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Ted

Ted

Quick Facts

Kinostart:

Regie: Seth MacFarlane
Drehbuch:
Darsteller: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Seth MacFarlane

Laufzeit: 1:46 Stunden

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Kurzinhalt

Vom Macher von “Family Guy” kommt nun diese Komödie:
John Bennett (Mark Wahlberg) hat sich als kleiner Junge gewünscht, dass sein Kuschteddy zum Leben erwacht. Eines Nachts wird sein Traum wahr und seitdem schwörten sich die Beiden, ewige Freunde zu sein. Nun ist John zwischenzeitlich 35, aber hängt die meiste Zeit doch mit Ted(dy) herum. Ted hingegen hat seine Liebe zum Kiffen, zu schönen Frauen und einem Lotterleben erkannt – und John zieht fleissig mit.
Das soll sich ändern, als Lori Collins (Mila Kunis) in Johns Leben tritt: Die Beiden lieben sich abgöttisch, aber John muss sich entscheiden: Trennt er sich von seinem “Donnerbuddy” Ted oder ist echte Freundschaft wichtiger?


Erwähnt in

  • Nerdtalk Sendung 268
  • Nerdtalk Sendung 266
  • 9/10

    Eigentlich ist die Inhaltsangabe total für die Tonne: Denn “Ted” ist eigentlich eine Aneinanderreihung von vielen, echt guten Gags. Natürlich, wo “Vom Macher von ‘Family Guy'” draufsteht, da ist kein “Prinzessin Lillifee” drin: So manche Witze sind derbe und man muss einen gewissen Schlag von Humor mögen. Aber wir sprechen hier nicht von Fäkalhumor oder peinlichem Witz, der sich auf platte Sex-Anspielungen ausruht. Nein, “Ted” ist da intelligenter in Witzauswahl und auch -durchführung.

    Der Film strotzt nur so vor Detailverliebtheit und Blick über den Tellerrand. Schon bei den ersten Minuten jauchzte ich laut auf, als ein NES unter dem Weihnachtsbaum ausgepackt wurde, nur Sekunden später jauchzte mein Sitznachbar, weil Szenen aus “Flash Gordon” leinwandfüllend gezeigt wurden. Aber natürlich lebt der Film von den Hunderten, nein Tausenden Anspielungen und Seitenhieben, die gegen Celebrities, Filme oder Musik austeilt werden. Es vergehen kaum mehrere Minuten, wo nicht intelligente Sprüche ausgehauen werden, die teils so normal geäußert werden, dass man schon aufpassen muss, dass keinen zu verpassen.
    Großartig ist natürlich die Ausarbeitung von “Flash Gordon”, wofür Flash Gordon himself (Sam J. Jones) im Film eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt. Auch Nora Jones mimt die drogenverliebte Sängerin, die mit Ted schon lang auf Du und Du ist. Aber es gibt zig weitere solcher Anspielungen, James Franco bekommt sein Fett genau so weg, wie Taylor Lautner, dessen Witz mich johlend in den Kinosessel schmeissen ließ.

    Ein Jeder tut sich schlecht daran, “Ted” über den Trailer zu bewerten: Der Teddy ist wesentlich vielschichtiger und vor allem lustiger, als es die zugegeben ziemlich platten Trailerszenen vermitteln. Natürlich: Wer den Trailer sah und kein bisschen schmunzeln konnte, kein bisschen dachte “Hey, das ist ja … komisch”, der wird wohl am Film auch keinen Spaß haben. Wer aber bei der Vorstellung, dass ein kleiner Teddy vor einer nackten Frau, nur mit einem Handtuch abgedeckt steht, und sich mit den Worten “Ich schau nun nicht unter das Handtuch! Nein, die Sache ist mir viel zu haarig!”, grinsen oder gar lachen muss, für den ist der Film echt empfehlenswert.
    Für mich persönlich ist Ted die erste große, echt lustige Komödie seit Hangover 1.

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