark Ruffalo spielt mit Willem Dafoe, ziemlich gut besetzt,
bla. So und wir sehen eben Emma Stone, wie sie Bella Baxter ist, die aufgezogen wird.
Ich fange anders an. Es gibt eine Mutter, die sich am Anfang des Films tötet
und der etwas weirde Wissenschaftler namens Dr.
Godwin Baxter findet die und sagt, Mensch, da ist noch ein Säugling in dem Körper.
Papa, ich nehme das Hirn des Säuglings und pflanze es der schönen Frau ein,
der schönen erwachsenen Mutter.
Und ja, da sehen wir eben, wie er das tut, wie dann eben eine Emma Stone,
die dieses Wesen spielt,
natürlich als erwachsene Frau relativ infantil noch daherkommt und so langsam
aber sicher die Welt entdeckt, immer mehr Selbstbewusstsein entwickelt und das
auch über, wie hast du gesagt letztes Mal, an Micha,
sehr viel Sex, sehr, sehr viel Sex.
Micha
Ich glaube, genau so habe ich es gesagt. Es klingt nach sehr geschliffenem Vokabular.
Andy
Wir können jetzt ja mal reinschneiden hier.
Micha
Nein, oh Gott.
Phil
Dann muss ich das noch raussuchen und sowas. Das ist ja richtig Arbeit.
Andy
Dann suche ich dir raus. Kein Problem.
Phil
Okay, mach das. Dann schneide ich es rein. Dann schneide ich es rein.
Wenn du es suchst, dann schneide ich es rein. Deal.
Micha
Und noch eine Warnung vielleicht für, nicht eine Warnung, aber in dem Film wird sau viel gefickt.
Es ist wirklich sehr, sehr, sehr viel Sex on screen und sehr viel nackte Haut
und Brüste und Penisse und alles, ja.
Phil
So, Andi, was sagst du denn dazu?
Andy
Ja, cool, ne? Okay, gut, kommen wir zum nächsten Film.
Phil
Ne?
Andy
Ja. Sehr begeistert, muss ich sagen, doch, tatsächlich. Also ich fand vor allem,
es hat mich doch so ein bisschen an Jean-Pierre Genet erinnert.
Die fabelhafte Welt der Amelie, also so fantastische, dieses fantastische,
na wie heißt es, Porto, nee, nicht Porto, Lissabon, war es Lissabon? Ja, Portugal, ne?
Micha
Joie de vivre.
Andy
Dann das Paris, Paris und so weiter, das war ja alles sehr, sehr schön in Szene gesetzt.
Also optisch hat der Film mir wirklich sehr, sehr gut gefallen.
Die Geschichte war jetzt, ja, war interessant, war witzig, hat jetzt vielleicht
nicht so unbedingt so den Drive und nicht das Drama so, dass es einen jetzt
so vor Spannung irgendwie in die Sitze reinhämmert, aber nee,
war eine schöne Geschichte,
hat mir sehr gut gefallen, alles hinein.
Phil
Also der Optik muss ich absolut zustimmen, richtig, richtig gut,
ganz, ganz toll dargestellt und erfunden diese Welt, auch die Figuren,
also gerade Willem Dafoe, unabhängig jetzt der Maske mit seinen tiefen Narben und so etwas,
erstmal auf diese Idee zu kommen, so eine Figur zu erfinden,
krass und dann auch, keine Ahnung, diese ganzen anderen Figuren,
die er in seinem Garten hat, irgendwie so ein Ganzhund oder so etwas. was.
Das sorgt am Anfang schon für, also hat bei mir zumindest für viel.
Interessiertes Augenbrauen hochziehen gesorgt. Und ich hatte es auch in der
Oscarsendung gesagt, für mich hat der Film zu Recht das Szenenbild auch im Oscar
gewonnen, weil einfach, dass so eine bunte und innovative Welt ist,
in der du dich da irgendwie auch voll verlieren kannst und wo überall ganz,
also es gibt ja auch ganz verschiedene Einflüsse.
Ich glaube, wir haben in der letzten Sendung eben auch über Tim Burton gesprochen,
wo dann so was Skurriles mit drin ist.
Aber es ist nicht von Tim Burton plagiiert, sondern auch nochmal was ganz eigenes.
Also optisch wirklich großartig. Da muss ich schon zustimmen.
Wobei ich auch wirklich die Story, muss ich sagen, ganz interessant fand.
Also auch da musst du erstmal drauf kommen.
Sagst du bei allem von Yorgos Lanthimos, dass du so sagst, also wie kommst du
da drauf? Aber immer jedes Mal...
Und interessant und so hier auch schon fast für mich irgendwie so ein bisschen
der zugänglichste Lantimus, also so von seiner Erzählung und so etwas,
ja, skurril, aber dann doch irgendwie zugänglich und verständlich und eine kohärente
Story mehr oder weniger und dann, ja, ich hatte sehr, sehr viel Spaß auch da bei der Story,
weil ja gerade dadurch, dass ja die Bella Baxter, gespielt von Emma Stone,
ja, im Grunde ja in der gesamten Welt immer so auch die Grenzen des Anstands
und die Grenzen der Etikette und sowas durchbricht,
Und ich finde, also ich hatte sehr, sehr viel Spaß dabei, ihr dabei zuzuschauen,
auch im weiteren Verlauf, wo sie sich ihrer Person,
ihrer Figur auch bewusst ist und ihre Selbstbewusstseins auch sich aktiv bedient,
dass sie trotz alledem da immer wieder nochmal so naive Durchbrüche sozusagen hat oder einfach sagt,
nee, ich lehne mich jetzt einfach auf gegen dieses Establishment und erzählt
mir doch nicht, was hier Adel und
Etikette und sowas ist. ist also alles Bullshit, ich mach hier mein Ding.
Und das fand ich grundsympathisch irgendwie so ein bisschen.
Es hat Spaß gemacht, da bis zum Ende dabei zuzuschauen, doch. Ja.
Andy
Was ich so schön fand, irgendwie, man hat diese Welt wirklich angenommen.
Also es war nicht so, es war nicht so, dass es irgendwie so fremde Welten und
irgendwie man kommt da gar nicht so rein, sondern zum einen beispielsweise so
kleine Details wie die Haustiere, die die da haben.
Eine Ente mit einem Schweinekopf oder oder so, also irgendwelche mutierten Tiere
oder zusammengesetzte Tiere, die man dann irgendwie nach einer kurzen Zeit so
für selbstverständlich nimmt.
Oder der große Professor, der beim Essen immer irgendwie kurz würgen muss und
dann irgendwelche Luftblasen nach oben steigen.
Beim ersten Mal war es noch ganz skurril, aber so beim zweiten,
dritten Mal war es irgendwie so, ja, ist halt so ganz normal,
selbstverständlich, das passiert bei ihm halt, das gehört zu ihm dazu.
Also das fand ich irgendwie sehr, sehr, sehr, sehr cool.
Micha
Ich finde, das, was du gerade gesagt hast, das hatte ich ja auch in der letzten
Sendung erwähnt, Und ich finde auch, dass das so mit einer der zugänglichsten,
Lantimus-Filme eigentlich ist. Ich hatte irgendwie so ganz wenig...
Also intellektuelles Problem oder auch so Berührungsprobleme oder so.
Das war ja nicht immer so. Also Lobster oder Dogtooth oder so.
Einfach fucking weirde Filme.
Du denkst dir so, okay, was soll das denn jetzt? Was ist denn das jetzt hier für eine Metapher?
Und in dem ist es deutlich zugänglicher, aber dadurch halt, finde ich,
nicht auch flacher oder so, sondern der Film verhandelt ja echt eine ganze Menge,
was so die Rolle der Frau in der Gesellschaft angeht.
und die Wechselwirkung zwischen der Frau und dem Patriarchat und andersrum und wie das wäre,
wenn jetzt halt eben eine Person ohne gesellschaftliche Konvention eine Erwachsene erwachsen ist.
Also zumindest physisch, ja, relativ interessant, sehr viel drüber nachzudenken in dem Film auch.
Phil
Und das trotz alledem verpackt in einen unterhaltsamen und lockeren Film.
Also es ist ja nicht so steif oder irgendwie so, dass er dir den ausgestreckten
Zeigefinger ins Gesicht drückt, sondern du bekommst das schon mit.
Micha
Hin und wieder gab es da so einen Moment, wo ich so dachte, ja okay,
hier muss er jetzt halt ein bisschen quasi sein,
Anliegen jetzt mal vorbringen und verhandeln und so.
Da hat er mich zwischendrin kurz ein bisschen verloren, also zumindest was so
den Spannungsbogen angeht, aber würde ich jetzt nicht Nicht ankreiden groß, ja.
Phil
Für mich aber das ganz große Highlight ...
In dem Film, ja, Emma Stone, wie sie da diese, gerade am Anfang,
so im ersten Drittel des Films, so auch dieses infantile Erwachsene spielt,
auch dieser starksige Lauf und dieses, ja, so wie wir es eigentlich halt von
kleinen Kindern kennen, die die Welt erkunden, nur dass das eben jetzt im Körper
einer jungen Frau stattfindet.
Und das spielt sie so unfassbar gut.
Das spielt sie so unfassbar gut. Ich weiß nicht, ob ... Also,
ja, dieser Film lässt sich immer ganz schwer theorisieren darüber.
Aber, ja, ob dieser Film so funktioniert hätte, hätte das jetzt nicht genau
diese Art von Schauspiel von Emma Stone in der Lage gegeben.
Ganz, ganz, ganz, ganz großartig. Also, ich bin mega begeistert davon.
Micha
Ja. Also, Emma Stone, muss ich auch sagen, das war ja krass bei den Oscars,
haben wir darüber gesprochen, vor allem in der Oscarsendung,
dass Lily Gladstone halt einfach nicht gewonnen hat als beste Hauptdarstellerin.
Man muss aber, wie gesagt, wenn man jetzt mal alle Themen, die da so drumrum
schwirren, so wie Repräsentation und so, muss man aber einfach sagen,
die Performance von Emma Stone war halt einfach ein Brett.
Also es war so krass. Also ja, hat mich, also hat sie zu Recht verdient, den Oscar, ja.
Phil
Ja, am Ende schon.
Ja, also ich war sehr, sehr angetan, diesen Film dann auch noch vor den Oscars geguckt zu haben.
Hab mich sehr darüber gefreut, obwohl da ja schon viel Vorschusslorbeeren von
dir und auch vielen anderen drin waren.
Und ich wurde trotz alledem nochmal da weggeflasht an der Stelle und freue mich,
diesen Film möglicherweise noch ein zweites oder drittes Mal zu sehen.
Gibt ja immer wieder Leute, die dann nicht so filmnah da sind.
Aber ich würde da echt mich mal irgendwie mit anderen auch nochmal hinsetzen
und dann sagen, komm, lass mal irgendwie ich glaube, den Film gibt es jetzt
ja, gibt es ihn nicht jetzt schon bei Apple? War das nicht so?
Micha
Das würde mich aber überraschen.
Andy
Ich glaube, bei Amazon Prime kannst du auf alle Fälle schon...
Micha
Ja, kannst du leihen halt im VOD.
Aber ich glaube, im SVOD nicht.
Phil
Ja, okay, gut. Ja, aber das ist ja auch alles nur eine Frage der Zeit.
Micha
Natürlich. Der nächste Lantimos mit Emma Stone übrigens in der Hauptrolle ist auch schon in Arbeit.
