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Phil


1984. Nicht nur der Titel eines Buches, nein, sondern auch das Geburtsjahr und deswegen zusätzlich zu ehren. Angesiedelt im schönen Barsinghausen geht er aktuell seinem Beruf Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration nach und das jeden Tag mit neuem Elan.

Die Freizeit verbringt er trotz des Berufes meist vorm PC und schreibt dort Internetseiten, friemelt an einem seiner vielen kleinen Projekte herum oder schreibt Weblogs. Technikaffin wie er ist, kann er an keinem technischen Trend oder Hype im Internet vorbei und ist somit immer an vorderster Front dabei.

Als sein zweites großes Hobby kann man das Kino bezeichnen, mindestens einmal in der Woche findet man ihn im Kino, dann aber für mindestens zwei Filme hintereinander. Zwar kann er sich weder Schauspielernamen merken, noch deren Filme oder gar die Regisseure im Background, aber dafür kann er jeden Film ziemlich unbefangen und ohne Vorurteile wegen der Qualitäten der beteiligten Personen anschauen. Damit nimmt er hier bei Nerdtalk die Rolle des normalen Kinogängers ein, der die Filme schaut, wie sie kommen, ohne sich besonders für Backgrounds zu interessieren.

Seine Lieblingsgenres finden sich eindeutig bei Komödien und Horror, doch auch ein klassischer Arthouse wird immer gern gesehen. Trotzdem bleibt er tapfer unabhängig von dem Genre oder der Qualität im Kino sitzen, denn nur so kann er sich eine echte Meinung bilden. Häufig wurde er sogar schon von Filmen, bei denen er es nicht erwartet hätte, überrascht und ist froh, sie gesehen zu haben.

Lars

Ziemlich genau 10 Jahre jünger als Phil und somit gerade in den frühen Zwanzig, studiert Lars zur Zeit an der Freien Universität in Berlin. Natürlich nicht irgendetwas, wie Jura, Medizin, oder ein anderes Fach mit Jobperspektive, sondern stattdessen – selbstverständlich – Filmwissenschaft. Und Literaturwissenschaft. Und ist damit außerordentlich zufrieden.
Für Filme interessiert er sich spätestens, seitdem sein Vater ihn an seinem sechsten Geburtstag das erste Mal mit ins Kino genommen hat – Disney’s Tarzan-Zeichentrickfilm mit der großartigen Musik von Phil Collins.

Jedoch bringt seine Fachwahl den unglücklichen Umstand mit sich, dass er im Prinzip von morgens bis abends kaum etwas anderes tut als Filme zu schauen, in Bibliotheken zu sitzen, Filme zu schauen und … in Bibliotheken zu sitzen. Die Übergänge von Freizeit und Arbeit sind daher für ihn meist fließend und mitunter ist er sich nicht immer so ganz sicher, ob er nun in seiner Wohnung oder doch im Kinosaal mehr zu Hause ist – ein Umstand, der natürlich für einen leidenschaftlichen Filmliebhaber geradezu paradiesisch sein kann. Und so genießt er den Luxus, sich täglich quasi in Vollzeit seinem größten Hobby widmen zu dürfen.

Präferenzen hat er dabei kaum – geschaut wird alles, was auf die Leinwand oder den Bildschirm kommt. Sei es das japanische Nachkriegskino oder ein neuer US-Blockbuster. So kommt es zwar mitunter vor, dass er ganz schön furchtbare Streifen sieht – er hat jedoch auch häufig das Glück, auf Filme zu stoßen, die abseits des bekannten Mainstreams liegen und ihn um so mehr begeistern können.
Persönliche Filmpreise gehen von ihm an Stanley Kubrick und sämtliche seiner Filme, sowie natürlich auch an Quentin Tarantino und Michael Haneke. – Wer mehr über seinen Filmgeschmack erfahren möchte, schaut sich am besten sein Letterboxd-Profil an, welches er regelmäßig aktualisiert.

Schindler


Geboren 1991 in Ibbenbüren, der gleichen kleinen Stadt mit furchtbarem Kino, aus der auch Lars stammt. Inzwischen wohnt er zusammen mit Lars in einer überschaubaren 3-Zimmer-Wohung mit zwei Balkonen in Berlins Edel-Rentnerviertel Reinickendorf. Schindler studiert Theaterwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität.

Auch sonst gilt seine Liebe dem Theater. Seit inzwischen 15 Jahren steht er regelmäßig auf der Bühne, seit sieben Jahren widmet er sich aber überwiegend dem Inszenieren von Stücken. Nicht selten hat er diese auch selbst zu Papier gebracht, denn als Universalgenie, als das er sich gelegentlich fühlt, schlummert natürlich auch ein Schriftsteller in ihm.

Schindler hat von allem eine Ahnung, mal mehr und mal weniger fundiert. Aber immer ist er sich sicher, dass diese für die Allgemeinheit von Interesse ist und hat das starke Bedürfnis sie mitzuteilen.
Nicht erst seit er mit Lars zusammenwohnt, ist er ein großer Film-Fan und begeisterter Kino-Gänger. Seine Liebe gilt vor allem intelligenten Komödien, Thrillern, Arthouse und Historienfilmen. Mit Action- und Horrorfilmen kann er in der Regel nicht so viel anfangen. Was vielleicht auch daran liegt, dass er sich als Philosoph natürlich immer auch nach Tiefe sehnt.

Schindler sieht jeden Film von Quentin Tarantiono, Marc Webb und Richard Curtis. George Clooney und Leonardo DiCaprio hält er für wirklich großartige Schauspieler. Außerdem teilt er die Nerdtalk-Obesession für Emma Watson. Noch lieber schaut er sich eigentlich nur Karoline Herfurth an.