Watchmen – Die Wächter


Filmposter: Watchmen – Die WächterRegie:
Drehbuch:
Darsteller: , ,

Kinostart D: (FSK 16)
Kinostart US: (R)
BluRay/DVD-Release:
Originaltitel: Watchmen
Laufzeit: 2:42 Stunden

Filmkritik zu “Watchmen – Die Wächter”

4/5 von andreas

Als Comic-Unerfahrerner ging ich unvoreingenommen in den Film und wurde nicht enttäuscht. Zach Snyder hat mit „The Watchmen“ eine umfangreiche Comic-Verfilmung erschaffen, die im Gegensatz zu vielen anderen mit viel Hintergrundwissen und Tiefgang aufwarten kann. Im Mittelpunkt steht natürlich der Kampf von Gut gegen Böse, doch im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres, sind hier auch mal die Guten böse und haben ihre menschlichen Schwächen. Brachiale Action weicht erfreulich weit in den Hintergrund, wird aber trotzdem perfekt in Szene gesetzt. Mit gut drei Stunden ist die Verfilmung für meinen Geschmack fast ein wenig zu lang geraten – und wirkt trotzdem noch an einigen Stellen arg verkürzt. Kein Wunder: der Director’s Cut geht über vier Stunden. Vielleicht hätte sich eine Aufsplittung in zwei Filme eher angeboten, ähnlich wie bei „Herr der Ringe“. Ein erster Teil, der zeigt wie die Watchmen entstehen und letztlich verboten werden; und ein zweiter Teil, der sich mit dem aktuellen Geschehen beschäftigt. Egal: sehenswert ist der Film auf jeden Fall. Nicht nur in der Anfangs-Sequenz, in der auf ein Apartment mit der Nummer „3001“ gezoomt wird, ist erkennbar, dass der Regisseur auch für „300“ verantwortlich zeichnet. Snyder bedient sich wieder bei den Filmtechniken, die auch schon „300“ zu einem brachialen Augenschmaus gemacht haben. Vor allem der Vorspann ist allererste Güte. Dass mir natürlich besonders gefallen hat, die Hendrix-Version von Bob Dylans „All Along The Watchtower“ mal aus den fetten Kinoboxen zu hören, ist klar…

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