Ach, schau. Ja, ja, da kommt direkt wieder noch irgendein Ding in Kürze.
Andy
Haben sich zwei gesucht und gefunden.
Micha
Ja, ja, wirklich, ja.
Phil
Ich meine, ist es nicht auch so, so, dass Jorgos Lantimos gerne eben auch im Lampingang.
Andy
Das ist für uns alle die sechste Stunde.
Phil
Aber naja, nicht so krass. Ich wollte gerade sagen, hat er nicht irgendwie sowieso
seinen Personenkreis um sich herum, aber so krass ist es dann doch nicht.
Ich glaube, im Schnitt hat er dann eben sein Jorgos, oh Gott,
wie spricht man das denn aus?
Andy
Jorgos Mafropsat Ja, das ist ja jetzt eine Sache.
Phil
So, und Drehbuch hatte zuletzt Drehbuch hatte auch ein, zwei Kooperationen.
Micha
Ja, aber das ist doch Stani, dass dann die Leute, die halt ihre,
also irgendwie erfolgreich miteinander arbeiten und so, dass die bei sich bleiben.
Andy
Steve Spielberg und Janusz Kaminski.
Micha
So, genau.
Andy
Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio. Solche Dreamteams, die dann lange Zeit zusammenarbeiten.
Micha
Eben, ist ja nichts Neues.
Andy
Standard.
Phil
Ja, okay, dann tut das was. Ist okay, nehme ich hin. Gut, nee,
also falls ihr Pure Things noch nicht gesehen habt, ab ins Kino,
schaut es euch an. Das lohnt sich auf jeden Fall.
Andy
Jawohl.
Phil
So, jetzt, Micha, du, deliver.
Micha
Uff, ich jetzt, ja?
Phil
Deliver. Ja, mach mal, mach mal.
Micha
Pass auf, du, ich mach einfach den Rundumschlag. Ich mach beide Filme mal zusammen
so ein bisschen, weil sie ja nicht unähnlich sind und so.
Phil
Okay.
Micha
Und ich hab aber auch keine klare Meinung und so. Ich hab mir angeguckt,
aus so einer Laune heraus, mal zwei mit, also, nee, oder Jahrtausendumbruchsfilme,
nämlich American Pie von,
97, 99?
Andy
Millenium Movies.
Micha
Irgendwie so. Ich glaube 99. Und Mean Girls von 2004, glaube ich.
Und das sind, also Mean Girls kannte ich tatsächlich noch nicht,
der war neu für mich, aber American Pie hat jeder von uns gesehen, natürlich, mehrmals.
Andy
Damals im Ferienlager.
Micha
Genau, damals im Ferienlager, genau. und ich habe
den seit langem nicht mehr gesehen und war
irgendwie einfach so interessiert daran mal zu sehen
okay was die die spiele wie
empfinde ich das dann eigentlich also wie wie fühlt
sich so ein film an nach den ganzen jahren und so und das war irgendwie eine
interessante erfahrung ich muss ich sagen weil gerade american pie sieht man
halt einfach sein jahr an ich meine films ist halt 25 jahre alt so ne da stritt
halt dings auf wie heißt sie noch lily collins,
ja wie komme ich auf lily collins heißt sie lily in how i met your mother heißt sie oder.
Phil
Oh Gott, du kannst Fragen stellen.
Micha
Weiß ich auch nicht.
Andy
Ich glaube, ja, Lillian Marshall.
Micha
Ja, ja, genau. Nee, Lily Collins ist doch Emily in Paris, oder nicht?
Andy
Das hast du exklusiv.
Micha
Oder? Oder nicht?
Phil
Oh Mann, meine Fresse. Ja, Lily Collins ist Emily in Paris.
Micha
Ah ja, okay, gut.
Phil
Sie ist Emily Cooper.
Micha
Wusstet ihr das, dass Lily Collins die Tochter von Phil Collins ist?
Phil
Ja, das hast du schon mal gesagt.
Micha
Das habe ich schon mal erzählt, glaube ich.
Phil
Das hast du schon mal erzählt, ganz genau.
Micha
Mind-Blown einfach, ja. Naja, egal, auf jeden Fall Alison Hannigan,
ey, wirklich hart minderjährig in dem Film.
Also so krass einfach, wie du so Leute siehst, die dann irgendwie,
manche von denen irgendwie nochmal zu sehen waren, also Jims Dad oder Stiflers
Mom, aber viele Leute, also das war wirklich so der erste und letzte Film.
Also da gibt es so ein paar Leute, wo du sagst, okay, krass,
da kam ja wirklich gar nichts mehr danach.
Ja, aber deswegen sage ich so, ich bin irgendwie so indifferent,
ich habe hier auch nichts Besonderes dazu zu sagen, weil ich möchte jetzt auch
irgendwie, die Inhaltsangabe ist jetzt auch affig so, weil ich meine,
den Film kennt jeder, oder?
Also ich meine, es geht darum, es ist eine Gruppe Jugendlicher,
die halt irgendwie ihr letztes Jahr Highschool irgendwie machen,
bevor sie irgendwie Senior oder studieren gehen oder keine Ahnung und wollen auf jeden Fall nochmal,
ficken, bevor es so weit ist, weil sie alle Jungfrauen sind so und dann passieren
halt lauter witzige Dinge, wie unter anderem, dass ein Apfelkuchen gefickt wird.
Er ist besser als ein Grab.
Ja, genau, Callbacks, ein paar Sendungen vorher, genau.
Ja, auf jeden Fall, ja, kultiger Film und so, aber trotzdem,
ich fand's, also ich kann's so schwer in Worte fassen, ich fand's so komisch,
den zu schauen, weil ich so dachte, manches davon war witzig,
manches davon war mega cringe,
manches davon, denke ich so, ja, kein Wunder, dass wir bei MeToo dann irgendwann gelandet sind.
weil ich finde so im nachhinein und auch dass
wir auch längst wieder mit irgendwie vergessen haben
und scheinbar wieder okay ist irgendwie bestimmte filme
mit bestimmten inhalten und bestimmten witzen zu füllen so okay aber gerade
bei dem film ist es so und so denkt ja diese diese diese sexversessenheit also
wieder so thematisiert wird schon wegen der das ist jetzt echt das allerwichtigste
ihr müsst bevor ihr von der high school runter seid auf jeden fall ficken sonst,
war es das mit eurem Leben? Ich finde es echt witzig.
Ja, und dann das Allerkrasseste ist natürlich, du guckst den Film und dann so
Stiflers Mom und man dachte früher so, Alter, guck mal, die Alte.
Und jetzt denkt man so, ja, ich würde es auch tun. Und vor allem,
das Allerschlimmste daran ist, die ist halt jünger als ich in dem Film.
Wahrscheinlich so. Und dann denkst du dir so,
okay, krass, da ist halt einfach sehr viel Zeit vergangen. in der Zwischenzeit.
Phil
Man muss halt auch mal sagen, für die Dienstjüngeren, Hörerinnen und Hörer unter
uns, aus American Pie stammt tatsächlich der Begriff Milf.
Ja, vorher gab es diesen. War er noch nicht so kultiviert? Bestimmt gab es ihn vorher irgendwie.
Micha
Den sie ja auf Deutsch ganz toll in Mig übersetzt haben.
Phil
Stimmt, Mutter, die ich gerne ficken würde.
Micha
Genau, ja.
Phil
Irgendwie sowas, ja.
Micha
Das hat sich nicht durchgesetzt. Ja, und da hat sich ja, Nee,
Mick war sich überhaupt nicht durchgesetzt, nee.
Nee, und vor allem der eine, der da so rummilft, der ist, wie heißt dieser Schauspieler,
Robin Chu oder so? Weiß ich nicht.
Der hat ja danach noch echt, also der taucht ja andauernd auch in irgendwelchen
Sachen heutzutage noch auf.
Finde ich dann irgendwie auch witzig, wenn dann einfach so ein Nebencharakter
durchs Bild läuft und sagt, ja, das ist ja der Asiati aus American Pie, ja.
Andy
Heimscheißer.
Micha
Milf, genau, Heimscheißer, Apfelkuchen. Da sind so viele kulturelle Momente drin.
Und was mich der Film auch noch mal so hat reflektieren lassen,
ist, wie krass das damals war.
Und ich bin sicher, ihr erinnert euch auch irgendwie, also vielleicht Andi weniger,
aber als der Film damals rauskam, was für ein Phänomen das war.
Also bei uns an der Schule, da war wirklich so, hast du American Pie schon gesehen?
Also da war wirklich, also wenn du den nicht gesehen hast, dann warst du einfach out.
Also dann, man musste den sehen. Und ich finde es halt so krass,
dass das so vor einer Zeit war, wo man sich online keine Trailer angeguckt hat.
Und, also zumindest nicht Mainstream-mäßig, wo irgendwie auch es keine so Hype-Train gab,
keine Kampagne im Vorfeld, dass da irgendwie eine Awareness geschaffen wird,
sondern bumm, der Film war im Kino, in der Innenstadt waren alle Litfaßsäulen
zugekleistet damit und dann war es so, so, jetzt guckst du den.
Und das war so ein Phänomen. Also wirklich alle Jugendlichen,
da war ich, keine Ahnung, neunte
Klasse oder so, wie wir uns damit identifiziert haben mit diesem Film.
Das war wirklich so das Star Wars meiner Generation.
Andy
In Zeiten ohne Social Media, wo das dann noch mal mehr gehypt wurde.
Nicht nur über irgendwelche Kanäle mit Werbung und so weiter,
sondern auch keiner drüber gesprochen hat, der nicht persönlich mit jemand anderem
drüber gesprochen hat, weil es digital keinen Austausch gab.
Micha
Und dann stand man halt auf dem Pausenhof und hat alle Szenen noch mal rüber
passieren lassen, wie unfassbar lustig der Film nicht ist.
Phil
Ja, wir waren halt Zielgruppe, muss man man halt so sagen.
Micha
Ja, ja, ja, total.
Phil
15, 16 Jahre so auch ja, also für uns wurde der Film gemacht sozusagen.
Micha
Und es hat funktioniert. Genau, und ich möchte dir auch in keiner Weise schlecht
reden. Der Film ist halt ein Produkt seiner Zeit.
Ich habe den auf Netflix geschaut und war entsetzt, wie dunkel der ist.
Und nicht nur so dunkel, weil das Master so dunkel ist, sondern auch so dunkel gefilmt.
Also da sind ja manche Einstellungen sehen aus wie das Haus von hier Dr.
Godwit Baxter, da alter also wirklich also
somit so krassem licht also wieso das kabinett des
dr kallegari also richtig richtig übel so film nur mäßig also voll komisch die
beleuchtung in dem film also das ist mir noch aufgefallen ja und dann halt wie
gesagt so lauter sachen man denkt ja würde man heute wahrscheinlich nicht mehr
so machen aber so ist es halt ein film aus seiner zeit aber trotzdem nett.
Phil
Naja, ich finde das ganz lustig, hier in Berlin gibt es ja Miles-Autos,
also Carsharing-Anbieter und da kannst du dann Autos auf Zeit mieten und natürlich
steht ganz groß überall Miles drauf und es gibt immer mehr und mehr Autos,
wo aus dem E von Miles unten der letzte Strich rausgenommen wird oder dann abgetrennt
wird, wird, sodass aus dem E ein F wird und dann ganz große,
Hilfsautos durch Berlin fahren.
Micha
Das ist ziemlich witzig, ja.
