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Das Bourne Vermächtnis - Filmkritik und alle Infos

Das Bourne Vermächtnis

Quick Facts

Kinostart:

Regie: Tony Gilroy
Drehbuch:
Darsteller: Edward Norton, Jeremy Renner, Rachel Weisz

Laufzeit: 2:15 Stunden

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Kurzinhalt

Das durch Jason Bourne öffentlich gemachte Treadstone-Programm, war nicht das einzige – im Zuge des großen Skandals droht nun auch auch ein weiteres strenggeheimes Regierungsprogramm namens “Outcome” von den Medien entdeckt zu werden. Also beschließt CIA-Agent Eric Byer (Edward Norton) alles, das gesamte Projekt, samt Mitarbeiter und Agenten zu vernichten. Einer dieser Agenten, Aaron Cross (Jeremy Renner), bekommt jedoch mit wie er zur Zielscheibe wird und ist ab diesem Moment auf der Flucht – vor Byer, dem Programm und der eigenen Identität.


7/10

Ein “Bourne”-Film ohne Jason Bourne, ein eher abschreckender Gedanke, haben sich solche Fortsetzungen in der Vergangenheit doch meist als Enttäuschung entpuppt. Wenn man jedoch Matt Damons Gesicht und seine Verkörperung des Super-Agenten mal ein wenig beiseite schiebt und sich auf diese Treadstone-Parallelwelt einlässt, erscheint einem dieser neue Ansatz eigentlich ganz plausibel. Es ist keine Fortsetzung, es ist eine neue Geschichte.

Das Thema an sich ist ein anderes, es geht um Genetik, die “Verbesserung” von Menschen, bzw. Agenten und das wohl ehrlichste Gefühl von allen: Angst. Kein ewiges Katz und Maus-Spiel, bei welchem der Agent jedes Mal haushoch überlegen und fast zu perfekt wirkt, sondern vielmehr ein durchaus realistisches Flucht-Szenarios eines Mannes, der im Grunde einfach nur betrogen wurde und nicht wirklich eine Ahnung hat, was genau mit seinem Körper passiert.
Regisseur Tony Gilroy schafft es hierbei gekonnt die Spannung aufzubauen und die Charaktere, eher untypisch für einen Action-Film, langsam und mit beeindruckenden Bildern einzuführen. Die erste Hälfte des Films ist wirklich bemerkenswert ruhig und ein extremer Kontrast zum actiongelagenen Rest des Streifens. Dies gibt dem Zuschauer jedoch genug Zeit die Motive der Figuren zu verstehen und auch emotional zu begreifen, ein Aspekt der bei den vorangegangenen Teilen eher im Hintergrund stand. Dies gefällt dem einen, missfällt dem anderen. Und so setzt natürlich auch dieser Bourne-Film auf beeindruckende Actionszenen, die den Zuschauer schlucken lassen. Egal ob Kämpfe gegen Wölfe, Verfolgungsjagden auf dem Motorrad oder brutaler Nahkampf – die Figur des Aaron Cross steht Jason Bourne in Nichts nach und es macht Spaß Jeremy Renner zuzusehen. Denn dieser bringt nicht nur die physische Präsenz mit, sondern schafft es dabei – gerade an der Seite von Rachel Weisz – authentisch zu wirken, ohne dabei das coole Agenten-Gesicht zu verlieren. Auch Edward Norton macht seine Sache gut und auch wenn hier und da noch mehr Informationen über seine Figur wünschenswert gewesen wären, so kann man sich über seine Darstellung ebenso wenig beschweren, wie über die der bekannten Bourne-Gesichter. Auch Rachel Weisz weiß in ihrer Rolle als vollkommen verängstigte Ärztin zu überzeugen und harmoniert sehr gut mit Renner. Ein wirklich wünschenswertes Gespann für einen weiteren Film.

Fazit:
Insgesamt kann man hier von einem grundsoliden Action-Film sprechen, der nicht viel falsch macht. Er wirkt angenehm bodenständig und nachvollziehbar, verpasst dabei jedoch nicht seine Chance eine neue Art von Super-Agent angemessen vorzustellen – mit vielen gebrochenen Kiefern und kaputten Häusern. Ja, es ist davon auszugehen, dass die Geschichte um Aaron Cross weitergeht und ja, es geht auch ohne Jason Bourne.

Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Eileen.

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Ein Kommentar

  1. Anno sagt:

    Aber auf jeden Fall würde ich sagen hing es besser MIT Matt Damon. was ich etwas entäuschend fand, war, dass es sich im Grunde genommen um keinen richtigen Bourne-Film gehandelt hat. Wie du schon gesagt hast ust das Thema hier ein völlig neues. Mir kams mitten im Film teilweise so vor, als ob man den Weg eines Drogensüchtigen beobachtet, der seine Aufputschmittel benötigt. diejenigen, die den Film gesehen haben, werden wissen, was ich meine.
    Es stimmtmzwar, dass es sich hierbei um einen soliden Film handelt, aber man darf meiner Meinung nach nicht zu viel Action und auch nicht zu viel von dem alten Bourne-Feeling erwarten.

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