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diesimpsons_poster_2.jpgTitel/Originaltitel: The Simpsons Movie
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 87 Minuten
Kinostart: 26. Juli 2007
Regie: David Silverman
Drehbuch: Matt Groening, James L. Brooks
Sprecher: Dan Castellaneta, Julie Kavner, Nancy Cartwright, Yeardley Smith
Genre: Animationsfilm, Komödie
Für Freunde von: Simpsons-TV-Serie
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Andys [rating:7/10]

Inhalt:

Wieder mal will keiner auf Lisas Umwelt-Engagement hören: der See in Springfield steht dank der mannigfaltigen Vergiftung kurz vor dem Umkippen. Natürlich ist es gerade Homer, der mit einem großen Tank voll Schweinemist das Fass zum Überlaufen bringt. Entsprechend wird Familie Simpson von der Bevölkerung aus Springfield vertrieben. Um die Gefahr für die umliegende Region zu begrenzen, wird die Stadt erst mal unter einer riesigen Glaskuppel versiegelt. Natürlich kommt die Rettung der Stadt und all ihrer Einwohner mal wieder unserem liebsten Nicht-Helden Homer zu.

Ohne große Erwartungen ging ich in den Film und wurde somit positiv überrascht. Zwar sind meine Zeiten als leidenschaftlicher Simpsons-Fan schon lange vorbei, aber dennoch ist die gelbe Parallelwelt immer wieder hübsch anzusehen. Am spannendsten war natürlich die Frage: „Kann der Film über 85 Minuten das Niveau halten, das im Fernsehen mit 25 Minuten so optimal zu passen scheint?“ Er kann!

Bart & Co. nehmen den geneigten Zuschauer von Beginn des Filmes an in ein wahres Witze-Sperrfeuer, dem nie die Puste ausgeht. Bieten andere Komödien meist einen furiosen Anfang, einen in die Länge gezogenen Mittelteil und ein leidlich vorhersehbares Ende, weiß „The Simpsons – Der Film“ doch zu überzeugen und die Zuschauer bei der Stange zu halten.

Der Film bietet einen groben Überblick über die komplette Bandbreite des Springfield-Universums. Alle bekannten Charaktere, die zum „Stamm-Personal“ gehören, finden Platz in diesem Film, auch wenn manche von ihnen (beispielsweise Apu oder Smithers) eher eine Statistenrolle haben und nicht ihre aus der Serie bekannten typischen Charakterzüge zeigen können. Keiner wurde ganz vergessen, aber nicht jeder hat eine inhaltsschwere Rolle, eine wie ich finde gute Lösung. So haben auch jene Zuschauer viel Spaß an der Geschichte, die in den vergangenen 20 Jahren in einem Erdloch ohne Fernsehen gehaust haben und mit der Serie nicht vertraut sind.

Durchweg bieten die Simpsons die aus dem Fernsehen gewohnte Mischung aus typischem Cartoon- und Fäkalhumor mit einer schönen Prise Sozialkritik und Respektlosigkeit – aber eigentlich nichts, was es nicht auch schon in der einen oder anderen TV-Episode zu sehen gab. So manche Halloween-Folge hat da schon mehr Kult-Status als ich ihn der Verfilmung zutraue.

Um nicht missverstanden zu werden: der Film war die Kinokarte wirklich wert, denn er bietet vom Anfang bis zum Ende des Abspanns eine Witz-Dichte, die ihresgleichen sucht. Und man muss nicht mal ein großer Simpsons-Gucker sein, um diesem Film eine Menge abgewinnen zu können. Dennoch: irgendwie fehlte mir das Besondere. Gerne hätte ich beispielsweise mehr verulkte Prominente gesehen. Zwar ist der erste Auftritt von Arnold Schwarzenegger ein echtes Film-Highlight, aber an der einen Stelle eine Paris Hilton oder Britney Spears mehr hätte dem Film ganz gut getan. Aber anstatt diejenigen „VIPs“ zu zeigen, die ordentlich Angriffsfläche bieten, bekommen wir noch den harmlosesten von allen zu sehen: Tom Hanks. Da wäre mehr drin gewesen.

Auch hätten es nach meinem Geschmack ein paar mehr Anspielungen auf Kinofilme sein dürfen. Wenn man schon nach fast zwei Jahrzehnten den Sprung auf die Leinwand wagt, wäre doch gerade das die beste Möglichkeit Shrek, Nemo und Konsorten standesgemäß auf die Schippe zu nehmen und mit dem Film-Business ins Gericht zu gehen.

Echte Fans (wie Phil) werden bemängeln, dass Maggie sich ihr allererstes Wort, das sie im unterhaltsamen Abspann von sich gibt, hätte sparen können. Dass die Macher sich dafür auch noch ein so plumpes Wörtchen ausgesucht haben, macht die Sache nur noch schlimmer.

Was bleibt ist eine sehr gelungene und kurzweilige Leinwand-Adaption, die erfreulicherweise bis zum Schluss das Tempo halten kann. Es bleibt der Beigschmack nichts Aufregenderes gesehen zu haben als vier normale „Simpsons“-Folgen am Stück. Trotzdem: irgendwann wird der noch mal geschaut!