Phil
Ich finde das tatsächlich auch sehr, sehr lustig, muss ich sagen.
Micha
Irgendeinen abschließenden Gedanken hatte ich noch, glaube ich, jetzt zu dem Film.
Komme ich jetzt aber, glaube ich. Ach so, genau, wegen Charakterbögen.
Relativ witzig, als jemand, der jetzt natürlich deutlich älter ist als damals,
als ich den Film gesehen habe.
Oh Gott, wie krass, das ist so lange her. Ja, wirklich entsetzlich.
Phil
25 Jahre, Digga.
Micha
Ja, wirklich entsetzlich, Alter. Ich war 15, ey.
Naja, anyway. Ne, Jim's Dad. Ja, Eugene Levy. Mega geil.
Megacooler Charakter, auch gute Momente in dem Film so mit Jim,
wo ich auch gar nicht mehr weiß, wie der Schauspieler heißt.
Den besten Charakter-Arc hat wirklich Heimscheißer.
Also so als Charakter, so was so Entwicklung angeht und dass er im Grunde genommen am Ende dadurch,
dass er so diese Gerüchte gestreut hat, dann auch quasi diese Erfüllung darin
kriegt, auch Stiflas Marm dann zu bumsen oder sozusagen, dass die sich gegenseitig
so verführen, was hochgradig problematisch ist, weil ich meine,
er ist bestimmt minderjährig.
Ist nicht, ist glaube ich nicht okay.
Also würde man wahrscheinlich heute auch anders machen. Und ich muss auch sagen,
ich fand erstaunlicherweise, obwohl er mich früher immer total genervt hat in
dem Film, fand ich diesmal Sean William Scotts Charakter ziemlich witzig.
Stifler. Stifler, ja, genau.
Fand ich irgendwie witzig diesmal, weil ich so dachte, ja, das ist halt so ein
Typ, der hat alles gesehen, der hat keinen Bock mehr auf die Scheiße hier.
Ja, also das dazu. Kann man mal gucken. Nach 25 Jahren irgendwie netter Sonntagnachmittag-Film.
Andy
Muss ich mir mal merken. Wie hieß der? American Pie?
Micha
American Pie. Okay, gut. Und übrigens ist mir bei der Suche dann auch aufgefallen,
gibt es irgendwann, haben wir irgendwann das Ende erreicht von Filmen,
die American irgendwas heißen?
Also es gibt ja so scheiß viele Filme, die American irgendwas heißen.
Also das ist American Pie, American Pie 2, American Pie 3.
Nee, und halt vor allem halt auch so American History X, American Sniper,
American Gangster, American Hustle.
Also ich meine, das hört ja gar nicht mehr auf. Also da denkst du dir so,
okay, da muss auch mal was Neues her, glaube ich.
Phil
Und der Innovator bei diesen Titeln war bestimmt American Pie.
Micha
Ja, das könnte gut hinkommen. American Beauty gab es ja auch noch.
Andy
American Psycho.
Micha
Stimmt, ja.
Phil
Wir sind da etwas ganz Großem auf der Schiene.
Micha
Genau, Top 5 beste American Filme.
Phil
Stimmt, das könnten wir bald echt machen.
Micha
Ja, vielleicht dann.
zur Präsidentschaftswahl, ja. Oh Gott.
Andy
Make America Great Again.
Micha
Ja, und Mean Girls hatte ich jetzt gar nichts zu gesagt, habe ich zum ersten
Mal gesehen, das ist ein Film mit Lindsay Lohan, wo sie eine Schülerin spielt,
die in eine neue Schule kommt
und dann anwandelt, also eigentlich
sie sich anfreundet mit so den coolen Outsider, normal Low Kids so,
und dann aber sozusagen in geheimer Mission unterwegs ist mit den Plastics,
Also mit den ganzen Perlen-Paula-Püppchen.
Phil
Man muss vielleicht ganz kurz reinwerfen, das hat nichts mit dem Musical zu
tun, das dieses Jahr rauskam.
Weil es gibt tatsächlich auch Mean Girls, der Girls Club.
Das ist ein Komödie-Musical aus diesem Jahr, was dieses Jahr in den Kino kam.
Das meinst du ja wiederum nicht.
Micha
Nee, das hat nichts damit zu tun. Das ist der Film.
Du meinst Girls Club.
Phil
Vorsicht, bisse ich, aus 2004 und nicht den Film aus 2024, korrekt?
Micha
Genau, ich meine den 2004er Film, aber der hieß Girls Club auf Deutsch.
Phil
Ja, auf Deutsch zumindest.
Micha
Oh weia. Nee, also kurz zum Einordnen, also dieser Mean Girls von 2004, aka Girls Club,
dieser 2024er Film ist das Remake von dem 2004er Film.
Phil
Also das ist schon.
Micha
Die sind schon nicht, die haben nichts miteinander zu tun.
Phil
Related.
Micha
Sehr wohl was miteinander zu tun.
Phil
Okay, I see. Gut, gut, gut, gut. Aber du redest vom 2004er. Werk.
Micha
Korrekt. Und das Oeuvre. Ich sag ja, ja.
Naja, auf jeden Fall, Lindsay Lohan, ja, kommt halt diese Clique rein und ist
alles ganz witzig und so und diese ganze Highschool-Nummer und wie sind Lehrer
so drauf, wie sind sind Schüler so drauf, was sind die verschiedenen Klicken.
Das ist halt der quintessentielle Highschool-Film.
Genau wie American Pie und so weiter. Das heißt, ich habe jetzt basierend darauf
einfach noch an mir überlegt, okay, ich gucke demnächst noch mal The Girl Next Door. Und...
Andy
Ten Things I Hate About You.
Micha
Ja, genau. Und dann gab es noch einen... Ach, scheiße, jetzt habe ich es vergessen.
Na ja, egal. Auf jeden Fall, ja, Mean Girls auch nett. Kann man auch angucken.
Hochgradig memeable, hochgradig quotable.
ja es ist okay ich.
Andy
Hatte letztens ja auch so ein moment mit 90er jahre als ich im krankenhaus gewesen
bin und nach meiner operation habe ich tatsächlich eine serie geguckt oder angefangen
zu gucken wo ich nie gedacht hätte dass ich die überhaupt jemals anfangen würde zu gucken und zwar,
Ja, keine Ahnung, ob ich da noch die Erinnerung gefunden habe.
Ich habe es dann irgendwie auf die Nachwehen der Vollnarkose geschoben und habe
dann auch nur zwei Folgen gesehen. Und das ist so schön.
Micha
Ich vermisse den Herbst.
Andy
Oh, da ist aber jemand im Thema.
Micha
Ja, ja, ich weiß grob Bescheid über Gilbert.
Andy
Ja, grob, klar.
Micha
Er hat mir einen Kumpel erzählt. Ja, genau. Genau. Hatte ich euch mal die Story
erzählt? Hatte ich, glaube ich, mal, ne?
Mit dem Typen, der Pornos ausgeliehen hat bei uns?
In der Videothek? Weil ich habe ja früher in der Videothek gearbeitet.
Phil
Ne? Du hast viele Pornogeschichten aus der Videothek.
Micha
Ich glaube, wahrscheinlich.
Phil
Aber erzähl doch mal.
Micha
Ich glaube, ich habe die schon mal erzählt, die Geschichte.
Phil
Ja, komm, hau raus nochmal.
Micha
Ja, pass auf. Ne, da war so ein Typ und ich scanne halt die Filme in der Pornokategorie
ein und das war so ein junger Typ, so ein Schlagsiger, so, keine Ahnung.
War wahrscheinlich irgendwie gerade das erste Mal in der Pornoabteilung und
total aufgeregt. Und ich scanne halt die Filme so alle ein, die ganze Transaktion
läuft so komplett, genauso wie es sein muss, so geräuschlos.
Ohne irgendwie in Gespräch sich zu verwickeln, sondern man scannt einfach die
Filme, denkt so, perverses Schwein.
Und dann gebe ich ihm die Filme mit und er dreht sich um, geht weg und ist fast
bei der Tür und sagt dann so, die sind für einen Freund.
und jetzt aber kommt sie ja an sie sind für ein freund na gut wie du meinst
naja das dazu ja das war's zu mir gehört ich habe da nicht mehr zu sagen also
quasi eine ausgedehnte speed Speed Round.
Ich möchte aber, glaube ich, demnächst ein paar mehr 90er-Filme noch gucken. Irgendwie Bock drauf.
Phil
Ich muss erst mal die ganzen Filme, die ich sonst oder die ich nachholen muss,
erst mal aufarbeiten, ehe ich wieder Rewatches mache.
Es ist halt einfach, die Auswahl bleibt zu groß.
Andy
Ich hatte ja tatsächlich letztes Mal überlegt, ob ich nicht mal Lust hätte, Miami Vice zu gucken.
Micha
Aber dann dachte ich.
Andy
Das ist nicht gute alte Miami Vice.
Micha
Aber da musst du darauf achten, dass du dir irgendwie eine Fassung besorgst,
die nicht vom ZDF oder vom deutschen Fernsehen verschandelt wurde.
Und das wird schwierig, weil also musst du dir irgendwie also nicht die Synchronfassung
auf jeden Fall, weil da war ja der Punkt, weil die ja im Fernsehen liefen,
wurden die halt so massiv geschnitten.
Ich hab ja mir irgendwie die ersten zwei Staffeln oder so Miami Vice mal reingezogen.
Und das ist so krass, also die Episode schaukelt sich hoch zum Höhepunkt und
dann kommen die in das Haus von dem Drogenbaron Gangster.
Einer schießt und dann sind so 30 Leute tot.
Andy
Und alle in Handschellen.
Micha
Ja, alle in Handschellen. Und du denkst so, ey krass, also irgendwie habe ich
hier was verpasst, glaube ich, gerade.
Es war wirklich, also auch nicht nur so, dass man so dachte,
okay, ich kann es mir jetzt irgendwie aus dem Kontext erschließen,
was passiert ist, sondern teilweise dachte man so, hä?
Ich verstehe gar nicht, was jetzt passiert ist. Ja, also, aber nee,
Miami weiß, voll geil. Ist ein Vibe, muss ich sagen. Ist ein Vibe.
Andy
Auch spannend, ich hatte jetzt mal letztens bei YouTube so von wegen,
ja, welche welche Prominenten denn bei Miami Vice mal mitgespielt haben,
wo ich dann dachte, alter Vater, das waren aber echt 50, 60 Stück,
wo man dachte, okay, das sind aber auch nicht alles nur C-Promis,
sondern da sind auch ein paar echte Schmuckstücke bei gewesen.
Micha
Ja, ja, Al Bundy vor allem. Aha, Phil Collins, ne? Phil Collins auch, genau, ja.
Aber schon mit keinem Hals. Hier, hier, Adam Sandler, nee, nicht Adam Sandler,
Ben Stiller ist auch in einer Folge, Bruce Willis spielt, glaube ich, auch irgendwo mit.
Andy
Ich glaube, Gloria Estefan, glaube ich, auch irgendwie.
Micha
Ja, ja.
Miami Vice, schon geil.
Andy
War damals Premium, wenn man dabei sein durfte.
Micha
Ich folge ja so einen Instagram-Channel, der da nur Miami Vice-Content postet.
Immer so kurze Clips aus der Show. Und ich bin mir so, fett.
Habe ich euch erzählt? Ich habe auch so einen Miami Vice-Anzug.
Andy
Oh.
