Spy – Susan Cooper undercover


Filmposter: Spy – Susan Cooper undercoverRegie:
Drehbuch:
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Kinostart D:
Kinostart US: (R)
Originaltitel: Spy
Laufzeit: 2:00 Stunden

Filmkritik zu “Spy – Susan Cooper undercover”

3.5/5 von Phil

Eigentlich haben wir es hier mit einer Standard-Komödie zu tun: Underdog bekommt seine Chance des Lebens und rettet die Welt. So weit, so normal.
Aber die Person Melissa McCarthy weiß es einfach, wie sie ihre zugegeben nur latent vorhandene Ästhetik perfekt inszenieren kann. Denn ihre Rolle der schüchternden, mit wenig Selbstbewusstsein ausgestatteten Susan Cooper spielt sie mit ihrer Leibesfülle durchaus glaubwürdig. Mit ein bisschen Tollpatschigkeit dazu wird Susan schnell zum liebgewonnene Loser des Films.

Und dann bekommt Susan Cooper ihre Chance: Irgendwas wird in ihr aktiviert und auf einmal ist sie gar nicht mehr so unsicher und süß, sondern zeitweise extrem mutig und eine verdammte Kratzbürste. Nur, um wenige Szenen später wieder typisch Cooper in ein totales Fettnäpfchen zu treten. Es ist diese Diskrepanz zwischen absoluter Loserin und der eigentlich als Top-Agent ausgebildeten Susan Cooper, die einfach nur ihre Fähigkeiten verlernt hat, die einen Großteil der Komik ausmacht. Gerade noch bringt sie einen Assistenten eines der größten kriminellen Ringe der Welt zum Weinen, da fällt sie slapstickartig mit einem Roller um. Und als sie ihn dann doch beherrscht, fährt sie in ein nasses Zementfeld: Einfachster Klamauk gibt sich mit unerwarteter Cleverness die Hand.
Nun darf man aber auch nicht die anderen Rollen vergessen: Jude Law spielt den selbstverliebten, aalglatten Agenten einfach perfekt. Eine besondere Nebenrolle nimmt Jason Statham ein, der einen Agentenkollegen spielt. Seine Erlebnisse sind derart absurd und übertrieben, jedoch todernst vorgetragen, dass jede kritische Situation komplett ad absurdum geführt wird. Allein das Auftreten kann schon zu Lachern führen.

SPY erfindet die Spionagekomödie nicht neu, bringt aber an einigen Stellen frischen Wind hinein. Klamauk und Slapstick mögen nicht jedem gefallen – aber wenn man sich darauf einlässt oder in die entsprechende Stimmung bringen kann, dann ist der Film empfehlenswerter als so manch Konkurrenz. Der Film arbeitet auch an vielen Stellen mit Übertreibungen oder dem plumpen Weitererzählen des selben Witzes. Aber verdammt: Es funtktioniert!

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