Zack and Miri Make a Porno


Filmposter: Zack and Miri Make a PornoRegie:
Drehbuch:
Darsteller: , ,

Kinostart D: (FSK 16)
Kinostart US: (R)
Originaltitel: Zack and Miri Make a Porno
Laufzeit: 1:41 Stunden

Filmkritik zu “Zack and Miri Make a Porno”

3.5/5 von andreas

Meine Erwartungen an diesen Film waren denkbar niedrig. Die letzten Filme mit Seth Rogen waren nicht so der Knaller. Während “Ananas Express” noch so halbwegs erträglich war, hat mich “Shopping-Center King” aufgrund der vernichtenden Kritiken nicht mal mehr ins Kino gelockt. Umso schöner, dass Rogen hier mal wieder richtig toll aufspielt und das spielt, was er am besten kann: den netten Buddy von nebenan, den jeder gern zum Freund haben will. So sympathisch war Rogen seit “Beim ersten Mal” nicht mehr. Auch Elisabeth Banks, die in “Der Fluch der zwei Schwestern” doch ein wenig farblos blieb, kommt hier sympathisch rüber.

Dass eine Komödie, die sich um das Thema “Porno” dreht und einen Seth Rogen in der Hauptrolle hat, kaum über das Niveau eines “Superbad” hinauskommt, ist klar. Viele schmutzige Witze und derbe Wortspielereien, die auch in der deutschen Fassung erstaunlich gut funktionieren, sorgen für Spaß bei allen, die sich auf derlei Geschmacklosigkeiten einlassen können. Unterhaltsam und belanglos werden diverse Porno-Klischees auf’s Korn genommen, angefangen bei kleinen Schweinereien auf Youtube bis zu dem typischen “Ich bin der Milchmann und liefere die Sahne…puh, ist das heiß hier” ist alles vertreten, was zu einem leidenschaftlichen Amateurdreh dazugehört. Dass die unterhaltsame Story vom Filmdreh auch noch mit einer halbgaren Liebesgeschichte angereichert wird, wäre nicht zwingend nötig gewesen. Immerhin halten sich die Kitschmomente aber in starken Grenzen, die zusätzlich immer wieder von derben Sprüchen durchbrochen werden. Kann man gut aushalten.

“Zack And Miri Make A Porno” ist kein Film, den man unbedingt im Kino sehen muss. Für einen lustigen DVD-Abend taugt der Film aber allemal.

Filmkritik zu “Zack and Miri Make a Porno”

2.5/5 von Phil

Die ersten Trailer machten schon einen guten Eindruck: Seth Rogen versucht absolut unbeholfen, einen Porno zu drehen – für Aussenstehende zum Schreien.
Ein Glück, dass der Film genau dies gehalten hat. Zwar ist die Story genau so vorausschaubar wie konstruiert, aber irgendwie nimmt man dem Film dies nicht besonders krumm. Viel zu absurd ist die Geschichte an sich, man gibt sich lieber der Geschichte hin. Und in ihrer Absurdität ist sie verdammt liebevoll gezeichnet, allen voran ist das Seth Rogen als dicken Sympathieträger zu verdanken.
Wenn man die Truppe der Laiendarsteller anschaut, so kann man nicht anders, als über die Tollpatschigkeit und Unbeholfenheit zu lachen.

Um aber den Provokationsfaktor etwas nach oben zu pushen, startet der Film gleich total sinnzusammenhangsfrei mit einer Hasstirade des Chefs und geht dann flüssig über in 219 ausgesprochene “Fucks” während des gesamten Films. Beides wirkt irgendwie gestelzt und passen nicht zu den Charakteren. Gleiches gilt für so manche “beschissene” Fäkalszene, die die Story weder voran gebracht hat noch zum Gesamtfilm passte.
Als sich dann zum Schluss noch eine Romanze anbahnt und die letzten Filmmeter füllt, bricht der Film komplett von einem versauten, aber verdammt sympathischen Filmchen über Amateur-Pornodarsteller hin zu einer ganz schlechten Liebesgeschichte, deren Schwülstigkeit nur schwer zu übertreffen ist.

Diesen Film als normalen Kinobesuch zu sehen, grenzt schon an ein Wagnis. Man muss wissen, was einen erwartet: Kreative Ideen, wie man einen Porno in einem Kaffeegeschäft drehen kann, und auf ihre Weise liebenswürdige Charaktere auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind aber eben diese Charaktere allesamt ziemlich durchtrieben und übertreten gern mal die Schames- und Ekelgrenze. Zwar sind die Grenzüberschreitungen vielleicht an einer Hand abzählbar, nichtsdestotrotz bewegt man sich jederzeit nah daran.
Seine Höhepunkte hat der Film eindeutig in den viel zu wenigen Drehszenen, der Rest ist vernächlässigbares Füllmaterial.

P.S.: Trotz gefühltem Übermaß an “Fucks” bewegt sich der Film mit 219 Benutzungen eher im Mittelmaß. Der ebenfalls aus der Sneak bekannte “Alpha Dogs” befindet sich mit 367 Fucks auf Platz 4 der Liste der Filme mit dem meisten “Fucks”.

Streams / BluRays von "Zack and Miri Make a Porno"

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