Micha
Wirklich, es gab ja mal so eine Anzug-Edition, die kam irgendwie so frühe 2000er
raus, die wirklich so ein Miami Vice-Label haben und alles und so richtig so auf 80s gemacht sind.
Sind jetzt keine wahnsinnig hochwertigen Anzüge, sondern so Leinenanzüge und so.
Aber ich hab da einen von, ja, voll geil. Zieh ich manchmal an,
wenn ich an Halloween als zu älter gehen will.
Andy
Und wenn Getter Thunberg wieder an den Turntables steht.
Micha
So, nämlich, genau.
So sieht's aus.
Andy
Haben wir das denn hier schon mal thematisiert?
Micha
Haben wir noch nicht thematisiert.
Phil
Ja, los, das müssen wir mal machen. Cross-Promo müssen wir mal machen.
Micha
Ja, ich mache seit geraumer Zeit, seit kurzem Musik.
Irgendwie total Bock drauf gehabt, schon mein ganzes Leben lang so,
aber in der Schule nicht aufgepasst.
Und Musiktheorie und Tonarten und so, für mich, also böhmische Dörfer.
Andy
Aber jetzt die Magie der wenigen Mausklicks macht es möglich.
Micha
Die Magie von AI.
Oh, und pass auf, da schließt sich jetzt der Kreis, nämlich weil in GTA Vice
City gibt es so eine geile Werbung für so ein Klavierhaus oder so,
die heißt Synth & Sons und dann ist da so diese Tagline,
you don't need musical talent to make great music,
I created this just by pressing a button.
Und es ist so witzig und so treffend, also zum einen jetzt natürlich,
weil wir gerade über Miami Vice gesprochen haben und so, aber auch,
weil dieses Thema ja jetzt schon wieder aufkommt mit AI,
weil jeder so diese Panik vor AI hat und man so das Gefühl hat,
du kannst mit einem Mausklick so Kunst machen.
Also, ja, in gewisser Weise schon, nur es ist dann halt keine gute Kunst.
Man kann so mit einem Mausklick irgendwie einen Ton erzeugen im Computer,
ohne Musik spielen zu können, aber das ist halt immer noch keine gute Kunst, so, ne?
Also, Technologie ermöglicht halt viel, aber der Boden für sozusagen das,
was als gute, worthwhile Kunst empfunden wird, zieht halt auch mit nach, so, ne?
Anyway, worauf ich hinaus wollte, jetzt habe ich mich endlich von einem halben
Jahr mal durchgerungen und gesagt, so, ich mache das jetzt.
Ich mache jetzt mal Mucke, ich möchte jetzt mal mein Lo-Fi-Haus ausprobieren
und ich möchte mal so komplett in meiner prägenden Phase wühlen und mal so ein
paar Genres durchtesten und so weiter.
und hab meine Mucke jetzt bei Spotify unter, bitte alle den Bleistift spitzen
und mitschreiben, unter dem Pseudonym Getter Thunberg.
Also wie David Getter und Greta Thunberg. Getter Thunberg.
Könnt ihr mir bitte folgen, lasst ein Like da, followt, hört 92 Problems, bis ihr kotzt.
Und ja, der Rest, da geht's von selbst über Morgenferien.
Phil
Also tatsächlich schon ganz geile Musik, Man kann ja auch sagen,
oder man könnte ja auch dann als Ergebnis haben, dass das eher so Versuchswahre ist.
Aber da steckt schon an einigen Stellen ... Also manche Songs mag ich so.
Micha
Na, schau. The music's good.
Phil
Ja, so tatsächlich.
Micha
So zum Beispiel, genau.
Phil
Es macht Spaß, das zu hören.
Micha
Von der Ghetta Thunberg. Ghetta
Thunberg. Nee, also du hast das ganz abschätzig ganz richtig gesagt.
Mit so Versuchswahre. Ich probiere mich da gerade aus. Also es ist wirklich ein Hobby.
Ich möchte einfach, also da geht es gar nicht jetzt darum, irgendwie damit jetzt
in Mega-Fame einzufahren oder so. Ich habe da einfach gerade Bock drauf.
Aber ich muss auch sagen, so langsam habe ich das Gefühl, kristallisiert sich
für mich auch so eine Art künstlerischer Ton heraus.
Also dass ich so das Gefühl habe, das bin ich als Musikkünstler.
Andy
Eine musikalische Identität.
Micha
Ja, genau, so ein bisschen. und ich merke einfach, dass sehr viel eben so aus
so Einflüssen kommt, aus den 80ern, aus den 90ern und so.
Ich arbeite gerade an so einem Ding, was sehr auf Mitte 90er vom Vibe,
beschränkt ist sage ich mal aber aber für mich ist es
halt etwas das ist so sound meiner jugend ist dann
gekommen dass das probierst du mal das verwurscht ist immer da
machst du was mit und so und es kommen ja eh also gerade in
der kunst kommen ja dinge auch immer wieder zyklisch wieder insbesondere in
der musik ist ja kein also weil das ja kein wunder ist so alle alle 20 30 jahre
setzt die große nostalgie welle ein und wir hatten ja vor paar jahren diese
große 80er synthwave welle so und ich glaube dieses 90er thema ist jetzt auch
was was also nicht umsonst da müssen wir kurz uns drüber reden,
wo wir gerade über Musik reden.
Habt ihr den holländischen Beitrag zum ESC gehört eigentlich schon?
Andy
Nee.
Micha
Oh, da bitte bis zur nächsten Sendung anhören, auf die Spotify-Liste setzen
und im Kia EV6 auf jeden Fall pumpen.
Phil
Wie heißt der denn?
Micha
Er heißt Europapa von Joost. Joost, das ist ja gut.
Wirklich, die Holländer, richtig Eier in die Hose. Weil zum einen schicken den
song auf holländisch zum anderen ist es halt ein gerber techno song ist jetzt.
Phil
Schon auf meiner alltags playlist.
Micha
Und das dritte
ist es ist halt auch ein proeuropäisches lied also einfach so hey europa schon
ziemlich geil eigentlich und und es ist ein sample aus new kids mit drin was
aus kultur in meiner alltagsliste jaja nehmen müssen musste die anhören muss
ich ihr auch das Musikvideo angucken.
Ultra geil. Meine Prognose, Achtung, Prognosen auf Doom, meine Prognose ist
Minimum Top Ten Holland dieses Jahr.
Andy
Okay.
Micha
Beim ESC, ja.
Phil
Jetzt musst du ganz dumm fragen, wie viele nehmen da teil? Zwölf?
Oder wie viel? Nein, also ganz ernsthaft, wie viele nehmen da teil?
Andy
20?
Micha
Also im Finale sind, im Finale sind glaube ich 26 oder so.
Phil
Ja, na gut, okay.
Micha
Und das nur im Finale, also weil es gibt ja noch ein Halbfinale,
da fliegen ja auch einige raus.
Phil
Stimmt, ja, du hast recht, ja, okay.
Micha
Nee, ich fange immer sehr früh an, mich mit Eurovision so ein bisschen im Jahr so zu hypen und so.
Phil
Eurovision 2024, wann ist denn das?
Micha
Im Mai. 7.
Phil
Bis 11. Mai in Malmö.
Micha
Ja.
Phil
Ach, das ist ja schön. Mich treibt es ja irgendwie demnächst auch noch nach
Schweden. Aber leider nicht im Mai.
Micha
Na, Pech. Selbst wenn, hättest du wahrscheinlich kein Hotel mehr gekriegt und kein Ticket.
Phil
Ja, genau. Ich wollte gerade sagen, vielleicht ist das gar nicht mal so schlecht,
dass ich nicht im Mai dorthin fahre, weil dann hätte ich keine Unterkunft.
Oder sehr, sehr teuer. Okay, mal schauen.
Micha
Ja, schön. Haben wir diesen kleinen Techno-Exkurs auch.
Phil
Hausaufgaben erkannt. Und das mit ist auf meiner Alltags-PL-List war jetzt nicht
irgendwie dahingesagt. Das ist wirklich jetzt erstmal da drauf. Ja, ja, du.
Micha
Also wenn das so viel bedeutet wie deine Watchlist, dann können wir uns ja auf was gefasst machen.
Phil
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, zurzeit ist Spotify bei mir auf dem
Trip seit einigen Monaten.
Ich kriege Spotify immer relativ hart gefickt. Ich höre ganz normal,
in Anführungsstrichen, Musik und habe da auch dann so einen Schlag Richtung
Elektro und so was. Und das höre ich ganz gern.
Micha
Suchen drin ein bisschen pur. Ja, tatsächlich. Diese Kinderlieder. Genau.
Phil
Und dann habe ich einmal im halben Jahr diesen einen Abend, diesen einen Abend,
wo ich meine deutschen ...
Micha
Ja, die Pfleger wissen Bescheid, ja.
Phil
Die deutschen Klassiker-Playlist anmache. Mit Klaus Lage da drin, mit Udo Jürgens.
Andy
Faust auf Faust.
Phil
Aber da ist er jetzt irgendwo so angekommen bei mir. Und ich weiß nicht,
vom Bayernland, von Dua Hava, Damaya und I.
Und ich denke so, Digga, Spotify, Wir sind stark von Let's Fetz und die Pagabuam.
Andy
Na, das klingt doch gut.
Phil
Vom Album Amore mit Motore. Und ich denke so, Digga, was läuft hier falsch?
Was läuft hier falsch?
Andy
Musikalische Identität. geht.
Phil
Das ist seit Monaten so. Ich will das nicht mehr haben.
Und das Böse an der Sache ist, du kannst nicht irgendwie den Mix der Woche einfach
mal von diesem Automatismus einfach befreien, also resetten,
sondern der meint, ich höre seit Monaten, ich habe noch nie solche Musik gehört.
Außer Gotthard. Gotthard macht vernünftige Musik. Aber ansonsten habe ich nie
schweizerische oder bayerische Musik so richtig gehört.
Und Spotify meint jetzt nur, weil ich einmal diese Deutschklassiker durchgenudelt
habe, es ist wild. Und von daher höre ich meine Alltags-Playlist jetzt gerade wieder sehr, sehr viel.
iPhone heißt ich, ich habe seit über zehn Jahren kein iPhone mehr,
aber man muss die Tradition pflegen und deswegen heißt diese Playlist immer noch iPhone.
Micha
Wo wir gerade über Playlist reden übrigens, als Künstler auf Spotify,
hast du ja Zugang zu diesem Künstlerportal, also Spotify for Artists.
Phil
101 mit 50 Cent.
Micha
So, aber wirklich, ja. Per Du. Und da kannst du sehen, auf welchen Songs dein Song geplaylisted ist.
Also, auf welchen Songs der gelandet ist. Und das ist ziemlich witzig.
Phil
Wie, auf welchen Songs? Auf welchen Playlists?
Micha
Auf welchen Playlists, ja, sorry. Also, auf welchen Playlists dein Song gelandet ist.
Und das ist ziemlich witzig, weil jetzt zum Beispiel mein 92 Problems Song ist
auf Es kracht in Buxtehude.
Geil. Ja. Ja, Karnevalsfreude des Westens, Treckerjagen, 90er-Abriss,
das haben wir hier, Assi-Gym.
Evangelischer Kirchenchormix.
Andy
Ja, geil.
Micha
Crying while lifting.
Knallen. Ah ja, 24-7-Bäume-Schreddern.
Andy
Ein sehr diverses Publikum.
Micha
Also wirklich sehr diverses Publikum. Muss nicht schmecken, muss wirken.
