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Filmkritiken

ziemlich_beste_freunde

Philippe (François Cluzet) ist ein reicher Mann, lebt im Luxus, mit eigenem Hauspersonal. Und er ist querschnittsgelähmt. So ist er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Für diesen Zweck sucht Philippe einen neuen Pfleger. Der Ansturm ist groß, doch Philippe entscheidet sich für Driss (Omar Sy), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und eigentlich nur eine weitere Ablehnung benötigt, um Arbeitslosengeld zu erhalten.
Doch Philippe wettet mit Driss, dass er keine zwei Wochen als Pfleger durchhalte und der vorlaute Driss lässt sich auf die Wette ein. Was hat er auch zu verlieren, besser als zu Hause ist das Leben mit einem Behinderten, aber im Luxus allemal…
Den Rest, bitte…

Phantom_Protocol

Die Welt steht mal wieder am Abgrund: der Bösewicht Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) ist der Meinung, dass die Welt ohne Menschen ein viel tollerer Ort wäre und plant, mit der Zündung einer russischen Atomrakete den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Klar, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Kollegen von der Geheimagenten-Truppe IMF was dagegen haben. Doch für sie gibt es noch ein weiteres Problem: ihnen wird zu unrecht ein Sprengstoffanschlag auf den Kreml angelastet. Kurzum: die IMF-Truppe gehört zu den „Most Wanted Criminals“, hat von Regierungsseite jegliche Rückendeckung verloren – und soll nun auch noch nebenbei die Welt retten. Den Rest, bitte…

rubbeldiekatz

Alexander (Matthias Schweighöfer) ist ein leider wenig erfolgreicher Schauspieler. Aktuell mimt er die „Charlies Tante“ an einem kleinen Berliner Theater. Seinem Bruder und Manager Jürgen (Detlev Buck) gelingt es, ein Casting für eine amerikanische Filmproduktion in Berlin an Land zu ziehen. Einziger Nachteil: es ist eine Frauenrolle zu vergeben. Also rasiert Alex sich die Beine, schnürt sich einen BH an und stöckelt los. Der schräge, amerikanische Regisseur ist begeistert und Alex hat den Job. Turbulent wird es, als Alex am ersten Drehtag auf den Star des Film Sarah (Alexandra Maria Lara) trifft und er in ihr seinen letzten, umwerfenden One-Night-Stand erkennt.
Den Rest, bitte…

Robert De Niro, Sarah Jessica Parker, Ashton Kutcher, Jessica Biel, Michelle Pfeiffer, Zac Efron, Halle Berry, Jon Bon Jovi, Katherine Heigl, Til Schweiger, Abigail Breslin, Josh Duhamel, Hilary Swank und noch etliche bekannte Schauspieler mehr, die mal eben kurz Ihre Nase in die Kamera halten.
Na, beeindruckt?!

Dann einfach ein Kinoticket für „Happy New Year“ kaufen und zwei Stunden lang unterhalten lassen. Der Film ist perfekt, die düstere, nasse, stürmische, hektische Vorweihnachtszeit für den Moment zu vergessen.

Die Handlung? Nicht wichtig. Nur so viel: Ein amüsanter, heiterer, herzerwärmender Episodenfilm über Menschen in New York am Silvesterabend. Silvestermuffel, werdende Eltern, krebskranker Mann, Ball-Drop Verantwortliche, alleinerziehende Mutter, genervter Teenie, Rockstar mit Liebeskummer, Küchenfee, strahlender Fahrradkurier, schrullige einsame Endvierzigerin mit Träumen – das alles irgendwie zusammengeschwurrbelt, dass es sogar irgendwie Sinn ergibt und sich manch überraschende Puzzleteilchen zusammenfügen, 1-2 Tränchenmomente inklusive, und glücklich ist die Frau.

Erinnert sich irgendjemand an “Valentine’s Day” in 2010? Dieselben Leute (Regisseur, Autorin, Producer etc.) haben mit “Happy New Year” quasi einen zweiten Teil geschaffen. Gleiche Machart.
Passt!

Nicht weniger unwichtig als die zahlreichen, namenhaften Schauspieler ist die Stadt der Städte selbst: New York. Ich möchte wetten, die Stadt NY hat ordentlich Geld beigetragen, damit dieser wunderbare Werbefilm entstehen kann. Wer will nach diesen Bildern aus der Kulisse New Yorks nicht gleich Tickets für ein Christmas-Shopping in NY buchen?!

In meiner Bewertung objektiv zu bleiben, ist nicht möglich. Ich war in der richtigen Laune für den Film, so viele beliebte Darsteller auf einen Haufen, schöne Geschichten fürs Herz (meist mit Happy End), Dialoge/Monologe wie sie einfach nur zum Jahresausklang passen, eine Prise Humor dabei, ein bisschen Augenzwinkern, die traumhafte Kulisse…

Für MICH ist der Film auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

Gott_Des_Gemetzels

Der beschauliche New Yorker Stadtteil Brooklyn: zwei Elternpaare treffen sich, um über eines jugendlichen Ausraster zu verhandeln. Der Junge des einen Paares hat dem des anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen. Gemeinsam verfasst man nun Stellungnahmen für die Versicherungen und beratschlagt darüber, wie die beiden Kinder zukünftig miteinander auskommen können. Was als kooperatives Aufeinandertreffen zweier zivilisierter Paare beginnt, wird mehr und mehr zu einem Debakel, das schon bald nichts mehr mit dem eigentlichen Streitfall zu tun hat.
Den Rest, bitte…

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