Fast & Furious Five


Filmposter: Fast & Furious FiveRegie:
Drehbuch:
Darsteller: , ,

Kinostart D: (FSK 12)
Kinostart US: (PG-13)
Originaltitel: Fast Five
Laufzeit: 2:10 Stunden

Filmkritik zu “Fast & Furious Five”

4/5 von andreas

Bisher habe ich persönlich um die “Fast & Furious”-Filme immer einen großen Bogen gemacht. Filme, die vor aufgemotzten Japan-Karren, Auspuffgasen und Testosteron nur so strotzen, haben es schwer bei mir Sympathiepunkte zu gewinnen. Und so führte mich auch eher der Zufall in diesen Film rein – was ich aber absolut nicht bereuen muss!

In “Fast Five” gibt es natürlich auch wieder die dröhnenden Motoren und PS-starken Boliden, aber zum Glück hat der Film eine ganze Ecke mehr zu bieten. Ein Großteil des Films beschäftigt sich mit der Teambildung und der Planung des eigentlichen Coups. Immer wieder muss etwas beschafft werden, damit der Plan weiter umgesetzt werden kann. Zwar kommt die Planung in ihrer Raffinesse nicht an die Heists der “Ocean’s”-Reihe heran, aber dank witziger Dialoge und passender Oneliner bleibt man als Zuschauer gerne dran. Vin Diesel verkörpert hier recht glaubwürdig den harten Kerl mit dem weichen Kern, so dass ich ihm auch einige Pathos-Monologe der Art “Mein Team ist meine Familie und wichtiger als all das Geld…blabla…” nachsehe.

In Sachen Action-Szenen haben sich die Macher wieder so einiges ausgedacht. Nicht erst die mitreißende Endsequenz, actionreicher Höhepunkt des Films, strotzt nur so von “Ja, nee… Is’ klar…”-Momenten. Es dröhnen die Motoren, hier und da explodiert etwas mit großem Rumms und am Ende fragt man sich, wie da jemals noch wer “eine Schippe drauf” schlagen soll, um eine noch ereignisreichere, actiongeladenere Verfolgungsjagd zu inszenieren. Trotz all der Hast und vielen Kameraschnitten wird der Zuschauer aber nur selten überfordert und hat meist einen guten Überblick über die Situation.

Somit ist “Fast Five” für mich schon mal eine große Überraschung der Saison. Und so heißt es nicht wie erwartet: “Naja, eben wieder einer von diesen durchschnittlichen Cash-Cow-Nachfolgern”, sondern vielmehr “Wo bekomme ich jetzt die ersten vier Teile her”?

Schon schade, dass ich nicht an unserem Twitter-Gewinnspiel teilnehme, denn da habt Ihr ja zumindest die Chance auf die Teile 1-4.

Filmkritik zu “Fast & Furious Five”

3.5/5 von Phil

Ich muss ja gleich vorausschicken, dass ich so gar nicht so der Autofan bin. Mich machen weder hochgezüchtete Autos an noch die Frauen, die sich mehr nackt als alles andere darum räkeln. Mir ist diese Art viel zu primitiv, verbunden mit der Aversion gegen die meist prollig ausgelegten Zuschauer.
Und nun sollte ich eben einen solchen Film sehen? Na toll!

Nun, es mag vielleicht auch dran liegen, dass man mit einem so pauschalen Schubladendenken ins Rennen geht, aber mich hat der Film wirklich überrascht. Schlimmer noch: Ich habe mitgefiebert, ob man noch gerade mit dem letzten Drift die Kurve bekommt. Und ich hatte nach dem Film richtig Bock, auf die Tube zu drücken. Glücklicherweise besitze ich kein Auto 😉
Der Einstieg ist schon solide und actionreich, aber nach einem fetten Start kommt tatsächlich Story in den Film. Ist ja nun nicht etwas, was man von einem Actionfilm erwartet. Doch nach einiger Gewöhnung ist dies genau das, was den Film so gut macht. Denn er beruft sich eben nicht nur darauf, halbnackte Frauen und testosteronschwangere Männer in hochgezüchteten Autos zu zeigen. Stattdessen schafft der Film so etwas, was ich als Oceans Eleven mit Autos bezeichnen möchte. Packend und nicht selten auch zum Schmunzeln, wie Vin Diesel versucht, Dwayne Johnson an der Nase herum zu führen.

Das Ergebnis kann sich sehen und auch hören lassen. Wenn es ein Film schafft, jemanden zu packen, obwohl er mit der Materie dann doch recht wenig anfangen kann, dann ist da ja was richtig gelaufen, oder?

Streams / BluRays von "Fast & Furious Five"

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