Und Gabagandals.
Das ist schon ziemlich witzig, muss ich sagen. So einen Einblick zu kriegen,
wo man weiß, Ja, ich glaube, ich weiß, wer mein Publikum ist.
Phil
Oh mein Gott, das ist ja geil.
Andy
Ja, und das ist auch.
Micha
Wie viele Plays du hast, jeweils auf den Playlists und auf den Songs und so.
Ja, ist ein witziges Hobby.
Andy
Dagegen bin ich ja sehr unspannend unterwegs mit meinem Lo-Fi-Girl.
Das ich ja nun schon nachhaltig seit Wochen und Monaten quasi jeden Tag mehr oder weniger höre.
Micha
Ja.
Andy
Hatte ich irgendwie mal eine Arte-Dokumentation gesehen, und zwar Lo-Fi-Girl.
Micha
Ach stimmt, hab ich auch gesehen.
Andy
Genau das ist irgendwie so ein youtube-kanal der dann irgendwie viral
gegangen ist da läuft also 24 stunden lang die ganze
zeit lofi musik und man sieht die ganze zeit so ein
ja was ist das ein anime manga mädchen am schreibtisch wie sie in ihr notizbuch
schreibt und an einem fenster sitzt eine katze die mit dem schwanz rum pendelt
und das ist alles sehr entspannt und da hat sich dann der kommentarspalte sich
die leute miteinander connected und nutzen das quasi so als chat und
Ich habe mir die einfach mal angehört, habe mir die mal auf mein Handy gezogen
und höre die jetzt eigentlich quasi überall.
Sei es beim Autofahren, weil das ja wirklich so ganz mellow Beats sind.
Da fährst du wirklich ganz entspannt und kommst gar nicht so auf diesen Bleifuß,
den man denn vielleicht ja auch machen könnte.
Oder selbst bei der Arbeit höre ich sie dann manchmal heimlich,
weil wir eigentlich keine Musik bei der Arbeit hören. Ja, ja, heimlich.
Micha
Bevor der Chef vorbeikommt und dich auslacht. Genau, richtig.
Andy
Aber ich kann dabei wirklich echt super fokussiert arbeiten.
Also das hilft mir tatsächlich, mich zu konzentrieren.
Micha
Nicht umsonst ist der Untertitel von dem Ding ja, glaube ich,
auch irgendwie Beats to Study to.
Genau. Weil das ist halt voll. Aber finde ich krass, dass du das sozusagen mit
dieser Arte-Doku entdeckt hast, weil für mich war das halt schon so ein Prä-Pandemie-Ding,
glaube ich. Und das war irgendwie so,
im kollektiven Geist irgendwie verankert, dass man sich so auch in der Pandemie
so zurückgezogen hat und so so seinen eigenen Kokon hier irgendwie zu Hause
versucht hat aufzubauen.
Und da passt diese Musik halt so gut rein, weil das stört halt nicht,
das macht so ein wohliges, warmes Gefühl und so.
Ich frage mich halt, wann das Ding so durch ist, weil ich finde es halt krass,
weil es hören immer noch Leute.
Also immer noch Leute sagen, ah ja, hier so low-fi, voll cool und so.
Und ich finde es interessant, dass das nicht so abgeabbt ist und die Leute das
jetzt alle scheiße finden auf einmal.
Andy
Naja, es ist ja irgendwie nicht so Trend, so Popmusik, die kommt und geht,
sondern es ist einfach Musik, die so wirklich komplett im Hintergrund läuft.
Manchmal erwische ich mich dann tatsächlich dabei, dass ich dann irgendwie Podcasts
höre und im Hintergrund läuft dann auch die Musik, wo ich dann denke, ja, stört ja nicht.
Micha
Ja, ja, stimmt.
Andy
Also Doppelkonsum zeitgleich.
Phil
Aber ich finde es ganz faszinierend, also ich bin durch dich auf diese Playlist
gekommen und ich kannte das auch schon früher und ich habe da auch Lo-Fi-Playlisten abonniert,
aber die waren mir irgendwie zu smoothig, zu pianolastig, zu weitläufig sozusagen.
Und was diese Playlist irgendwie hat, dass sie tatsächlich hier oder da dann
nochmal ein Beat dazwischen hat und irgendwie nicht nur irgendwie in so transzendalen
Tönen absuppt, sondern irgendwo da dann ja auch so dich antreibt,
will ich ja gar nicht sagen,
aber dass da so ein bisschen Beat drin ist, das hat noch was Frisches da so mit was dazwischen so.
Und ich höre die tatsächlich, seitdem du sie mir da vermittelt hast,
auch quasi hoch und runter.
Jetzt verarbeitet sich häufig da mit Headset wegen Telefonieren und Teamsitzungen und sowas.
Von daher, da läuft eben immer im Hintergrund jetzt gerade diese Playlist.
Und auch im Auto zwischenzeitlich habe ich mir angewöhnt, weil du hast vollkommen
recht, was man im Auto hört, spiegelt dann auch aufs Fahrverhalten sich wieder.
Ich erinnere mich noch an einige wilde Fahrten, wo irgendwie Rammstein oder
sowas im Hintergrund lief oder böse Onkels in ihrer wildesten Form.
Da habe ich gedacht, was ich da teilweise an Autosachen gefahren habe,
das geht auf keinen Grund.
Andy
Musik mit lieben Grüßen nach Flensburg.
Phil
Ja, tatsächlich. Von daher lieber das Lo-Fi-Girl und alles wird gut.
Andy
Thema Musik. Musik. Genau.
Phil
Ja, gehört auch zum Nerdism.
Andy
Richtig.
Phil
So. Und wo wird man richtig zum Nerd? Genau, in der Schule.
Andy
Oh, Leine.
Micha
Oh, ja, jetzt, ja.
Andy
Da wird man zum Nerd? Okay.
Phil
Ja, da findet man auf jeden Fall Nerds.
Micha
Da hört man viel Musik.
Andy
Für die gute Überleitung wird man da zum Nerd.
Phil
Ja, ja, ganz genau.
Micha
Mensch, Phil, da musst du aber nachsitzen in der Moderatoren-Schule.
Andy
Echt?
Phil
Ja. Ja, na.
Andy
Versetzung gefährdet.
Phil
Ja, ja, wirklich. Oh, oh, oh. Nominiert als bester internationaler Film aus Deutschland.
Auch Oscar nominiert leider nicht geworden.
Am Ende, wobei am Ende durchaus gerechtfertigt so gesehen. Also der Gewinner
hat es dann durchaus zu Recht mitgenommen.
Zone of Interest. Aber dabei war das Lehrerzimmer.
Das Lehrerzimmer, deutscher Spielfilm.
mit Leonie Banish in einer Hauptrolle, um echt zu sein, kenne ich nicht,
aber man sollte den Namen einfach mal, was, woher sollte ich sie kennen? Komm, komm, komm.
Andy
Auf alle Fälle aus Babylon Berlin oder aus dem Multimedia-Mega-Event Der Schwarm,
wo man sich fragt, warum hast du da mitgemacht? Du bist doch eigentlich sonst eine ganz gute.
Micha
Ja gut, ich glaube, bei Der Schwarm waren einige Leute irgendwie verwirrt,
dass es am Ende nicht so geworden ist, wie man dachte.
Andy
Ja, ups. Klassäufer Umlauf.
Phil
Ich hatte gar nicht vor, diesen Film zu gucken. Das Das war so quasi vor der
Oscar-Nacht und ich hatte meine Mutter hier und wir haben mal wieder so Streaming-Service-Roulette
gespielt und wussten nicht, was wir gucken.
Und dann sagte sie so, ja, lass mal bei Amazon reingucken, was gibt's denn da?
Nachdem wir Netflix und Disney Plus irgendwie nichts gefunden haben,
war meine Chance schon auf Amazon jetzt sehr gesunken, dass wir uns auf irgendwas einigen konnten.
Und dann war da das Lehrerzimmer dazwischen. Ich hatte im Hinterkopf Oscar nominiert,
aber ich hatte auch im Hinterkopf mit jedem und jeder, mit denen ich darüber
gesprochen habe, haben mir immer gesagt, du musst dir diesen Film angucken.
Ist ja irgendwie aus dem Jahr 2023, ich gucke gerade, wann kam er raus, Mai, Mai 2023.
Ja, musst du dir angucken. Und dann habe ich gesagt, komm, den ziehe ich mir
jetzt so juster Momente vor der Oscar-Verleihung nochmal rein.
Nein, Leonie Benesch spielt Carla Nowak, eine Lehrerin auf einem Gymnasium und man sieht,
dass sie da relativ modern und schülernah unterwegs ist und zugleich aber auch
recht diszipliniert ihre Kiddies in der siebten Klasse unter Kontrolle hat und man merkt einfach,
Dass ihr auch dieser pädagogische Gedanke sehr wichtig ist und die Kinder wertschätzen
sie auch, respektieren sie auch, arbeiten gut mit und das ist wirklich ein,
ja, am Anfang, am Anfang, doch, doch, doch, doch.
Micha
Am Anfang. Andi hat einen anderen Film gesehen.
Andy
Das habe ich aber irgendwie ein bisschen anders verstanden, aber gut, erzähl du erst mal.
Micha
Ja, der Film war in der 7a und der Andi war in der b.
Phil
Frau Nowak, nee.
Andy
Ja, du sagst, die Schüler wertschätzen sie auch.
Also irgendwie kam dann aber auch diese Szene von wegen Frau Nowak,
wir machen diese ganze Scheiße mit dem Klatsch und so einfach nur für sie.
Wir finden das alle schweinend nervig. Das ist eher das Gegenteil von wertschätzen.
Phil
Ja, jetzt springst du aber ins letzte Drittel des Films, wo ich auch nicht mehr
so genau weiß, was da wirklich war oder nicht war ist.
Micha
Was da geäußert wird. Was da Phasen ist.
Andy
Das ist nicht mehr so aufgepasst.
Phil
Nein, nein, nein, also wirklich, ich glaube schon, dass sie da ein gutes Verhältnis
zu den SchülerInnen hat und dort auch pädagogisch durchaus wertvoll um die Ecke kommt,
aber es gibt natürlich irgendwie im Lehrerzimmer immer so kleine Zickereien
und so etwas und das kommt dann zu einem, so viel sei noch gesagt,
zu einem augenscheinlichen Diebstahl in dem Lehrerzimmer und Carla Nowak versucht
das in irgendeiner Form zu positionieren und irgendwie auch aufzuklären,
weil irgendwie geht ja irgendwie auch nicht, dass im Lehrerzimmer was geklaut wird,
so und ja, ich glaube keiner von uns, die der diesen Film zum ersten Mal sieht, hätte absehen können,
was sie dann damit lostritt, was für eine Lawine damit losgeht,
weil dann auf einmal aus diesem kleinen,
ey, ich glaube, hier hat irgendwer was gestohlen und ich habe da auch so einen Verdacht und sowas.
Entsteht auf einmal dann ein riesiger Rattenschwanz an Konsequenzen,
an Verselbstständigungen innerhalb
dieses Lehrerzimmers, innerhalb dieser Schülerschaft und so weiter.
Es wird erstmal, um das nochmal ein bisschen genauer zu konkretisieren,
dann natürlich irgendwie dann auch so, hey, hier klaut doch keiner was und was
ist denn das hier, sind wir ja keine Kollegen mehr,
wie kommst du überhaupt da drauf und derjenige, diejenige, das kann doch wohl
nicht sein, also es ist ja voll vertrauenswürdig, die Person da und sowas.
