Ein kleiner Rant auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten

Eigentlich gehöre ich ja zu den getreuen Verfechtern der öffentlich-rechtlichen Medien. Gerne werde ich immer wieder für meine These „Nicht jeder deutsche Fernsehfilm ist aus Prinzip schlecht“ belächelt.

Natürlich gibt es auch für mich einiges, bei dem ich mich wirklich frage, ob ich dafür Rundfunkgebühren zahlen mag. Wenn etwa ARD und ZDF jeweils ein eigenes EM-, WM- oder Olympiastudio herrichten (vor allem wenn es dann auch noch eine imposante Seebühne irgendwo in der Ostsee sein muss…) oder ich mit meinen Gebühren dafür sorge, dass die dreiunddrölfzigste Wiederholung einer Sendung läuft („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ lässt grüßen…).

Aschenbrödel Galore

Eins ist klar: Aschenbrödel gehört zu Weihnachten wie „Dinner For One“ oder Ekel Alfreds „Silvesterpunsch“ zum Jahreswechsel. Warum aber alle dritten Programme ihre teure Sendezeit dafür verballern müssen, bleibt mir weiterhin unklar.

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Gewinner der “Beasts Of The Southern Wild”-Freikarten – und noch mehr Freikarten!

Im vergangenen Podcast haben wir im Podcast selbst ein Gewinnspiel ausgerufen: Schreibt uns eure Meinung zum Thema “Tränendrüse-Szenen im Kino” in die Kommentare und ihr konntet 1x 2 Freikarten für “Beasts Of The Southern Wild” gewinnen. Und die Karten gehen an… Storkinerd! Herzlichen Glückwunsch! Nicht gewonnen? Egal: Denn wir haben noch einmal zwei Freikarten für …

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Media Monday #76

Wieder pünktlich. Die Fragen wie üblich beim Medienjournal-Blog. 1. Edward Norton gefiel mir am besten in “American History X”. 2. David Yates hat mit „State of Play“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil die sechsteilige TV-Serie die Vorlage für einen ausgemacht guten gleichnamigen Film war, durch ihre höhere Lauflänge aber sowohl Charaktere als auch Handlungsstränge noch …

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Die Zeitungen müssen nicht sterben!

Die Diskussion schwelt schon lange vor sich hin, in den letzten Wochen hat sie durch die Insolvenz der „Frankfurter Rundschau“ und die Einstellung der „Financial Times Deutschland“ neuen Aufwind bekommen. Landauf, landab beklagen Verleger das Zeitungssterben, das ihnen das böse, böse Internet beschert hat. Dass so eine großartige Sache wie das Internet neben sicherlich vorhandenen Risiken auch jede Menge Chancen bietet, geht an den hohen Herren der Verlagshäuser, die sich vermutlich auch noch die ausgedruckten E-Mails aus dem Vorzimmer hereinreichen lassen, komplett vorbei. Und wenn nun sogar über ein Leistungsschutzrecht in der Politik diskutiert wird, dann zeigt das nur, wie wenig die Entscheider und Einflussreichen dieses Landes das Netz verstanden haben. Die beklagen sich tatsächlich darüber, dass ihnen von einer Suchmaschine, die Artikel nur in wenigen Zeilen anreißt, Leser zugeschanzt werden, die den kompletten Text lesen möchten. Wie irre ist das denn?

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Faszination “Tatort”

Der „Tatort“ ist unter den Fernsehsendungen ein ähnlicher Methusalem wie das alte Schlachtschiff „Tagesschau“. Seit über 30 Jahren gehört er für ein Millionenpublikum fest zum Sonntagabend; mit mehr als 800 bisher produzierten Folgen ist er die am längsten laufende deutsche Krimiserie. Und kaum eine Sendung vereint so viele Millionen Zuschauer vor der Flimmerkiste. Seit einiger Zeit ist der Tatort sogar „Kult“: es gibt in den Großstädten viele Kneipen, die neben dem „Public Viewing“ der Bundesligaspiele ihren Gästen den Genuss des aktuellen „Tatort“ gönnen. Wer sonntags zwischen 20:15 und 21:45 Uhr bei Twitter nach dem Hashtag #Tatort sucht, bekommt aktuelle Kommentare im Sekundentakt.

Seitdem ich mit meiner Frau zusammen bin, die seit jeher ein großer Tatort-Fan ist, verpasse auch ich nur selten einen „Tatort“. Nicht jedem erschließt sich die Treue des deutschen Publikums zu seiner Lieblins-Krimiserie. Erst heute konnte ich wieder einen Blogbeitrag lesen von jemandem, dem sich die „Faszination Tatort“ einfach nicht erschließen mag. Grund genug mich mal selbst zu hinterfragen warum ich dem Tatort nun – ebenfalls wie meiner Frau – seit vielen Jahren die Treue halte.

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