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Deutsche Kino-Charts vom 30.07.2007
Geschrieben von andreas am 31. Juli 2007 unter Film || keine Kommentare

Die Simpsons – Der Film- Harry Potter und der Orden des Phönix
- Stirb langsam 4.0
- Shrek der Dritte
- Quentin Tarantino’s Death Proof
- Next
- Pirates Of The Carribean: At World’s End
- Ocean’s Thirteen
- Beste Zeit
- Motel
Quelle: Cinema
Wer früher stirbt ist länger tot
Geschrieben von andreas am 29. Juli 2007 unter Film || Ein Kommentar
Herkunftsland/Jahr: Deutschland, 2006
Länge: 104 Minuten
Kinostart: 17. August 2006
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch: Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Markus Krojer, Fritz Karl, Jürgen Tonkel, Saskia Vester
Genre: Komödie
Für Freunde von: Wunderbare Jahre (TV-Serie)
Offizielle Webseite – IMDB – Trailer
Andys 
Inhalt:
Der elfjährige Sebastian steckt voll in der Lebenskrise: von seinem großen Bruder hat er erfahren, dass ihre Mutter während seiner Geburt gestorben ist. Sebastian fühlt sich schuldig, nicht nur am Tod seiner Mutter, sondern auch an jenem einiger anderer Lebewesen. Das Thema Tod lässt ihn nicht mehr los: er möchte wissen wie es Jimi Hendrix geschafft hat „unsterblich“ zu werden und macht sich zudem auf die Suche nach einer neuen Freundin für seinen Vater. Der fristet ein graues Dasein als Wirt der Dorfkneipe. Um auch ja nichts falsch zu machen, holt sich Sebastian für seine Taten am Grab der Mutter immer deren Erlaubnis.

Andy:
Dass diese volkstümliche Komödie im bayrischen Ur-Dialekt viele Preise gewonnen hat (u.a. drei Trophäen beim Deutschen Filmpreis), war mir bewusst. Mit der vorab bekannten Handlung konnte ich jedoch nicht viel anfangen. Wem es ähnlich geht, dem sei empfohlen: diesen Film muss man einfach gesehen haben!
Wir werden in die naive Weltanschauung eines Elfjährigen entführt, der im festen Glauben an Himmel und Hölle aufwächst. In seiner Traumwelt urteilen die Schauspieler der örtlichen Laienspielgruppe über seinen Verbleib im Fegefeuer – dargestellt in vielen skurrilen Fantasie-Szenen.
Einen Großteil seines Charmes gewinnt der Film durch seinen ur-bayrischen Dialekt, der in einigen Szenen kaum zu verstehen war. Wenn Sebastian am Grab seiner Mutter steht und ganz schüchtern ein „Konnst `mer net a Zeich’n geba?“ herauspresst, möchte man den Kleinen am liebsten in den Arm nehmen. Der Dialekt unterstreicht die Unbedarftheit des Kleinen ebenso wie die konservativen Denkweisen seiner erwachsenen Umwelt. Weiteres Highlight des Films sind somit auch die zünftigen Stammtisch-Gespräche, in denen Sebastian von den Gästen/Freunden seines Vaters in die großen Fragen des Lebens eingeweiht wird: wie ist das wenn man tot ist und – für Männer noch wichtiger – wie wird eigentlich „g`schnakslt“? Wie kriegt man die Frauen rum?
Für den kleinen Nachwuchs-Schauspieler Markus Krojer, der mit seinem unschuldig-harmlosen Gesicht und den großen Kulleraugen einen großen Sympathie-Bonus einfährt, wirkt seine Rolle wie auf den Leib geschneidert. Da werden Erinnerungen an die 90er-Serie “Wunderbare Jahre” wach, in der Fred Savage als kleiner Kevin Arnold ebenso naiv versuchte in die Erwachsenenwelt hineinzuwachsen. Überzeugend gibt er den kleinen Lausbub, der brennend daran interessiert ist, die Sache mit dem Tod (und letztlich auch dem Leben) zu verstehen. Die Wege, die er dabei bestreitet, sind mehr als nur unterhaltsam. Mich hat der Film in ein ständiges Wechselbad der Gefühle getrieben. Ein dauerndes Hin und Her zwischen „Du Dummerchen, das kannst Du doch wohl nicht glauben!“ und „Haben wir das in dem Alter nicht alle geglaubt?“. Er erinnert an die eigene Unbedarftheit des Kindseins: daran, dass man für alle Probleme die idiotischsten (oder einfach nur „kindlichsten“) Lösungen gesucht hat. Die verrückteste Lösung und für mich der absolute Höhepunkt des Films….nein, zuviel verraten will ich nicht, deswegen sage ich nur „Frankenstein-Kaninchen“.
Die illustre Schauspieler-Riege schafft es eine heimelig-bayrische Stimmung zu erzeugen, füllen sie doch alle ihre zugegebenermaßen recht klischeebehafteten Rollen prima aus. Der Zuschauer bekommt das schöne Gefühl, dass – abgesehen von dem ewig präsenten Thema “Tod” – die Welt in den bayrischen Bergen noch komplett in Ordnung ist. So macht “Heimatfilm” richtig Spaß!
Oscar-Preisträger Schlöndorff wegen Kritik gefeuert
Geschrieben von andreas am 24. Juli 2007 unter Film || Ein Kommentar

Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“) musste aufgrund einer Kritik an der Produktionsweise seines aktuellen Films den Regiestuhl räumen. Über drei Jahre nachdem er gemeinsam mit der Constantin Film AG mit ersten Arbeiten für die Verfilmung des Bestsellers „Die Päpstin“ von Donna Cross begonnen hatte, findet sein Schaffen ein jähes Ende.
Die Kritik, die ihn nun seinen Job kostete, ist für mich sehr verständlich. Um dieses auch finanzielle Großprojekt stemmen zu können, wird der Film in Kooperation mit der Filmförderung und Fernsehsendern gedreht. Im Gegenzug erhalten letztere das Recht, den Film in einer längeren Fernsehfassung zu verwerten. Ähnliches gab es in Deutschland bereits in den 80er Jahren bei der Verfilmung von „Das Boot“. Auch damals lief der Film in einer dreistündigen Fassung im Kino und kurze Zeit später in längerer Version als Vierteiler mit je 60 Minuten Episodenlänge in der ARD.
Schlöndorff beschwerte sich nun darüber, dass die Dreharbeiten seinen eigenen Qualitätsansprüchen nicht mehr gerecht werden. Seine Kritik im Wortlaut: „Keine Sequenz kann mehr mit der für einen Spielfilm erforderlichen Sorgfalt gedreht werden, immer heißt es, für die Fernsehfassung ist das genug.“ So entsteht seiner Meinung nach kein echter Film, sondern vielmehr ein „Verschnitt“, dessen Qualität mit der von gepanschtem Wein verglichen werden muss.
Die Frage, die sich stellt ist: bleibt die Kino-Qualität auf der Strecke wenn der Film auch immer schon als „Extended Version for Television“ im Hinterkopf umherspukt? Manche Zuschauer freuen sich vermutlich wenn ein Film mit Kino-Format als Mehrteiler im Fernsehen läuft. Andere hingegen ärgern sich wenn ein Film kurz nach der Veröffentlichung im Kino bereits im Fernsehen läuft. Als Beispiele seien hier „Deutschland – Ein Sommermärchen“ oder das Hitler-Drama „Der Untergang“ genannt. Beide Filme flimmerten kaum, dass sie aus den Kinos verschwunden waren bereits über die heimische Mattscheibe.
Wie seht ihr das? Ist es von Vorteil wenn durch Mittel der Filmförderung solche Großprojekte realisiert werden können? Oder ärgert Ihr Euch wenn die Qualität des Films daran leiden könnte, dass die Fernseh-Veröffentlichung schon bei der Produktion im Sinn ist?
Quelle: Spiegel Online
Deutsche Kino-Charts vom 23.07.2007
Geschrieben von andreas am 23. Juli 2007 unter Film || keine Kommentare

Harry Potter und der Orden des Phönix- Stirb langsam 4.0
- Shrek der Dritte
- Quentin Tarantino’s Death Proof
- Next
- Ocean’s Thirteen
- Pirates Of The Carribean: At World’s End
- Motel
- Sterben für Anfänger
- Hostel 2
Wie erwartet haben einige der neu angelaufenen Filme der Vorwoche ordentlichen Wind in die
Charts gebracht, auch wenn die Plätze eins bis drei unverändert bleiben. Tarantinos
Beitrag zum “Grindhouse”-Projekt sichert sich einen guten vierten Platz und ist somit der
beste Neueinsteiger, dicht gefolgt vom Mystery-Thriller “Next”. Endlich feiert Nicolas
Cage nach zwei Flops (“The Wicker Man” und “Ghost Rider”) wieder einen kleinen
Achtungserfolg.
Zu “Hostel 2″ hat sich in dieser Woche mit “Motel” ein weiterer Übernachtungsbetrieb in
die Charts gedrängt. Nach meiner Prognose wird der Thriller mit Luke Wilson und Kate
Beckinsale aber nur wenige Übernachtungen in den Charts überdauern…
Quelle: Cinema
Deutsche Kino-Charts vom 16.07.2007
Geschrieben von andreas am 19. Juli 2007 unter Film || keine Kommentare

Harry Potter und der Orden des Phönix- Stirb langsam 4.0
- Shrek der Dritte
- Ocean’s Thirteen
- Pirates Of The Carribean: At World’s End
- Schwedisch für Fortgeschrittene
- Irina Palm
- Hostel 2
- Das perfekte Verbrechen
- Mr. Bean macht Ferien
Auch mit dem fünften Teil ist die Harry-Potter-Serie im Kino ebenso wenig zu schlagen wie im Buchhandel.
Ansonsten bietet sich weiterhin ein ziemlich trostloses Bild: so wenig Neues im Kino, dass es sogar “Mr. Bean macht Ferien” erneut bis in die Top Ten geschafft hat. Doch in der kommenden Woche gibt es ja einige hoffnungsvolle Neustarts, die hoffentlich ein wenig Schwung in die Charts bringen.
Quelle: Cinema


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