Und so wiegelt sich da immer mehr was auf und es ist eine Lawine,
es ist wirklich eine Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist,
weil das immer mehr und immer größer wird, immer komplexer und du siehst da
die Frau Nowak, wie sie irgendwie versucht,
diese ganze Scheiße nur wieder zusammenzukitten und zusammenzuhalten und die
ganze Sache wird nur größer und größer und größer und schlimmer und schlimmer
und schlimmer und das fand ich unglaublich.
unfassbar gut dargestellt unfassbar gut wie hast du es gesehen an die.
Andy
Ja ich habe
mit dem film so ein kleines bisschen problem weil er von einseite weiß ich gar
nicht was will er mir den jetzt genau zeigen irgendwie zeigt er mir so dieses
diese hilflosigkeit von lehrern also gerade auch wo du sagst von wegen ja sie
wird ja auch in der schule von den schülern akzeptiert durch dann Und dann eben genau denken,
ja genau das zeigt ja der Film irgendwie nicht, dass sie sich da auf Biegen
und Brechen bemüht und versucht irgendwie, während die anderen Lehrer da schon
knallharte, komische Methoden machen, da mit Verrat und so weiter,
dass sie dann sagt, nee, das müsst ihr nicht.
Und sie schlägt sich ja immer so auf die Seite der Schülerinnen und Schüler,
aber irgendwie kommt sie damit ja auch nicht voran, also dass sie quasi in ihrer
eigenen Rolle so ein bisschen verzweifelt.
Phil
Ja, und genau das ist es. Also es ist so, wie ich finde, der Mikrokosmos Schule,
da brodelt irgendwas im Lehrerzimmer.
Irgendwann, ich meine, ja, also Mikrokosmos Schule, irgendwann bekommen die
Schüler das mit, dann fragen sie halt nach,
aber Frau Nowak kann jetzt ja auch nicht vor den Schülern einfach jetzt mal
rein Wein einschenken, wenn das schon kontrovers im Lehrerzimmer ist.
Das heißt, die Schüler werden auch nicht richtig abgeholt, es entstehen weitere
Gerüchte, die sich auch wieder hochschaukeln und wie es halt so bei Kindern und Schülern ist,
wenn da irgendwelche Gerüchte da sind, erstens verselbstständigen sie sich,
zweitens versuchen sie irgendwie vielleicht selber da irgendwie noch was drüber
herauszufinden, wodurch noch weitere Gerüchte entstehen, was wieder die Lehrer
mitbekommen, was dann wieder Frau Nowak vorgeworfen wird und du denkst so,
holy fuck, es ist so ein ganz kleiner Anlass.
Und in diesem Mikrokosmos Schule musst du ja dann trotz alledem auch als Lehrer,
wie gesagt, so ein bisschen die, die nach intern irgendwie zu den Kolleginnen
und Kollegen ein Standing bewahren oder auch eine Meinung bewahren,
du kannst den Schülern nicht alles sagen und nicht so mit denen umgehen und
mit denen sprechen wie mit den Lehrern,
es bleiben dann ja auch, es gibt natürlich auch schlichtweg.
Terner, über die man schlichtweg nicht spricht. Und das so komprimiert in so
einer Schule, fand ich unfassbar interessant zu sehen, wie sich dort so eine
soziale Dynamik eigentlich von selbst entwickelt und unkontrollierbar.
Also ich saß am Ende da und habe diesen Film durchdacht und hab gedacht,
er hat mich nirgendwo verloren, dass ich denke, okay, was hier passiert ist,
das ist unrealistisch oder das hätte ich so nicht gemacht und von daher hat
der Film mich in seiner weiteren Erzählung irgendwie so ein bisschen verloren,
weil kann ich mich nicht mit identifizieren.
Ich hatte keinen einzigen dieser Moment. Ich saß am Ende da und hab so gedacht, ja,
jetzt sind wir da und ich hätte auch nicht gewusst, was ich anders hätte machen wollen.
Andy
Also sehe ich grundsätzlich ähnlich wie du. Also mich hat der Film auch die
ganze Zeit eigentlich gefesselt, aber ich hatte dann doch irgendwie so ein inhaltliches Problem.
Letztlich kriegt sie ja raus, wer denn für die Diebstähle verantwortlich ist,
indem sie auf ihrem Laptop die Kamera laufen lässt und das Problem,
das ich damit habe, ist irgendwie, sie hat ja immer so ein bisschen so diese Opferrolle,
diese die Vermittelnde, die immer das Beste versucht und auf einmal hat sie
aber selber Dreck am Stecken, weil es eben illegal ist, andere Leute Video zu
überwachen und das weiß ich nicht.
Sie war ja die Neue an der Schule, quasi die Referendarin, nicht,
aber die neue Lehrerin im alteingesessenen Kollegium, die da versucht,
sich immer auf die Seite der Schülerinnen und Schüler zu schlagen und da gut zu vermitteln.
Alles super, alles toll, aber letztlich hat sie dann eben diesen Makel,
dass sie da selber Mist gebaut hat, der sie angreifbar macht.
Und das passt irgendwie für mich so nicht in diese gesamte Dramaturgie,
weil eigentlich hätte ich gedacht, noch mehr Impact hätte es für mich gehabt,
wenn es wirklich eine Frau wäre, die komplett unverschuldet irgendwie immer
mehr in diesen Strudel der Ereignisse reingezogen wird.
Aber da denke ich mir immer, nee, an dieser einen Sache ist sie selber schuld.
Und wenn das nicht so gelaufen wäre, sondern anders, dann hätte man die Situation
auch irgendwie anders machen können.
Also es hätte sich ja auch ganz anders auflösen können, wenn es nicht illegal
wäre, so eine Videoüberwachung zu machen.
Wenn es einfach irgendeine normale Kamera gewesen wäre, eine Überwachungskamera,
die irgendwie im Lehrerzimmer hängt, von der alle wissen, dann wäre es ja alles kein Problem.
Phil
Hat mich auch bekommen. Also ich weiß nicht, ob ich es jetzt auch so gemacht
hätte, aber als es dann hieß, sie hätten das nicht machen dürfen,
saß ich wirklich im Sessel und habe laut gerufen, oh nein, stimmt, oh fuck.
Andy
Ja, aber es ist eigentlich genauso diese Hilflosigkeit, dass sie auf der einen
Seite nicht weiß, wie kann sie jetzt den Draht zu den Schülern behalten,
obwohl die halt mit diesen Diebstahlsvorwürfen konfrontiert sind und wie kann
sie dann aber auch irgendwie selber integer bleiben.
Phil
Genau und das, ich bleib dabei, es ist ein Porträt dieses Mikrokosmos Schule,
wo halt sehr eng sehr viele Menschen zusammenhängen und wo natürlich dann auch
Jugendliche sind, die dann natürlich jetzt auch nicht immer ganz…,
Ich komm grad nicht drauf. Also erwachsen reagieren und dann irgendwie rational,
so, das ist vielleicht ein guter Begriff, sondern da dann tatsächlich sich eben
auch in ihrer Jugendlichkeit mitreißen lassen und Gerüchte schüren und nähren auch so,
wodurch natürlich dann auch außerhalb des Lehrerzimmers dann richtig Stress
entsteht. Es ist ein unfassbar guter Film.
Ich habe sehr mit Frau Nowak mitgelitten und kann die ganzen Lorbeeren,
die mir so herangetragen wurden, voll nachvollziehen.
Ich war sehr gepackt davon. Wobei ich glaube, das ist ein Film,
der auch nur einmal funktioniert,
so in seiner Stärke, weil diese gesamten Wendungen, diese gesamten neuen Stolpersteine,
die ihr in den Weg geworfen werden, mit denen rechnest du ja nicht.
Wenn du dann weißt, wie sich das alles weiterentwickelt und du guckst diesen Film nochmal,
dann kannst du vielleicht so auf die Nuancen achten, wie einfach das Zwischenmenschliche
ist, aber diese Wucht, diese Überraschung, dieses oh fuck, was passiert denn
hier jetzt und wie kommt sie da wieder raus, dieser Moment,
der fehlt dann natürlich bei einer zweiten oder dritten Sicht.
Andy
Das ist so ein typischer, was passiert dann Film, der beim ersten Mal wirkt
und dann weißt du halt Bescheid.
Also dieses, was ist, wenn du in dieser Situation jetzt als Lehrerin der Schülerzeitungen
ein Interview gibst. Was meinst du, was wird denn da passieren?
Gut, dann siehst du, was passiert und letztlich hat das seinen Reiz beim ersten
Mal, aber beim zweiten Mal, naja, geht so.
Das Ende fand ich ja kam ja sehr sehr unvermittelt und dann denkt man sich man
hätte natürlich jetzt auch noch irgendwie ein bisschen mehr erzählen können
oder irgendwie die Sache irgendwie auflösen auf der anderen Seite kriegt man
so dieses Gefühl das Ganze war irgendwie so verfahren du kriegst das Teil sowieso
nicht mehr rausgepackt also.
Dann macht den Film einfach dicht.
Phil
Fand ich super. Fand ich super. Gehe ich total konform.
Andy
Hat gepasst.
Phil
Also, mir hat das Spaß gemacht. So großen Spaß. Ich habe ihm,
glaube ich, vier Sterne gegeben.
Andy
Ja, ich auch. Auf jeden Fall. Ich fand das auch von Leonie Bennisch super gespielt.
Muss ich sagen, die kann auch wirklich was. Das habe ich in Babylon Berlin irgendwie schon geahnt.
Und ich finde diese Lehrerin, die an ihren eigenen herren ansprüchen hier so
ein bisschen verzweifelt und immer wieder versucht und kämpft und merkt aber,
dass es irgendwie nicht vorangeht, bringt sie gut über.
Phil
Empfehlenswert. Gibt es bei Amazon im Prime Abo mit zu sehen.
Andy
War übrigens der erste Film, den ich jetzt dort geguckt habe,
seitdem es ja diese Werbung gibt.
Und ich glaube, während des Films kam glaube ich nur ein einziges Mal kurz eine Werbung.
30 Sekunden, wo ich dann dachte, okay, irgendwie eine scheiß Stelle dafür,
aber ja, so what und irgendwie kurz davor gab es 20 Sekunden Werbung und das
war es dann, wo ich dann denke, ja okay, gut, damit kann ich dann grundsätzlich,
glaube ich, ganz gut leben.
Phil
Während des Films hatte ich keine Werbung. Ich hatte wie üblich davor,
aber während des Films hatte ich nicht.
Ich habe ja weiterhin auch bei Netflix keine Werbung dazwischen.
Also ich feiere das sehr.
Bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob das an den Streaming-Services liegt
oder an dem Adblocker, der hier läuft.
Ich glaube, es liegt eher an den Streaming-Services, weil die sind schon durchaus,
glaube ich, befähigt zu identifizieren.
Micha
Wann hast du denn runtergegradet?
Phil
Bei Amazon gar nicht, aber wollten die nicht trotz alledem zwischendurch Werbung
zeigen und bei Netflix vor 3-4 Monaten Achso.
Micha
Okay Ich dachte vielleicht ist der Plan noch nicht umgestellt oder so Doch.