Olly:

Ich bin alles andere als ein Simpsons-Fan, das Kinodebüt der gelben Familie aus dem spießigen Springfield wollte ich mir jedoch nicht entgehen lassen. Immerhin mussten die Fans über zehn Jahre darauf warten. Dafür bekommen sie jetzt eine Simpsons XXL Folge, die immerhin die dreifache Länge einer Serienfolge hat. Und genau so fühlt sich der Film auch an. Optisch leicht aufpoliert bekommt man genau das serviert: Simpsons-Humor in Reinkultur.

Die amerikanische Doppelmoral steht wieder am Pranger und das eben so charmant rotzig, wie man es kennt. Der Humorpegel ist über die gesamte Lauflänge seht weit oben angesiedelt, ohne echte Aussetzer zu haben. Die zahlreichen Anspielungen auf Stars, Filme und ähnliches sind durchweg gelungen und lassen den aufmerksamen Zuschauer vor Lachen aus dem Sitz fallen.

Abseits davon sind die Simpsons eine willkommene Abwechslung vom Animations-Einerlei. Eine gute Story und mitreißender Humor brauchen eben keinen Effektoverkill. Man sollte keine Wunder erwarten, denn es gibt nichts, was man nicht auch so auf de TV-Schirm sehen könnte. Aber das heißt bei den Simpsons nichts schlimmes, denn der Erfolg gibt ihnen Recht.

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Shrek 3Titel/Originaltitel: Shrek the Third
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 92 Minuten
Kinostart: 21. Juni 2007
Regie: Chris Miller
Drehbuch: Jeffrey Price, Peter S. Seaman
Deutsche Sprecher: Sascha Hehn, Esther Schweins, Benno Fürman, Marie-Luise Marjan
Offizielle WebseiteIMDBTrailer

Ollys

Inhalt:

Was als Urlaubsvertretung beginnt, wird für Shrek mit dem Tod vom Froschkönig zur neuen Lebensaufgabe: Er wird kurzerhand zum Thronfolger ernannt. Der grimmige Oger hat darauf aber überhaupt keinen Nerv, zieht es ihn doch zurück in den Sumpf. Aber es gibt noch eine Chance. Prinz Artus wäre die einzige Alternative als Herrscher von Weit Weit Weg, doch dieser ist ein Loser, wie er im Buche steht. Während Shrek, Esel und der Gestiefelte Kater versuchen Prinz Artus als Thronfolger zu rekrutieren, setzt Prinz Charming zusammen mit den Losern und Versagern der Märchenwelt seinen finsteren Plan in die Tat um, selbst den Thron zu besteigen. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, liegt Fiona Shrek mit ihrem Kinderwunsch in den Ohren.

Olly:
2007 ist das Jahr der dritten Teile. Nach Spiderman und Fluch der Karibik folgt ohne große Atempause die dritte Geschichte um den miesepetrigen Oger Shrek. Und auch an dieser Serie machen sich ernste Abnutzungserscheinungen bemerkbar.

Insbesondere den ersten Teil zeichneten spritzige Dialoge, eine exzellente Story sowie haufenweise Anspielungen auf die Popkultur. Shrek 3 hat vor allem Pups- und Kotzwitze, die für Kids vermutlich witzig sind, Erwachsene aber eher langweilen.
Obwohl insgesamt fünf Autoren mit der Story betreut waren, schafft Shrek 3 es über weite Strecken nicht, das Niveau der Vorgänger zu erreichen. Das ist wirklich schade, die einst so anarchistische Serie ist altersmilde geworden. Die Konkurrenz aus dem Hause Disney wird zwar aufs Korn genommen, aber mit vergleichsweise kleinem Kaliber. Die sonstigen Filmanspielungen werden höchstens echten Filmfreaks auffallen.

Nicht falsch verstehen, für einen richtigen Reinfall ist Shrek 3 dann doch zu gut. Die Stärken der bekannten Charaktere sind einfach zu groß. Der Gestiefelte Kater und Esel sind seit Mel Gibson und Danny Glover endlich wieder ein unterhaltsames Duo. Der Pfefferkuchenmann stiehlt immer noch allen die Show. Aber auch hier zeigt sich wieder das verschenkte Potenzial, denn die neuen Figuren, wie z.B. Artie, sind durch die Bank eindimensional und ohne echte Entwicklung.

Shrek 3 ist ein streng lineares Stück Unterhaltung, dem einfach das Stück Herz und Wärme der Vorgänger fehlt. Zu oft kommt im Lauf der knapp über 90 Minuten so etwas wie Langeweile auf. Dass nun noch zwei Prequels folgen sollen wird der Serie den Rest geben. Aber es gibt eben 121.629.270 Gründe, die für weitere Shrek-Filme sprechen. Denn das ist die Summe, die Shrek 3 am Startwochenende allein in den USA einspielte.

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Erster Trailer zu Pixars Wall-E

Nach Ratatouille kommt von Pixar das Roboterabenteur Wall-E. Der erste Trailer sieht da und mir gefällt das Projekt fantastisch. Irgendwie muss ich ständig an “Nummer 5 lebt” denken, wenn Wall-E da so traurig in die Sterne schaut. Andrew Stanton ist bei Pixar für den Film verantwortlich, der zuletzt an Findet Nemo gearbeitet hatte. Auf der offiziellen Webseite ist der Trailer auch in HD verfügbar.

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