Phil
Doch, doch, ganz genau Das ist auf jeden Fall umgestellt schon irgendwie,
wie gesagt Ja, nee, also ich will mich auch nicht beschweren Vollkommen okay so,
Ja, ich habe noch einen Film gesehen, auch wiederum Oscar nominiert,
nicht Oscar ausgezeichnet, aber trotz alledem ein hochwertiger Film. Ich habe Nyet gesehen.
Micha
Kann man auch auf Netflix sehen.
Phil
Mit Annette Banning und Jodie Forster in den Hauptrollen. Und Annette Banning
war ja auch nominiert als beste Hauptdarstellerin, nämlich spielte sie Diana
Nyet basierend auf einer realen Geschichte.
Diana Nyet hat nämlich in den USA,
oder vielleicht auch weltweit, aber besonders in den USA Aufmerksamkeit und Bekanntheit erlangt,
dass sie mit 30 Jahren versuchte, die Strecke zwischen Kuba und Florida zu schwimmen,
die sogenannte Florida Straße.
Das sind irgendwie so 150 Kilometer und das hat sie schon mit 30 Jahren probiert,
einmal da durchzuschwimmen, ohne auch nur einmal irgendwie auf ein Boot zu gehen
oder ähnliches und einfach mal knaller durchziehen.
Hat nicht geklappt und so mit knapp 60 Jahren kam Diana Nayet wieder auf die
Idee, so jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das nochmal zu machen.
Und was sich sehr weird und wild anhört, ist sie dann auch tatsächlich angegangen
und wir sehen das in diesem Film,
wie die 60-jährige Diana Nyatt mehrfach übrigens über Jahre hinweg versucht,
genau diese Florida Straße zu durchschwimmen und sie ist durchgehend begleitet
von ihrer guten Freundin, aber auch Trainerin Bonnie Stoll, gespielt von Jodie Forster.
Ja, das ist eigentlich die gesamte Geschichte hinter Nayet.
Und ich muss sagen, ich habe ihn einfach mal so ganz unvermittelt angemacht,
muss auch sagen, ich kenne bzw.
kannte die Geschichte von Diana Nayet gar nicht. Das bringt natürlich immer
wieder gerade auch in so Based on a True Story Filme dann nochmal so ein bisschen
den Reiz rein, dass du einfach nicht weißt, wie endet es denn.
Aber ich glaube auch, selbst wenn man weiß, wie es endet, Ist das dann trotzdem
ein sehr packendes Ding, weil es einfach so eine abgefahrene Situation ist,
dass du eine 60-Jährige hast, die mehrfach versucht,
da eben über 48 Stunden lang ohne Pause im Wasser bleibend dort durchzuschwimmen,
150, 180 Kilometer durch Wind und Wetter, durch Meere.
und dann gibt es ja in dem, sieht man in dem Film auch, da gibt es, also die große,
Neuheit ist auch, dass sie das ohne Haikäfig macht, es gibt also auch Haie,
die sie angreifen kann, im Film sieht man, dass es dort Quallen gibt,
hier so richtig brennende, dass du echt denkst, dass das schält,
das Gesicht aus dem, oder die Haut aus dem Gesicht, also richtig widrige.
Umstände und so eine, also andere würden mit 60 irgendwie anfangen,
sich zurückzuziehen und da ja Hannah Nighat dreht dann nochmal richtig auf.
Und das ist an sich spannend erzählt, aber die beiden Hauptdarstellerinnen,
Annette Benning und Jodie Forster,
also die spielen auch wirklich so im Takt, so harmonievoll, so gut zusammen,
dass einfach die beiden diesen Film auch unfassbar tragen.
Auch gut aufbereitet. Ich weiß gar nicht, ist der Film auch Oscar-nominiert
gewesen für die Maske? Ich muss nochmal gucken.
Micha
Ich glaube nicht, oder?
Phil
Weil es bedarf schon einer guten Maske und vielleicht auch ein bisschen Mut
von einer Benning, sich aufgedunsen von 48 Stunden Wasser,
wo die Sonne auf dich brennt, also du noch einen Sonnenbrand hast,
Salzkrusten überall an dir kleben, all das irgendwie ins Gesicht geklatscht zu bekommen.
Und dass das dann auch noch authentisch aussieht und so etwas,
also schon richtig krass, wie sie da geschminkt wurde und das hat natürlich
der Authentizität diesem gesamten Film auch ziemlich beigetragen.
Ja, die Oscar-Nominierung kann ich da echt gut nachvollziehen,
die hat da echt richtig gut performt.
Spannender Film, auch da würde ich sagen, wenn man weiß am Ende,
wie der Film funktioniert oder wie das endet, dann verliert er ein ganz bisschen Anreiz.
Am traurigsten fand ich aber, ich hab mich im Nachhinein nochmal hingesetzt
und hab so ein bisschen von Diana Naid nochmal was nachgelesen und der Film
beugt die Geschichte hier und da,
um eine eher positiven, positiven Vibe drinnen zu haben.
Und wenn man mal so liest, wie das dann tatsächlich ablief, war das alles nicht
so allglatt und alles so anerkannt von irgendwelchen großen Institutionen und
sowas, aber das verschweigt der Film,
sondern stellt dann eben Diana Knight als die Heldin dar, die mit, ich glaube,
64 Jahren dann beim fünften Versuch es echt schafft, da einmal von Kuba rüber
nach Florida zu schwimmen.
ist dann natürlich auch irgendwie genau in diesem Vibe. Also so schafft sie
es und wieder Rückschritte und jetzt sie setzt sich nochmal ran,
wir probieren es nochmal und dann natürlich dieses innerliche Anfeuern.
Schafft sie es? Schafft sie es jetzt? Schafft sie es jetzt? Und auch die ganzen
Widrigkeiten. Was tun sie dagegen? Was tun sie gegen die Quallen und so etwas?
Das ist schon unterhaltsam. Es ist nichts überkrass packendes,
aber wirklich ein unterhaltsamer Sonntag-Nacht-Tast-Film. Literally.
Entschuldigung, wir haben ja noch Sonntag Nachmittag geguckt.
Micha
Das ist ja eine ganze Rubrik bei uns, ja.
Phil
Ja. Nee, also hat durchaus, wie ich finde, seine Berechtigung in den Oscar-Nominierungen gehabt.
Gibt es bei Netflix zu sehen. Zwei Stunden kann man locker mal schauen.
Ist Erfahrung wert, klingt jetzt irgendwie so, als ob das irgendwie Transzendal
einen weiterbringen würde in seinem weiteren Denken.
So schlimm ist es auch wieder nicht. Aber wie gesagt, ich habe da vorher noch gar nichts von gehört.
Und da mal so dieses Thema einzusteigen, dafür ist dieser Film.
Gut und wie gesagt, allein das Vorhaben, was ja auch wirklich geschehen ist,
dann mal verfilmt zu sehen, ist schon ziemlich packend.
Ähnlich wie im Grunde bei die Schneegemeinschaft, da weiß ich jetzt auch nicht,
ob ihr davon wusstet oder selbst wenn ihr davon wusstet, war es trotz alledem
interessant, da mal zu sehen, wie das filmerisch verarbeitet wird,
dieses Event, irgendwelche Leute stürzen ab und müssen in der Kälte überleben.
Genauso in gewisser Weise interessant ist Night auch.
Micha
Ja, das ist ja halt interessant, aber halt irgendwie ist das ja auch das große
Problem mit solchen Filmen,
dass das ja dann manchmal auch nur das ist oder die Dinge, die dann vielleicht
weniger brisant sind im Film dann verschärft werden etc. Das alte Problem.
Phil
Ja, wobei dieser Film natürlich davon profitiert, noch einmal,
du hast da eine 60-jährige Frau, die irgendwie 150 Kilometer durchs Wasser schwimmen
möchte, zwei Tage wach bleiben muss und sowas, das ist erstmal an sich etwas Packendes,
dann fieberst du natürlich irgendwie immer wieder mit ihr mit und leidest mit
ihr mit, weil sie ihre Versuche auch hier oder da abbrechen muss.
Und dann kommt es eben, wie gesagt, zu diesen Widrigkeiten mit irgendwie Haien
oder Quallen und einerseits tut es ihr schon fast physisch weh,
dann Diana Knight dort zu sehen, wie sie selber dort dagegen ankämpft und sagt,
lasst mich bitte im Wasser, ich ziehe das durch und die Helfer sie rausziehen,
weil sie einfach merken, sie halluziniert nur noch und merkt gar nicht,
in was für einem isolaten Zustand sie aufgrund dieser Quallengifte und so ein Scheiß ist.
und dann denkst du, oh, schade und so ein Mist und sowas. Ja,
auf der anderen Seite, ja, feuerst du sie an, wenn du dann so merkst,
okay, sie hat keine Kräfte mehr, aber irgendwie der Navigator auf dem Schiff
sagt, das sind nur noch 60 Meilen.
Und wenn du so denkst, ey, die hat jetzt gerade schon irgendwie 150 Meilen hinter
sich gebracht gefühlt, dann, dann, dann, oder 100, sagen wir es mal so,
dann, dann, boah, das muss ich ja auch noch schaffen und zieh, zieh.
Da ist mehr Dramaturgie drin als bei die Schneegemeinschaft, wo einfach Menschen ...
Und ausharren und einfach warten müssen, dass sie gefunden werden und dann vielleicht,
in Anführungsstrichen, vielleicht mal durch einen Schneesturm versuchen,
irgendwie eine Batterie zu finden.
Da birgt einfach die Grundgeschichte mehr Spannung und Unterhaltungsfaktor, würde ich mal so sagen.
Andy
Ich bin ja auch immer so Extremsportler, immer sehr aufgeschlossen,
aber ich mach dann meistens YouTube an und guck dann, was die echten Leute machen,
also ohne Drehbuch, sondern meistens so selbst gefilmt oder so und wer sich
dafür interessiert, dem empfehle ich einfach mal den deutschen Jonas Deichmann,
der macht also richtig Extremsport,
der ist im letzten Jahr war das glaube ich, da ist er an 430 Tagen,
ist er insgesamt 455 Kilometer geschwommen,
hat dann 21.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt und dann 5000 Kilometer gelaufen
und danach ist er irgendwie kreuz und quer durch die USA gelaufen und für dieses Jahr hat er sich,
vorgenommen, den Ironman, die Distanz vom Ironman, kennt ihr ja vielleicht,
das sind ungefähr 4 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dann den
Marathon von 42 Kilometern laufen.
Also da sind manche froh, wenn sie das einmal schaffen und er möchte diese Ironman-Distanz
jetzt an 120 aufeinanderfolgenden Tagen immer wieder absolvieren.
Micha
Aber das kann ja nicht gesund sein, oder?
Phil
Also ich meine, jetzt mal im Ernst.
Micha
Also manchmal geht ja Sport schön und gut, aber wie gesagt, die Dosis macht das Gift.
Also da kann das Gelenk, ich kann das glaube ich nicht so mitmachen.
Andy
Es ist dann auch krass, wenn man sieht, an was sich der Körper gewöhnen kann
und was der Körper imstande ist zu leisten.
Ich meine, ja gut, Jonas Deichmann weiß ich jetzt nicht, aber viele,
die ich so sehe, die sind dann meistens immer noch so, dass sie dann sagen,
ich habe heute einen schlechten Tag, ich muss heute mal einen Tag Pause machen,
auch wenn sie sonst immer total verrückt sind, aber,
weiß ich nicht, ob es so gesund ist, ungesund ist. Kann man sich das richtig überstehen?
Phil
Ich glaube, es ist auf Dauer.
Andy
Also das ist sicherlich schon sehr, sehr extrem.
Phil
Ja, so sieht es aus.
Ja, aber falls ein bisschen Dramaturgie und Hollywood-Fans wie Scheine Scheine
drüber haben möchtest, kannst du ja trotzdem mal über Night reingucken.
Andy
Na gut.
Phil
Einen Film haben wir noch und dafür krame ich hier mal was raus,
was wir lange nicht mehr gehört haben, aber irgendwie dann doch immer wieder benötigen.
Und zwar dieses hier.
Andy
Blut in den Ohren.
Micha
Direkt Staub in meine Wohnung aufgewirbelt.
Phil
Wir haben einen Speedrun vor uns. Andi, du hast einen Film mitgebracht.
Micha, hast du die Ente aufgezogen?
Micha
Siehst du, schon wieder vergessen. Ja, ich weiß. Pass auf, ich überbrücke kurz.
Phil
Warte, ich habe ja noch, was habe ich dir denn noch? Das hier habe ich auch noch.
Micha
Wow, nice.
Phil
Lange nicht mehr gehabt. Lange nicht mehr gehabt.
Micha
Na gut, ich bin startklar hier. Die Ente ist auch startklar. Gib ihm.
Andy
Zählst du an oder was?
Micha
Ja, okay, ich dachte, gib ihm reicht.
Phil
Okay.
Micha
Aber okay. 3, 2, 1, gib ihm.
Andy
Okay, ich habe den Film Letzter Abend geguckt. Da hat ja letztens Phil auch schon drüber erzählt.
Handelt von einem jungen Pärchen, die in Hannover wohnen, spannenderweise.
Keine 5G-Minuten von meinem damaligen, meiner eigenen Wohnung entfernt.
Die wollen eigentlich nach Berlin ziehen und wollen jetzt zum Abschluss nochmal
einen gemeinsamen Abend mit ihren Freunden und Bekannten machen.
Und der Abend eskaliert und geht irgendwie ganz anders aus als geplant.
Sie lernen neue Leute kennen, andere Andere entzweien sich, manche streiten sich.
Es ist so ein bisschen wie der Gott des Gemetzels für Arme.
Also eigentlich mehr oder weniger ein Kammerspiel, das von seinen Dialogen lebt.
Mich aber nicht so wirklich begeistert hat, weil ich bei vielen Momenten das
Gefühl hatte, dass sie irgendwie künstlich waren.
Und ich hatte das Gefühl, dass vieles nur so exzessiv gemacht wurde,
damit es im Trailer dann irgendwie shiny, shiny aussieht.
Also war okay, konnte man gucken. Aber ich würde ihn jetzt nicht wirklich empfehlen.
Muss ich leider sagen. Hat mich drauf gefreut, aber bin doch ein wenig enttäuscht zurückgeblieben.
Micha
Ja, Ente kommt nicht, ne?
Andy
Ja, Ente kommt nicht.
Micha
Ja, warum nicht?
Phil
Das ist bedauerlich.
Micha
Ja, was ist das denn? Warum ist es bedauerlich, dass keine Ente kam?
Phil
Echt? Ja, Handy auf silent gestellt oder was hier?
Micha
Ja, Handy auf silent, ja, sowieso. Aber ja, komisch. Ja, quark.
Phil
Okay, danke, danke, liebe Ente. Danke. Nee, schade. Also Gott des Gemetzels
trifft es tatsächlich ganz gut, würde ich auch sagen.
Gott des Gemetzels nicht so brachial und aus Deutschland.
Ich kann aber verstehen, dass er so ganz, also bestimmte Aktionen kann ich auch
nicht so ganz wild nachvollziehen, aber ich gebe da so ein bisschen den Mantel
des Grundsatzes, doch ganz schön darüber und dann kann ich schon vieles verzeihen.
Andy
Er war schon irgendwie nett, weil er irgendwie auch so grundsätzlich eigentlich
ziemlich authentisch wirkte, also nicht gestellt, sondern wirklich so,
als wenn es eine echte Alltagssituation wäre.
Aber so einige Szenen, wo dann so manche aus sich so ein bisschen rausgekommen
sind, da dachte ich, ja, im Trailer sah das toll aus.
Aber wenn du es jetzt so in der Handlung siehst, da denkst du,
warum musste er auf einmal so exaltiert die Arme in die Höhe schmeißen oder
warum musste er jetzt so laut lachen und auf einmal tanzen?
Das passt irgendwie gar nicht in die Situation. Und du denkst,
ja, gut, im Trailer sah es toll aus.
als wenn der Trailer so das gewesen wäre, was sie eigentlich machen wollten
und dann einfach gedacht haben, gut, da machen wir jetzt nach 90 Minuten irgendwie
Geschichte drum, damit wir das als Full-Feature-Movie verkaufen können.
Phil
Ja gut, schade.
Andy
Hat mal nicht geklappt.
Phil
Genau, ich fand ihn weiterhin ganz okay, du sahst nicht angucken,
bildet euch eure eigene Meinung.
Andy
Ich war auf alle Fälle, ich fand es am witzigsten, ich hab den im Krankenhaus
geguckt und ich fand das so spannend, dass dass die eine der wenigen Außenszenen
tatsächlich vor dem Krankenhaus gespielt hat, wo meine ganze Reise damals angefangen hat.
Da hat sich dann irgendwie für mich nochmal so ein bisschen der Kreis geschlossen.
Weißt du, nach der OP, ich sitze da, nachdem ich die Gilmore Girls geguckt habe,
gucke ich einen Film und sehe dann im Hintergrund das Krankenhaus,
in dem ich damals behandelt worden bin. War schon irgendwie witzig.
Phil
Okay.
Andy
Ja, ironischig sagt's.
Phil
Genau, so ein bisschen Reception.
Micha
Reception. Ja.
Phil
Nun gut, dann haben wir es für heute mit unseren gesehenen Filmen.
Wieder mal ein Oscar-Schwerpunkt bis auf Letzter Abend und American Pie und
Mean Girls, also eigentlich gar kein Oscar-Schwerpunkt.
Egal, es war trotzdem schön, dass ihr mit dabei wart.
Micha
Danke an alle Zuhörenden Ich liebe das immer, wenn du dich selbst aus dem Konzept bringst Und danke.
Phil
Auch an diejenigen, die uns hier fleißig unterstützen und dafür sorgen dass
wir auch technisch uns so aufstellen können,
soundtechnisch und veröffentlichungstechnisch wie wir es tun,
indem sie uns einen kleinen Euro spenden, wenn ihr das möchtet,
könnt ihr das auch sehr gerne tun ihr habt dann auch die Möglichkeit Möglichkeit,
uns, also die Sendungen ein bis zwei Tage früher zu bekommen als alle anderen
oder wenn ihr uns ein bisschen mehr spendet, uns auch tatsächlich Fragen zu
senden, alle drei Monate mal so drei Fragen,
die wir dann entweder exklusiv oder auch öffentlich hier in dem Podcast beantworten,
also ihr kriegt auch so kleine Dankesgaben dafür und auch wenn es nur ein kleiner
Betrag ist, hilft uns das sehr und von daher vielen,
vielen Dank an unsere Unterstützer namens Fabian Salos, Bernhard Steffelowski,
Green Go, Go, Salten of Swing, Gattaca,
Matthäus, Akrisel, Keilbahn,
Captain, Christoph, Lena und Fabio.
Vielen Dank. Dankeschön.
Micha
Geil, Dankeschön.
Phil
Geil, Dankeschön. Geil, Lumpenbart. Mega Affentitten, geil.
Micha
Apropos, du hast gerade hier kleine Dankgaben gesagt und so.
Ich will das hier jetzt nicht unnötig in die Länge ziehen, aber habt ihr diese,
ganze Sache mit dieser Wonka-Experience mitbekommen?
Phil
Also ich habe Wonka gesehen, aber ich weiß nicht, was ist die Wonka-Experience.
Micha
Echt? Habt ihr nicht mitbekommen? Krass, ey, das ist immer so,
ich verbringe zu viel Zeit auf Social Media.
Andy
Du bist in so einer ganz komischen Bubble, ey.
Micha
Ja, uff, wirklich, ey. Es gab irgendwo in, ich glaube in Glasgow,
aber ich bin nicht sicher, gab es so eine unlizenzierte Wonka-Experience,
die quasi so die Welt von Willy Wonka irgendwie aufmachen sollte und so.
Und die Promomaterialien waren so alle mit AI gemacht. und und also was auch
gesehen so sondern sind die leute angekommen und es war so eine richtig,
trostlose halle in der so ein paar stellwände aufgestellt wurde und so so ein
bisschen deko hingeschmissen ist ja ja ja ja ja ja ja also da denkst du dir
so und ihr kraft also ich das,
feierfestivals der film experiences also ganz ganz ganz ganz übel müsse ich
mal googeln würde Oh nein.
Phil
Das ist ja wirklich unangenehm.
Micha
Wirklich wahnsinnig.
Andy
Sehr unangenehm.
Micha
Und da gab es dann halt auch einen halben Becher Orangensaft für die Kinder
und jeder hat so einen Jellybean bekommen oder so.
Und du denkst so, sollte hier nicht irgendwie ein Fluss aus Schokolade sein
bei so einem Wonka-Experience?
Aber okay, ja.
Phil
Ja, für diejenigen, die das jetzt nicht so vor Augen haben, es ist wirklich
purer Hallenboden. Unten auf dem Boden klebt noch das Wälder.
Abtrennungsband, so diese schwarz-gelben
Warnbänder sozusagen und es sind wirklich billigste Kulissen.
Auf einem Bild sieht man hier, da geht man durch so einen schlecht zusammengesetzten
Regenbogen durch und schaut genau irgendwie auf so Holzverschalungskästen,
weil die auf der anderen Seite gar nicht verkleidet sind und so etwas,
sondern nur nach vorne verkleidet sind.
Es ist wirklich unangenehm. Es ist unangenehm. Oh mein Gott.
Micha
Und es war scheinbar auch voll teuer so und dann die Kinder haben auch geweint.
Augenzeugen berichten. Und die Leute haben auch direkt die Polizei gerufen,
weil das halt so der Mega-Nap war einfach so.
Andy
Oh mein Gott, echt.
Phil
Das Gelände, also in dieser Halle, das Gelände so ein bisschen abgegrenzt mit
einfach so schwarzen Stofftüchern, durch die du durchgucken kannst,
sodass du dann tatsächlich die großen Hallentüren im Hintergrund dann doch siehst.
Micha
Ja eben, und auch gar keine Decke. Also du kommst halt hoch und da ist halt
so diese scheißhässliche 70er-Jahre-Halle halt über dir. Oh Gott.
Phil
Ja gut, googelt das gerne mal, wenn ihr eigene Bilder sehen möchtet.
Auf jeden Fall haben wir es jetzt ein bisschen beschrieben.
Aber oh mein Gott, das ging voll an mir vorbei. Okay.
Guckt euch lieber Wonka an sich an. Das ist schon ...
Micha
Ja, wobei ich habe da ja jetzt aus zweiter Hand gehört, dass er richtig scheiße sein soll.
Phil
Ja, du musst dich entführen lassen. Lass dich entführen in die tolle Welt von Willy Wonka Junior.
Micha
So, ich glaube, das war genau der Leitsatz aus der Broschüre für die Experience.
Phil
Viel Spaß bei der Wonka Experience. Wir hören uns in ein paar Tagen wieder.
Bis dahin, alles Gute. Tschüss. Adieu.
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